Das Ende …

Bild Geschrieben am 27.07.2021 von Kai Hliza
Team: Sankt Rochus Kliniken
Kommune: Bad Schönborn im Landkreis Karlsruhe

Liebe Stadtradler,

die letzten drei Tage für das STADTRADELN standen also an und wie üblich checkte ich nun für die letzten 2 Tage das Wetter. Das verhieß jedoch nichts Gutes, denn bei einer 90 % Regenwahrscheinlichkeit wusste ich, dass die Regenklamotten die nächsten zwei Tage meine besten Freunde werden. Und so kam es auch, dass ich donnerstagmorgens aufgewachte und mit Blick aus dem Fenster erahnte, dass es eine ziemlich nasse Fahrt in Richtung Arbeit werden wird. Bevor ich den Feierabend einläuten konnte, habe ich dann feststellen müssen, dass ich an dem Morgen nicht nur durch den Regen gefahren bin, sondern auch durch eine Glasscherbe. Also hieß es schnell Reifen wechseln bevor die Heimfahrt absolviert werden konnte.
Am Freitag sagte der Wetterbericht genauso eine Regenwahrscheinlichkeiten von über 90 % hervor, trotzdem hatte ich großes Glück und konnte bei Sonnenschein zur Arbeit fahren. Auf dem Heimweg konnte ich noch einen Besuch bei einem Bekannten machen, der unser Projekt #Heartspeed unterstützt hatte und danach am Abend trocken nach Hause zu fahren.
Meine Erledigungen am Samstag konnte ich alle zu Fuß erledigen.
Nun nachdem drei Wochen STADTRADELN zu Ende gegangen sind, heißt es, ein Fazit zu ziehen. Nicht nur die richtige Kleidung zur richtigen Zeit ist wichtig. Auch mit der richtigen Vorbereitung sowie Planung, ist es möglich auf sein Auto zu verzichten. Jedoch muss man den absoluten Wille haben, um auch am frühen Morgen im Regen auf das Rad zu steigen und sich Tag für Tag dem Wetter zu stellen. Man lernt bewusster zu entscheiden und zu überlegen ob es wirklich notwendig ist, nun mit dem Auto zum Bäcker, Supermarkt oder sonst wohin zu fahren. Die Flexibilität, morgens bei Regen das Auto zu nehmen, ist einfach ein großer Luxus, den man bewusst schätzen muss. Denn zum Schluss ist es das, was unsere Welt langsam zerbrechlicher macht. Daher immer einfach überlegen, ob dies oder das wirklich notwendig ist oder nicht Anderes einsetzbar ist.
Ich wünsch euch allen eine gesunden und immer öfter freien Autotag, der uns allen - aber besonders der Umwelt - gut tut.

Euer Kai

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