Stadtradeln ein Update nach zwei Wochen:

Bild Geschrieben am 02.08.2021 von Gerd Müller
Team: Offenes Team - Roth
Kommune: Roth im Fränkischen Seenland

Gestern ging die zweite Woche vom Stadtradeln zu Ende und ich bin etwas genervt. Eigentlich wollte Dr. Joachim Holz, der Initiator des Stadtradelns, und ich am Sonntag eine Runde für jedermann in den Rother Norden anbieten. Wir haben uns aber dann doch kurz vor dem Start vom vielen Regen und der aktuellen Prognose der Regenfälle beeindrucken lassen. So haben wir schließlich die Tour abgesagt. Danach hat das Wetter doch ausgehalten. Daher bin ich jetzt wirklich von meiner Entscheidung etwas genervt. Mal sehen, vielleicht lässt sich das Angebot nachholen.

Worüber ich dagegen überhaupt nicht genervt bin, ist die Entscheidung beim Stadtradeln mitzumachen. Mittlerweile ist es keine Herausforderung mehr, sondern ich genieße es regelrecht wieder mehr in Bewegung zu sein. Ich versuche so oft wie es irgendwo geht das Rad zu nehmen. Selbst für Strecken, die ich vorher evtl. gelaufen bin, nehme ich das Rad. Das Mehr an Bewegung tut mir richtig gut. Ich fahre mittlerweile wirklich wieder sehr gerne mit dem Rad, ganz unabhängig davon, dass es auch super für die Umwelt ist und uns Bürgern ordentlich Geld spart (https://www.sueddeutsche.de/.../fahrrad-so-sparen....)
Ein weiterer positiver Aspekt beim Radfahren, den ich vorher noch gar nicht auf dem Schirm hatte, ist die einfachere Kommunikation mit anderen. In den letzten zwei Wochen traf ich immer wieder auf Bekannte und konnte mit dem Rad kurz stoppen und ein paar Worte wechseln. Mit dem Auto geht das nicht so einfach. Tatsächlich habe ich das Auto noch keinen Tag vermisst. Im Gegenteil, selbst wenn zwei Kästen mit Glasflaschen in meinem kleinen Anhänger an meinem Rad ziehen und man mich aus den Autos heraus belächelt, spornt mich das doch eher an. Zugegeben man muss die Einkäufe besser planen oder sogar häufiger fahren aber auch das tue ich mittlerweile wirklich gerne. Ich freue mich schon fast auf die Kilometer.

Erstaunlich, die zwei Wochen haben schon gereicht meine Mobilität sehr positiv zu entwickeln. Nicht nur ich, nein die ganze Familie fährt wieder gerne mehr Rad. Das merkt man schon alleine daran, dass unsere Räder jetzt wieder ganz vorne in der Garage stehen und so zum primären Transportmittel geworden sind.

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