Stellen, an denen Fahrradfahrer sich einfach in Luft auflösen

Bild Geschrieben am 20.09.2021 von Frauke Beckert
Team: #Offenes Bezirksteam Marzahn-Hellersdorf
Kommune: Berlin

Heute lasse ich mal hauptsächlich die Bilder für sich sprechen... Radfahren kann erst dann eine ernstgemeinte Alternative zum Auto werden, wenn ich mich nicht als Radlerin auf meinem Weg mal eben kurz für 20 m in Luft auflösen muss. Denn das passiert regelmäßig in Berlin - Radwege enden einfach. Fangen 10 m später wieder an. Führen über Schotter oder Matsch. Stellt euch einfach vor, ihr baut eine Autobahn und zwischendurch sind mal kurz nicht mehr drei Spuren, sondern nur noch eine, ach, und die ist auch nicht asphaltiert, sondern da ist halt kurz Sand. Ein riesiger Aufschrei ginge durch Deutschland! Gleichzeitig ist genau das 'gut genug' für Radfahrer. Ein Radweg, der zwar an sich ganz okay ist, dann aber einfach endet. Wer kennt es nicht.
Hier also ein paar Beispiele der schönsten Orte in Marzahn, an denen sich Fahrradfahrer in Luft auflösen.

#1 Baustelle Hellersdorfer Straße: Da gibt's immer wieder etwas Neues zu sehen! Die Baustelle ist in steter Veränderung, nur eine Konstante bleibt: Es wird gern mal vergessen, dass da irgendwo auch der Radverkehr langgeführt werden muss...

#2 Radwegausgang Wiesenpark: Aus einem kombinierten Fuß-/Radweg komment geht's auf einen Zebrastreifen - und wo ist da der Radweg? Dürfen wir auf dem Fußweg weiterfahren? Müssen wir auf die Straße? Niemand weiß es.

#3 Radwegmündung an der Eisenacher Straße: Nicht nur wird die Straße dort schmaler, nein! Zur selben Zeit fädelt genau vor dem Zebrastreifen auch der vorher separat geführte Radweg auf die Straße ein. Dort sind 50 km/h erlaubt, wir wissen alle, wie viel dann tatsächlich gefahren wird... ein Träumchen!

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