STADTRADELN Tag 1-3

Bild Geschrieben am 04.09.2021 von Gundela Fink-Trudrung
Team: ADFC Leer
Kommune: Leer im Landkreis Leer

Moin!
Am Mittwoch, den 1.9.21, war es soweit, Startschuß zur 5. Teilnahme der Stadt Leer am Stadtradeln. Ich hatte für diesen Tag mir Urlaub genommen, um an der ersten ADFC geführten Tour teilnehmen zu können, die Wetterprognose war gut. Morgens um 8:00 Uhr trafen sich die Teilnehmer am Mühlenplatz, auch die Stadtradeln-Stars Waltraud Giere und Philipp Giertz kamen zur Begrüßung sowie Mara Büüsker von der Stadt Leer. Nach den Begrüßungsworten ging es los, Richtung Jümme bis Stickhausen. Am Jümmedeich kein Autoverkehr! Im Gegensatz zu den Wochenenden, ein tolles Gefühl, die Landschaft und die Stille genießen zu können. Über Filsum weiter bis zur Holtlander Ehe, diese emissionsfrei gequert (Pünte). Kurz vorher hatte eine Damenriege noch Vorfahrt. Im Wasserpark Hasselt haben wir dann wunderbar unser mitgebrachtes Frühstück verzehrt. Gegen Mittag waren wir dann zurück in Leer. Es war eine wunderschöne, entspannte Tour. Danke an unsere Tourenleiterinnen Jutta und Waltraut für die Planung und Ausarbeitung.
Nachmittags habe ich mir dann von einem guten Bekannten ein Lastenrad geliehen für den Wocheneinkauf, den ich normalerweise mit dem Auto erledige. Im Hammrich dann erstmal geübt, um das Fahrverhalten kennen zu lernen. War anfangs ganz schön gewöhnungsbedürftig, ich wurde aber zunehmend sicherer.
Donnerstag morgens dann mit dem Lastenrad los zur Arbeit, gute 7,5 km durch Leer. Die Drängelgitter auf dem Ostfrieslandwanderweg waren schon eine Herausforderung! Fahre fast täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit, dass hält mich fit, meine Lungen frei und ich kann eine ordentliche Portion Sauerstoff tanken. Und ich fahre CO2 frei, das Auto wird seltener aufgetankt!
Nach Feierabend dann zum Wocheneinkauf und das Abenteuer begann - mit dem voll beladenen Lastenrad nach Hause. Gut, dass ich vorher geübt hatte, dass gab mir Sicherheit. Eine meiner Lieblingsstrecken ist die kleine Allee, hatte ich auch vor zu fahren. Als ich dann an der Papenburger Straße stand und auf die Grünphase zur Querung dieser Straße wartete kamen mir Zweifel, was ist, wenn mir in dem schmalen Bereich zwischen Mozartstraße und Lindenweg ein Fahrrad mit Kinderanhänger, ein weiteres Lastenrad, Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen entgegen kommt? Das könnte eng werden, kein Sicherheitsabstand wäre möglich. Hier wünsche ich mir, dass die Kleine Allee wie im Fahrradkonzept vorgeschlagen, ausgebaut wird, Fußgänger- und Radverkehr getrennt geführt werden können. Habe dann kurzfristig umdisponiert und bin Unter den Eichen über Birkenweg und Hoher Weg weiter nach Hause gefahren. Ein tolles Gefühl, es geschafft zu haben! Fazit: Nach diesem Test kann ich mir durchaus vorstellen, mir ein eigenes Lastenrad zuzulegen.
Der Feitag dann ein normaler Alltag, mit dem Rad zur Arbeit, nach Feierabend kleine Einkäufe auf dem Nachhauseweg erledigt, den Abendtermin auch mit dem Fahrrad erledigt.
Die ersten Tage hatten wir jetzt herrliches Radelwetter! Ich wünsche allen Radelnden weiterhin gutes Wetter und viele unfallfreie KM!

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