Der wahre Stadtradel-Star

Geschrieben am 06.09.2021 von Valerie Renken
Team: ADFC & friends
Kommune: Mülheim an der Ruhr

Heute bin ich schnell ins Büro geradelt, um meine Unterlagen und das T-shirt für den Essener Firmenlauf abzuholen. Einmal den RS 1 von Anfang bis Ende, eine sehr entspannte Sache. Ich höre immer Podcasts dabei. Sehr zu empfehlen: Neues vom Ballaballa Balkan, die 50. Jubiläumsfolge erläutert, wie es zum Krieg im ehemaligen Jugoslawien kam.

Als Corona-Kompensationskauf habe ich mir letztes Jahr ein Gravel Bike gekauft. Man könnte es auch als Midlife-Crisis-Kauf bezeichnen: Anstelle eines fetten SUV's hatte ich das Gefühl, unbedingt ein schnelles Rad zu brauchen. So nach dem Motto: Da geht noch was!

Die Auswahl an Gravel Bikes mit Schutzblechen und Gepäckträgern war bei den Händlern gering und ich wollte nicht mindestens 8 Monate Vorfreude aushalten (prophezeit wurde mir bei einer Bestellung im Herbst eine Lieferung frühestens für Ende Mai). Also habe ich genommen, was da stand: ein goldenes Rad! Sehr cool, ich bin immer noch stolz auf diesen Kauf.

Aber wieso heißt dieser Eintrag "Der wahre Stadtradel-Star"? Einfach weil ich wieder einmal sowohl auf dem Hinweg, als auch auf dem Rückweg einen Radler gesehen habe, der scheinbar IMMER auf dem RS 1 fährt. Gerne mit Kopfhörern, gerne auch ohne Shirt (die Muskeln sind beachtlich!). Wenn einer ein Radelstar ist, dann er. Wie viele Kilometer er wohl täglich fährt? Bestimmt 100 km, eher mehr. Denn ich sehe ihn, egal wann ich fahre: morgens, mittags, spätnachmittags, egal. Irgendwann werde ich ihn mal fragen.

Ich wünsche allseits eine gute Fahrt!

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