Tag 2 von 21

Geschrieben am 11.09.2021 von Paul Kahrau
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Kommune: Hagen

Bereits am zweiten Tag die erste große Herausforderung:
K1 hat ein Handball-Spiel in Menden. Ich habe es mir ganz idyllisch vorgestellt, habe wieder K3 mit in den Fahrrad-Anänger gepackt und wollte den größten Teil der Strecke trotzdem mit dem Zug hinter uns bringen, Bike&Rail.
Kurz vorher entstand aber schon der erster „Stress“, der Zug fährt nur nach Fröndenberg, da die Strecke nach Menden aufgrund von Hochwasser (akut!) gesperrt ist…
Ok, egal, dann fahren wir halt paar km mehr noch von Fröndenberg nach Menden, geht ja nicht anders.
Es geht los, in Hagen unter den Gleisen angekommen, weitere Ernüchterung: Aufzug kaputt. Was machen Menschen, die wirklich auf den angewiesen sind? Klar, auch hier Hochwasserschäden, aber die barrierefreie Mobilität muss eingeschränkten Menschen immer ermöglicht werden!
Die Zugfahrt nach Fröndenberg war unaufgeregt nett, Pixi-Bücher haben gute Laune bereitet.
Aber nun der nächste Hammer, in Fröndenberg angekommen war abermals der Aufzug kaputt. Was macht eine Rollstuhlfahrerin, wenn sie dort aussteigt und nicht vom Gleis runterkommt, niemand weit und breit da ist zu helfen, im schlimmsten Fall im Regen?
Nach 10 km waren wir dann an der Sporthalle, haben ein tolles Spiel gesehen und ich bin dann die komplette Strecke nach Hagen, Zug war mir zu anstrengend…
Gefahrene Strecke ÖPNV: 35km
Gefahrene Strecken Fahrrad: 45 km
7,90 € fürs Zugticket, 3,60 € Fahrradticket…
#stadtradeln
#stadtradelnstar
#Verkehrswende

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