Tag 12: Miteinander leben heißt aufeinander achten

Bild Geschrieben am 16.09.2021 von Björn Köpenick
Team: Sparkasse Dortmund - Dem Rad gehört die Zukunft
Kommune: Dortmund

Liebe STADTRADELNDE, das hört sich schon ziemlich fromm an. In der Tat habe ich den Spruch mal in jüngeren Jahren während eines katholischen Zeltlagers gehört. Aber keine Sorge: Alles wird gut! ;-) Ich finde nur, dass dieser Spruch ziemlich gut zu dem Miteinander im (Straßen-) Verkehr passt. Überlegt mal, wer da so alles aufeinander trifft: LKWs, PKWs, Motorräder, Fahrräder, Lastenräder, Rollstuhlfahrer*innen, Menschen mit Rollatoren, Eltern mit Kinderwagen, Spaziergänger*innen (mit und ohne Hund), usw. Da ist es schon hilfreich und auch förderlich, wenn alle einen verträglichen Umgang miteinander pflegen. Sofern ich vor mir ein "Hindernis" entdecke verfahre ich wie folgt: 1.Ich klingele frühzeitig damit sich niemand erschreckt. 2. Ich überhole mit geringer Geschwindigkeit. 3. Ich bedanke mich freundlich dafür, dass mir Platz gemacht wurde. Neulich hat sich anschließend sogar eine Spaziergängerin bei mir dafür bedankt, dass ich geklingelt habe. Fand ich toll! Am gleichen Tag wurde mir von einem anderen Passanten aber auch ein herzliches "Sch...ß Radfahrer!" an den Kopf geworfen. Benehmen ist halt hin und wieder auch Glückssache. Den größten Teil meiner täglichen Strecke fahre ich durch Felder oder aber nicht viel befahrene Seitenstraßen. Lediglich ein kleiner Abschnitt führt mich entlang der Wittekindstraße. Dort gibt es auch einen Radweg, der auch auf der Straße im Bereich der Zu- und Ausfahrten der B1 fortgeführt wird. Er ist durch die entsprechende Markierung auf dem Asphalt eigentlich auch sehr gut für die Autofahrer*innen erkennbar.(siehe Bild). Aber auch hier ist das Miteinander sehr unterschiedlich ausgeprägt. Da gibt es die Autofahrer*innen, die frühzeitig bremsen und mir Vorrang gewähren. Bei diesen Verkehrsteilnehmern bedanke ich mich per Kopfnicken und Handzeichen. Es gibt aber auch die Fahrer*innen, die nochmal richtig auf das Gaspedal treten, um ja vor mir um die Kurve zu kommen. Das führt dann, so wie heute, zu sehr brenzligen bzw. gefährlichen Situationen. Für diese freundlichen Zeitgenossen*innen habe ich dann leider nur ein Kopfschütteln über. Fazit: Es könnt` alles so einfach sein, ist es aber nicht. Passt auf euch auf und tragt immer einen Helm.

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