Kurztrip mit Bahn und Fahrrad

Geschrieben am 18.09.2021 von Gerda Kauzmann
Team: Erbach radelt
Kommune: Eltville am Rhein

Nach einfachem Buchen der Fahrkarte, mit Reservierung eines Fahrradplatzes für den IC, startet mein Ausflug mit eigenem Rad. Überrascht war ich über die wieder sehr günstigen Kosten für die Bahnfahrt, verglichen mit den Kosten für ein Auto. Es lohnt sich wirklich, das immer wieder einmal auszuprobieren.
Dann Abfahrt in Erbach am Morgen, mit meinem 7-Gang-Muskel-Bike, Rucksäcken und Taschen zum Umhängen, zu meinem kleinen Radtrip ins Ländle, mit viel guter Laune und Spannung auf Kommendes.

Das erste Problem in Erbach war schon der Einstieg in die Vias-Bahn, mit gut gepacktem, schwerem Rad über den Abstand vom Zug zur Bahnsteigkante. Das Rad ließ sich danach gut an entsprechender Stelle angurten und gegenüber waren die Fahrgäste so nett, zusammenzurücken, dass ich mein Rad immer im Blick hatte.
Umsteigen in Frankfurt war auch kein Problem. Hier war der Abstand zur Bahnsteigkante nicht ganz so hoch. Auch war ausreichend Zeit für den Umstieg.

Da hing mein Rad nun hochkant am Haken im IC. Der geringe Platz im Radabteil war mit zu vielen Rädern zu teilen. Leider wurde ein Wagen mit zu kleinem Radabteil angehängt, statt des ehemals eingeplanten großen. Die unterschiedlichsten Räder hingen sehr eng aufeinander. Ich selbst konnte aber im angrenzenden Abteil Platz nehmen. Es war trotzdem eine gemütliche und entspannte Fahrt, die ich gleich zum Schreiben nutzen konnte.

In Stuttgart verlief der Ausstieg aus dem Abteil aufgrund der Enge etwas umständlich, aber alle Radler haben sich engagiert gegenseitig unterstützt. Der Umstieg in den nächsten Zug war, trotz des vielen Betriebs auf den Bahnsteigen, problemlos.
Die Ankunft am Zielort hat also schon einmal gut geklappt. Und verglichen mit der letzten Autofahrt zum gleichen Ziel, mit gesperrter Brücke, vielen Baustellen und langen Staus, kam ich nun wesentlich zügiger und stressfrei an.

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