Tag 16-21 von 21

Bild Geschrieben am 18.09.2021 von Paul Kahrau
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Kommune: Hagen

Das war’s! Das waren 21 Tage Fahrrad!
Wer Lust hat, kann sich jetzt hier nochmal die Zusammenfassung durchlesen, für alle anderen: Es ist geschafft ?

Worum ging es?

Beim Stadtradeln-Star geht es darum, nicht nur bei der Stadt-Radeln Aktion mitzufahren, sondern 21 Tage kein Auto von innen zu sehen. Die komplette Mobilität muss also vor allem per Rad erfolgen, auch ÖPNV oder zu Fuß sind natürlich erlaubt, jedoch fließen diese Kilometer nicht in die Stadtradeln-km hinzu. Und wenn ich „komplette Mobilität“ meine, heißt das leider auch, dass meine Familie mitmachen musste. Und das haben sie auch, vielen Dank!

Womit war ich unterwegs?

Seit 2 Jahren fahre ich ein Haibike Sduro Trekking 4.0 2017, welches mich schon sehr oft auf dem Weg zur Arbeit begleitet hat. Zusätzlich haben wir einen Kindersitz auf dem Gepäckträger für K3 und den Croozer Kid for 2, in den K3 und ab und an auch K2 noch Platz findet. Als spezielle Stadtradeln Anschaffung gab es noch ein Kinder Fahrrad Abschleppseil.

Wie viel km sind dabei rum gekommen?

Insgesamt bin ich in den letzten 3 Wochen 425 km Rad gefahren. Alle Fahrten haben eine motorisierte Fahrt ersetzt, Freizeitfahrten oder Sport waren nicht dabei.

War es einfach?

Nein. Die Fahrten zur Arbeit und alle, die ich allein gemacht habe, waren einfach. Hagen ist aber für Radfahrten mit der Familie nicht gemacht. Wie soll man nach Menden (am Sonntagvormittag!) zum Handball-Spiel von K1? Wie nach Bochum zu Möbel-Hardeck mit allen zusammen? Oder wie soll die Vereins-Fahrgemeinschaft mit mehreren Kindern funktionieren, wenn die Busverbindung mies ist? Hagen ist nicht nur topographisch ungeeignet, Strecken mit mehreren Kindern zu fahren, es ist und bleibt auch einfach zu gefährlich. Meine Frau ist dankenswerterweise bei einigen Kindertaxifahrten eingesprungen.

Hat es trotzdem Spaß gemacht?

Ja, total. Highlights waren ein romatisches Abendessen mit meiner Frau im Restaurant La Trattoria in Halden, danach zog ich sie mit dem Abschleppseil „Das Alte Holz“ hoch. Abschleppen funktioniert also auch heute noch ?. Die Fahrt zur Fraktions-Klausur nach Iserlohn war auch super, während die einen im Stau standen, hatten wir schon die erste lustige Radtour hinter uns. Auch freute sich K3 immer wieder, wenn sie mit dem Croozer direkt an der Kindergartentür abgeholt wurde.

Was war mies?

Es gibt einen allgemeinen Überholzwang unter Autofahrern. Ob in der 30-iger Zone, wenn man selber 30 km/h fährt oder wenn dem Auto neben mir nur 2,50m zur Verfügung stehen, während das Auto 2,20cm breit ist (je größer das Auto, desto mehr Zwang).

Fazit?

Es war witzig, herausfordernd, nervig und sportlich. Es war klimafreundlich, günstig und zum Glück fast durchgängig sonnig. Die Sonne hat es definitiv einfacher gemacht!

Wie geht’s weiter?

Heute, am ersten Tag nach der Challenge, war ich mit K2 und K3 bereits in Hohenlimburg. 16 km mit dem Fahrrad. Es war super, es war eine schöne Möglichkeit, dass Auto zuhause zu lassen. Die Fahrt zu Möbel Hardeck haben wir dann doch wieder mit dem Auto gemach.

Disclaimer:

100 % autofrei war ich nicht, der vollständigkeitshalber möchte ich erwähnen, dass ich einen Werkstatttermin bereits vor der Stadtradeln-Star Zusage vereinbart hatte, den ich nicht platzen lassen wollte, das Auto wurde mir aber unterstützend nach der Reparatur nach Hause gebracht.

Ach ja, und da war mein Chef… als ich im sagte, ich würde Mittagessen holen, bat er mich, was mitzubringen, was ich auf dem Fahrrad nicht transportieren konnte. Kurzerhand bot er mir sein Elektro-Auto an (Tesla 3) und irgendwie habe ich es einfach vergessen, dass ich nicht fahren darf… doof, aber zu spät.

Was ist eigentlich auf dem Bild zu sehen?

Als ich von Bochum nach Hagen gefahren bin, stand da ein Krebs auf dem Radweg. Erst dachte ich, es wäre ein Blatt, aber dann realisierte ich, dass es ein kleines Tierchen ist. Dass das kleine Tierchen aber nicht nur putzig ist, sondern auch gefährlich für unsere heimischen Tiere, könnt ihr hier nachlesen: https://gruenlink.de/2ah8

Und heute hatten wir in Hohenlimburg „Parking-Day“. Da wo sonst Autos parken, verbrachten wir ein paar schöne Stunden mit Kaffee, Kreide, Spiel und Spaß. Klasse war es, müssen wir dringend wiederholen!

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