Endlich mal wieder ins Büro radeln

Bild Geschrieben am 25.09.2021 von Valerie Renken
Team: ADFC & friends
Kommune: Mülheim an der Ruhr

Zu viel Homeoffice ist auch nicht gut. Sonst bin ich immer mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Ich habe die Strecke während der Pandemie so vermisst, dass ich manchmal einfach nur auf dem RS1 hin und her gefahren bin. Vollgas, um endlich mal nicht nur im Kopf, sondern auch sonst ausgepowert zu sein.

Nun treffe ich mich meistens mit einer Freundin, die fast den gleichen Arbeitsweg hat: Richtung Essener Innenstadt. Wie schön, dass man morgens auf der Radtrasse ganz gut nebeneinander fahren kann, so kann man sich prima unterhalten und der Tag geht gut los.

Im Büro angekommen freue ich mich jedes Mal, dass wir im neuen Gebäude richtige Fahrradstellplätze haben. Man hat einfach die Ecken der Tiefgarage, wo eh keine Autos parken können, genutzt und dort Stellplätze hin gesetzt. Die Türen kann man nur mit dem Werksausweis öffnen. Da kann man den Helm am Lenker baumeln lassen oder die Regenjacke trocknen lassen, da kommt nichts weg.

Und dann geht's weiter zur Radfahrerumkleide. Die haben wir Mitarbeiter uns fürs neue Gebäude gewünscht und bekommen. Mit Duschen! (Wegen Corona gesperrt) Und jetzt verrate mir mal einer, wieso das kaum genutzt wird?! Vielleicht ist bei den Männern mehr los, aber ich bin meistens die Einzige, und zwar den gesamten Tag lang. Man sieht das, weil die Spinde alle frei sind. Vielleicht wird es mehr, wenn auch wieder alle ins Büro fahren. Aber vielleicht auch nicht, denn wenn im Büro weiter fleißig gelüftet wird, muss man vielleicht auch kein frisches Oberteil anziehen?? Hoffentlich bleibt uns die Umkleide erhalten.

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