Fahrradfahren mit Kindern in Kronberg

Geschrieben am 23.09.2021 von Claudia Kipka
Team: Offenes Team - Kronberg
Kommune: Kronberg im Taunus im Hochtaunuskreis

oder, um es kurz zu machen: Schön geht anders.

Unser Großer fährt mit dem Laufrad seit er zweieinhalb ist, mit dreieinhalb ist er damit zum Kindergarten gefahren. Seit er viereinhalb ist, fährt er die Strecke von Kronberg rüber nach Schönberg mit dem Fahrrad.
Ich sehe darin viele Vorteile: er bewegt sich, wir sind zügig unterwegs und für sein Alter bewegt er sich sicher im Verkehr. Wir können schon tolle Fahrradausflüge mit ihm in die nähere Umgebung machen und freuen uns auf längere Touren, wenn es dann nächstes Jahr das erste Fahrrad mit Gangschaltung gibt.

Beim fast täglichen Fahren können wir uns also recht gut ein Bild von der Situation in Kronberg machen:

  • Armselige, dutzendfach geflickte und unebene Gehwege
  • Mülltonnen auf den Gehwegen
  • Parkende Autos auf Geh- und Fahrradwegen, gerne auch im Parkverbot
  • Parkplätze, wo es ohnehin nicht genug Platz für Fußgänger gibt
  • Absperrungen und temporäre Verkehrsschilder, die - was auch sonst - die Gehwege blockieren
  • Baustellen, bei denen Fußgänger nicht mitgedacht werden. Antwort auf die Email ans Ordnungsamt: Fehlanzeige.

  • Es klingt harsch, aber für mich ist Kronberg eine Autofahrerstadt, in der Fußgänger gucken müssen, wie sie klarkommen.

    Eines, was mich trotzdem positiv stimmt, ist das Verständnis und sogar Freude vieler Fußgänger, wenn mein Großer und ich auf dem Gehweg dahergeradelt kommen. Da wird viel gelächelt, gelobt und gegrüßt.

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