CYCLE STAR blog: Frank Behrens


Kilometer 2000 oder einmal nach Moskau bitte

Image Written on 10.07.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Es iT vollbracht, heute Morgen fiel Kilometer 2000. Luftlinie sind es von Lampertheim nach Moskau 2063 km. Die Strecke ist also in drei Wochen und das wäre doch ein echtes Zeichen der Verständigung. Vielleicht mal ein Projekt im Zuge einer "Freisetzung" vom lästigen Zwang zur Erwerbsarbeit. Allerdings ist das Radeln in Russland etwas kompliziert. Ich hatte mich darüber schon einmal im Zuge einer geplanten Ostsee-Umrundung informiert.

Jedenfalls habe ich mein Minimalziel erreicht, die 1904 Kilometer aus dem vergangenen Jahr zu erreichen. Nun bleibt noch etwas Zeit für ein paar Extrakilometer. Vielleicht langt es ja noch für Casablanca...

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Tapetenwechsel in Bad Dürkheim

Image Written on 08.07.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Heute hat es mir einfach mal gelangt mit den Touren, die ich um Lampertheim normalerweise so mache. Daher habe ich eine Tour ausgegraben, die zu meinem Standard gehörte, als ich noch in Ludwigshafen-Oppau wohnte. Das Ziel dieser Tour lautet Bad Dürkheim. Der Ort hat für mich immer etwas touristisches und gibt mir das Gefühl, auf Landgang im Rahmen einer Kreuzfahrt durch die heimischen Gefilde zu gehen.

Meine Anfahrt gestaltete ich ganz klassisch im Sinne einer Standardroute. Über die Frankenthaler Brücke fuhr ich nach Oppau. Von dort ging es nach Oggersheim unter der Passage der Kreuzung, deren Abzweig zum ehemaligen Kanzlerbugalow führt. Immer der Nase nach geht es dann nach Maxdorf und Birkenheide. Traditionell fahre ich danach auf einem Sandweg in den Weinanbau. Er ist mittlerweile quasi unrettbar in Sand aufgelöst und Streckenweise unfahrbar. Trotzdem war ich schnell in Bad Dürkheim.Hier verweilte ich kurz, da Regen aufkam.
Auf dem Rückweg vollständig der offiziellen Beschilderung zu folgen war ein echter Gewinn. Es gibt einen vollstä ndig asphaltierten Radweg. Als ich dann auch noch den Weg nach Frankenthal und nicht nach Ludwigshafen einschlug entstand ein zauberhafter Rundkurs. Die Strecke führt durch ein Vogelschutzgebiet und viele schöne kleine Pfalzorte wie Lamsheim und Flomersheim. Ich aber wollte weiter nach Frankenthal und Worms, um dort über die Brücke heimzufahren. Es hatte sich wirklich gelohnt, zweimal die Regenkleidung anzulegen und auch wieder auszuziehen.

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Im Zickzack von Weinheim nach Bensheim

Image Written on 07.07.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Aus dem Kapitel "So schön kann Stadtradeln sein" erlebten meine Frau und ich heute eine schöne Radtour bei allerbestem Wetter. Von Lampertheim ging es durch den Viernheimer Wald nach Hüttenfeld. Von dort fuhren wir zunächst auf dem Radweg Richtung Hemsbach, Bogen aber nach Weinheim ab. Den Weg an der Weschnitz verließen wir dann kurz vor Weinheim und schwenkten in die Gegenrichtung nach Bensheim. Der Weg durch die Felder ist wunderbar und wir vermieden es, wieder an die Bergstrasse zu gelangen, sondern blieben im Tal und fuhren im Zickzack durch alle kleinen Orte und schließlich hinter Heppenheim wieder grandios durch die Feldmark. Schöner kann es auch in der Bretagne oder auf irgendwelchen Inseln nicht sein. Dann suchten wir in Bensheim unser Lieblingseiscafé auf, das leider wegen Umbaus geschlossen war. Dies ging uns auch bei Nr. 2 so, doch Eiscafé Nr. 3 hielt ein Spaghetteis, Bitterino und was sonst noch aufs Fahrrad hilft, bereit. Dann fuhren wir über die Weschnitzinsel bei Lorsch wieder zum Viernheimer Wald und durchqueren ihn bis wir im Blumenauer Wald und schließlich am Karlstern war. Hier ist die Belastung eines Stadtwaldes schon deutlich zu spüren und eigentlich meide ich diesen Ort. Doch er ist das Tor zu einer Oase, der Waldgaststätte "Schützenhaus". Hier wird der Urlaub zuhause perfekt. Im Wald zu sitzend eine Salalt mit Garnelenspiessen zu genießen kann wohl nur als krönenden Abschluss bezeichnet werden.

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Finalwoche: "A race we must win"

Image Written on 05.07.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Die dritte und letzte Woche des schönen Stadtradelns hat begonnen. Langsam wird bei mir allerdings auch die Verlustliste länger. Nach 1400 Kilometern rächen sich aufgenschobene Reparaturen: Ein Gravelbike mit abgelaufenen platten Reifen in der Gargage, ein Mobiltelefon mit Spinennetzapp, das den letzten Stoss dann doch nicht überlebte und ein Schlag im Hinterrad des Trekkingbikes (aber noch fahrbereit).

Natürlich frage ich mich auf lengen Stecken schon einmal, ob die Idee ein Eigenleben entwickelt und worum es mir geht. Und dann hilft es, an den Claim zu denken: Ein gutes Klima. Unsere lebensweise steht vor einer schweren Gerauforderung. Uns werden Grenzen nicht nur aufgezeigt, sondern wir haben angefangen, für ihr Überschreiten zu zahlen. Daher ist jeder Hinweis auf die Dringlichkeit eines Wandels wohl zu begrüßen.

"Kilometerfressen" kann etwas bewirken. Im Winter habe ich die das große Einhand-Segelrennen "Vendee Globe" verfolgt. und eine besonders klare Botschaft hatte der deutsche Teilnehmer Boris Herrmann: "A race we must win". Es läuft ein Rennen, das mit der sportlichen Auseinandersetzung nur mittelbar zu tun hat - das Rennen um den Erhalt des Ökosystems. Dafür treten wir alle noch einmal in die Pedale. Allen ein schöne Radelwoche und vor allem keine Stürze.

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Don't pay the ferryman

Written on 02.07.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Heute war das Wetter endlich einmal für den ganzen Tag als stabil prognostiziert. Ideale Bedingungen für ein "Gran Fondo", eine richtig schöne lange Tour. Schon ewig hatte ich mir vorgenommen, meinen Radius über Nierstein auszuweiten und bis zur Brücke in Gustavsburg vorzustossen. Die Route: In Worms Wechsel der Rheinseite, abbiegen nach Osthofen, dann Kurs auf Oppenheim und dann weiter über die Weinberge Richtung Mainz. Bei Gustavsburg dann über die per Rad befahrbare Autobahnbrücke und dann auf dem R6 über den Kühkopf nach Gernsheim und schliesslich nachhause.

Meine erste Station mache ich in Osthofen. Ich bin ja zugereist und als ich das erste Mal hier war und auf das ehemalige Konzentrtionslager stiess war ich wirklich bewegt. Recht sichtbar im Ort liegt diese Anlage. Sonst wurden sie doch eher abgelegen positioniert. Was mich dann aber wirklich mitgenommen hat ist, dass dieses Lager der Handlungsort des Romans "Das siebte Kreuz" von Anna Seghers ist.Ich sah die Verfilmung durch die DEFA erstmals als ich wohl noch Grundschüler war. Nichts hatte mich bis dahin so berührt. Eine Darstellung im Stile des Film Noire auf gesamtdeutschem Boden. Das hat es später leider nie mehr gegeben, aber es entstand zeitlose Filmkunst. Beim ersten Mal erfasste ich kaum die gesamte Dimension, doch wurde emotional auch von Kleinigkeiten gebannt. Beispielsweise, wenn eine Gartenmauer mit Glasscherben gegen das Übersteigen gesichert wird. Später nahm mein Hintergrundwissen zu und auch die eigene Bewertung. Innerlich wechselte die Partei, die ich ergriff. Und das ist wohl gerade die Leistung: Ein menschenverachtendes System anzuprangern und doch den Facettenreichtum und die Komplexität der Situation des Einzelnen darzustellen. Es ist nicht so einfach im Leben, das wusste Anna Seghers genau und doch dürfen keine Dinge geschehen, die die menschliche Zivilisiertheit verneinen. Jenes Einschlagen der Kreuze, jene Hatz auf den Freiheitsdrang, die verzweifelte Bitte um Zuflucht und die Hoffnung, dass einer durchkommt, das war hier. Für mich ist das immer wieder nicht zu fassen und darum fahre ich mit dem Rad immer wieder an diesen Ort. Anna Seghers hat zu meiner frühen Prägung beigetragen und ich setze mich in Osthofen auch mit mir selbst auseinander, mehr als 35 Jahre nach einem Sturm und Drang, der vielfach revidiert wurde. Nur die tiefen Gefühle sind immer noch die selben.

In starkem Kontrast dazu stand die herrliche Lanschaft im üppigen Sonnenlicht. Die andere Rheinseite ist schon sehr verschieden und die kleinen Weinorte lassen einen gedanklich ans Mittelmeer reisen. Der Weg nach Nierstein ist gut ausgeschildert und man benötigt nur offene Augen. Nach Nierstein sind es dann noch 20 Kilometer bis zum kostenfreien Flussübertritt. Die Gestalter des Radweges hielten den Weg über die Höhen wohl für malerisch und so ging es bis Nackenhein dann auf und ab. irgendwann verliess ich die vochwasser geschützte Strecke und fuhr wunderbar am Rhein entlag. Wieder wirkte es wie eine Meeresküste. Aber es zieht sich und ich war froh und erleichtert, die Brücke zu sehen. Und dann fuhren auch noch Radler auf ihr. Dies gan mir viel Kraft, um zügig umszusetzen. Nach einem Früstück am Weg ging es dann "All In" nach Lampertheim.

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Mille Chilometri an der schönsten Küstenlinie

Image Written on 01.07.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Jeder Mensch hat eigene Vorlieben. Meine gilt der Wormser Rheinseite und der Strecke von Worms bis Germsheim. Ist der Wind hier nicht auf Deiner Seite, dann ist es hart. Andernfalls ist es ein Traum. Der Blick geht hier vom Rad aus so weit über das Wasser wie an einer Meeresküste. Scheint die Sonne, ist es das Mittelmeer. Bei durchwachsenem Wetter ist es wohl eher die Ostsee. Und das schönste hat Rheindürkheim zu bieten: Eine Promenade für die Hosentasche. Hier muss ich immer stoppen und die Atmosphäre eines kleinen Atlantikküstenortes geniessen. Heute gab es hier noch einen Grund zu feiern: Ich erreichte Kilometer 1000. Meine Frau stiess mit mir darauf mit Wasser an.

In Gernsheim mit der Fähre überzusetzen, erhöht dann noch yas maritime Gefühl. Undbedingt zu empfehlen ist ein Stop im Café "Ziel" vor dem Übersetzen. Der Kaffe aus einer Rösterei in Eich bringt den Kreislauf nach oben und die Brötchen mit hausgemachten Frikadellen sind ein sehr genussvoller Proteinschub. Die Rückfahrt an der Wasserlinie entlang bietet ein schönes Eintauchen in den ŕheinischen Auwald und für den Geschichtsinteressierten einen Eindruck, wie die Situation für die 1945 hier übersetzenden US-Streitkräfte waren. Immerhin der lange erwartete erste Übertritt und die unwiederrufliche Befreiung das Landes. Heute hatte der Wind hier seine Spuren hinterlassen. Wir mussten an nixht nur einem umgefallenen Baum herumfahren oder schieben.

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Ist dies das Dach der Tour?

Image Written on 30.06.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Ursprünglich komme ich aus Norddeutschland und bin alles andere als eine "Bergziege". Durch das Wohnen am Rhein habe ich mich radlerisch wohl eindeutig zu dem entwickelt, was die amerikanischen Sportlerfreunde als "River Rat" bezeichnen. Aber der Odenwald hat schon echte Verlockungen zu bieten. Immer wieder fasziniert mich, wie nahe er ist und wie anders es dort ist. Die Besiedelung lässt nach und schnell ist man an Orten grosser Ruhe. Hinzu kommen wunderschöne Aussichten. Das einfachste Bergprogramm bietet des Flachlandtiroler die Juhöhe. Schon meln Eingangspost war ja dort angesiedelt. Sie lässt sich radlerisch von drei Seiten angehen: Von Heppenheim aus, von Laudenbach aus oder von Mörlenbach. (im Moment wegen Bauarbeiten gesperrt). Die einfachste Anfahrt ist von Heppenheim aus. Der Weg ist länger, aber die Steigung immer erträglich (anders bei der Anfahrt über Laufenbach). Egal wie man hoch fährt, oben gibt es ein schönes Gipfelgefühl. Wie bei einer Chaostour über den Flughafen gilt: Es geht nicht über das innere Gefühlt, eine selbst gesetzte Hersusforddrung zu absolvieren.

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Und noch ein Experiment: mit dem Rad zum Schwimmtraining

Image Written on 28.06.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Zugegeben, dieser Titel wird nicht geeignet sein, die Leserschaft zu bannen. Doch diese Tour hatte es für mich in sich. Mancher hat vielleicht schon davon gehört, dass ich in Frankfurt arbeitete. Und hier absolviere ich auch mein Schwimmtraining. Und meine Fahrradnavigation schätzt die Streckenlänge auf 74 Kilometer.Ausserdem hatte ich mir noch etwas vorgenommen: Die Route sollte über den Flughafen führen, weil es kürzer ist. So fuhr ich über Gross Gerau bis in den Wald, der die Startbahn West beherbergt. Man nennt ihn Mlnchsbruch und es lässt sich ganz toll dadurch fahren. Wegweiser machen es Einfach, die Flughafen-Aussichtsplattform zu finden. Diesen Teil des Trips kann ich total empfehlen. Dann aber um den Flughafen herum zu fahren ist etwas für nervenstarke Naturen. Der permanente Lärm hat mir zugesetzt ubd die Beschilderung ist sehr schlecht. So bin ich falsch angebogen und habe eine Schleife durch das schöne Kelsterbach gedreht. So lange es am Main entlang geht, ist es dann wieder schön, aber es sind noch unzählige Überführungen über grosse Autostrassen im Niemandsland, bis Frankfurt endluch kommt. Das Schöne an kritischen Momenten ist ja immer die Erleichterung danach. Und so fuhr ich am Ende an der Frankfurer Hauptwache vorbe und durch das Bahnhofsviertel und fühlte mich stolz und erhaben und irgendwie war unter mir kein Fahrrad sondern eine dicke Gold Wing Honda.

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Zwei Experimente an einem Tag

Image Written on 26.06.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Schon Thor Heyerdahl sagte: "Die Wissenschaft wird nicht am Schreibtisch gemacht." Und in diesem Geiste widmete ich mich heute des Erkenntnisgewinns. Mein erste Forschungsfrage war: Kann ich eine Strecke vom 100 km am Stück radeln? Sicher kann man dazu Physiologen fragen. Doch viel eindeutiger und spassiger ist ein Selbstexperiment. Dazu ging ich auf meine Bergstrassen- Rennradtour und fügte noch die Anfahrt zum IKEA hinzu. Das Ergebnis waren 100 km und es war traumhaft. Durch den Start um 5 Uhr morgen war wenig Betrieb in Weinhneim. Auch die andere Städe waren schnell durchquert. Die Halbzeit in Gernsheim erreichte ich frohen Mutes. Dies hielt bis Kilometer 70 an.Dann spürte ich ein paar Verspannungen.Kurz vor Schluss rutsche mir bei einer Abkürzung noch das Vorderrad weg. Es ist aber nichts passiert. Glücklich kam ich zuhause an. Ergebnis des Experiments: ich kann sogar mehr als 100 km fahren.

Bei Experiment 2 ging es um das klimaneutrale Einkaufen. Wie schön ist es doch, mit frischem Geld auf dem Konto einzukaufen da wandert so einiges in den Wagen und hinterher wundert man sich, dass der Einkauf wohl nicht mit denTrasportmöglichkeiten harmoniert. So war es heute auch. Alles sah verlockend aus und schnell war der Wagen übervoll. Doch mein Anhänger ist ein Wunderwerk und Fasst mehr als mancher Autokofferaum. Immer wieder gibt es beim Packen Schaulustige. Ich denke immer, dass es der Avantgarde immer so geht in der Geschichte. Was sagte man alles über die Brüder Wright vor ihrem Motorflug? So fuhr ich sehr befriedigt mit meinem Space Shuttle mit Muskelbetrieb nachhause.

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Was essen Hasen zum Frühstück?

Image Written on 25.06.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Heute morgen gegen 5 Uhr hatte ich eine Touren, bei denen sich die halbe heimische Tierwelt präsentiert. Alles fing in der Ruhe des Morgens zwischen den Gemüseäckern an. Immer wieder huschten Hasen über den Weg. Wahrscheinlich wechselten sie das Frühstückbüffet. Allerdings griffen sie nicht zu Cornflakes und Marmeladenbrot, sondern Mais und Zwiebeln standen auf dem Speiseplan. Ganz schön deftig. Aber sicher gesund und über Mundgeruch wird sicher im Hause Hase niemand meckern.

Auch andere Tiere waren beim Früstück. So sah ich zwei schöne Rehe auf dem Weg zum Morgenimbiss. Sie standen lange still. Erst als ich fast Fotobereit war, liefen soe davon. Als nächates sah ich Störche, die durch die Äcker staakten. solche Maturbwobachtungen erfreuen mimmer .Früher hatte ich nicht so einen "Draht" zur Tierwelt. So konnte ich dem Lockruf des Kukuck heute die Botschaft entnehmen, dass es ein guter Tag wird. Früher konnte ich es nie verstehen dass die Künster des "Blauen Reiters" in Dresden tagelang in den Elbauen herumstronertenj. Hier fanden sie ein Kaleidoscop der teuerste¹m

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Shut up and ride! - Eine Regenfahrt

Image Written on 24.06.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Bei der Übertragung des Fussballspiels Deutschland-Ungarn fiel gestern die Forulierung: "Wenn der Fussballgott einen ausgibt".... Der Wettergott hatte heute Morgen keine spendablen Moment. Es erwischte mich die volle Herausforderung einer Regenfahrt.Auch wenn icj wirklich viel fahre, so mag ich den Regen nicht und meide solche Situationen durch genaue meteorologische Beobachtungen mit Hilfe diverser Wetterapps. Nun musste es aber sein und auf grossen Touren lässt es sich ja auch nicht vermeiden. Ich war dann mal wieder erstaunt, wie sehr eine Regenhose schützt und dass auch eine leichte Regenjacke aus dem Outdoorbedarf einen guten Job macht. Und was für eine grossartige Erfindung ist erst das Schutzblech! An Sonnentagem auf dem Rennrad mag icj darüber lachen, doch eine stundenlange Rückendusche ist schon zermürbend. So erfreute ich mich der Fahrt auf meinem schweren aber sehr komfortablen Trekkingrad. Klar, an das geringere Tempo musste ich mich gewöhnent, doch die erhöhte Sitzposition erlaubt auch viel schönere Ausblicke. So traf ich an der Weschnitz auf eine Schafherde. Die kleinen sprangen eher über die hohen Grasbüschel als das sie tapsig vorwärts schritten. Und zuhause angekommen kam dann der grosse Luxus im Vergleich zu einer mehrtägigen Radtour mit dem Zèlt: Trockene Wechselkleidung und die Möglichkeit, dass Regenzeug sofort zu trocknen. Oft im Leben lohnt es doch, sich ein bisschen zu überwinden.

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Fahrt ins Homeoffice und mit einem Schlenker zurück

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Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Neben meiner schon beschriebenen Passion für sas Laufen liebe ich es, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Das weckt so schön die Sinne, nimmt dem Körper die Trägheit und inspiriert. Das Home Office raubt mir diese Gelegenheit. Aber auch hier gibt es eine Möglichkeit: Man fahre einfach morgens vor der Heimarbeit die gleiche Streckenlänge wie zur Arbeit. Das habe ich heute in Form einer Runde von 30 Kilometern am frühen Morgen gemacht. Nach der Arbeit habe die Strecke verdoppelt. So habe ich auf ganz natürliche Weise meine Kilometer zurückgelegt und wurde mit dem einzugartigen Blick auf ein Reh, das sich durch geschickte Sprünge gleich einer Antilope flüchtete, belohnt.

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Stadtradel-Duathlon

Image Written on 22.06.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Eigentlich bezeichne ich mich sportlich ja als "Läufer, der mal einen Triathlon macht". Dies soll sagen, das mein Wettkampfsport nicht wirklich das Rad ist. Wenn es um den schweisstreibenden Wettbewerb geht, der uns das eigene Potential und auch manchmal das Innere präsentiert, dann bin ich Läufer. Generell laufe ich alle Wettkampfstrecken von fünf Kilometern bis zum Marathon. Und meine Regel ist, dass ich nur auf Wettkämpfe gehe, die im engeren Umkreis liegen und mit dem Fahrrad erreichbar sind. Ausnahme: Der Frankfurt-Marathon, Halbmarathon und City Triathlon. Meine letzte "echte" Teilnahme war allerdings im März 2020 und dann kam die Pandemie... Und heute fand nur mein erster Wettkampf nach der Krise statt, der Mannheimer Brückenlauf. So schwang ich mich auf mein "SUV" Fahrrad, ein altes Trekkingrad von meinem Vater. Es hat durch seinen Zustand eine natürliche Diebstahlsicherung und ich nutze die Packtaschen als Depot für Wasser und Wechselkleidung. Als es noch mehr Wettkämpfe gab, da probierte ich verschiedene Radstrecken nach Mannheim. Mir persönlich gefällt es am Besten, über den Karlstern zu fahren. Das ist einfach zu finden und man hat einen schönen Teil der Strecke im Stadtwald. So fuhr ich heute auch und die Karte zeigt die Strecke. Der Lauf war dann wirklich wie ein Befreiungsschlag. Zwar hat meine Leistung unter den Einschränkungen gelitten, doch bin ich froh über meine 50 Minuten auf 10 km. Der Lauf war für mich hart, aber war wie für mich seit einpaar Jahren immer, sehr gut organisiert. Und so fuhr ich total beschwingt heim und freute mich über die Leichtigkeit wie ein ganz junger Mensch. Also ich persönlich kann diese Kombination wirklich empfehlen. Der Triathlon kennt ja auch das "Koppeltraining" Als solches kann zumindest die Rückfahrt gelten.

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Es geht wieder los!

Image Written on 17.06.2021 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Noch sind es ein paar Tage, bis der offizielle "Startschuss" in Lampertheim erfolgt. Aber so langsam steigt bei mir die freudige Erwartung 3 Wochen ganz dem Radeln zu widmen. Als kleine Vorbereitung bin ich mit dem Rennrad seit Langem mal wieder zur Juhöhe gefahren. Ich habe mir einiges vorgenommen und kann nur sagen, dass es sich lohnt, hier vorbeizusschauen. Einstweilen wünsche ich allen Radlern aus Lampertheim eine allzeit gute und vor Allem unfallfreie Fahrt!

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Donnernder Abschluss?

Written on 26.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Was ist einer der grössten Glückszustände beim Radfahren? "Die Abfahrten auf Passytrassen!" Werden die einen sagen. Andere: "Die Aussicht, wenn ich mich so richtig wo heraufgeschraubt habe!" Für mich gibt es aber beim Radeln, Laufen und Campen einen absoluten Glücksmoment: Wenn man mit den ersten Tropfen Gewitterregen hereinkommt und alles trocken über die Bühne bekommt. Dann schön geschützt hinsetzten, ein gekühltes Getränk und dem Gewitter zusehen, wie es sich aufbaut. Das ist für mich ein Stück Einheit mit der Natur. Dann hat die Abstimmung perfekt geklappt und alles ist am richtigen Platz. Wie oft gerät in der letzten Zeit alles durcheinander? Aber bei einem gut abgepassten Gewitterregen ist die Welt noch in Ordnung. Und auch das ist eines der bedeutsamen Mikroabenteuer des Stadtradelns. Vielen Dank allen, die sas möglich machen und speziell für Lampertheim: Vielen Dank an jene, die sich hier dafür eingesetzt haben. Nicht nur für mich sind die Touren bestimmt ein kleines Sommermärchen, ganz ohne rundes Leder.

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Der letzte Tag hat begonnen

Written on 26.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Heute geht das Stadtradeln zuende und es heisst noch einmal alles geben für Lampertheim und ein besseres Klima. Die Sonne gibt ein klares Votum: Sie scheint, damit wir alle unsere Ziele erreichen. Gute Fahrt!

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Mit dem Rad nach Key West

Written on 24.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Wie heisst es in der Mathematik: Der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten ist eine Grade. So habe ich über die Jahre eine Route erarbeitet, auf der ich jede Woche nach Speyer radeln kann. Mitterweile mache ich das nicht mehr so oft. Aber es ist immer noch die Standardrunde, um meine Schwiegereltern zu besuchen. Und sie wohnen traumhaft. Wieder zeigt sich: die Heimat ist so reich, man muss nicht weggehen. Man muss nur die Augen öffnen und alternative Verkehrskonzepte helfen dabei.

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Wo Fuchs und Hase sich "guten Morgen" sagen

Written on 23.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Heute habe ich eine sehr frühe Runde auf dem R6 gedreht. Ich bin die lange Kurve von Beton Pfennig bzw. Truck Stop bis Klein-Rohrheim und dann zurück über Biblis gefahren. Gestartet wurde um 4 Uhr früh. Es dämmerte und das ist die beste Zeit, um Tiere zu beobachten. Hinter den Aussiedlerhöfen ging es los: das erste Reh querte den Weg im Gallop. Am Kühlwasserauslauf des Kernkraftwerkes kam dann aber das Highlight: Ein Fuchs stand auf dem Weg und viesierte etwas an. Ich hätte nie gedacht, Füchse so gross sind. Als er mich bemerkte, schnellte er davon. Da sah ich wie beeindruckend gross er war, so wie mancher Hund. Und er hatte einen langen Schweif, der Fast die Hälfte seiner Abmessungen ausmachte. Ich war völlig berührt von diesem Anblick. Als ich dann noch einen schönen Hasen sah, war der Morgen perfekt. Dazu ein Morgenrot über dem Melibokus? Das im Atlasgebirge nicht schöner sein. Gerade in den nicht so stark frequenrierten Zeiten ist dieses Stück Erde ein wahres Paradies.

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170 Kilometer auf drei Rädern

Written on 22.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Ist das schon Extremsport? Am Sonntag hatte ich meiner Frau eine Radtour nach Bensheim zum Eisessen versprochen. Kenner der Geographie wissen sofort, das werden keine 40 Kilometer. Noch dazu nehme ich immer mein Vintage-Trekkingrad für solche Touren, um gegenüber meiner Frau etwas ausgebremst zu sein. Daher beschloss ich, den längsten Tag des Jahres mit einer vorgeschalteten 90 km-Tour zu begrüssen. Dazu wählte ich mein Gravelbike, denn es sollte hin auf der Bergstrasse frühmorgendlich "geballert" werden um auf dem Rückweg von Gernsheim aus die lange Schleife über den R6 mit Schotterpassagen gehen. Ich fuhr so lange, bis die GPS-Uhr 90 km zeigte und decke dann den Frühstückstisch, denn ich war ja um 5:30 Uhr gestartet. Dann folgte die Eis-Tour. Sie verlief recht gut und ich spürte, dass ich mit eine Paar Sonderkilometer mein Soll schon für den Montag einholen könnte. So nahm ich mein Crossrad und "arbeite" weitere 30 km ab. Nun fehlte mir noch ein ganz bisschen für die Führung in der Gesamtrangliste der Stadtradel STARS. 10 km radelte ich nach dem Abendessen auf dem Vintagerad. Bei schönem Wetter kann man so einiges zusammenfahren.Und eine kleine Mikro-Extremerfahrung ist auch drin.

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Schöne Radtour auf der Erlebnisroute Ried

Written on 21.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Auch wenn wir beim abschließenden Eis beim ser Eisdiele Oberfeld scherzhaft anderer Meinung waren: Radfahren bildet. Besonders, wenn es eine versierte und umgängliche Führung gibt. So lernte ich eine Menge über meinen Heimatort aus der Geschichte und über den bewuchs in den unterschiedlichen Vegetstionsbereichen. Sogar für Kinder war die Tour geeignet
. Jetzt weiss ich warum der "Sodabuckel" so heisst u.v.m. Auf diese Weise bleibt man immer geistig aktiv und freut sich über immer neue Entdeckungen. Und es wird wieder klar: Radfahren verbindet. Das ist ein hoffnungsvolles Zeichen wo im Moment doch vieles nicht geht und manche Leute in der Panik. Ich danke Ute für die Führung und der Stadt für die Unterdtützung dieser Tour.

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Celebrity of the day

Written on 20.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Auch international wird das Stadtradeln in Lampertheim bekannt. Da ich bei einer britischen Firma arbeite, ist die Idee des Stadtradelns international Beachtenswert. So haben meine Kollegen schnell eine Intranet Story gezaubert. Wiederholt lobte man mich, ob meiner radlerischen Ausdauer. Als ich zur Firma kam. Briten liebem Rennräder. Kollegen aus UK sagte mir anschließen am Telefon, dass ich in UK "Celebrity of the day" bin. Das machte mich natürlich Stolz. Wie der in Lamperheim machte ich noch einen wuderschönen Friday night ride. Um 19:30 Uhr bestiegen wir unsere Spaziergangsräder und fuhren der Sonne nach. Dabei sahen wir einen herrlichen Midsommerabend. Das wird unsere neue Alternative zum Fernsehen.

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Kilometer 1000 ist Geschichte

Written on 18.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Ich kann es selbst kaum glauben, aber in den 1 1/2 Wochen Stadtradeln sind nun schon über 1000 km zusammengekommen. Als ich am Anfang nach meinen Zielen gefragt wurde, antwortete ich: "250 km pro Woche, ich möchte noch nebenher laufen." Die ersten 100 Kilometer waren schnell reingefahren
Natürlich gibt es Härten zwischen durch. Aber alles in Allem ist es eine tolle Aktion. Heute wurde ich in Hüttenfeld ganz freundlich im Vorbeifahren gegrüsst - Stadtradeln schafft auch Zusammenhalt. Mal sehen bis wohin sich er Kilometerzähler noch bringen lässt. Pedal on LA!!! :-)

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Liquid Sunshine

Written on 17.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Der Regen hat uns immer noch im Griff. Heute Morgen ging es trocken zur Arbeit und ich glaubte, dass Thema sei schon abgehakt. Die Rückfahrt bot dann aber noch drei Anläufe für flüssigen Sonnenschein. Erst zwischen Bürstadt und Lampertheim erwischte mich der richtige Gewitterregen und Sturm. Zuvor zehrte ich noch von meinem Glaubenssatz: "Wenn Du Deine gesamte Regenkleidung anlegst, dann hört der Niederschlag bald auf, um Dich zu nerven". Meine Regenausstattung besteht aus Regenstulpen, Regenhose und Jacke. In voller Montur startete ich, doch es war auf dem Rückweg bitter notwendig. Dann wurde es mir aber zu heiss und ich legte alles wieder ab. Schliesslich wurde der Regen hefiger und ich machte wieder die Erfahrung, dass Funktionskleidung extrem praktisch ist und im Sommer auch die Möglichkeit eröffnet, sich wie beim Laufen einfach durchregnen zu lassen. Bei guten Wetter trocknen die Sportsachen bereits am Körper. Auch wenn es manchal nervt, der Regen stoppt uns Radler nicht.

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Cote D' Azure für alle:der schönste Weg zur Arbeit

Written on 15.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Heute war es zwar nicht der beste Tag, um zur Arbeit zu fahren, aber es liess sich machen. Morgens lohnte sich auch noch das Regenzeug im weiteren Verlauf des Tages war es nicht mehr sinnvoll, weil es für grossen Hitzestau und Feuchtigkeit von innen sorgte. Ich starte immer gegen 4:55, um noch vor Schliessung der Schranke an der Bahnstrecke in Bobstadt zu sein. Dann geht es nach Biblis, an der Trikolore des Josef vorbei durch den Ort nach Gross Rohrheim. Von hier fahre ich über Gernsheim nach Stockstadt und dann reite direkt in die Bahn. Der Weg inspiriert mich und ebtspannt mich sehr.ich folge immer bestimmten Cutt Off-Zeiten. Gross Rohrheim hat eine Apothekenuhr, die 5:45 Uhr zeigen sollte, damit ich im Plan bin. In Stockstadt gibt es wieder eine Apothekenuhr. Sie muss 6:15 Uhr zeigen, damit ich pünktlich in Goddelau bin. Dort Rolle ich um 6:30 Uhr in die Bahn. Eine solche Tour hat 30 km. Besonders liebe ich den Rheinbogen vor Biebesheim. Im morgendlichen Licht fühle ich mich hier wirklich wie am Meer. Doch auch die Felder und der Blick auf den Sonnenaufgang über dem Melibokus sind unbezahlbar. Ganz zu schweigen von Ruf des Kuckuk in den Feldern.

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"Einmal Rhein von beiden Seiten gut durch" - Eine weitere Lieblingstour

Written on 14.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Unsere Gegend ist für mich der perfekte Urlaubsort. Das hat sich heute einmal wieder auf einer weiteren Lieblingstour von mir gezeigt. Kern der Tour ist es, sowohl das West- als auch das Ostufer zu befahren. Zunächst fahre ich vom Lampertheimer Ortsausgang auf dem hessischen Radweg R6 zur Wormser Rheinbrücke. Sie zu überqueren ist das erste Highlight. Durch die Höhe lässt sich herrlich den ganzen Fluss entlang sehen. Dazu gibt es das volle Panorama mit Dom und Riesenrad. Dann geht es von der Brücke hinunter zur Promenade. Kurz vor dem Hagenbräu heisst es links abbiegen Richtung Festplatz und B9. Hief heisst es nur immer den grünen Fahrradpfleilen folgen. Es geht herrlich nah am Wasser nach Rheindürkheim. So muss das Radfahren am Mittelmeer sein. Dann geht es immer der Nase entlang durch eine Landschaft, die mich als Norddeutschen an die Ostseeküste erinnert. Bei Eich heisst es abbiegen Richtung Fähre "Helene". Das ist mein Lieblingsplatz. Wer eine Pause machen, bitte auf dieser Seite beim Strandcafé. Die Seite drüben hat genug Fans
Doch hier gibt es herrlichen Kaffee von einer Rösterei aus Eich und leckere kleine Speisen. Mit etwas Glück ergattert man den Platz in der Hollywoodschaukel. Dann geht es auf grosse Fahrt mit "Helene". Von der Fähre aus sofort scharf rechts abbiegen. Nun geht es heimwärts. Und es heisst nicht dem Radweg folgen und über die kleine Brücke fahren. Nach 500 Metern sind die Flaneure überwunden und dann immer gerade aus und nicht der Radwegbeschilderung folgen. An der einzigen NATO-Rampe einmal rechts und gleich wieder links. Wer gedchichtsinteressiert ist, fährt bis zum kleinen Obelisk. Hier ging im März 1945 die US Army über den Rhein. Dann immer der Naselang bis zum Kernkraftwerk. Immer schön auf die Natur achten. Ich sah hier heute den herrlichen Start eines Storchs aus nächster Nähe. In ihrem majestätischen Gleiten sind sie meine Könige der Tierwelt. Nun stösst der Weg wieder auf den R6. Ihm nun einfach bis in die Spargelstadt folgen. Die Tour kommt auf knapp 60 Kilometer. Aber sie ist unvergleichlich.

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Lampertheim ist Spitze

Written on 14.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

"Take the Glory, the shit comes anyway" sagt der Brite, wenn er meint, dass man die Feste feiern soll, wie sie fallen. So freue ich mich für mich selbst und auch für Lampertheim, dass wir den ersten Platz in der Kilometerleistung der STARS in der ersten Woche einnehmen. Sicher, es geht nicht um einen Wettbewerb, doch wenn es nun mal eine Platzierung gibt, dann darf man auch darauf schauen. Es motiviert ja. Treten wir weiter kräftig in die Pedale!!! Auch wenn man eigentlich für sich allein fährt... Zur Feier des Erfolges werde ich kommende Woche in Gelb fahren. Also achtet auf das Trikot des Etappensiegers, ha ha ha. Ganz besonders danken möchte ich an dieser Stelle allen, die diese schöne Aktion möglich gemacht haben. Ich denke, dass sie wirklich etwas im Kopf bewegt.

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Schwertransport sicher heim gebracht

Written on 13.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Wie ich bereits sagte, bin ich ein grosser Verehrer Ernest Hemingways. Wie er trinke auch ich gern Bier, allerdings alkoholfreies. Man muss Idolen ja nicht in Allem folgen... Da das ganze Radeln ja durstig macht, steigt schon allein deswegen der Bedarf und der Transportaufwand. Nun kommt aber mein nicht nur Fahrradfreundlicher (ich liebe Fahrrqdständer zum Anlehnen, die nicht sämtliche Speichen beim Beladen verbiegen) auf die Idee und bietet mein Lieblingsbier in kleinen Flaschen als Radler an! Da musste ich zuschlagen. Mit dem anderen Bierkasten zusammen war der Wagen nun schon gut gefülllt. Den restlichen Spezialbedarf eines Spitzensportlers im besten Alter erwähne ich mal nicht. Im Ergebnis war der Einkaufswagen rappelvoll. Am Rad angekommen sah ich den Tag gekommen, an dem ich zwei Touren fahren muss. Doch so ein Radanhänger ist ein Raumwunder!!! Mit guter Volumenbutzung ging der ganze Einkauf hinein. Das Gewicht war schon anständig, aber Stolz wie ein Kapitän der Landstrasse für ich meine Ladung heim. Wie wäre es mit einer Hängerprämie statt oder zusätzlich zur Autoprämie?

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Lass uns nach Heppenheim radeln und die Sonne putzen

Written on 12.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Heute ging es wohl allen Stadtradelnden gleich: Nach dem Regen kam die Sonne und die Pedale flogen nur so um die Tretlagerachse. Das sind diese Momente, die jedem ans Herz zu legen sind, der sich gegen die muskelgetriebene Fortbewegung sträubt: Die in diesen Momenten geschöpfte Lebensfreude ist das beste Anti Aging-Programm. Nach einer Phase konsequenter Bewegungsverneinung hat ein Buch von Ulrich Strunz bei mir für viele Veränderungen gesorgt. Ich war gerade wieder mit dem Laufen angefangen und war immerhin schon wieder bei 7 km damals. Sein Buch "Forever Young - Das Leichtlaufprogramm" hat mich vieles erkennen und verändern lassen. Die Ratschläge darin werden ausserdem aus meiner Sicht sehr gut erklärt. Aber es enthält auch Anekdoten, die ich heute gut nachvollziehen kann. Eine davon ist die Darstellung des Radteils seines ersten Triathlons: Er beschreibt, dass er vor lauter Euphorie den Getränkehalter vom Unterrohr des Fahrradrahmens abgerissen hat. Genau dieses Glücksgefühl wird nachvollziehen können, wer heute mit dem Rad unterwegs war. Gespeist nur von der eigenen Kraft entwickelt man eine Geschwindigkeit, die der Körper allein nicht schafft. Gefühlt gleitet man durch die Welt und es scheint keine Grenzen der Leistungsfähigkeit zu geben. Dazu hat die Welt ein buntes Farbkostüm und herrliche Blütendüfte umströmen uns. In diesem Momenten wirkt der Jungbrunnen. Denn das Anti aging findet im Kopf statt. Als ich heute über Weinheim nach Heppenheim und dann nach Gernsheim fuhr, da habe ich auf dem Rennrad gesungen. Ich fühlte mich wie in meiner frühen Jugend, als das Rad mit den ersten Geschwindugkeitsrausch bescherte und das Rad mich an vorher unerreichbare Orte brachte. Die Welt ist in diesem Momenten offen und man fühlt, dass man sie durchschweben kann. Genau darum geht es ja auch im Text des italienischen Schlagers "Volare". Und dieses Volare kann die Bergstrasse und das Rheinufer mir gut vermitteln. In diesen Momenten fahre ich das Mittelmeer oder die Cote' d'Azur entlang. Das ist der ganz grosse Zauber der Sommersaison des Radfahrens. Es macht uns noch einmal 15, lässt uns zu Easy Ridern ohne störenden Motorenlärm werden. "Born to be wild" ist nicht auf die Motorradwelt zu beschränken, es gilt auch für das freie herumfahren auf unseren Fahrradhighways.

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Rettungsaktion für ein Kuschelpferd

Written on 11.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Auf dem Rad sieht man ja bekanntlich mehr als bei der Fahrt mit dem Auto. Wenn ich mit meiner Frau Christina zusammen radle, dann entdecken wir mitunter verlorene Stofftiere. Wir sind der Meinung, dass sie Hilfe brauchen und nehmen sie mit nachhause zur "Aufzucht". So griffen wir auf unserer heutigen Tour in einer Pfütze ein kleines Kuschelpferd auf. Ich verstaute es in meiner Lenkertasche und wir fuhren weiter. Nun steht es neben der Waschmaschine und wartet dort auf seine seine Karusselfahrt. Sollte jemand das Tier vermissen - er sollte sich bei mir melden über das Team. Wir führen dann von Hofheim richtung Kernkraftwerk und waren mit einem Mal fasziniert von gelben Ringelblumenblüten am Feldrand. Gross und gelb liessen sie mich fragen, warum sie nur hier zu sehen sind. Am Hofgebäude erhielt ich die Antwort. Der Landwirt nimmt an der "Blühstreifen Aktion" teil. REWE unterstuetzt dieses Projekt. Es soll dazu dienen, dass Insekten Nahrung finden und kleine Tiere wie Hasen einen Unterschlupf haben. Eine wunderbare Aktion zur Biodiversität finde ich, die zum gesamten Projekt des Lampertheimer Stadtradelns passt.

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Singletrailfeeling am Rhein

Written on 10.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Heute wählte ich mein Crossrad und wenn man schon sein Crossrad unter sich hat, dann sollte man auch Cross fahren dachte ich mir. Und hier kommt der Reichtum unserer Heimat ins Spiel: Es gibt schöne befestigte Wege, die einen prima von A nach B bringen, aber es gibt auch eine Wildnis, die nur 6 km von der Wohnung entfernt an Trails in Kanada oder Alaska erinnert. Und das fängt schon hinter dem Biedensand an. Ich überquerte die kleine Brücke zur Rheinaue und schlug mich auf den Pfad nach Sandhofen. Und das Wort "schlagen" ist hier richtig gewählt, denn manchmal ist der Weg kaum mehr zu erkennen. Und es gibt auch diese Portion Verzweiflung, die ein echtes Abenteuer ausmacht. Denn der Gewinn besteht ja darin dies durchzustehen. Und angesichts von Tragephasen wegen liegender Baumstämme und brennender Hände vom Durchqueren hüfthoher Brennesselfelder erfüllt die Route alles, was ein Mikroabenteuer braucht. Zwischenzeitlich dachte ich, dass ich in Vietnam sei. Wer etwas erleben möchte und zuhause bleiben will, der folge der Formel: "Cross is Boss"

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Kornfeld-Safari

Written on 10.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Radfahren hat viel mehr Aspekte, als die körperliche Bewegung. Besonders in der Abend- oder in der Morgendämmerung lässt sich einiges Beobachten. Die Lektüre des Buches "Die grünen Hügel Afrikas" meines Lieblingsschriftstellers Ernest Hemingway machte mir erneut klar, dass in der Einsamkeit der Morgen-und Abenddämmerung die größten Entdeckungen warten. Heute startete ich gegen 20:45 und wurde reich belohnt. Nach der Überquerung der B44 über die Brücke zwischen Lampertheim und Bürstadt kreuzte vor mir ein Reh meinen Weg und sprang zu guter Letzt wieder in das nächste Kornfeld. Ein solcher Anblick verzaubert. Es sprang wie eine Antilope im hohen Gras. Was für ein tolles Mikroabent euer.Und diese Bereitschaft der Tiere sich zu zeigen nahm noch zu, je weiter die Dämmerung voran schritt. So sah ich später einen sehr lieben Hasen und dann noch einmal ein Reh. Genau so hatte Hemingway es gesagt: wenn man nicht als Mensch identifizierbar ist, dann kommen die Tiere heraus. Im Weiteren sah ich noch viele Hasen. Es war schon recht dunkel, aber dank meines guten, aber nicht blendenden Lichtes zog ein weiteres Reh vor mir seine Bahn, bis es ebenfalls im Feld verschwand.In solchen Momenten lobe ich mir eine etwas seichtere Fahrt. In den Gemüsepflanzungen um Bürstadt herum stiess ich auch noch auf eine grössere Kaninchenbande. Sie taten sich am abgeernteten Gemüsefeld etwas Gutes. Nach diesen "tierischen" Darbietunge war ich fast so weit, die Tour zu beenden, aber es trieb mich immer weiter. So sah ich noch einen herrlichen Storch. Verglichen mit der anderen Rheinseite ist der Tierreichtum hier enorm. Aus dem Auro heraus wird man dies nie wahrnehmen. Und wenn gelten Begegnungen mit Tieren als Unfallrisiko. Mit dem Rad aber mache ich diese Fahrten mittlerweile bewusst und wie Hemingway suche ich immer neue Jagdgründe und erschliesse sie mir dann. Doch es gibt noch weitere Parallelen: Hemingway war in den 1930er Jahren enthusiastischer Radfahrer. Dies beschreibt er in "Paris ein fest fürs Leben". Er kauft ein Rennrad und bekommt von einem Kellner ein Paar Radschuhe. Danach lobt er die fliessende Bewegung des Radfahrens.Dies schätzen auch die Vögel. Manchmal fliegen sie in gleicher Geschwindigkeit mit mir, um mir zu zeigen, dass ich einer von ihnen bin. So bringt Radfahren uns der Natur nahe. Ich kann jedem nur wünschen, selbst auch mal eine Dämmmerungsfahrt durch unsere Feldmark zu machen.

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Rennradrunde zum Nachfahren

Written on 07.06.2020 by Frank Behrens
Team: LA Asphaltcowboys
Municipality: Lampertheim

Sonntagmorgen ist die beste Gelegenheit, um auf der Bergstrasse mal richtig zu "ballern". Bei angestauten Agressionen oder anderen Gefühlsverschiebungen durchaus besser als mancher Kompensationskonsum. Wenn Sonntags um 7 Uhr noch kein Auto auf der Strasse ist, dann kann die Heppenheimer Ortseinfahrt auch für den nicht Profi-Rennradler fast im PKW-Tempo genommen werden. Die ausgeschütteten Endorphine dürften bis über den Montag reichen. Doch auch die Landschaft ist wunderschön und ich stelle immwer wieder fest: Ein Giro D'Italia brauche ich ebensowenig wie eine Tour De France. Alle Abenteuer sind im Umkreis möglich. Wer eine Anregung benötigt, profitiert vielleicht von der Wegekarte unten. Es ist alles asphaltiert. Nur in Zwingenberg muss man im Moment durch die Baustelle im Zentrum schieben. Dann kann man aber die historischen Bauten genießen.

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