CYCLE STAR blog: Marco Gellrich


Parkplatz oder doch lieber Park im Innenhof?

Image Written on 29.06.2021 by Marco Gellrich
Team: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Autos brauchen Platz, das ist klar, vor allem wenn man auf die Vierräder angewiesen ist. Für alle anderen die sich eine smartere Lösung in Zukunft vorstellen können mit einem Mix aus, Carsharing, Fahrgemeinschaften, ÖPNV (wenn es diesen denn auch in ansprechender Form gibt), Rad oder einfach zu Fuß; hier ein Beispiel aus Innsbruck, da wurde der alte Parkplatz im Innenhof zu einem gemütlichen Park mit Innenhof-Cafe. Treff, Relax und Kommunikationsflächen die doch immer gern angenommen werden.
Cool, das hat mir gefallen. So eine, wenn auch temporäre Lösung, wäre doch auch was für unser lebenswertes kleines Städtchen.
Übrigens erkennt man auf dem unteren Bild noch das Parkplatz-Schiebetor in seinem "Häuschen".

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Blick über die Berge: Corona-Test Drive-Inn für Radler in Innsbruck

Image Written on 29.06.2021 by Marco Gellrich
Team: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Nach dreieinhalb Stunden empfängt uns der Innsbrucker Hauptbahnhof mit sommerlichen Temperaturen. Reisetasche aufs entfaltete Rad und ab geht es durch die gemütliche Inn-Metropole. Corona -Test gefällig? Den gibt es hier für eilige Biker und Fußgänger am Drive-Inn Container. Mehr als Praktisch. Radelnde haben es hier erstaunlich einfach, die Innenstadt ist weitgehend mit Einbahnstraßen verkehrsberuhigt und für Zweiräder ohne Verbrennungsmotor ist das befahren in beide Richtungen gestattet. Beim Einchecken im Hotel die erste Frage der smarten Hotelfachfrau; "möchten sie einen unserer günstigen Parkplätze für € 15,- " huscht mir ein Lächeln übers Gesicht. Die eingesparte Parkgebühr lege ich nach dem Meeting lieber in "erfrischendes Nass" an.
Auf dem Handy noch der schnellste Weg zum Geschäftspartner herausgefunden, 25 Minuten für 7 km im Berufsverkehr mit dem Auto, nach der Neueinstellung auf den Radmodus, siehe an, die gleiche Zeit. Mein Handy, festgemacht am Lenkrad denn man lernt ja mit und möchte € 55,- sparen, führt mich elegant durch Parkanlagen und gegen die Einbahnstraßen ans Ziel. Alternativ hätte ich mich natürlich auch für die Hauptstraßen entscheiden können doch auf rote Ampeln, den Sound neuster Verbrennungstechnologien und deren Geschmack im Mund hatte ich an diesem sommerlichen Nachmittag keine Lust.

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Polizei stoppt Radler mit Anhänger € 55,- Strafe für Handyvideo, richtig so!

Image Written on 21.06.2021 by Marco Gellrich
Team: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Ach was reg ich mich auf wenn ich Mobilisten auf ihren Handy glotzen und tippen sehe. Jeden könnte ich aufklären wie gefährlich das für den Handy"Missnutzer" und vor allem für die anderen Verkehrsteilnehmer ist. Wenn was passiert hilft kein "tut mir leid das hab ich nicht gewollt" oder sonst welche Entschuldigungen. So fährt der hier Schreibende, mit seiner vollbeladenen "Carla Caro" am Haken, die Schwabenstraße hoch Richtung Wertstoffhof in den Oberdorfer-Norden. Weil der Anblick eines pickepacke vollen Anhängers, mit vorbildlicher Ladungssicherung, doch im Blog für alle Stadtradler festgehalten werden muss, entschließt sich der mutige übermütige Drehbuchautor auf dem Sattel, kurzentschlossen die Sache für die Nachwelt auf "Zelluloid" festzuhalten.
Radweg beim Modeon ist breit und frei, Freibrief für Unfug. Polizei kommt entgegen, wendet gekonnt und bringt mein "long-vehicle ohne Verbrennungsmotor" zum Stehen. die beiden smarten Ordnungshüter sind konsequent und kassieren € 55,- von mir. Zu Recht. Das gemischte Doppel, offenbart sich ebenso als Stadtradelteilnehmer, findet meine Aktion insgesamt unterstützenswert aber durchführungstechnisch mit dem Handy in der Hand stark verbesserungswürdig. Kurzerhand wird die Staatsmacht zum Kameramann und das Video ist im Kasten (leider bekomme ich den Film hier ohne Youtube-Kanal nicht auf den Blog) Ich arbeite dran. Wir reiferen Semester sollten Vorbild im Straßenverkehr sein, so eine Handy-Aktion während der Fahrt ist mit nichts zu entschuldigen, hier habe ich ganz klar versagt. An dieser Stelle Danke ich der Polizei für ihre waches Auge, weiter so.
Endtäuscht über mich selber setz ich meine Fahrt zum Wertstoffhof und Grüngutabladestelle fort. Leichtes Spiel beim Parken und entladen. Schluss für heute.

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Schwertransporter: Fahrer und 108kg Fracht mit dem Rad

Image Written on 21.06.2021 by Marco Gellrich
Team: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Geschmeidig bergab saust mein Faltrad mit mir, von Heiligkreuz, in die alte Römermetropole an die Iller. Vom Kemptener ZUM soll es dann mit dem 62er nach Marktoberdorf gehen, so meine Handy-App "DB-Navigator. Bus kommt, Rad rein, zwei kurze Telefonate im nicht ganz so leisem Bus bis das Netz zusammenbricht, dann raus schauen, passt in 50 Minuten hat mich die Kreisstadt wieder.
Ab ins Homeoffice. Für den Nachmittag steht noch ein regelmäßiger Schwertransport mit dem Rad an. Doch zuerst Reifenreparatur. Das vordere Rad meiner "Carla Cargo" hat unter der unbarmherzigen Sonne kapituliert. Der Schlauch ist hin und der Reifen schaut so platt aus wie Jogi nach einer Niederlage unserer Elf. Ein geschützter, sicherer und schattiger Unterstellplatz für Fahrräder am Mehrfamilienhaus vermisse ich schon sehr.
Das es Mod an guten Fahrradgeschäften nicht mangelt zahlt sich aus, die lustige Schlauchgröße stellt den drahtigen Fachmann vor keiner Herausforderung. Schnell wieder Heim und die "Carla" wieder einsatzbereit geschraubt. Leergut aufgeladen, ab zum Getränkefachmann, 108kg aufgeladen, festgezurrt, Belohnung am Marktplatz mit zwei Kugeln Eis, kein Parkplatzstress. Der angenehme Fahrtwind auf der Haut und das Eis im Bauch lassen die Hitze vergessen. Mit dem Anhänger geht es dann direkt durch den schmalen Pfad direkt vor unsere Haustüre. Nur wenige Schritte und das willkommene Nass ist im kühlen Keller. Das Niederländische Rad mit Anhänger nur noch schnell untergestellt und ..., ach ja, Blöde geht nicht weil nicht vorhanden.

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Homeoffice, Besorgungen mit Bierkiste, Federball

Image Written on 21.06.2021 by Marco Gellrich
Team: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Der Alltag in Mod hat mich wieder, Homeoffice ist am Mittwoch angesagt.
Die Besorgungspausen tun dem Rücken und dem Kopf gut. Raus zum Bäcker im Norden, Brot und Eier finden Platz in der ausgeschlachteten grünen Bierkiste auf dem leicht zu großem Hollandrad. Neugierig blicken die jungen Störche aus ihrem Loft vom Glockenturm der Magnuskirche auf mich herab.
Meine Frau hat noch einen Kasten Mineralwasser fürs Büro geordert, die Lieferung ist mit dem Zweirad keine Herausforderung und in wenigen Minuten erledigt. Für eine kurze Pause sorgt die Bahnschranke; Regionalbahn nach München. Dann wieder nach Hause der Rechner will noch geärgert werden. Am Abend gleite ich gemütlich nach Ebenhofen und quäle den Federball mit dem Rahmen meines Schlägers. Die Rückfahrt nach Mod im Dunkeln ist entspannend. Duschen und Fertig.

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Dienstag zurück ins Allgäu per Rad und Bahn

Image Written on 17.06.2021 by Marco Gellrich
Team: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Rad aufgefaltet rote Tasche drauf gezurrt, dann geht´s durch Tschechien nach St. Pölten und von dort über Salzburg wieder nach Mod. Das Rad hatte überall Platz und Wlan war in die Bahnen überall vorhanden in erstaunlich guter Qualität. Überall? Nein, es gibt da ein aufsässiges Volk in Mitteleuropa mit über 80 Millionen das sich dem gekonnt verweigert. Nach dem Grenzübertritt bei Freilassing ist in deutschen Zügen Schluss mit mobiler Daterei. Die Schnellzugvariante Railjet der Alpenrepublik lutsch da vereinzelt noch was raus. Für die nicht kurze Wegstecke im HBF-München verwandel ich meinen Stahlrad mit Scharnier zum Gepäckwagen und die Reistasche "schwebt" dem elektrifizierten schweizer Technikwunderzug entgegen. Auch hier parkt mein Rad unfallsicher zwischen den Sitzen und die Klapptische laden zum arbeiten ein. In Buchloe auf dem selben Bahnsteig umgestiegen und ich bin pünktlich zum Spiel der deutschen Mannschaft daheim bei den Lieben,. Die letzten Meter mit dem grünen Blitz noch ein wenig bewegt und ab aufs Sofa..

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Gute Lobbyarbeit der Fahrradindustrie an der Spree dann zum Casting an die Ostsee

Image Written on 17.06.2021 by Marco Gellrich
Team: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

.In Berlin wieder aufgewacht, raus in den Hauptstadtverkehr, es rollt erstaunlich gut; temporäre Fahrradwege und bestehende wechseln sich ab. Es gibt aber auch Stecken da hat die Lobby der Fahrradindustrie ganze Arbeit geleistet, es muss die Mountainbikeabteilung gewesen sein, welche den Verkauf ihrer ultragefederten Modelle hier im Großstadtdschungel an den Biker bringen möchte: Lenkerbreite Fahrradpfade deren Knochenstein modellierte Oberfläche durch aufwachende Orks aus dem Untergrund, es könnten aber auch die Baumwurzeln sein, in ungeahnte Höhen in den Himmel der Millionenmetropole ragen. Radsportler aus dem Landeskader Brandenburgs werden da allerdings nur lächeln, denn Herausforderungen braucht der ambitionierte Leistungssportler auch im Alltag.
Mein Freiluftfrühstückstisch verwandelt sich in ein mobiles Büro, Internet passt und Ruhe zum telefonieren ist inklusive. Mein Rad dient als Ablage und Taschenständer. Anschließend geht´s geschmeidig Richtung Deutschlands Vorzeigebahnhof. Gewissenhaft verzichte ich auf den Expressaufzug in die Tiefe denn ich möchte ja heute noch an die Ostsee. Mein zusammengefaltetes Rad ist hinter meinem Sitz gut verzurrt und freut sich über einen baugleichen Bruder. An WLan fürs Arbeiten brauch ich durch die Uckermark nicht denken, das glänzt genau so durch Abwesenheit wie bei uns zwischen Kaufering und München-Pasing. Also Offline arbeiten.
Dann mit dem Rad die letzten Kilometer zum Termin an der Ostsee mit Casting und Photoshooting fürs Geschäft. Heute schaffe ich es noch nach Dresden. In der Elbflorenz ist für mich sogar mit dem Rad schlecht durchkommen, die Polizei schützt hier wöchentlich die Rede- und Versammlungsfreiheit von wirklich Jeden. Mit dem Bike und Tasche ins Hotel, dann noch eine Runde durch die Innenstadt auf meist vorzüglichen Radwegen. Morgen geht´s dann wieder weiter.

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Sonntagmittag mit Faltrad und Bahn nach Berlin

Image Written on 16.06.2021 by Marco Gellrich
Team: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

eins vor weg, ich bin kein Radsportler und möchte euch in den kommenden Tagen einfach mal mitnehmen, mal sehen was passiert.; Also es ist Sonntag: Mittags geht´s, mit der Bahn und dem Faltrad über Augsburg Richtung Norden, diesmal nach Berlin, morgen dann weiter nach Stettin dem polnischen Städtchen an der Odermündung. Mein grünes Bike steht zusammengefaltet zwischen den Sitzen des ICE während ich mich (leidenschaftlich) meiner Angebote und Buchhaltung widme. Das WLan funktioniert, passt. Aus dem Bordbistro kommt die "Stewardess" und bringt mir einen heißen Kaffee an den Platz während der Thüringerwald an den Fenstern vorbei zieht. Schon ist 17.58 Uhr, mein Tagwerk ist vollbracht und der Hauptstadtbahnhof empfängt mich mit seinem, sagen wir mal, unverwechselbaren Scharm. Für Reisende mit Gepäck und knappen Umstiegszeiten sollten die Aufzügen nicht die erste Wahl sein. Wenn die superhippen Teile nach gefühlt mehreren "Brotzeitpausen" mal angekommen sind, beamen sich diese angeschlagenen Raketen, wenn die Türen dann mal langsam geschlossen werden, auf einer unendlich langen Reise in ferne Galaxien..... eine Etage höher..... Als HBF-Berlin-Abo-Besucher nehme ich die Rolltreppe, mit dem Faltdings vor mir auf der Stufe und Reisetasche auf der Schulter kein Ding.
Mit dem grünen Zweirad geht es dann ca. 5km zum Hotel, hier schnell eingecheckt, dann weiter per Bike durch die Stadt an der Spree. Im Bezirk Tempelhof lockt mich schließlich die Fußball-EM draußen am Fernseher aber noch mehr der Duft aus der orientalischen Küche. Blechkarossen stehen hier dicht an dicht und die teuren Schlitten kreisen wie Fliegen um die .... Parken nicht mehr möglich. Mein Klapprad steht direkt neben mir am Tisch, so lässt es sich leben, Chillen am Sonntagabend, nur schade das die Familie nicht dabei sein kann. Jetzt aber Schluss und ab ins Hotel. Mein grüner Blitz parkt trocken und sauber im Zimmer.

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