CYCLE STAR blog: Hans-Peter Kremer


Stadtradeln Woche 3

Written on 17.09.2021 by Hans-Peter Kremer
Team: Einzelfahrer
Municipality: Hagen

Die 3. Woche brachte keine weiteren Erkenntnisse in Bezug auf positives Radeln in Hagen. Hier ist die gesamte Bewegung auf Autoverkehr eingestimmt. Das merkt der Radfahrer insbesondere, weil der überwiegende Teil der Autofahrer agressiv, schnell und nicht besonders rücksichtsvoll fährt. Hagen ist zur Autofahrerstadt erzogen worden.
Es bedarf einer grundlegenden Umwandlung mit Reduzierung der 4-Streifigkeit der Straßen und Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 Km. Damit kämen sich die beiden Transportmittel -Auto u. Fahrrad- schon ziemlich nahe.
Als Beginn dieser Maßnahme sollte die Kölner Str. durch das Hasper Zentrum und die nachfolgende Berliner Str. (alte B 7) bis Mercedes Jürgens in eine Fahrradstrasse umgewandelt werden. Weiterführend bis zur Minervastr. ist ein Radstreifen vorzusehen und anschliessend folgt die vorgesehene Radstraße Augustastr.
Ich hoffe sehr, das die Aktion Stadtradeln zur grundlegenden Änderung wesentliche Impulse gesetzt hat und die gewünschte Verkehrswende einleitet.

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2. Radelwoche

Written on 10.09.2021 by Hans-Peter Kremer
Team: Einzelfahrer
Municipality: Hagen

Die grundsätzliche Ansicht über Radfahren in Hagen hat sich nicht verändert. Es ist und bleibt eine Qual sich mit dem Autoverkehr zu arrangieren. Bei Straßenfahrten wird vielfach mit einem zu geringen Abstand überholt.
Es müssen erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um den Bürger auf's Fahrrad zu bekommen. Wenn das Fahrrad den PKW ersetzen soll, müssen die Hauptverkehrsstraßen für Radfahren eingerichtet werden. Es reichen keine touristischen
Strecken. Als Radfahrer will ich den Handel genau so zügig u. einfach erreichen, wie mit einem PKW. Und diese Centren liegen vielfach an Hauptverkehrsstraßen.
Der Comfort für Radfahren muss mit allen Mitteln erhöht werden. Dafür ist es notwendig, im gesamten Stadtgebiet im Centrum sowie in den Centren der Nebenorte Anlehnbügel zu installieren. Diese bieten einen guten Diebstahlschutz u. der Radfahrer muss sich nicht Zäune, Laternen usw. zur Sicherung des Rades suchen.

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1. Blogbeitrag nach einer Woche Stadtradeln

Written on 03.09.2021 by Hans-Peter Kremer
Team: Einzelfahrer
Municipality: Hagen

Diese Woche radelte ich mit vielen Strecken in u. durch Hagen. Als Bewohner und Vielfahrer erlebte ich immer wieder die gleichen Vorkommnisse. Ich wohne in Haspe u.
fahre auch über die Neubaustrecke Westerbauer. Hier gilt nicht das Prinzip: schnell von A nach B, sondern besonders aufmerksam und langsam. Die vielen Ein- u. Ausfahrten über den Geh- u. Radweg sind besonders gefährlich, wenn nicht sogar lebensgefährlich. Bei den Ausfahrten von Grundstücken und besonders von Torausfahrten fahren die PKW im
allgemeinen bis zur Bordsteinkante durch und halten demnach auf dem Geh- u. Radweg.
Ich habe mehrfach Autofahrer darauf angesprochen. Dann ergibt sich ein Wortgetümmel.
Bei der Brand-Quartier Ein- / Ausfahrt hält nur selten ein PKW an der breiten weißen Linie.
In einem Fall wäre ich fast umgefahren worden. Der nach Haspe führende Angebotsstreifen ist
sehr gefährlich, weil dieser deutlich zu schmal ist und die PKW keinen Abstand und erst recht nicht den gebotenen Abstand von 1,5 m einhalten. Einen Autofahrer konnte ich an
der Ampel auf den deutlich zu geringen Abstand ansprechen. Antwort: ich fahre auf meinem Streifen !
In Hagen gibt es kaum richtige Radwege, sondern vorrangig kombinierte Rad/Gehwege und viele Gehwege mit der Kennzeichnung - Rad frei -. Der Zustand ist zudem noch schlecht. Hier wäre es vonnöten, den Gesamtbestand der Wege zu überprüfen und Verbesserungen vorzunehmen. Das bezieht sich auf die Fahrfläche und ehemals rote Radwege zu reinigen (vielfach unkenntlich u. schwarz), sowie Büsche u. Gewächse stets kurz zu halten.

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