CYCLE STAR blog: Daniela Epple


Endspurt, Alltag, Regen

Written on 04.07.2021 by Daniela Epple
Team: Wirbelzwerge
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Die dritte und letzte Woche ist vorbei, schade!Es war ganz einfach auf das Auto zu verzichten, im Winter wäre es mir sicher schwerer gefallen.
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, diese Woche auch endlich mal einen Ausflug mit dem Fahrrad zu machen.Leider war mir das nicht vergönnt, arbeiten, einkaufen, Kurse geben.Damit ich trotzdem meinem Hobby eifern kann, nehme ich statt dem Radweg nach Stötten den Weg an der Geltnach entlang, herrlich!!
Zweimal bin ich diese Woche in den Regen gekommen, aber mit der richtigen Kleidung war auch das kein Problem und wieder im Trockenen bin ich auch ein bisschen stolz, dass ich nicht schwach geworden bin.
Auch beim Foodsharing habe ich diese Woche wieder geholfen, jetzt habe ich den Dreh mit dem Lastenrad raus und kann auch diese Fahrt durch die Stadt entspannt genießen.
Es sind um die 400 Kilometer nur mit Alltagsfahrten geworden und wenn ich mir vorstelle, wenn das viel mehr Leute machen, wäre mehr Platz in der Stadt als Lebensraum.
Also, auf und auch nach dem Stadtradeln öfter mal das Fahrrad nutzen und das Auto stehen lassen, Kopf frei blasen lassen und unsere schöne Landschaft genießen!

ImageImageImageImage

Share: Facebook | Twitter

Wieder kein Regenfoto

Written on 29.06.2021 by Daniela Epple
Team: Wirbelzwerge
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Nachdem ich in den letzten zwei Wochen echt Glück hatte und immer eine Lücke zwischen den Regenschauern erwischt habe, dachte ich am Montag Abend, dass es mich diesmal mit ziemlicher Sicherheit erwischen würde.
Ich bin abends noch ins Pilates nach Marktoberdorf geradelt und während der
Schlussentspannung hörte ich schon das Donnern. Und pünktlich zum Ende schüttete es auch schon was runterging. Na ja, dann wart ich eben kurz. Nach zwanzig Minuten war es kein bisschen besser, meine Kollegin meinte, das ginge bis elfe und erbot sich mich mit dem Auto heimzufahren. Wäre ich kein Radstar hätte ich das Angebot wohl dankend angenommen-ein bisschen hab ich auch mit mir gehadert, geb ich zu, und wir hätten bei strömendem Regen das Rad ins Auto verladen und wären genauso pitschnass geworden. Aber so war ich stark, lehnte ab und in der nächsten Minute hörte es auf und ich radelte bei wunderschöner Abend Gewitterstimmung nach Hause. Wieder mal trocken geblieben.

Share: Facebook | Twitter

Routiniert mit dem Fahrrad unterwegs

Written on 26.06.2021 by Daniela Epple
Team: Wirbelzwerge
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Die zweite Woche beim Stadtradeln.
Sie beginnt mit meinem Rückweg von Petersthal.Ab Oberthingau fahre ich über die neu gebaute Straße und wundere mich, dass die Straße zur Rennstrecke ausgebaut wurde und man auf einen Fahrradweg verzichtet hat.Wie kann das sein in der heutigen Zeit? Es ist höchste Zeit, den Fokus nicht mehr nur auf das Auto zu legen.
Meine täglichen Touren zur Arbeit und Einkaufen laufen bei mir automatisch mit dem Fahrrad und ich merke, dass wenn ich meine Runden gut und schlau plane, ich auf das Auto wirklich verzichten kann.Wenn ich oder meine Familie mal wegen starkem Regen nicht radeln möchten, wäre ein Mitfahrerbänkle ideal, von und nach Rieder ist es eigentlich ausgeschlossen nicht weg zu kommen.
Was ich aber am aller schönsten am täglichen Radeln finde, ist dass ich meine Umgebung ganz anders wahrnehme.Sehe ich früh morgens mal ein Reh oder Hase, nachmittags die Bienen und Schmetterlinge auf den Wiesen.Nach einem Regenschauer duftet es auch wieder schön frisch und ein kühler Wind bläst mir um die Nase, Dinge die ich nur auf dem Fahrrad in seiner Intensität wahrnehmen kann.
Diese Woche haben meine Sportdamen eine andere Mitfahrgelegenheit gefunden, ich komme doch ohne die eine Autofahrt aus.Trotzdem bin wieder beim Foodsharing dabei gewesen.Allein um wieder mit dem Lastenrad zu fahren und vielleicht auch ein bisschen um zu gucken, wann die Box vorne platztechnisch an ihre Grenzen kommt.Es ist unfassbar, wieviele Lebensmittel sich darin verstauen lassen.Mittlerweile habe ich auch schon ein bisschen Erfahrung und weiß, welche Wege ich mit dem Lastenrad nutze und welche besser nicht.
Nächste Woche ist die letzte Woche als Radelstar, danach wird sich nicht viel an meinem Verhalten ändern, dennoch werde ich versuchen, auch Autofahrten intelligent zu lösen.

Image

Share: Facebook | Twitter

Alltag,Lastenrad,Fordbildung

Written on 19.06.2021 by Daniela Epple
Team: Wirbelzwerge
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Meine erste Woche als Radelstar:
Eins vorne weg, soviel hat sich in meinem Alltag nicht verändert, ich radel eh meistens alles.
Zum Start des Stadtradelns bin ich nach Rettenbach am Auerberg zum Geburtstag meiner Schwester geradelt.Ein Kleid in der Fahrradtasche damit ich nach der Tour adrett gekleidet feiern konnte.Den Rest der Woche waren meine standardmäßigen Runden: einkaufen, zur Arbeit und auch endlich wieder meine Sportgruppen.Hier habe ich es geschafft, für meine Nordic-Walking-Gruppe ausreichend Walkingstöcke sicher am Fahrrad zu verstauen.Auch meine Familie ist fleißig mit dabei, meine Kinder radeln in die Schule, mein Mann, wenn kein Homeoffice ist, in die Arbeit nach Kaufbeuren.
Die einzige Autofahrt die ich wirklich machen musste, war zwei alte Damen mit zu meiner Turngruppe zu nehmen.Da habe ich mir vorgestellt, wie schön es wäre, gäbe es eine Fahrradrikscha zum Ausleihen.Sicher wäre das für manch meiner Patienten eine willkommene Abwechslung zum Auto. Um die mit dem Auto zurück gelegten Kilometer wieder gut zu machen, habe ich mich entschieden, den Trupp vom Foodsharing einmal die Woche mit dem zum ausleihenden Lastenrad zu unterstützen. Ich war doch sehr erstaunt, wieviele Lebensmittel in die Box vorne am Fahrrad passen.
Vollgeladen ging es durch die Stadt zum Fairteiler,
da war schnell klar, dass der Radweg nicht für ein Lastenrad gedacht ist. Die Absenkungen sind zu schmal und um mit Last zu fahren komisch angeordnet.Das ist mir mit einem normalen Fahrrad nie aufgefallen.So habe ich mich wie ein Auto bewegt, hatte ja auch das geladen, was viele nicht für möglich halten, dafür aufs Auto zu verzichten.Das Lastenrad ist toll und wenn man sich nach kurzer Zeit an die Lenkung gewöhnt hat, macht es wirklich richtig Spaß!
Am Freitag bin ich mit dem Rennrad nach Petersthal bei Oy zu einer Freundin geradelt, alle notwendigen Sachen im Rucksack dabei.Hier werden wir übers Wochenende eine Online-Fortbildung machen und dann geht’s wieder heim. Ich freue mich schon auf viele weitere Radkilometer!

Image

Share: Facebook | Twitter