CYCLE STAR blog: Claudia Kipka


Fazit - Oder: was ich mir von Kronberg wünschen würde

Image Written on 26.09.2021 by Claudia Kipka
Team: Offenes Team - Kronberg
Municipality: Kronberg im Taunus im Hochtaunuskreis

Nach drei Wochen und 228 Kilometern ist mein erstes Stadtradeln und mein erstes Stadtradel-Bloggen zu Ende.

Das Mitfahren beim Stadtradeln hat viel Spaß gemacht und war ein Ansporn, den ein oder anderen Kilometer extra zu radeln. Nächstes Jahr möchte ich wieder dabei sein und werde versuchen, weitere Mitstreiter zu gewinnen.

Das Bloggen war ebenfalls eine gute Sache. Das Radeln zu dokumentieren, mit offeneren Augen durch die Stadt zu fahren und beim, von der Stadt Kronberg organisierten Abendausflug, andere, auch politisch engagierte, Radler kennenzulernen - das war es wert.

Ich bin mir wieder einmal bewusst geworden, wie gerne ich Fahrrad fahre. Die Bewegung, die Luft, die Natur, schöne Strecken - das alles tut mir gut.

Was ich mir langfristig von Kronberg wünsche, ist, dass es eine deutlich fahrradfreundlichere Stadt wird. Eine Stadt, in der nicht nur die Autofahrer willkommen sind, sondern genauso Fußgänger, und die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrst.

Ich würde mir von den politischen Entscheidungsträgern wünschen, dass sie eine Woche pro Jahr das Auto stehen lassen und nur zu Fuß, per Rad oder mit dem Bus unterwegs sind. Ich kann mir vorstellen, dass so manche Entscheidung dann anders ausfallen würde.

Ganz konkret wünsche ich mir bessere Radwege und Fahrradstraßen. Mein Traum wäre es, dass nicht nur ich, sondern auch mein Sohn jeden Punkt im Stadtgebiet sicher per Rad erreichen kann.

Dann wäre nicht nur für uns sondern für alle viel erreicht.

In dem Sinne, vielleicht bis nächstes Jahr :)

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Fahrradfahren mit Kindern in Kronberg

Written on 23.09.2021 by Claudia Kipka
Team: Offenes Team - Kronberg
Municipality: Kronberg im Taunus im Hochtaunuskreis

oder, um es kurz zu machen: Schön geht anders.

Unser Großer fährt mit dem Laufrad seit er zweieinhalb ist, mit dreieinhalb ist er damit zum Kindergarten gefahren. Seit er viereinhalb ist, fährt er die Strecke von Kronberg rüber nach Schönberg mit dem Fahrrad.
Ich sehe darin viele Vorteile: er bewegt sich, wir sind zügig unterwegs und für sein Alter bewegt er sich sicher im Verkehr. Wir können schon tolle Fahrradausflüge mit ihm in die nähere Umgebung machen und freuen uns auf längere Touren, wenn es dann nächstes Jahr das erste Fahrrad mit Gangschaltung gibt.

Beim fast täglichen Fahren können wir uns also recht gut ein Bild von der Situation in Kronberg machen:

  • Armselige, dutzendfach geflickte und unebene Gehwege
  • Mülltonnen auf den Gehwegen
  • Parkende Autos auf Geh- und Fahrradwegen, gerne auch im Parkverbot
  • Parkplätze, wo es ohnehin nicht genug Platz für Fußgänger gibt
  • Absperrungen und temporäre Verkehrsschilder, die - was auch sonst - die Gehwege blockieren
  • Baustellen, bei denen Fußgänger nicht mitgedacht werden. Antwort auf die Email ans Ordnungsamt: Fehlanzeige.

  • Es klingt harsch, aber für mich ist Kronberg eine Autofahrerstadt, in der Fußgänger gucken müssen, wie sie klarkommen.

    Eines, was mich trotzdem positiv stimmt, ist das Verständnis und sogar Freude vieler Fußgänger, wenn mein Großer und ich auf dem Gehweg dahergeradelt kommen. Da wird viel gelächelt, gelobt und gegrüßt.

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    Warum ich mein E-Bike liebe

    Written on 16.09.2021 by Claudia Kipka
    Team: Offenes Team - Kronberg
    Municipality: Kronberg im Taunus im Hochtaunuskreis

  • weil es nicht wie ein E-Bike aussieht
  • weil es relativ leicht ist (für ein E-Bike)
  • und vor allem, weil es mir ermöglicht, unbeschwert Fahrrad zu fahren.

  • Allen, die nicht die Riesensportler sind, würde ich in Kronberg ein E-Bike empfehlen. Es geht IMMER irgendwann hoch und meistens auf dem Rückweg, wenn die Beine eh schon schwer werden.

    Mit dem E-Bike kann ich unkompliziert und entspannt zur Arbeit pendeln, ohne verschwitzt anzukommen. Ich bin schneller und flexibler unterwegs, als ich es mit der S-Bahn gewesen wäre, aber um ein vieles sportlicher als mit dem Auto.

    Auch ist es wesentlich leichter - im wahrsten Sinne des Wortes - den Jüngsten zur Betreuung zu bringen. Oder lange Fahrradtouren zu machen. Gerade bei 12 Kilo mehr auf dem Fahrrad macht sich so ein Motor wirklich gut.

    Natürlich muss man sich ein E-Bike erst mal leisten können. Aber wenn dafür das Auto dauerhaft wegfällt, ist die positive Rechnung ganz schnell gemacht.

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    Sonntagsausflügler

    Written on 12.09.2021 by Claudia Kipka
    Team: Offenes Team - Kronberg
    Municipality: Kronberg im Taunus im Hochtaunuskreis

    Wenn ein wunderbarer Spätsommersonntag angesagt ist, was gibt es da besseres als eine Fahrradtour? Dementsprechend ging es mit einem für uns sportlichen Profil über Königstein nach Eppstein und über Fischbach und Bad Soden zurück.

    "Entschädigt" wurden wir mit tollem Wetter, schönen Aussichten und einem richtig guten Mittagessen im Tennisclub Eppstein. Cycling at its best :)

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    Radelablauf - ein ganz normaler Wochentag

    Written on 10.09.2021 by Claudia Kipka
    Team: Offenes Team - Kronberg
    Municipality: Kronberg im Taunus im Hochtaunuskreis

    7:40 - ich verabschiede mich zu Hause und mach mich auf den Weg. Runter zum Bahnhof und über die Gleise, dann hinten bei Accenture vorbei. Erst den Feldweg und schließlich den Westerbach entlang geht es durch Niederhöchststadt und Alt-Eschborn bis Eschborn Süd.

    8:05 - angekommen. Ich schließe das Fahrrad ab und ziehe mich um. Einen Arbeitgeber zu haben, der Umkleideräume, Duschen und Spinde stellt ist toll. Auch wenn ich selber selten Gebrauch davon mache, zeigt es, dass Radler willkommen sind.

    15:55 - Verabschieden von den Kollegen und schnelles Umziehen. Zurück muss ich selbst mit E-bike etwas mehr strampeln. Dafür tut es gut, den Kopf freizukriegen.

    16:20 - Ankunft oben in Schönberg. Ich hole meinen Jüngsten ab, der hinten auf den Römer gesetzt wird.

    16:40 - Im Kindergarten will der Große noch nicht so recht mitkommen. Fussballspielen mit den Freunden macht einfach mehr Spaß.

    16:55 - Endlich kommen wir los. Er steigt auf sein Fahrrad und radelt auf dem Fussweg voran.

    17:15 - Ankunft zu Hause, Helme ab und schnell die Rucksäcke ins Haus, bevor wir noch etwas in der Straße spielen oder mit den Nachbarn erzählen.

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    Die kleinen Freuden

    Written on 08.09.2021 by Claudia Kipka
    Team: Offenes Team - Kronberg
    Municipality: Kronberg im Taunus im Hochtaunuskreis

    Wenn man mittags schnell zum Essen in den Nachbarort rüber radelt, einfach, weil frau es kann - wunderbar.
    Sonne, Bewegung, einen Happen und dann zurück an den Schreibtisch. Auf dem Rückweg noch schnell ein Foto gemacht, auch wenn der Malerblick auf Kronberg nur in der Ferne zu erahnen ist.
    Genau so macht Fahrradfahren Spaß.

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    Stadtradelblog - Tag 1

    Written on 06.09.2021 by Claudia Kipka
    Team: Offenes Team - Kronberg
    Municipality: Kronberg im Taunus im Hochtaunuskreis

    Der Hinweis in der Lokalzeitung beim Stadtradeln ein Blog führen zu können, klang spannend. Die damit verbundene mediale Aufmerksamkeit klang weniger verlockend.

    Trotzdem habe ich mich entschlossen beim Stadtradeln als "Star" mitzumachen, um anderen Menschen, vor allem aber Familien, zu zeigen, dass 'es' geht. Es = ohne Auto zu leben, als Familie mit zwei Kindern.

    Persönlich genieße ich es Fahrrad zu fahren und oft bin ich mit dem Fahrrad mindestens so schnell, wie ich es mit einem Auto gewesen wäre. Aber natürlich fahre ich auch mit offenen Augen durch die Stadt und sehe dass es durchaus noch Entwicklungspotenzial gibt.

    Und das ist dann auch mein Ansatz für die nächsten Wochen: zeigen, dass Fahrradfahren Spaß macht, auch und gerade mit Kindern. Und den ein oder anderen Hinweis geben, wo die Dinge noch verbessert werden können.

    In dem Sinne: gute Fahrt.

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