CYCLE STAR blog: Dr. Alyce von Rothkirch


Letzter Blog als Stadtradeln-Star

Image Written on 30.09.2021 by Dr. Alyce von Rothkirch
Team: Green Team
Municipality: Eltville am Rhein

Das Stadtradeln 2021 – und damit meine Zeit als Stadtradeln-Star – nähert sich dem Ende zu. Zum Schluss hätte ich noch ein paar Beobachtungen in keiner besonderen Reihenfolge:

1) Das Alltagsradeln funktioniert in meiner Heimatgemeinde Eltville meistens gut, was auch daran hängt, dass ich nicht täglich ins Büro pendele, sondern eigentlich fast ausschließlich mit dem Lastenrad von meiner Wohnung zum Waldrand fahre, wo meine Hunde und ich dann spazieren gehen. D.h. ich bekommen relativ selten etwas vom Berufsverkehr mit. Es ist eigentlich wie überall: wenn die Straße frei ist, dann sind die verschiedenen Verkehrsteilnehmerinnen auch freundlich zueinander. Wenn die Zahl der Verkehrsteilnehmerinnen zunimmt (will sagen: zumeist die Anzahl der Autos), dann fängt das Säbelrasseln an. Wie man es schafft, dass es auch im Berufsverkehr friedlich bleibt, ist und bleibt eine der großen Herausforderungen der kommunalen Verkehrsplanung.

2) Die Ausnahme zu 1: wenn man bei ganz wenig Verkehr abends oder nachts unterwegs ist. Du liebe Güte, dann sind die Rennfahrerinnen unterwegs, die dann häufig (hier auf dem Land) die Nebelscheinwerfer anhaben, weil man anscheinend sonst nichts sieht. Wer dann nichts mehr sieht, bin ich auf meinem Rad. Zum Kotzen.

3) Generell kuschen Fahrradfahrerinnen zu schnell vor Autofahrerinnen. Sobald ein Auto hinter einer herfährt, wird ganz rechts gefahren oder gar auf Bürgersteige ausgewichen. Oder man traut sich gar nicht erst, eine Strecke per Rad zurückzulegen. Natürlich ist hierbei auch manchmal das Verhalten von Autofahrerinnen schuld: man fährt dicht auf, überholt zu schnell und zu nah. Aber oft eben auch nicht. Wenn Radfahrerinnen sich drangsaliert vorkommen, wenn hinter ihnen ein Auto fährt, dann sollten sie sich vielleicht fragen, was die Autofahrerin denn sonst tun soll. Etwa auf einer engen Straße zentimetergenau überholen? Das heißt, wir brauchen als Fahrradfahrerinnen auch einfach mal ein bisschen mehr Mumm. Wir müssen uns den uns rechtmäßig auf der Straße zustehenden Platz auch nehmen. Wenn Autos halt mal nicht überholen können, dann ist das eben so. Dem Gefühl der Unsicherheit kann man durch Übung entgegenwirken. Vielleicht können die Kommunen auch immer mal wieder Radsicherheitstraining für Erwachsene anbieten. Und wenn es wirklich mal gefährlich wird: nicht fruchtlos zornig werden, sondern den Fall melden. Vielleicht ist man gerade durch einen unfallträchtigen Ort gefahren, und die Kommune kann dann etwas mit baulichen Maßnahmen dagegen unternehmen, sobald genügend Menschen ihre ‚near misses‘ gemeldet haben.

4) Eine ganz tolle Radinfrastruktur wäre toll, aber die Infrastruktur allein wird die Verkehrswende nicht herbeiführen, zumal die von der Autolobby bei jedem Schritt wütend bekämpft wird. Und es hilft auch nicht, wenn die verschiedenen Gruppen von Nicht-MIV-Verkehrsteilnehmerinnen sich in Grüppchen aufspaltet und gegeneinander hetzt (z.B. Fußgängerinnen gegen Radfahrerinnen). So wird das mit der Gleichberechtigung für alle Verkehrsteilnehmerinnen nie was, vor allem, weil Autofahrerinnen immer davon ausgehen, dass ‚Verkehrsteilnehmerinnen‘ eigentlich nur sie selbst, Motorräder und LKW/Busse sind.

5) Man kann die Radinfrastruktur auch beträchtlich verbessern, wenn man sie instand hält. Dazu gehört ein regelmäßiges Zurückdrängen der Vegetation links und rechts des Wegrands. Der Radweg zwischen Eltville und Martinsthal ist mittlerweile zeitweise nur noch halb so breit, wie er mal angelegt wurde. Und bröckeln tut er auch.

6) Trotz der kleinen und großen Ärgernisse, macht Fahrradfahren einfach Spaß, auch weil man ganz nah an der Natur ist. Man ist langsam genug, eine Fahrt durch eine schöne Gegend (wie ich bei meiner Radtour über die Wisperstraße) auch genießen zu können – ich konnte die Wisper wispern hören und auch riechen. Man kann spontan anhalten, wie ich, als ich sah, wie ein Motorradpaar ein Foto machen wollte – sie von ihm. Ich habe dann angeboten, sie gleich beide abzulichten. Fanden sie gut. Ein anderes Mal haben mich ein paar verirrte Spaziergängerinnen mich angehalten und nach dem Weg gefragt und ich habe sie hoffentlich nicht noch mehr verwirrt. Solche kleinen Nettigkeiten versüßen den Tag und wären nicht passiert, wenn ich mit dem Auto unterwegs gewesen wäre.

7) Vertraue nicht blind Deinem Navigator. Das gilt für das Auto, wie fürs Rad. Seufz.

8) Die Fernradwege im Hochtaunus sind wunderschön und nicht so überlaufen, wie die im Tal am Rhein entlang. Leute, fahrt mal in die andere Richtung.

9) Fahrt mehr Fahrrad!

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Das Leid mit dem Leinpfad

Written on 28.09.2021 by Dr. Alyce von Rothkirch
Team: Green Team
Municipality: Eltville am Rhein

Wo ich ja seit Beginn des Stadtradelns viel mehr Zeit mit längeren Fahrradtouren verbringe bin ich begeisterte Nutzerin des regionalen Radfernwegnetzes. Nur vor Ort, d.h. am Rhein entlang, fahre ich dort nicht – zumindest nicht auf dem R3 zwischen Eltville und Walluf. Warum? Weil ich es nicht darf. Seit ein paar Monaten ist – und das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – das Fahrradfahren auf einem (mit öffentlichen Mitteln gefördertem) Radfernweg verboten. Man soll auf einen parallel verlaufenden Radweg seitens der stark befahrenen Wallufer Straße ausweichen. Und, trotz meines eher sonnigen und optimistischen Gemüts, macht mich das Thema ein bisschen böse.

Und nicht nur ich bin sauer. Seit Schließung des Radwegs werde ich immer wieder von Bekannten und Bekannten von Bekannten – meist jungen Familien mit Kindern –angesprochen, die nicht verstehen können, warum der Radweg einfach für Radfahrer gesperrt wurde. Das heißt, das stimmt nicht ganz: Das Grundproblem ist natürlich seit Jahren bekannt. Der Streckenabschnitt zwischen Eltville und Walluf ist eben besonders schön, und deswegen möchten auch viele Fußgänger an sonnigen Wochenendtagen den Weg nutzen. Bei einer relativ hohen Anzahl von Fußgängern und Radfahrern sind Konflikte vorprogrammiert und die Fronten zwischen den beiden Lagern sind mittlerweile verhärtet. Und unserem Bürgermeister reichte es dann und er hat den Weg für Radfahrer schließen lassen. Ende der Diskussion.

Ich glaube, der Grund, warum für viele das Thema so emotional besetzt ist, ist die eklatante Ungerechtigkeit dieser „Lösung“ des Problems. (Im Moment ist es gar keine Lösung, da viele Radfahrer das Verbot entweder nicht wahrnehmen oder missachten, und es dieser Tage scheinbar noch viel mehr Zoff auf dem R3 gibt.). Menschen haben ein feines und vermutlich angeborenes Gefühl dafür, was gerecht und was ungerecht ist. Das sieht man schon bei ganz kleinen Kindern, und übrigens auch bei anderen Tieren. Wer das mal sehen möchte, dem sei das YouTube-Video eines Experiments empfohlen, in dem zwei Äffchen für die gleiche Handlung unterschiedlich belohnt wurden, nämlich einmal mit Trauben (sehr lecker) und einmal mit Gurke (auch lecker, aber bei weitem nicht so lecker wie Trauben). Das ungerecht behandelte Äffchen wirft schließlich seinen Gurkenhappen voller Zorn dem Experimentator an den Kopf. Und ähnlich reagieren meine Nachbarn und ich eben darauf, wenn wir auf einem Radweg überhaupt nicht mehr Rad fahren dürfen – und zwar 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr – und den Fußgängern gar nichts weggenommen wird. Die dürfen ihre Traube haben, und wir werden mit Gurke (dem – durchaus nicht unproblematischen – Radweg auf der Wallufer Straße) abgespeist. Es ist einfach nicht fair, und es ist mir schleierhaft, warum das unseren Entscheidungsträgern egal ist.

Dabei könnte eine Lösung des Problems ganz einfach sein. In meiner früheren Heimatstadt Swansea in Südwales gibt es ein anderes, aber ähnlich gelagertes Problem. Swansea hat einen kilometerlangen, wunderschönen Sandstrand. Der wirkt im Sommer natürlich als Magnet für Familien, die sich dort sonnen und Sandburgen bauen wollen. Der Strand ist ein ebensolcher Magnet für Hundebesitzer, weil man dort die Hunde laufen lassen und einen gemütlichen Spaziergang mit anderen Hundebesitzern genießen kann. Diese beiden Gruppen prallen spätestens dann hart auf einander, wenn der Labrador sich die Grillwürstchen geschnappt und dann auf die Sandburg der Dreijährigen gepinkelt hat. Was ist die Lösung der Stadt? Zwischen dem 1. Mai und dem 30. September ist der Strand in bestimmten Abschnitten für Hunde und deren Besitzer gesperrt. Wohlgemerkt: nicht der ganze Strand, und auch nur dann, wenn mit schönem Wetter gerechnet werden kann. Es ist nämlich nicht einzusehen, warum Hundebesitzer in den Sturmböhen im Januar auf ihren Strandspaziergang verzichten sollen. Zu dem Zeitpunkt grillt niemand und es baut auch niemand Sandburgen. Und obwohl die Briten ja gerne auf ihre individuellen Freiheiten pochen, funktioniert diese Lösung weitgehend.

Genau so eine maßvolle Lösung wünsche ich mir auch für den R3 zwischen Eltville und Walluf. Meinetwegen soll der Weg in den sonnigen Monaten am Wochenende für Radfahrer gesperrt werden. Aber an Wochentagen und vor allem in der kälteren Jahreszeit spaziert dort wirklich fast kein Mensch, und es ist nicht einzusehen, warum man nicht über den Leinpfad zum Beispiel zur Arbeit pendeln können sollte. Es wäre eine Lösung, mit der sich vermutlich der größere Teil der Bevölkerung abfinden könnte. Einen Versuch wäre es wert.

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Aber mit dem Auto bin ich doch viel schneller!

Written on 18.09.2021 by Dr. Alyce von Rothkirch
Team: Green Team
Municipality: Eltville am Rhein

Meine letzte Fahrt über 5km führte mich in das etwa 16km entfernt gelegene Mainz, wo ich hinfuhr, um ein paar Einkäufe zu erledigen. Dort würde ich tatsächlich auch im Alltag – also wenn nicht gerade Stadtradeln ist – hinradeln. Und ich weiß, dass einige Leute diese (oder ähnliche) Strecken regelmäßig zur Arbeit pendeln. Andere aber finden, dass es mit dem Auto doch „viel schneller“ geht, und dass das Auto entsprechend konkurrenzlos ist. Deshalb geht es in den folgenden Zeilen um die liebe Zeit und wie wir sie verbringen.

Wenn man den Menschen so zuhört, dann fühlt man sich manchmal, als wäre man in Michael Endes Buch „Momo“ gefangen. Wir erinnern uns: in dem Buch versuchen die ominösen ‚grauen Herren‘, die Menschen zu überzeugen, immer mehr Zeit einzusparen, damit die ihnen in der Zukunft wieder zur Verfügung steht. Die Menschen hetzen also freudlos durch ihren Alltag in der Hoffnung, sich irgendwann später mal ausruhen zu können. Das Problem: die grauen Herren sind Zeitdiebe, die parasitär von der Zeit der Menschen leben. Zum Glück biegt Momo alles wieder gerade, rechtzeitig zum Happy Ending.

In unserer Welt sind wir auch oft damit beschäftigt, uns soweit zu optimieren, dass wir Zeit bei Tätigkeiten, die keinen Spaß machen, sparen, damit sie uns für schöne Dinge zur Verfügung steht. Manchmal frage ich mich allerdings, ob diese Rechnung immer so aufgeht.

Wenn man zum Beispiel mit dem Auto zur Arbeit fährt, im Stau steht, und nach längerer Parkplatzsuche schließlich entnervt im Büro ankommt, ist man vermutlich immer noch schneller als diejenige, die mit dem Fahrrad gefahren ist. Aber wie steht es mit der Qualität der verbrachten Zeit? Zugegeben, in manchen Gegenden ist das Radfahren stressig, weil man ständig im Verkehr bedrängt und manchmal bedroht wird, so dass man auch hier verfrüht graue Haare bekommt. Meine Fahrt nach Mainz bzw. nach Wiesbaden verläuft im Regelfall jedoch durchaus entspannt und die zusätzliche Bewegung tut mir gut.

Der Gipfel der Absurdität ist für mich erreicht, wenn der Mensch, nach getaner Büroarbeit, dann mit dem Auto ins Fitnessstudio fährt, um das Bewegungsdefizit etwas auszugleichen. Wenn wir jetzt schon die Zeitrechnung aufmachen, sind Radfahrerin und Autofahrerin dann wieder quitt, weil die Radfahrerin sich ihre tägliche Bewegung quasi in den Tagesablauf integriert hat. Das meine ich mit Qualität der verbrachten Zeit: wäre es nicht sinnvoller, den Tag etwas zu entzerren, indem man zum Beispiel mit dem Rad fährt, anstatt von Punkt zu Punkt im Tagesplan zu hetzen, um anschließend irgendwie noch Sport zu machen?

Natürlich ist das kein Rezept für jede: für manche ist der Tagesablauf relativ fremdbestimmt – Termine müssen eingehalten werden, Kinder irgendwo hingebracht oder abgeholt werden usw. Viele von uns glauben aber, unheimlich viel am Tag erledigen zu müssen, weil wir sonst das Gefühl haben, etwas zu verpassen. Vielleicht lohnt es sich, die eigene Routine zu überdenken und zu überlegen, ob man sich keine Freiräume fürs Rad schaffen kann. Warum nicht sich die Zeit nehmen, um weniger schnell ins Büro zu fahren und dann auch weniger gehetzt und gestresst bei der Arbeit zu erscheinen? Warum nicht ein bisschen weniger am Tag machen, und dabei besser und bewusster leben?

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Sonntagsradeln

Written on 12.09.2021 by Dr. Alyce von Rothkirch
Team: Green Team
Municipality: Eltville am Rhein

Eigentlich bin ich ja mehr eine Alltagsradlerin, die ihr Rad fast ausschließlich dazu einsetzt, um auf direktem Weg von A nach B zu fahren, und weniger zum Sport oder Freizeitgestaltung. Dass das von-A-nach-B-Fahren mir Spaß macht und mich fit hält, ist ein positiver Nebeneffekt, aber nicht die Hauptsache. Aber seit ich mir ein wunderbares Ebike geleistet habe, mache ich plötzlich Fahrradtouren. So auch heute. Und so ist mein erster Blog tatsächlich über das Freizeitfahren.

Ich lebe im Rheingau, einem wunderschönen Fleckchen Erde, der sich direkt an den Taunus anschmiegt. Und vielleicht weil es sowohl Einheimische als auch Touristen gerne an den Rhein zieht, fahre ich, seitdem mein Ebike in mein Leben getreten ist, gerne in die umgekehrte Richtung, nämlich bergauf in Richtung Taunuskamm und darüber hinaus. Heute ging es in Richtung Hausen von der Höhe, anschließend über die bekannte Wisperstraße in Richtung Lorch. Anstatt nach Lorch durchzufahren, bin ich allerdings scharf links über Presberg nach Johannisberg geradelt und dann ging es wieder in Richtung Rhein und zurück nach Eltville. Die Straßen sind relativ schmal und kurvenreich. Vor allem die Wisperstraße, die gemächlich den Taunus hinaufmäandert, ist ein Magnet für Sonntagsfahrer aller Art: von in Lycra gegossenen Radfahrern auf ihren ultraleichten Rennrädern, Motorradfahrern aller Couleur bis zu den lässigen Damen in ihren Cabrios.

An diesem Sonntagmorgen ist ihnen eins gemeinsam: sie haben Zeit. Und so klappt etwas, was man an Wochentagen oft so schmerzlich vermisst: alle kommen tatsächlich auf einer sehr schmalen Straße problemlos miteinander aus. Man hupt nicht, fährt nicht aggressiv auf, überholt mit ausreichendem Abstand und ist auch ansonsten nett zueinander.

In den teilweise sehr schmalen Straßen der Ortschaften im Rheingau, wo schon für geeignete Bürgersteige kaum Platz ist, ist eine Infrastruktur, die alle Verkehrsteilnehmenden sauber voneinander trennt, Utopie. Und es ist sowieso fraglich, ob eine Trennung immer eine Verbesserung darstellt, verleitet es doch die Stärksten unter uns – meist Autofahrende – dazu, die Straße komplett für sich zu beanspruchen und schneller und aggressiver zu fahren. Das niederländische Konzept des ‚shared space‘ geht genau davon aus, dass es für alle Verkehrsteilnehmenden insgesamt besser ist, sich den Straßenraum gleichberechtigt zu teilen.

Bis wir echte Gleichberechtigung tatsächlich haben, werden motorisiert Fahrende sich ein bisschen zurücknehmen und die anderen als wirklich gleichberechtigt wahrnehmen lernen müssen. Und Fahrradfahrende und zu Fuß Gehende müssen sich selbstbewusster im Straßenverkehr bewegen. Dass es funktionieren kann, wenn auch unter idealen Bedingungen ohne viel Verkehrsaufkommen, zeigte mein kleines Abenteuer heute morgen. Ich kann es kaum erwarten, die nächste Freizeitfahrt zu unternehmen.

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