CYCLE STAR blog: Sabine Stein-Hoberg


Stadtradeln 3. Woche

Image Written on 05.07.2021 by Sabine Stein-Hoberg
Team: Sonnenblume
Municipality: Ansbach

Es galt in dieser Woche, den ganz normalen Alltag mit dem Rad zu bewältigen…Montag bei großer Hitze, dafür Dienstag, nach der Sondersitzung des Stadtrates, durch das Unwetter heim zu fahren, um noch ein wenig vom Deutschlandspiel der EM mitzunehmen - leider Regenjacke vergessen (hätte bei den Regenmengen wohl auch nicht geholfen…) Das Angebot eines Stadtratkollegen, mich heim zu fahren, durfte ich ja leider nicht annehmen.

Am Mittwoch haben wir die Ausstellung der Projektgruppe ANvisio im Brückencenter aufgebaut. Zum Glück haben die fleißigen Hausmeister den Transport der Tafeln übernommen!

Am Freitag bin ich mit dem Rad zum Hofladen in Steinersdorf gefahren - kostet Überwindung, zugegeben, wird aber mit schönen Rundumblicken über unsere Gegend belohnt.

Mit einem Besuch bei den Rokoko-Festspielen am Samstag endete das Stadtradeln 2021 am Sonntag.

Mein Fazit auch dieses Jahr: ich habe das Auto nicht vermisst. Mit ein wenig mehr Organisations- und Zeitaufwand (letzteres gilt wegen der Zeitersparnis durch die Großbaustelle am Schloss, von der ich eigentlich nichts mitbekommen habe, ohnehin nur eingeschränkt) kann ich gut auf einen PKW verzichten!

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Stadtradeln - Woche 2

Image Written on 29.06.2021 by Sabine Stein-Hoberg
Team: Sonnenblume
Municipality: Ansbach

Die Arbeitswoche verging schnell - mit zweiter Packtasche haben sich auch die größeren Einkäufe gut verstauen lassen. Ich plane sorgfältiger, was wir wann brauchen, kaufe vielleicht ein wenig häufiger ein als sonst.

Theaterkarten in Rothenburg gekauft und nicht ans Stadtradeln gedacht, aber mit der Bahn samt Fahrrad stand dem Theatergenuss nichts im Weg.

Am Sonntag dann schöne Fahrradtour von Ansbach zum geplanten Zukunftswald in Herrieden und über den Biergarten in Gern am Altmühlüberleiter wieder zurück….

Start in die letzte Woche des Autoverzichts - ich vermisse es bisher nicht wirklich.

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Stadtradeln 2021 - erste Woche

Image Written on 20.06.2021 by Sabine Stein-Hoberg
Team: Sonnenblume
Municipality: Ansbach

Wie ich schon in meinem Beitrag zur Motivation für die erneute Teilnahme am Stadtradeln beschrieben habe - hinsichtlich meiner Berufstätigkeit ist das Radeln in diesem Jahr bei weitem nicht solch eine große Herausforderung wie im letzten Jahr - ich pendele gemütlich die viereinhalb Kilometer ins Ansbacher Büro; die Fahrt nach Feuchtwangen unterbleibt momentan noch aufgrund der Pandemie. Auch mein Pilates-Kurs z.B., der im vergangenen Jahr noch unter freiem Himmel im Thiergarten-Wald oder in Rügland stattfand, wird während des Stadtradelns als Zoom-Meeting abgehalten - wieder eine Fahrt weniger, die ich mit dem Fahrrad bewältigen muss.

Ansonsten sind es die üblichen Dinge, wie Einkaufsplanung (alle in der Familie immer noch weitgehend im Home-Office bzw. in online-Lehre) für vier Personen, die mich das einkaufen lässt, was in meine Satteltaschen passt...

Auch ein Besuch bei Freunden in Nürnberg an diesem Wochenende war etwas zeitaufwändiger als sonst - ich bin mit der S-Bahn samt Fahrrad nach Nürnberg gefahren, vom Hauptbahnhof dann die restliche Strecke mit dem Fahrrad. Bei der Hitze schon ein Abenteuer....! Begeistert war ich allerdings von den zahlreichen Fahrradstraßen schon in der Nähe des Hauptbahnhofs, den sehr gut ausgestatteten Radwegen, die tatsächlich auch ein schnelles Fortkommen ermöglichen - hier ist in Ansbach noch Luft nach oben! Die ersten Verbesserungen gibt es aber auch bei uns tatsächlich (Aufstellstreifen in der Bahnhofstraße, Markierungsarbeiten sind dort in Auftrag gegeben, die großzügigeren Absenkungen an der Kreuzung Würzburger Landstraße/Hohenzollernring...), von einer sicheren und zügigen Raddurchquerung der Stadt sind wir aber noch weit entfernt...

Auch der geplante Besuch im "Hortus Romanticus" in Oberdachstetten an diesem Wochenende musste dann eben irgendwie mit Bahn und Fahrrad bewältigt werden - das ging auch, wenn die Fahrt aufgrund der Wärme dieses Wochenende nicht solch ein großes Vergnügen war wie sonst. Aber: es ist möglich, auch für solche Freizeitunternehmungen auf das Auto zu verzichten...

Spannender wird es am nächsten Wochenende - endlich wieder Theater, in Rothenburg....

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Experiment "Stadttadeln-Star" dritte und letzte Woche

Written on 04.07.2020 by Sabine Stein-Hoberg
Team: Sonnenblume
Municipality: Ansbach

Start in die letzte Woche...So langsam ist das Radfahren Routine – ich denke schon fast nicht mehr darüber nach, dass ich ein Ziel mit dem Fahrrad erreichen muss. Außerdem bringt auch der kurze Zeitraum des Stadtradelns tatsächlich größere Kondition, das Radfahren fällt inzwischen leichter. Ich bin dennoch sehr froh über mein stabiles und dennoch leichtes Reiserad, dem mit seinen Ballonreifen weder Kopfsteinpflaster mit 20kg Einkäufen in der Packtasche noch Schlaglöcher etwas anhaben können….

Am Dienstag erneut zur Arbeit mit dem Rad zum Bahnhof, mit der S-Bahn nach Dombühl und dann wieder entlang des Fernradwegs „Romantische Straße“ nach Feuchtwangen. Gerade das letzte Stück vor Feuchtwangen hat es mir angetan – leicht erhöht unterhalb der Frankenhöhe mit Blick über Wiesen und Weiher im Sulzachtal – sehr schön! Zurück nach Ansbach nachmittags über einen Umweg, weil mir der Weg entlang der Staatsstraße in der vergangenen Woche trotz gut ausgebauter Radwege so gar nicht gefallen hat. Diesmal also entlang der Sulzach nach Norden, über Vehlberg nach Kloster Sulz, wunderbar ausgeschildert als Fernradweg, landschaftlich sehr reizvoll und gut zu fahren. In Kloster Sulz nach Osten abgebogen Richtung Leutershausen. Trotz Landstraße ohne Radweg angenehm zu fahren. Die Höhenmeter entlang der direkten Strecke nach Ansbach konnte ich so sparen, entlang der Bahnlinie gibt es recht wenige Steigungen. Von Leutershausen nach Ansbach fehlt definitv (noch) der Radweg – es macht keinen Spaß, ständig von den Mindestabstand nicht einhaltenden Pkw überholt zu werden. Für die 42km habe ich 2h11m gebraucht – morgens mit den unterschiedlichen Verkehrsmitteln auch an die 2h. Ein zeitlicher Luxus, der sich aber ein wenig angefühlt hat wie Urlaub...Werde ich wiederholen, aber dauerhaft ist das zeitlich unrealistisch. Das mit dem Busfahren nach Feuchtwangen kann ich mir dagegen vorstellen – nicht jedes Mal, aber häufiger.

Das Auto habe ich in diesen drei Wochen als „Stadtradeln-Star“ nicht einmal vermisst, noch nicht einmal bei Regen. Zugegeben, mein Mann hat am Wochenende auch mal Einkäufe mit dem Auto erledigt, vor allem die Getränkekisten ausgetauscht, aber wie ich schon geschrieben habe – mit guter Planung ging der Einkauf unter der Woche unproblematisch mit dem Fahrrad. Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, mein Auto abzuschaffen – bis auf manchmal kurzfristig notwendige Arzt- oder Tierarztbesuche und die doch zeitintensivere Anfahrt zur Arbeit nach Feuchtwangen – bin ich nicht wirklich darauf angewiesen... Dann aber vielleicht doch stattdessen ein Lastenfahrrad...

Das Experiment hat mir also tatsächlich gezeigt, dass es ohne Auto geht – leichter, als ich dachte. Und ein bisschen stolz bin ich auch...;-) – für meine Gesundheit und das Klima war das schon ein kleiner Beitrag....!

Es wäre schön, wenn sich im nächsten Jahr noch mehr Teilnehmer*innen zur Teilnahme entschließen könnten!

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Experiment "Stadtradeln-Star" - zweite Woche

Written on 28.06.2020 by Sabine Stein-Hoberg
Team: Sonnenblume
Municipality: Ansbach

Start in die neue Woche...Am Montag zur Arbeit mit dem Rad zum Bahnhof, mit der S-Bahn nach Dombühl und dann entlang des Fernradwegs „Romantische Straße“ nach Feuchtwangen, sehr idyllisch entlang der stillgelegten Bahnlinie, die hoffentlich in naher Zukunft wieder reaktiviert wird. Gut ausgeschildert und prima zu fahren! Zurück nach Ansbach nachmittags entlang der Staatsstraße – gut ausgebaute Radwege, aber relativ langweilig und von Weinberg über Aurach nach Ansbach nicht wirklich schön. In Weinberg zudem irreführende Ausschilderung des Radwegs nach Ansbach – anscheinend verdreht aufgrund einer Baustelle….Nach kurzem Umweg zurück auf der Strecke – aber es muss eine schönere und nicht unbedingt weitere Alternative geben. Insgesamt also 46 km Arbeitsweg – ich habe Hochachtung vor all den fleißigen Stadtradeln-Radler*innen, die diese Distanzen locker täglich überwinden…! Meine Muskeln habe ich schon gemerkt, als ich abends noch einmal zur Fraktionssitzung nach Ansbach fahren musste…

Am Dienstagabend dann zum Pilates nach Rügland mit dem Fahrrad. Das hat mich zugegeben angesichts der bekannten hügeligen Strecke schon etwas Überwindung und gute zeitliche Planung gekostet, aber in der Abendsonne habe ich auch diese Tour mit einem kurzen Abstecher zum Sonnensee sehr genossen!

Ansonsten blieb mir nichts anderes übrig, als auch die sonstigen anfallenden kleineren Touren in die Stadt zum Einkaufen etc., zur Physiotherapie nach Strüth, mal eben mit dem Rad zu bewältigen – und, inzwischen ganz gut im Training, kostet mich dies auch nicht mehr soviel Überwindung. Für größere Einkäufe, auch samstags auf dem Markt, muss ich mir aber noch eine Lösung überlegen. Meine Packtasche hat kein ausreichendes Volumen. Vielleicht doch noch einmal über ein Lastenfahrrad nachdenken oder einen Anhänger? Ersteres ist mir ein wenig sympathischer.

Und schon ist die zweite autofreie Woche mit kürzeren Fahrten am Wochenende vorüber. Morgen geht‘s in die letzte Woche. Ich bin gespannt, wie ich die Autofrage am Ende dieser Woche beurteilen werde...

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Experiment "Stadtradeln-Star" - erste Woche

Written on 21.06.2020 by Sabine Stein-Hoberg
Team: Sonnenblume
Municipality: Ansbach

Start als „Stadtradeln-Star“ also am Montag dieser Woche, bei Regenwetter…:-(

Am Dienstag bin ich dann zwar mit dem Rad zur Inselwiese in die Stadt gefahren, aber von dort mit dem Bus nach Feuchtwangen und zurück. (An der Inselwiese gibt es überdachte Fahrradständer - sehr schön, davon brauchen wir viel mehr!) Insgesamt geht das erstaunlich gut – der Zeitverlust gegenüber der Fahrt von zu Hause mit dem Auto (30 Minuten) ist nicht klein: mit Sicherheitspuffer von 5 Minuten fahre ich in Ansbach 15 Minuten Rad, anschließend 40 Minuten Bus. Kann ich aber gut verkraften…für das Klima! Ein bisschen schade ist, dass die Buslinien auf dem Rückweg nach Ansbach nur bis zum Bahnhof fahren - entweder wartet man dann auf den Anschlussbus zum Schlossplatz/Inselwiese oder - wie ich es getan habe - man läuft den Rest...

Das Wetter zu Beginn der Woche hat mir aber gezeigt, dass ich auch ruhig häufiger bei Regen mit dem Rad fahren kann, so schlimm ist das wirklich nicht...Kostet eben Überwindung. An die Grenzen meiner Packtasche kam ich bei den Einkäufen...Insgesamt hat der Komplettverzicht auf das Auto aber dazu geführt, dass ich noch besser plane, was wir brauchen – und letztlich führt das zu einem Zeitgewinn.

Gestern, am Samstag, war ich dann bei der kürzeren Radtour vom „Team Sonnenblume“ dabei – schöne Tour über die Alternativroute zum Fränkischen Karpfen-Radweg nach Leutershausen...Ich bin wegen der Antirassismus-Demo in Ansbach dann aber vorzeitig umgekehrt.

Und heute hatte ich das Fahrrad schließlich im Zug nach Würzburg dabei, um auf dem Rückweg von Oberdachstetten aus mit dem Rad heimfahren zu können.

Morgen werde ich auf dem Weg zur Arbeit die Kombination S-Bahn/Rad ausprobieren...Bin gespannt!

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"Stadtradeln-Star" - auf den letzten Drücker...:-)

Written on 21.06.2020 by Sabine Stein-Hoberg
Team: Sonnenblume
Municipality: Ansbach

Hallo,

ich bin Sabine Stein-Hoberg, seit 01.05.2020 neues Mitglied der grünen Fraktion im Ansbacher Stadtrat.

Warum ich in diesem Jahr als Stadtradeln-Star am Stadtradeln teilnehmen möchte?

Ich fahre ohnehin viele Wege mit dem Rad – auch mangels guter ÖPNV-Anbindung meines Ortsteils, vor allem aber, weil es gesund ist, Spaß macht und gut für das Klima ist!

Auf das Auto bin ich bisher nur aufgrund meiner Berufstätigkeit in Feuchtwangen – ca. 28km entfernt und mit ÖPNV (Bus) aufgrund Umsteigens nur mit großen Zeitverlusten erreichbar – angewiesen. Und natürlich auch, um die Kinder zu ihren Terminen bzw. schlecht erreichbar wohnenden Freund*innen zu fahren. Die müssen dann nun in den kommenden drei Wochen auch (noch) mehr Fahrrad fahren…;-)

Zudem bin ich der Überzeugung, dass gerade wir Kommunalpolitiker*innen mit gutem Beispiel vorangehen müssen – um die CO2-Ziele noch erreichen zu können, müssen noch viel mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen. Außerdem hoffe ich, dass ich meine Erfahrungen mit Radwegeanschlüssen, dem ÖPNV, dem Zustand von Radwegen und der Sicherheit für Radler während dieser drei intensiven Wochen anschließend noch besser in unsere grüne Arbeit für eine Radlerfreundlichere Infrastruktur im Stadtrat einbringen kann.

Ich freue mich auf die Herausforderung!

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