CYCLE STAR blog: Torsten Kleb


Abschlusswoche

Image Written on 28.09.2021 by Torsten Kleb
Team: Ludwigshafen.Stadtmarketing
Municipality: Ludwigshafen

Besonderes Highlight: Initiative zu einer geführten Radtour, die entlang der Strecke sämtliche großformatigen Wandmalereien des Projektes Muralu vom Wilhelm-Hack-Museum besuchte. Mit überaus informativen Kurzerläuterungen an jeder Station.
Auch hier wieder die Vorzüge des Fahrrades:
Ohne Parkplatzsuche einfach mal anhalten. Selbst in der überschaubaren Gruppengröße von etwa 20 Teilnehmenden relativ unaufwändig möglich.
Im flexiblen Wechsel netter Austausch mit unterschiedlichen Kommunikationspartner*innen entlang der Strecke. Geselliger Ausklang in der Traditionsgaststätte Maffenbeier.

Sonntag dann Wahltag und Einsatz als Wahlhelfer. Hoffend, dass in Sachen Nachhaltigkeit das Fahrrad hierzulande schon bald eine deutlich bedeutendere Rolle einnehmen wird.

Ansonsten ist nach dem Stadtradeln auch weiterhin das Fahrrad mein Verkehrsmittel für alle Fahrten, hier in der Stadt und in der angrenzenden Umgebung.

Vielleicht sehen wir uns bei einer dieser Fahrten oder im nächsten Jahr wieder hier, beim Stadtradeln.

Liebe Grüße

Torsten Kleb

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Nach der zweiten Woche

Written on 20.09.2021 by Torsten Kleb
Team: Ludwigshafen.Stadtmarketing
Municipality: Ludwigshafen

Mediale Bespielung des Themas Verkehr. In meinem Falle in einem Interview gemeinsam mit einem weiteren "Stadtradel-Star" und der hiesigen Tageszeitung Die Rheinpfalz. Das komplette Interview ist in der heutigen Ausgabe abgedruckt.

Was die Aktion Stadtradeln bewirkt und wie man das Thema Radverkehr wohl weiter in die Breite der Gesellschaft transportieren könne, wurde dabei im Gespräch am Rande erörtert.

Meine Auffassung,, dass Leute, die sonst kaum oder kein Fahrrad bewegen, wohl am ehesten durch einen Event-Charakter, wie etwa beim Erlebnistag an der Weinstraße oder eben auch beim Stadtradeln auf das Zweirad zu locken sind. Über die Jahre immer wieder vernommener, positiver Kommentar hierzu: "So etwas müsste (viel) öfter angeboten werden."

Man selbst scheint diesbezüglich also ziemlich passivisch einladende Impulse abzuwarten, die in derlei Kontexten dann offenbar aber auch bereitwillig wahrgenommen werden.

Ganz anders bei Anläufen externer Motivation ganz ohne Eventcharakter. Diese scheinen nämlich eher massive Abwehrhaltungen zu provozieren, nach dem Motto: "Ich lass mir doch nicht sagen oder gar vorschreiben, dass ich mit dem Rad fahren sollte."

Vollkommen anders indes die Haltung beim eigenen Automobil, das für viele im Individualverkehr nahezu ein Gebot zur Nutzung begleitet, stets verbunden mit einer rundum positiv konnotierten Wahrnehmung derselben. Dass man sich dabei mit ähnlich Denkenden immer häufiger denselben Stau teilt, lenkt wiederum sehr gerne das Augenmerk auf völlig andere Verursacher*innen: Die Straßen zu schmal, die Geschwindigkeiten zu gedrosselt, u.ä.m.

Wir haben uns über Jahrzehnte mitunter eine ganz enorme Abwehrhaltung gegen das Fahrrad angeeignet, die immer deutlicher offenbart, dass wir uns dabei gehörig verfahren haben.

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Erste Woche rum

Written on 14.09.2021 by Torsten Kleb
Team: Ludwigshafen.Stadtmarketing
Municipality: Ludwigshafen

Eine Woche rum – Mein Start in die diesjährigen Aktionstage des Stadtradelns, zunächst beschränkt auf die Wege zur Arbeit. Für mich sozusagen Fortbewegung im Mikrokosmos einiger hundert Meter. Auch die Einkäufe sind in ähnlicher Entfernung zu erledigen. Aber selbst hierbei punktet das Fahrrad als komfortables Verkehrsmittel, eigene Bequemlichkeiten unterstützend. Denn Fahrradabstellmöglichkeiten sind nicht nur direkt vor der eigenen Haustür, sondern irgendwie fast immer auch direkt an den Zugängen von nahezu allen angesteuerten Zielen. Quasi ein Hop on, hop off – aus dem eigenen Sattel direkt an den Schreibtisch oder eben in die Gänge der Nahversorger. In dieser Kompaktheit kann das Auto gerade im Innenstadtbereich meines Erachtens definitiv nicht gleichziehen.

Selbst beim Ausflug am unerwartet wunderschönen Spätsommertag Mitte der Woche an den Badesee lässt sich das Fahrrad mit seiner Gepäcktasche und allen vor Ort erforderlichen Accessoires direkt hinter dem eigenen Badetuch abstellen.

Richtung Wochenende dann Ausflugsfahrten: Nach Heidelberg – immer wieder erstaunt, dass man entlang wunderschöner Flusslandschaften nur gut ne Stunde bis ins dortige Stadtzentrum unterwegs ist. Und auch dort wieder: Parkplatz fürs Fahrrad direkt vor den Eingängen zur Ausstellung und zum Restaurant.

Auf dem späten Rückweg durch Mannheim: Freie Radwege durch das Nachtleben der Quadrate, vorbei an schleichenden bis stehenden Autoschlangen. Nächstes Plus fürs Fahrrad: Im Stadtzentrum von Großstädten, nicht nur ungleich wendiger und flexibler, sondern auch enorm viel schneller!

Zum Abschluss der Woche am Sonntag dann nach Mannheim. Vorevent zur Buga – Rahmenbedingungen des Veranstalters: Das Veranstaltungsgelände ist nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad erreichbar. Sympathisch couragierter Ansatz!

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