CYCLE STAR blog: Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis


Leider schon vorbei

Image Written on 21.05.2021 by Barbara Volmerhaus
Team: Rüdinghausen
Municipality: Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis

Schnell sind die 3 Wochen vorbeigegangen.
Aufgrund des schlechten Wetter in meiner Urlaubswoche, habe ich leider nicht so viele km mit meinem Rad zurückgelegt, wie ich eigentlich vorgehabt habe. Aufgrund von Corona fehlten mir auch einige Ziele, die ich bei Regen ansonsten gefahren wäre.
Umstellen musste ich mich nicht besonders in den 3 Wochen, da ich schon seit 30 Jahren mit dem Rad zur Arbeit und zum Einkaufen fahre.
Ich hoffe, dass viele Teilnehmer in den 3 Wochen realisiert haben, dass viele Wege anstatt mit dem Auto auch mit dem Fahrrad bewältigt werden können. Der Gesundheit ist es auf jeden Fall zuträglich.
Und wenn wir alle, damit meine ich Fußgänger, Hundebesitzer, Autofahrer, Radfahrer, Kinder, einfach alle, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, aufeinander achtgeben, wird es auch nicht zum Straßenkampf.

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Auf dem Weg zum Radfundamentalist

Image Written on 15.05.2021 by Lukas Stahl
Team: Universität Witten-Herdecke
Municipality: Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis

Die weiterführende Schule, auf die ich nach der sechsten Klasse wechselte, war nur noch einen Katzensprung weg. Nicht mal drei Kilometer. Ich entgegnete mal auf die Frage, was mir jetzt am Gymnasium am besten gefiele, mit: „Der kurze Schulweg!“

Vielleicht war das lange durch die Stadt kämpfen auf Dauer doch nicht so erfüllend. Vielleicht hatte die neue Schule aber auch einfach nicht mehr zu bieten. So genau kann ich das nicht mehr sagen.

In der Stadt Fahrrad zu fahren hatte für mich etwas von einem Kampf, den ich gewinnen musste. Es ging um Platz, das Gesehen- und Anerkanntwerden. Und es ging darum, nicht überfahren zu werden.

Meine Strategie war zu der Zeit ein riskant offensiver, latent aggressiver Fahrstil, den man einem Heranwachsenden noch nicht zugetraut hätte. Ich glaube, geahnt zu haben, dass sich Autofahrende besonders davor hüten, ein Kind zu überfahren, und ich daher einen anderen Schutz genoss.

Zudem kannte ich die offiziellen und inoffiziellen Regeln des Straßenverkehrs mittlerweile sehr genau. Wusste, wie ich Autos so erschrecken konnte, dass sie mich sehen.

Der Kampf war aber auch bald ideologisch: Ich rettete die Welt, die Autos zerstörten sie. Die Straßenverkehrsordnung war eindeutig für Autos gemacht, nicht für Radfahrer. Nur fair also, dass ich mir Sonderrechte zuschrieb und einforderte (zweite Bedeutung von autonom Fahren).

Plötzlich war ich fahrradfahrender Fundamentalist!

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Fazit 2. Woche

Written on 15.05.2021 by Barbara Volmerhaus
Team: Rüdinghausen
Municipality: Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis

Pünktlich zur Urlaubswoche wurde das Wetter besser.

Am Samstag war eine Einkaufstour zum Wochenmarkt nach Dortmund-Hombruch angesagt. Da die Sonne schien, haben wir die Tour etwas ausgedehnt und sind noch einen größeren Bogen um Hombruch geradelt.

Bei Sonnenschein und viel Wind sind wir am Sonntag mit einer Kanne Kaffee im Gepäck Richtung Zeche Zollern gestartet. Von Witten aus durch die Felder und kleine Nebenstraßen eine sehr schöne Tour. Pausiert haben wir auf dem Besucherparkplatz, der sich wegen fehlender Autos gut zum Sonnenbaden geeignet hat. Die Rückfahrt dauerte etwas länger, da aus viel Wind sehr viel Gegenwind wurde. Etwas abgekämpft, haben wir dann den rechtlichen Sonntag auf der Terrasse verbracht.

Am Mittwoch haben wir den Westfalenpark besucht. Leider war das Wetter etwas wechselhaft.
Die schönen Blumen waren auf jeden Fall die Radtour wert.

Aufgrund des wechselhaften Wetters haben wir leider nicht so viele Radtouren gemacht, wie wir uns eigentlich vorgenommen hatten.

Am Freitag war nur noch eine Einkaufstour für das Wochenende angesagt.

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Nur (Segel-)fliegen ist schöner

Image Written on 10.05.2021 by Lukas Stahl
Team: Universität Witten-Herdecke
Municipality: Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis

Wer Radfahren neu entdecken will, sollte mal Rennrad fahren.

Auf dem Rennrad bekam die Freiheit noch eine ungeahnte Leichtigkeit. Mit über dreißig Stundenkilometern aus eigener Kraft über die Landstraßen brettern. Einfach Grandios!

Geschwindigkeitsbegrenzungen sind übrigens nur für Kraftfahrzeuge absolut bindend.

Mit Leichtigkeit kam ich auch zu weiter entfernten Zielen und lernte meine Kräfte kennen und Entfernungen einzuschätzen. Zu Freunden im Umland der Stadt nahm ich selbstverständlich das Rad. Reichweitenprobleme waren mir nicht bekannt. Wenn etwas länger weg ist, dauert es eben auch seine Zeit dorthin. Nur logisch.

Aber auch in der Stadt war ich jetzt flotter unterwegs, nur der Schutzstatus als unschuldiges Kind war im Schwinden begriffen.

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Fazit der Woche

Image Written on 07.05.2021 by Barbara Volmerhaus
Team: Rüdinghausen
Municipality: Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis

Die Woche war ganz schön windig, kalt und nass.
Hoffentlich wird es nächste Woche besser.
Die Woche bin ich nur meine Alltagsstrecken gefahren. Ich hatte bei dem Wetter keine Ambitionen, nach Feierabend eine Radtour zu machen.
Heute ließ sich wenigstens um 6.30 Uhr die Sonne blicken

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Dienstag, 04. Mai

Image Written on 04.05.2021 by Barbara Volmerhaus
Team: Rüdinghausen
Municipality: Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis

Vom Winde verweht

Heute war es ganz schön windig und nass.
Mit guter Fahrradkleidung kein Problem

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Montag, 03. Mai

Image Written on 04.05.2021 by Barbara Volmerhaus
Team: Rüdinghausen
Municipality: Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis

Los geht es mit dem Rad um 6 Uhr zur Arbeit. Die Straße runter und erst mal den Sonnenaufgang genießen.
Kurz vor meiner Arbeitsstelle habe ich mich dann über die neue Verkehrsführung durch die Baustelle Pferdebachstraße gewundert. Muss wohl an mir und ziemlich vielen Autofahrern vorbeigegangen sein. Noch mehr habe ich mich am Nachmittag gefreut, dass ich mit dem Rad und nicht mit dem Auto unterwegs bin. Stau, Stau, Stau.

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Sonntag, 02. Mai

Image Written on 04.05.2021 by Barbara Volmerhaus
Team: Rüdinghausen
Municipality: Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis

Da ich bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Arbeit fahre und auch meine Alltagsbesorgungen mit dem Rad erledige, bin ich in Sachen Radtour außerhalb der Alltagswege ein kleines Weichei. Ohne die Stadtradel-Aktion wäre ich wohl eher heute durch den Wald gejoggt. Gegen 10 Uhr schien noch die Sonne und ich habe mich aufgemacht zum Rombergpark. Leider hat sich der Himmel bis dahin zugezogen. Die schönen Tulpen und die Kirschblütenallee waren trotzdem schön anzusehen.

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Samstag, 01. Mai, los geht´s mit dem Stadtradeln

Written on 04.05.2021 by Barbara Volmerhaus
Team: Rüdinghausen
Municipality: Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis

Heute ist erst mal Fahrradwerkstatt angesagt. Mein Mountainbike, welches ich für Radtouren in meiner Freizeit nutze, war immer noch vom Wintereinbruch Anfang des Jahres mit Spikereifen bestückt. Also Reifenwechsel und Ketten- und Ritzelpflege.

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Meine große Leidenschaft!

Written on 04.05.2021 by Barbara Volmerhaus
Team: Rüdinghausen
Municipality: Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis

Mein Fahrrad ist für mich das beste Fortbewegungsmittel in Witten.
Seit 1989 radel ich bei Wind und Wetter über die alte Bahntrasse „Rheinischer Esel“.
Jeden Morgen 7 km von Witten-Rüdinghausen in die Innenstadt und nachmittags wieder zurück, dadurch habe ich von montags bis freitags schon einen Teil meines Fitnessprogramms absolviert. Die frische Luft trägt auf jeden Fall dazu bei, dass ich morgens erfrischt und wach zur Arbeit erscheine. Bis auf wenige Ausnahmen (z.B. wenn mir das Regenwasser oben in den Kragen läuft oder ich gegen heftigen Gegenwind ankämpfen muss) vermissen ich kein Auto. Ich habe weder Parkplatzprobleme noch stehe ich im Stau... (wenn ich mein Rad durch die Baustelle Pferdebachstraße schiebe, freue ich mich jeden Nachmittag, dass ich nicht in einem Auto sitze)

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Vom Anfang einer großen Liebe

Image Written on 02.05.2021 by Lukas Stahl
Team: Universität Witten-Herdecke
Municipality: Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis

Wenn ich mich richtig erinnere, mache ich schon seit der vierten Klasse das, was gerade als Zukunft der Mobilität gepriesen wird: ich fahre autonom.

Ich hatte nämlich das Radfahren in der Stadt entdeckt. Und beschloss, meinen Schulweg fortan mit dem Fahrrad zurückzulegen. Von den Fahrplänen der Busse und Straßenbahnen konnte ich mich lossagen. Musste keine Fahrkarte bezahlen, nie mehr laufen. Verspätungen gab es ab sofort nur noch im Minutenbereich. Ich war so pünktlich wie Kant. Und so schnell wie noch nie.

Gut neun Kilometer ging es bergauf durch die Stadt, eine Strecke. Zurück war ich fünf Minuten schneller. Bei jedem Wetter. Ungeeignetes Wetter ist eine Erfindung von Erwachsenen, nicht die eines 10-jährigen. Zu Weihnachten bekam ich einmal Fahrradmäntel, mit kleinen Metallnippeln ausgestattet, gegen das unangenehme Rutschen auf Glatteis im Winter.

Ich fuhr also autonom, mit eigener Kraft. Und ich spürte, was es bedeutet, frei und unabhängig zu sein! Der Beginn einer noch immer andauernden Liebe.

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