CYCLE STAR blog: Landkreis Oldenburg


Fazit: Stadt-Land-Fluss-Radeln tut gut und ein Star ist, wer's macht

Written on 06.06.2021 by Dietrich Jaedicke
Team: Kirchenradler
Municipality: Landkreis Oldenburg

Die drei Wochen des Stadtradelns sind schnell vergangen. Erstaunlich viele Kilometer sind insgesamt zusammengekommen. Auch ich bin mit meiner "Leistung" zufrieden, hatte ich mir doch als heimliches Ziel die 1000 km gesetzt. Nun sind es sogar ein paar mehr geworden. Aber macht mich das zu einem "Star"? Als einen solchen fühle ich mich keineswegs. Es hat mir einfach Freude gemacht zu radeln und es hat mich körperlich und seelisch herausgefordert und erfrischt. Ich finde, die Zahl der zurückgelgten Kilometer macht es nicht. Viel wichtiger ist, dass ich mich überhaupt auf's Rad setze, wo ich sonst vielleicht das Auto genutzt hätte oder einfach zu Hause auf dem Sofa geblieben wäre. Ein Star wäre für mich jemand, der sonst nie Rad fährt, es in diesen Tagen der Aktion Stadtradeln aber einfach mal gemacht hat, auch wenn dabei nur ganz wenige Kilometer zusammengekommen sind.
Und auch den Titel der Aktion als "Stadtradeln" möchte ich hinterfragen. Ja, ich war auch in den Städten Oldenburg, Delmenhorst und der Großstadt Hannover unterwegs, aber die meisten Kilometer bin ich doch hier bei uns auf dem Lande gefahren. So soll ja die Aktion auch alle Menschen erreichen, nicht nur die Städter. Wäre da ein Titel wie "Stadt-Land-Fluss-Radeln" nicht viel passender. Er umschließt alle: die Stadt- und die Landbewohner und die Urlaubsreisenden auf Radtour.
Mein Fazit nach den drei Wochen ist jedenfalls: Das Radeln in der Stadt, auf dem Land und am Fluss ist eine durchweg gute Sache. Die Aktion hat mich ermutigt und angespornt auch weiterhin viel Fahrrad zu fahren bei den alltäglichen Verrichtungen, in der Freizeit und im Urlaub. Radfahren fördert die Gesundheit, die eigene und die der nachfolgenden Generationen. Radfahren schützt das Klima. Und bei alledem: Radfahren macht Freude.

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Mein Resümee nach 3 Wochen Stadtradeln...

Image Written on 06.06.2021 by Lutz Beckröge
Team: Klima AG
Municipality: Landkreis Oldenburg

... und 40 Jahren intensiven Radelns mit insgesamt ca. 350.000 Kilometern:

Das Stadtradeln im Team hat, wie in den vergangenen Jahren Spaß gemacht. Leider war es auch in diesem Jahr aufgrund der Pandemie nicht möglich ein wirkliches Gruppenerlebnis-Radfahren zu haben. Für mich gab es wieder ein paar neue und in der Regel landschaftlich sehr schöne Strecken zu entdecken. Erfreulich für mich war auch die große Zahl von über 1.800 Teilnehmer (Vorjahr: 750) aus dem Landkreis. Auf der Haben-Seite des Radelns ist eine Zunahme von Freizeit- und "Berufs"radlern zu verbuchen. Dies ist sicherlich auf der einen Seite der Kontaktreduzierung während der Pandemie geschuldet, anderseits der Entwicklung von eBikes, die jetzt und künftig eine deutliche Zunahme des Radfahrens verzeichnen. Auch ist es sehr schön, dass die Medien sehr positiv über das Radfahren und über verschiedene Initiativen dazu berichten.

Für mich, der gesundheitlich keine Probleme hat und seit vielen Jahren sehr intensiv das Rad als Fortbewegungs-. Transport- und Sportgerät nutzt, war es eigentlich kein Problem diese drei Wochen ohne Auto auszukommen. Aber so ganz ohne Auto geht es eben auf dem Lande dann doch nicht. Wenn ich z.B. an den Transport von Rindenmulch für meine Beete denke - ja, ich weiß... ich könnte es mir auch anliefern lassen. Oder an Nachbarn und Freunde die einen weiteren Anfahrtsweg zu ihrer Arbeitsstelle haben.

Wenn die Menschen künftig mehr auf das Auto verzichten sollen, dann ist das "Stadtradeln" sicherlich eine gute Initiative, Interesse dafür zu wecken. Allerdings wird allein diese Initiative nicht reichen um eine Verkehrswende erfolgreich umzusetzen.

Es gibt rund 60 Millionen PKWs in Deutschland, hierfür werden von Gemeinden, Bundesländern und dem Bund ca. € 500,00 pro Jahr in die Straßeninfrakstruktur investiert. Also rd. 30 Mrd Euro, wobei dieser Wert eher noch sehr niedrig ist, da die Nebenkosten wie z.B. Verwaltung, Schäden (auch gesundheitliche) durch den Autoverkehr usw. noch nicht eingerechnet sind.

Für die Radinfrastruktur werden pro Einwohner (83 Mio.) in Deutschland durchschnittlich 2 bis 5 € ausgegeben. In Summe somit max. rd. 400 Mio. Euro (Pro Einwohner investieren Kopenhagen 35 €, Oslo 70 € und Utrecht 132 € )

Sinnvoll ist es doch gerade auf dem Land, erst einmal die Voraussetzungen für eine zukunftsoriente ÖPNV- und Radwegeinfrastruktur zu schaffen, bevor von den Bürger*innen erwartet wird auf Autofahrten zu verzichten.

Deshalb müssen u.a folgende zukunftsorientierte Radförder- und ÖPNV-Maßnahmen kurzfristig umgesetzt werden:

  • Schnelle Umsetzung des Regionalen Mobilitätskonzeptes ‚Radverkehr‘ vom Kommunalverbund Bremen-Niedersachsen u.a mit Radschnellwegen
  • Innerorts grundsätzlich Tempo 30 (statt der heutigen Regelung grundsätzlich Tempo 50)
  • Trennung von Rad-und Fußwegen, wo das nicht möglich ist: Verlagerung des Radverkehrs auf die Straße
  • dauerhafte Pflege und Instandhaltung der Radwege, ebenso ein funktionierender Winterdienst
  • Erhöhung der Taktfrequenz bei Bus- und Zugverbindungen einfache Mitnahmemöglichkeiten für Räder im ÖPNV sowie verbesserte Fahrradabstellmöglichkeiten an den Haltestellen
  • verstärkter Einsatz von Bürgerbussen bzw. Bürgerautos
  • Car-Sharing-Angebote auch in ländlichen Gemeinden

  • Natürlich sind begleitende Maßnahmen wie z.B. das Stadtradeln unbedingt erforderlich, um das Interesse und die Auseinandersetzung zu den Alternativen zum Autofahren. An dieser Stelle an Kevin Haupt (Projektmanager Klimaschutz) und Manuela Schöne (Klimaschutzmanagerin des Landkreises) herzlichen Dank für die Organisation des Stadtradelns in unserem Landkreis.

    Mein Appell an die Bürger*innen,die handelnden Personen in Verwaltung und Politik: Es muss ein Umdenken stattfinden!

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    Punkte sammeln für's Leben

    Written on 03.06.2021 by Dietrich Jaedicke
    Team: Kirchenradler
    Municipality: Landkreis Oldenburg

    Vielfach werden Punkte gesammelt: in der Schule und im Studium, beim Einkaufen im Supermarkt oder im Internet oder beim Volltanken an der Tankstelle. Warum eigentlich nicht mal beim Radfahren? Im Landkreis ist seit einiger Zeit das Knotenpunktsystem installiert, wie auch in einigen Nachbarkreisen. Und ich hab's in diesen Tagen mal ausprobiert. Das Fahren nach Zahlen macht Spaß. An jedem Knotenpunkt kann ich mich an der dort aufgestellten Karte orientieren und den nächsten Punkt als Ziel aussuchen. Oder ich stelle mir im Internet oder auf der gedruckten Karte vorher eine Route zusammen, die ich gerne befahren möchte. Ich notiere die Zahlen oder drucke sie aus und schon geht's los.
    So macht das Punkesammeln Spaß. Sie vereinfachen das Finden der geeigneten Strecke ungemein. Und es sind Punkte nicht als Bonus auf der Kreditkarte, aber fürs Leben, für das eigene und das der nachfolgenden Generationen. Diese Punkte fördern die persönliche Gesundheit und schützen das Klima. Was wollen wir mehr? Auf zum Punktesammeln mit dem Fahrrad!

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    Mein RADar - Der Mängel-Melder beim Stadtradeln

    Image Written on 01.06.2021 by Lutz Beckröge
    Team: Klima AG
    Municipality: Landkreis Oldenburg

    Ich finde es eine gute Idee einen Informationskanal über den Zustand der Radwege im Landkreis zu haben. Dafür ist das Tool „Mein RADar“ als integrativer Bestandteil der Homepage Stadtradeln und der App - auch bestens geeignet. Somit könnte besten Fall eine Bestandsaufnahme über den Zustand der Radwege im Landkreis erfolgen.

    Hier kann beispielsweise gemeldet werden, dass die Benutzungspflicht des Radweges in Harpstedt (Lange Straße) nach geltenden Gesetz nicht mehr zulässig ist, da der Rad-/Fußweg (mit Benutzungspflicht: blaues Schild mit weißem Piktogramm) mindestens 2,50 Meter breit sein muss. Wie man auf dem Foto rechts erkennen kann, ist er das allerdings nicht, außerdem stehen in der Mitte des Rad-/Fußweges in regelmäßigen Abständen Straßenlaternen.

    Schade, dass dieser Mängel-Melder nur während der drei Wochen des Stadtradelns in der Kommune zur Verfügung steht.

    ABER: Da gibt es ja den Mängel-Melder, der den Kommunen vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt wird. Ein modernes Tool, das es den Bürger*innen ermöglicht nicht nur Mängel an Radwegen, sondern auch an Straßen, Spielpätzen, Straßenreinigiung, Lärm u.v.m. zu melden. Ferner können Bürger*innen hier auch ihre Ideen und Anregungen hinterlegen. Anschauen kann man es sich z.B. auf der Homepage von Syke.

    Warum gibt es das nicht in meiner Gemeinde bzw. in den Gemeinden unseres LK?

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    Radfahren: CO2-freier Sport

    Image Written on 30.05.2021 by Lutz Beckröge
    Team: Klima AG
    Municipality: Landkreis Oldenburg

    Radfahren ist in jedem Fall als Ausdauersport gesundheitsfördernd. Sei es das Radeln in der Freizeit mit der Familie, um den Arbeitsplatz zu erreichen, um Freude oder Bekannte zu treffen oder für viele andere Anlässe. Aber man kann es auch noch sportlicher mit dem Rennrad oder dem Moutainbike als "echten" Sport betreiben. So bin ich heute morgen bei herrlichsten Radwetter mit meinem Rennrad im Landkreis unterwegs gewesen. Wenn man als Rennradler die weniger befahrenen Strecken kennt - und die gibt es in ausreichender Anzahl - ist das Radfahren mit hohem Tempo bei diesem frühsommerlichen Wetter reines Vergnügen. Es gibt ausreichend geeignete Strecken von 30 Kilometer bis zu 100 Kilometern und mehr. Nun denn, heute morgen bin ich allerdings nur eine Stunde gefahren und habe dabei 30 Km zurückgelegt.

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    Der hat wohl einen Vogel

    Written on 30.05.2021 by Dietrich Jaedicke
    Team: Kirchenradler
    Municipality: Landkreis Oldenburg

    "Der hat wohl einen Vogel" - so denken wohl manche, wenn sie sehen, dass ich ständig mit dem Rad unterwegs bin, auch bei Wind und Wetter. Ja, ich habe tatsächlich einen Vogel bzw. ich habe viele Vögel. Auf meinen Touren, vor allem abseits der großen Straßen, höre ich sie singen, zwitschern, tirilieren und auch den Kuckuck rufen. Beim Autofahren ist das unmöglich. Und wie viele habe ich schon gesehen: die vielen kleinen, von denen ich gar nicht weiß, welche es sind. Und dann den Bussard und den Falken mit seiner Beute, den Reiher im fließenden Gewässer und den Schwan auf seinem Nest, die Störche in der feuchten Niederung, den Grünspecht im Gras und im großen Schwarm die Stare. Diese Beobachtungen erfreuen mich unterwegs als Stadtradeln-"Star" ganz ungemein genauso wie all die anderen Tiere groß und klein und die bunt blühenden Pflanzen überall. So radel ich jeden Tag auf's Neue voller Lust hinaus in die Natur auf den Lippen auch mal mit dem alten Kirchenlied "Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben." - Was entgeht all denen, die zu Hause auf dem Sofa bleiben oder jede Strecke mit dem Auto zurücklegen?

    Nachtrag: Vor mir auf der kleinen Straße hält ein SUV und versperrt mir den Weg. Als ich vorsichtig an der Seite vorbei fahre, erkenne ich die herunter gelassene Seitenscheibe, aus der heraus die Fahrerin einen Foroapparat mit langem Teleobjektiv auf die daneben liegende Reihe von Büschen richtet, in der sich vermutlich kleine Vögel als ihre Fotoobjekte versteckt halten. Da denike ich nur: "Was für eine tolle Fotosafari! Die hat wirklich einen Vogel!"

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    Kein Auto - Was nun?

    Image Written on 29.05.2021 by Lutz Beckröge
    Team: Klima AG
    Municipality: Landkreis Oldenburg

    Was macht man, wenn größere Dinge transportiert werden sollen und kein Auto zur Verfügung steht bzw. wie in meinem Fall das Auto nicht benutzt werden soll / darf?
    In diesem Fall wollte ich von unserer SoLaWi „Wildes Gemüse Beckstedt“ die wöchentlichen Gemüsekisten aus Beckstedt in unser Depot nach Harpstedt bringen. Dafür habe ich mir unser Lastenrad (ohne eMotor) vom Ortsverband BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN in Wildeshausen ausgeliehen. Bei diesem Lastenrad ist die Transportkiste mit einer Breite von gut 60 cm, einer Länge und Höhe von 80 cm gefühlt schon recht groß. Sie bietet Platz für 8 Gemüsekisten. Und es war dann auch wirklich ein völlig neues Fahrgefühl: Kurven fahren am Anfang recht schwierig, man gewöhnt sich aber dran. Auch im leeren Zustand ist das Fahren mit dem Lastenrad durch sein Gewicht und den erhöhten Luftwiderstand einigermaßen anstrengend. Ich habe mich aber dann doch gewundert, wieviel Aufmerksamkeit ein Lastenrad erzeugt. Vielleicht lag es auch daran, dass ich oftmals den Radweg aufgrund der Breite des Gefährts nicht oder schlecht nutzen konnte und somit auf die Fahrbahn ausgewichen bin. Mein Fazit nach gut 50 Kilometer radeln mit diesem Gefährt: Schon gut geeignet für den Transport von größeren, schweren und sperrigen Gegenständen, angenehmer zu fahren ist es wahrscheinlich aber als eBike.
    An diesem Beispiel sieht man, es geht mehr mit dem Rad als man sich vorstellen kann!

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    Unterschied zwischen Land und Stadt

    Written on 27.05.2021 by Lutz Beckröge
    Team: Klima AG
    Municipality: Landkreis Oldenburg

    Diese Woche bin ich mehrmals mit dem Rad aus unserer ländlichen Gemeinde Kirchseelte in die Großstadt Bremen gefahren. Die Strecke hin und zurück ist je nach Ziel in Bremen zwischen 45 und 60 Km. Da ich dies regelmäßig mache, sind weder die Entfernung noch die Radverhältnisse für mich ein Problem.Allerdings bin ich im Moment deutlich aufmerksamer, was den Zustand der Radwege und die Verkehrsführung des Radverkehrs betrifft.
    Bis zur Stadtgrenze sind es ungefähr 15 Kilometer in ländlicher Umgebung: Radwege neben den Kreis- und Landstraßen sind die Regel vorhanden und durchweg auch einigermaßen mit relativ hohem Tempo befahrbar.
    In Bremen schon ein deutlich anderes Bild (trifft aber auch durchweg auf viele Städte und Dörfer zu): Marode Radwege, Ampelschaltungen auf den Autoverkehr ausgerichtet, Radwege oftmals zu eng, oder nicht vorhanden, Verkehrsführung immer noch auf das Auto ausgerichtet! Aber das sollte uns nicht entmutigen: Das Fahrrad ist gerade in den Städten deutlich schneller und leiser als jedes Auto. Auf dem Land sind die Entfernungen zwar größer, aber die lassen sich ggf. ja auch mit einem eBike schnell und einfach überwinden. Lutz Beckröge, Kirchseelte (noch fahre ich ohne Unterstützung)

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    Alle reden vom Wetter - Radfahrer auch

    Written on 26.05.2021 by Dietrich Jaedicke
    Team: Kirchenradler
    Municipality: Landkreis Oldenburg

    Als ich losfahre, ruft mir die Nachbarin hinterher: "Bleib doch zu Hause. Da kommt so eine dicke Regenwolke." Ich fahre trotzdem, und siehe da, die Wolke zieht an mir vorbei.
    Ein andermal fahre ich bei strahlendem Sommenschein los und dann plötzlich buchstäblich aus heiterem Himmel fallen doch erst ein paar dicke Tropfen und kurz danach ergießt sich ein Wolkenbruch über mir . Schnell die Regenkleidung an und durch. Mal ist auch ein Unterstand oder eine Schutzhütte in der Nähe, wo ich den Schauer abwarten kann.
    Was ich noch nicht wirklich herausgefunden habe: Was ist die beste Regenkleidung? Ein Poncho ist schnell übergeworfen. Er deckt den Oberkörper ab und auch meistens die Hose. Aber bei Wind, vor allem von vorne, erweist er sich als absolut bremsendes Segel. Regenjacke und -hose sind dann besser. Aber wenn man sie etwas länger anhaben muss, wird es auch von innen nass, nicht vom Regen, aber vom Schweiß, weil da nichts wirklich atmungsaktiv ist. Und die Schuhe und Füße werden natürlich auch nass.
    Mein immer wieder "erfahrener" Trost: Das ist die Ausnahme. Meistens ist das Wetter, wenn man erstmal unterwegs ist, gar nicht so schlecht, jedenfalls besser als durch die Vorhersage erwartet.
    Nur der Wind!? Den E-Bike Fahrenden macht er nichts. - Ach was, für mich kommt er oft genug auch von hinten.

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    Moin und frohe Pfingsten!

    Written on 23.05.2021 by Dietrich Jaedicke
    Team: Kirchenradler
    Municipality: Landkreis Oldenburg

    Meine Erfahrung: Radfahrer sind freundliche Leute!
    Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, dann versuche ich die mir bekannten Menschen mit einem kurzen Handheben zu grüßen. Aber oft erkenne ich gar nicht hinter den spiegelnden Scheiben, wer da eigentlich am Steuer sitzt. Und es geht auch meist zu schnell, da ist man schon aneinander vorbei.
    Auf dem Fahrrad ist das anders: Fast jede/r grüßt jede/n. Da rufen wir uns ein fröhliches "Moin" entgegen und jetzt an den Feiertagen auch noch ein "Frohe Pfingsten". Und wenn ich mal eine Rast einlege, auf einer Bank sitze, mein mitgerbrachtes Butterbrot esse und einen Schluck auf den Tinkflasche nehme, dann wünschen die Vorbeifahrenden einen guten Appetit. Und wenn sie sich dazu setzen, weil es ein so schöner Rastplatz ist, dann entwickelt sich schnell ein Plausch über das Wetter, das Radfahren und manchmal auch über Gott und die Welt.
    Wie nett und freundlich ist das! Radfahren verbindet und fördert Kontakte (natürlich wegen Corona mit Abstand, aber wir sind ja auch an der frischen Luft).

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    Kein Auto - kein Problem

    Written on 22.05.2021 by Dietrich Jaedicke
    Team: Kirchenradler
    Municipality: Landkreis Oldenburg

    Vor Beginn der ersten Woche des Stadtradelns hatte meine Frau unser Auto bei ihrem Bruder abgestellt und ihm meinen Schlüssel gegeben. Als sie das Auto abholte, vergaß sie den Schlüssel wieder in Empfang zu nehmen. So war der Schlüssel für mich nicht erreichbar und die Versuchung das Auto zu nutzen damit gebannt. Obwohl - es ist überhaupt keine Versuchung für mich. Mit dem Fahrrad kann ich alles erreichen, was nötig ist:

  • die Läden und den Supermarkt (die Einkäufe passen auch locker in die Packtaschen, auch der Sack Kartoffeln vom Hofladen an der Landstraße),
  • das Büro, in dem noch etwas in Präsenz zu erledigen ist,
  • den Arzt, die Kinder, die in ihrem eigenen Haushalt leben,
  • die Freunde, die mal eben besucht werden wollen ...
  • Das Fahrrad erweist sich immer wieder als ideales Verkehrsmittel. Das Auto vermisse ich nicht.

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    Kein Ruhestand, sondern Bewegung

    Written on 22.05.2021 by Dietrich Jaedicke
    Team: Kirchenradler
    Municipality: Landkreis Oldenburg

    Seit gut einem halben Jahr bin ich im Ruhestand. Aber mein Motto ist nicht "in Ruhe stehen bleiben", sondern viel eher "in Bewegung unterwegs sein". Dafür ist das Fahrrad ideal. Mit eigener Muskelkraft komme ich von A nach B. Wer ein E-Bike hat, erfährt ein wenig Unterstützung. Ich ziehe noch die Variante ohne elektrischen Antrieb vor. Radfahren hält mich fit. Ich muss nicht die gefilterte Luft der Klimaanlage eines Autos einatmen und schon gar nicht durch einen Mund- Naseschutz die stickige Luft eines geschlossenen Raumes, sondern kann die frische Luft der Natur genießen. Gerade jetzt im Frühling hält sie manchen schönen Duft bereit, es sei denn ich fahre gerade an einem frisch mit Gülle gedüngten Acker vorbei. Ich komme fast ungehindert überall hin, auch auf Wegen, die mit dem Auto nicht passierbar sind. Radfahren schafft mir Bewegung auf sehr angenehme Weise.

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    Meine Erfahrungen aus den ersten 3 Tagen

    Image Written on 20.05.2021 by Lutz Beckröge
    Team: Klima AG
    Municipality: Landkreis Oldenburg

    Hier ein kurzer Überblick über meine ersten drei Tagen STADTRADELN: Trotz des doch recht gemischten Wetters kann man herrliche Fahrten mit dem Rad im Landkreis unternehmen. Die Strecken sind bestens ausgeschildert. Entweder orientiert man sich am Knotenpunktsystem oder an den Radwegweisern (weiß mit grüner Schrift). Abseits der Landstraßen läßt es sich gut und angenehm radeln. Überall sieht man blühende Rapsfelder und das frische Grün der Bäume. Urlaub direkt vor der eigene Haustür!
    Allerdings muss ich auch erwähnen, dass der Spaß etwas getrübt wird, sobald man in größere Dörfer und Städte kommt. Dort ist in der Regel die Verkehrsführung auf den Autoverkehr ausgerichtet.
    Euch noch viel Spaß beim Radeln, Lutz Beckröge (Klosterseelte)

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