CYCLE STAR blog: Magdeburg


Bestes Timing...

Image Written on 27.06.2021 by Thorsten Keßler
Team: Alpakafreunde
Municipality: Magdeburg

... dass ADFC Magdeburg (https://www.adfc-sachsenanhalt.de/magdeburg/) und die Mageburg Radkultur (https://radkultur-md.de/) am letzten Stadtradeltag zum Fahrradfrühjahrsputz vor der ADFC-Geschäftsstelle im Schatten des benachbarten Hundertwasserhauses eingeladen hatten.

Runter mit dem Staub der letzten drei Wochen, eine Dusche für das #reporterrad, Kuchen für den Reporter. Das ADFC-Lara freute sich auch über eine Erfrischung, nette und entspannte Menschen (und Tiere) rundherum und zum guten Schluss sogar noch ein kleines Teamtreffen der #alpkakafreunde, als S. und O. nach 80 km auf dem Elberadweg noch kurz einen Abstecher in die Innenstadt gemacht haben.

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Finale: Expedition zum Urwald von Unseburg

Image Written on 27.06.2021 by Christine Böckmann
Team: Radeln gegen Rassismus
Municipality: Magdeburg

Es sollte ein fulminantes Finale meines Stadtradelns werden: Die Drei-Flüsse-Tour umgekehrt und dann noch ein unbekanntes Stück weiter bis zur nächsten Bahnstrecke. Am Ende wurde es eine Tour, die das "Fahrradland Sachsen-Anhalt" noch mal gut zusammenfasste.

Start Richtung Süden auf dem "Elberadweg alternativ". Noch nicht aus der Stadt raus, da hatten die Unterschenkel schon den ersten Kontakt zum Brennnesselbegleitgrün. In Schönebeck verließen mich zum ersten Mal die Schilder, aber zum Glück kenne ich mich aus. In Barby biege ich ab auf den Saaleradweg, doch von der Saale sehe ich erst einmal nichts, weil eine Umleitungsstrecke auf die Landstraße Richtung Calbe führt. Calbe hat die schöne Schiebestrecke zur Brücke rauf auf dem Foto zu bieten.

In Nienburg verlasse ich die Saale und zweige auf den Boderadweg ab. Der geizt noch mehr mir Aussschilderung. Ortskerne voller Kopfsteinpflaster, fehlende oder verpasste Schilder lassen mich mehr Landstraßen fahren, als ich ursprünglich vorhatte. Das Schloß Hohenerxleben sehe ich daher nur von weitem.

In Staßfurt fühle ich mich fit und beschließe, dem Boderadweg weiter zu folgen. Kurz vor´m Löderburger See zweigt der R1 ab - und das ist die letzte Radwegausschilderung, die ich sehe. Mit Karte und GPS finde ich die Wege. Diese werden allerdings abenteuerlicher: eng, zugewachsen, schlechter Untergrund. An einzelnen Stellen verfallen Bänke im Gebüsch. Kurz vor Unseburg dann der Brennnesselurwald (s. Foto) auf einem schmalen Deich neben der Bode. Gegenverkehr zwingt zum Anhalten (Immerhin! Man kommt irgendwo raus!), allerdings kommt man nur aneinander vorbei, wenn jemand in die Brennnesseln geht. Mit Jucken am Bein geht´s weiter.

Das nächste Wegstück hinter Unseburg sieht ähnlich aus. Das macht so keinen Spaß. Darum beschließe ich, die Expedition zu beenden und kehre um, also wieder durch den Brennnesselurwald und zurück nach Staßfurt. Dort setze mich in den Zug zurück und drehe noch eine Runde durch den Stadtpark und dann ist die Dusche fällig.

Dieser Tag hatte noch mal alles, was derzeit das "Fahrradland Sachsen-Anhalt" ausmacht: wunderbare Natur an den Flüssen, Strecken, die ideal sind zum Fahrradfahren. Dementsprechend viele Tourist*innen und Gruppen waren mit Fahrrädern unterwegs.
Doch da sind auch die Ortsdurchfahrten mit Kopfsteinpflaster und buckligen Landstraßen, die Radwege, an denen die Beschilderung an entscheidenden Stellen fehlt oder die gar nicht mehr gepflegt (aber noch beworben) werden. Die viel frequentierten Radwege, die zu eng sind, so dass man stop-and-go-radelt und jedes "Aah!" und "Oh, schau mal!"-Bremsen der Tourist*innen vor einem mitmacht.
Manche Radwege enden im Nichts, an Bordsteinen oder auch mal auf einem Fußweg in der Warteschlange vor einer Eisdiele (Staßfurt!). Am Boderadweg verwitterten Schilder, die auf eine EU-Förderung hinwiesen. Brücken an Landstraßen bieten auch manch Förderhinweise. Erkennbar ist das auch oft daran, dass vor der Brücke ein Radweg beginnt, der hinter der Brücke gleich wieder endet.

Ach, Sachsen-Anhalt.

Magdeburg passt da irgendwie als Landeshauptstadt. Doch da tut sich ja hoffentlich was mit dem Radentscheid. (https://www.adfc-sachsenanhalt.de/radentscheid-magdeburg/) Also fleißig Unterschriften sammeln!

Doch wie gesagt: Egal, wie die Infrastruktur für den Radverkehr aussieht: Es hält mich nicht davon ab, mit Freude im Alltag und in der Freizeit meine Fahrräder zu nutzen und es trotz allem zu genießen! Das Stadtradeln endet, doch der Sommer beginnt ja erst. Ride on!

Ach, da war ja noch was von wegen kein Auto und so. Ich habe gar nicht verzichtet. Ich habe - wie meist in meinem Leben - keines gebraucht.

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Rund um den Dom...

Image Written on 27.06.2021 by Thorsten Keßler
Team: Alpakafreunde
Municipality: Magdeburg

... nach drei Wochen steht der letzte Tag beim Stadtradeln Magdeburg an, also auf zum Endspurt und zu einer kleinen Morgenrunde gestartet.

Nach ein paar unangenehmen Kilometern neben der B1 geht es kurz vor Biederitz rechts ab über den Deich. Die sanierten Deiche rund um die Stadt sind echte Fahrradhighways. Wenn der Wind nicht gerade von vorne ins Gesicht bläst, kannst du hier ordentlich Tempo machen, aber eben auch erst, seit die Deiche saniert wurden.

Die hingetricksten 580 km Radwege in Magdeburg sind ansonsten ein ganz klein wenig dämmriges Licht, aber dafür viel Schatten. Häufig zu schmal, die Auffahrten an Einmündungen nicht ebenerdig (warum muss ein abgesenkter Bordstein eigentlich immer noch 5 cm hoch sein), häufig Kopfsteinpflaster, oft dilettantisch ausgeschildert, Verkehrsführung Banane, hab ich was vergessen? Ach ich hör ja schon auf. Lieber noch etwas Nettes:

Bemerkenswert auch immer wieder, wie die beiden Türme des Domes die Stadt überragen. Steht man direkt davor nimmt man die 100 Meter Höhe gar nicht so wahr, aber auf weite Entfernung wird man der Mächtigkeit der Kathedrale erst gewiss. Aus allen Richtungen sieht man die Türme, manchmal etwas versteckt hinter Büschen, manchmal klitzeklein am Horizont, dass man die Augen zusammenkneifen muss. Je nach Pandemielage demnächst vielleicht hoffentlich auch wieder Domturmführungen die 433 Stufen empor bis in 82 Meter Höhe. Ich kenne da jemanden, der die macht. Zwinkersmiley.

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... und plötzlich stehst du wieder am Wasserstraßenkreuz:

Image Written on 26.06.2021 by Thorsten Keßler
Team: Alpakafreunde
Municipality: Magdeburg

surr surr

Das Handy vibriert, eine Alpakafreunde-Nachricht: Veggieburger machen und danach noch Radfahren?

Klingt doch nach einem Plan für Samstag Abend. Rabbatierte, weil MHD fast abgelaufen, Burger-Pattys, Tomate, Gurke, (Röst-)Zwiebeln, Käse und diverse Saucen. Macht vier Burger für zwei Personen, zum Nachtisch vor der Tonne gerettetes Obst.

So muss sich ein Wels fühlen der eine Schildkröte verschluckt hat.

Also rauf aufs Rad und los Richtung Neustädter See. Über zehn Jahre wohne ich in Magdeburg und war noch nie nur annähernd in der Nähe. Stadtradeln lässt einen auch Orte entdecken, die man sonst vielleicht nicht aufgesucht hätte. Dann der Wegweiser: Wasserstraßenkreuz 10 km .... warum eigentlich nicht? Die Sonne ist noch nicht untergegangen. Es ist noch lange hell. Also los. Statt zurück in die Stadt weiter Richtung Norden. Zu zweit radelt es sich auch leichter.

Nach kleinen Orientierungsproblemen über Barleben doch noch am Mittellandkanal angekommen und plötzlich steht man wieder an der Trogbrücke über die Elbe. Junikäfer umkreisen einen wie Satelliten, zwei Rehe springen auf dem Rückweg schnell zurück ins Unterholz, hunderte Mücken verfangen sich im Schlauchschal.

Am Ende stehen 35 Kilomter auf dem Tacho. Es gibt Schlimmeres für einen Samstag Abend.

https://www.relive.cc/view/vE6JgeAeBgq

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Endlich wieder Critical Mass...

Image Written on 26.06.2021 by Thorsten Keßler
Team: Alpakafreunde
Municipality: Magdeburg

... dachten sich bei bestem Fahrradwetter außer mir und ein paar Alpakafreunden auch noch fast 300 Fahrradfahrerinnen und -fahrer, um im Verbund entspannte 24 Kilometer durch die Landeshauptstadt zu radeln. Sieben, acht oder gar neun Monate war die letze Critical Mass inzwischen her.

24 Kilometer ganz überraschenderweise auch (fast) ohne Konfliktsituationen mit Autofahrenden – zumindest habe ich irgendwo in der Mitte wenig davon mitbekommen – was womöglich auch daran liegt das die Mass (unaufgefordert) teilweise mit Blaulicht eskortiert wurde.

Ich mag die Critical Mass, weil total viele unterschiedliche Menschen von Kids bis zu Rentnern, von Hobbyfahrer*innen bis zu Kilometerfressern mit den unterschiedlichsten Fahrrädern gemeinsam durch die Stadt fahren und dabei trotz aller unterschiedlichen Fähigkeiten und Voraussetzungen sehr achtsam miteinander umgehen.

Mit dabei auch Christine von Radeln gegen Rassismus und Hartwig vom Grünstreifen e.V., die anderen Stadtradeln-Stars habe ich leier entweder nicht gesehen oder nicht erkannt. Unter grünen Bäumen flauschig gegen Rassismus.

https://www.relive.cc/view/vQvy1AzeoKv

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Vom Faltradeln

Image Written on 25.06.2021 by Christine Böckmann
Team: Radeln gegen Rassismus
Municipality: Magdeburg

In den ersten Tagen dieses Stadtradelns bin ich rund 120km mit dem Faltrad gefahren, meinem geliebten und geschätzten Zweitrad. Warum Faltrad?

Was offensichtlich ist: Eine Faltrad lässt sich relativ klein zusammenfalten und kann daher ohne Fahrradkarte in Zügen und Bussen mitgenommen werden. (Laut Beförderungsbedingungen braucht man oft eine Hülle dafür, aber die meisten Verkehrsbetriebe sind kulant, solange man auf Inventar und fremde Personen und Gepäckstücke achtet. Aber für den Fall der Fälle sollte eine Hülle dabei sein.) Es ist dadurch ideal für die Kombination von Zug und Fahrrad. Auch wenn sich z.B. am Tag der ADFC-Sternfahrt nach Berlin im RE1 die Fahrräder stapeln, falte ich meines einfach zusammen und finde immer noch einen Platz.

Das Faltrad ist sehr wendig. Durch die kleinen Räder und den kürzeren Radstand ist es wendiger als viele andere Fahrräder. Das ist im engen Stadtverkehr oder auf stark frequentierten gemeinsamen Fuß- und Radwegen sehr praktisch.

Das Faltrad ist schneller als viele denken. Denn auch mit kleinen Rädern kann man schnell fahren, auch ohne irrsinnig hohe Trittfrequenzen. Eine ordentliche Schaltung und Übersetzung machen es möglich.
Die Geschwindigkeit des Faltrades überrascht oft andere Verkehrsteilnehmer*innen - was allerdings dazu führt, dass es eine besondere Freude ist, damit andere Radler*innen zu überholen oder sich bei der Berliner Sternfahrt auf der AVUS auf die Überholspur zu begeben und mit manchen Rennrädern mitzuhalten :-)

Man kann mit dem Faltrad auch längere Strecken fahren. Ich mache mit meinem auch längere Tagestouren oder auch mal Mehrtagestouren. Etwas mehr nachdenken muss man vorher über den Gepäcktransport, aber Mensch ist erfinderisch und Menschen mit Faltrad teilen ihre Tipps gerne im Internet.

Es gibt leider auch Nachteile beim Faltradeln:
Man wird gerne unterschätzt (vermutlich weil das Faltrad schneller ist als vermutet).
Aufgrund der kleinen Reifengröße merkt man stärker Schlaglöcher, Kanten, Kopfsteinpflaster etc. Das braucht bei der Eingewöhnung ein Umdenken. Gleichzeitig steigert es den Respekt gegenüber Kindern, die ja auch mit kleinen Reifengrößen (und dazu noch kurzen Beinen) unterwegs sind.
Leider haben auch Fahrraddiebe die wunderbare Technik von Falträdern schätzen gelernt und es gibt leider immer wieder Orte, wo man das Faltrad trotz Hülle und kleinem Packmaß doch nicht mit reinnehmen darf. (Warum eigentlich?) Darum ist meine Standardantwort auf die Frage "Was wiegt das Faltrad?" - "Ohne Schloss rund zwei Kilo weniger."

Und noch eine oft gestellte Frage: Kann man mit dem Faltrad auch Steigungen fahren? Diese Frage beantwortet dieser Herr ganz gut: https://www.brompton.com/news/posts/2020/the-commuter-georges-bore

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Mal kurz klingeln

Image Written on 24.06.2021 by Dr. Kai-Friederike Oelbermann
Team: Tempo 13!
Municipality: Magdeburg

Wir sind oft an der Elbe unterwegs. Ganz leise ist das nicht, zumal wir immer unsere Fahrradklingeln läuten lassen, sobald wir an einem Haus vorbei fahren in dem Freunde wohnen. Bislang hat sich darüber zum Glück noch niemand beschwert.

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Familienurlaub

Image Written on 23.06.2021 by Dr. Kai-Friederike Oelbermann
Team: Tempo 13!
Municipality: Magdeburg

Das Foto ist zwar nicht aktuell. Dafür aber unsere Urlaubsplanung. Mit der Bahn und Rädern ist es nicht immer super komfortabel, aber dafür für alle ein Abenteuer. Die Kunst ist es mit Anhänger und Gepäck das Gleis zu erreichen, dann in den Zug einzusteigen und auch wieder raus. Mit ein bisschen Übung und netten Mitreisenden ist das meistens kein Problem.

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Wann soll Mensch bei dem Wetter denn Rad fahren...

Image Written on 20.06.2021 by Thorsten Keßler
Team: Alpakafreunde
Municipality: Magdeburg

.... wenn nicht morgens um kurz nach fünf?

Also los in Richtung Wasserstraßenkreuz. Dann weiter entlang des Elbe-Havel-Radweges über Burg und Parey bis Genthin, wo es um kurz nach neun schon wieder 30 Grad hatte. Hat dann auch gereicht für das Wetter.

Schon um kurz nach sechs begegnen einem die ersten Wanderer rund um Lostau, Fahhradfahrer auf dem Elberadweg sowieso, später auch Joggerinnen und Jogger am Elbe-Havel-Kanal, aber davon ab hat man den Tag und die Natur fast für sich allein.

https://www.relive.cc/view/vevYXmnwdJq

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"Frauen sollten weniger Cola trinken..."

Image Written on 20.06.2021 by Christine Böckmann
Team: Radeln gegen Rassismus
Municipality: Magdeburg

"... Dann werden sie auch nicht so dick." Das meinte gestern ein anderer Radler zu mir, als ich an der Trogbrücke mit meiner Trinkflasche in der Hand Pause machte.
"Finden Sie mich zu dick?", fragte ich ihn. Da stieg er schnell auf´s Rad und verschwand.

Auf den Kilometern danach am Kanal entlang fielen mir viele solcher Begegnungen ein, was Frau so zu hören bekommt, wenn ich alleine mit dem Fahrrad unterwegs bin.
Und als mir vorhin der Rennradfahrer an der roten Ampel zuraunte "Wennn Sie sich ein ordentliches Trikot anziehen würden, würden Sie auch nicht so schwitzen.", dachte ich, diese Kommentare beim Radfahren könnten auch mal ein Thema hier im Stadtradel-Blog werden.

Häufig hört Mensch mit Fahrrad ja von Autofahrer*innen einen Kommentar, der mehr oder weniger freundlich das Bedürfnis ausdrückt, das Fahrrad möge von der Straße verschwinden. Da beschwert man sich gern, dass das Fahrrad nicht auf dem "Radweg" fährt, der dann meist ein Fußweg oder nicht benutzungspflichtig ist.
Oder es wird darauf hingewiesen, dass ein Fahrrad dem Auto Platz zu machen hat. (Dies passiert aus meiner Sicht öfter, wenn ich mit Abstand zu parkenden Autos jenseits der Dooring-Zone fahre.)
Das sind Kommentare, die wohl viele Menschen kennen, die mit dem Fahrrad in der Stadt fahren.

Dann gibt es da noch das "Mansplaining" - Männer, die Frau mit Fahrrad die Welt erklären. Wie z.B. der Rennradfahrer heute morgen, der nicht mehr von mir sah, als eine Frau, die ein T-Shirt anhat und in der Morgensonne Fahrrad fährt.
Ein schönes Beispiel für Mansplaining hatte ich diese Woche von einem mir entgegenkommenden Radfahrer: "Sie haben Gegenwind." Gut, dass der mir das erklärt hat, ich hatte mich schon gefragt, warum das so anstrengend war und der Wind von vorne kam...
Eine gute Quelle für Mansplaning (und die eigene Übung in Schlagfertigkeit) ist es auch, Mann mit E-Bike zu überholen (ganz besonders perfide: dies mit einem schnellen Start an der Ampel mit dem Faltrad zu tun). Meistens höre ich es dann, wie hinter mir die Schaltung klickt. Und wenn sie dann wieder überholen, kommt garantiert ein mehr oder weniger intelligenter Spruch à la "Sie sollten sich ein Ebike kaufen", "Na, schon aus der Puste?", "Mit dem Rad kommen Sie auch nicht weit."

Ich komme gerne mit fremden Menschen ins Gespräch und mit dem Fahrrad unterwegs zu sein bietet dafür zahlreiche Gelegenheiten.
Doch ich finde, zum Smalltalk gehört auch Respekt gegenüber den anderen. Es ist doch egal, was für ein Fahrrad der andere Mensch fährt, was Mensch dabei anhat oder trinkt, solange es ihm gefällt und er damit niemand anderes gefährdet.
Radeln und radeln lassen.

Ich hätte dem Herrn gestern an der Trogbrücke auch gerne erzählt, dass ich beim Radfahren an heißen Tagen sehr gerne abgekühlten Minztee trinke.

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Mit dem Rad zur Schule

Image Written on 18.06.2021 by Dr. Kai-Friederike Oelbermann
Team: Tempo 13!
Municipality: Magdeburg

Zur Schule und Kita geht's natülich jeden Tag mit den Rädern. Wir könnten zwar auch laufen, aber so geht's schneller und man kommt nicht ganz so sehr ins Schwitzen. Die Baustellenzäune in der Sternstraßre stehen noch unverändert da. Bislang also noch freie Fahrt.

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1. Woche - Stadtradeln

Written on 17.06.2021 by Manfred Gramer
Team: Grünstreifen-eV
Municipality: Magdeburg

Als passionierter Fahrradfahrer in meiner Lieblingsstadt Magdeburg konnte ich in der ersten Woche für dieses wundervolle Projekt leider nicht so viele Kilometer schruppen wie ich wollte.. Doch trotzdem sehe ich das die Mobilität mit dem Bike ein absoluter Trumpf ist im Gesgensatz zu dem doch oftmals stockenden Autoverkehr in der Stadt. Meine häufigsten Wege bringen mich vom Hassel nach Buckau und wieder zurück. Jeden kennt den Weg. Entweder schön an der Elbe entlang oder durch die City - Gewächshäuser - Puppentheater - Thiemplatz.. ich liebe diesen Weg und kann es kaum erwarten wenn die Baustelle weg ist und ich nicht mehr zwangsläufig den Fußweg kurzfristig nutzen muss.. Die Infrastruktur in Magdeburg ist immer im Wandel. Bitte liebe Verkehrsplaner stärkt die Fahrradfahrer, denn das ist die Zukunft der städtischen Mobilität! Danke, dass ich an diesem tollen Projekt teilnehmen kann.. ich wünschte ich könnte mehr Zeit mit dem Bike auf tollen Wegen in und um Magdeburg verbringen, doch zeitlich schaffe ich es leider aktuell nicht. Trotz alledem genieße ich jede Minute auf dem Fahrrad in meiner Stadt. Beste Grüße, euer Manfred

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'Wöchentliche #elbrunde...

Image Written on 17.06.2021 by Thorsten Keßler
Team: Alpakafreunde
Municipality: Magdeburg

... unter diesem Hashtag drehe ich ungefähr seit inzwischen drei Jahren mindestens einmal die Woche natürlich keine Runde um die Elbe, aber doch an ihr entlang und in einem Bogen über Biederitz zurück in meinen Kiez, die Alte Neustadt.

Über Biederitz sind es ungefähr 16 Kilomter. Wenn ich Zeit und Laune habe und es nicht gerade in Strömen regnet, dann auch schon mal rund 25 Kilometer über Gerwisch.

Aus drei Foto-Hotspots wurden fünf und inzwischen sind noch mal zwei Orte dazu gekommen. Toll, wie man die Natur im Wandel der Jahreszeiten erlebt. Tiefschnee, Trockenheit, auch mal Wind und Regen, sattes Grün und blühende Wiesen und auch mal verbranntes, karges Gras, so dass selbst die Schafe Mühe haben, sich satt zu essen.

Die schönste Zeit ist ganz früh morgens oder zum Sonnenuntergang, am liebsten bei #DieEiche, einem von Sturm und Regen gebeutelten Baum, einen echten Kämpfer und inzwischen Heimat für zahlreiche Insekten.

https://www.relive.cc/view/vKv27LMgxoO

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Wocheneinkauf für 5 Personen mit Baby

Image Written on 16.06.2021 by Dr. Kai-Friederike Oelbermann
Team: Tempo 13!
Municipality: Magdeburg

Wocheneinkauf hat mal wieder geklappt! So sieht's aus. Das praktische beim Einkauf mit Rad ist, dass wir direkt bis vor die Haustür fahren können. Es fehlt leider noch die Funktion, dass das Lastenrad die Einkäufe auch hochträgt.

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Radreporter mit #reporterrad trifft Fahrradkantor

Image Written on 14.06.2021 by Thorsten Keßler
Team: Alpakafreunde
Municipality: Magdeburg

Mein Broterwerb ist Radio. Als Kirchenreporter bei radio SAW bin ich sozusagen die protestantische Stimme im Privatfunk in Sachsen-Anhalt und unterwegs zwischen Arendsee und Zeitz. Seit inzwischen vier Jahren fast ausschließlich mit Bahn und Bike, von wenigen Ausnahmen mal abgesehen, aber an einem dunkeln Adventssonntag möchte man 1) nicht auf zwei Rädern durch den Fläming gondeln oder 2) in Jeber-Bergfrieden zwei Stunden auf den nächsten Zug warten.

Ich fahre also durchs Land, treffe interessante und engagierte Menschen, die sich für ihren Ort und vor allem aber für ihre Kirche einsetzen, höre mir an, was sie genau machen und berichte darüber.

Am vergangenen Sonntag ging es in die Altmark. Mit dem Zug bis Fleetmark, weiter nach Kassuhn mit der gepflegten und hübschen Dorfkirche in eines der ältesten Dörfer der Altmark. Otto der Große hat im am 24.8. 956 Kassuhn und fünf weitere altmärkische und niedersächsische Dörfer an das Kloster Quedlinburg geschenkt.

Next Stop Ritzleben mit den mittelalterlichen Wandmalereien, über Kassuhn, Vissum, Fleetmark, Kerkau, Plathe nach Brunau, wo jüngst ein engagierter Förderverein mit dem Ehrenamtspreis Goldener Kirchturm ausgezeichnet wurde.

Zu guter Schluss dann noch ein Termin, auf den ich mich den ganzen Tag gefreut habe. Das Treffen mit dem FAhrradkantor Martin Schulze. Schulze ist freiberuflicher Kirchenmusiker, in zwei Kirchenkreisen in Brandenburg als Orgelsachverständiger verantwortlich für die Instrumente im Kirchenkreis. Im Sommer ist Schulze aber 15.000 Kilometer auf dem Fahrrad unterwegs durch die östlichen Bundesländer und Teile Niedersachsens und spielt Orgelkonzerte.

Ein toller Tag mit tollen Begegnungen und immerhin rund 35 km für die Alpakafreunde beim Stadtradeln und dass die Bilder nicht hochkant funktioniern ist zwar doof, bleibt jetzt aber so.

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Eine warme Woche

Image Written on 14.06.2021 by Dr. Kai-Friederike Oelbermann
Team: Tempo 13!
Municipality: Magdeburg

Die letzten Tage waren warm. Der Weg zum Freibad kurz. Daher habe ich mit meinen drei Kindern nur wenige Meter mit dem Rad, aber dafür umsomehr im Schwimmbad zurückgelegt.

Am Wochenende hatten wir drei weitere Kinder als Übernachtungsgäste + Kindergeburtstag. Mit unserem Lastenrad ging der Großeinkauf problemlos - obwohl K1 noch zusätzlich Last in Form von Gummibärchen in den Wagen geschmuggelt hat.

Heute wurden wir auf dem Weg zur Schule von neuen Bauzäunen überrascht. Mal sehen was uns in der Sternstraße demnächst erwartet und ob es eine gute Umleitung für radelne Schulkinder gibt. Daumen drücken!

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Otto pflanzt unterstützt den Uni-Garten Magdegrün

Image Written on 14.06.2021 by Hartwig Haase
Team: Otto pflanzt!
Municipality: Magdeburg

Im Rhamen der 8. Ökosozialen Hochschultage "Ottopia - Local Change for Global Chance" (https://www.ovgu.de/oesht.html) hat die Otto pflanzt! e. V. (https://www.ovgu.de/oesht.html) den Unigarten Magdegrün mit einer Baum- und Beerenstrauch-Pflanzung unterstützt. Gefördert wurden die Planzen durch die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz Sachsen-Anhalt (https://www.sunk-lsa.de/).
Und transportiert wurden die Pflanzen vom Pflanzenhof Beyme zum Unigarten natürlich mit dem Lastenrad. Klimaneutral, denn auch der Ladestrom für den Akku ist Naturstrom.

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Fahrradland Sachsen-Anhalt

Image Written on 13.06.2021 by Christine Böckmann
Team: Radeln gegen Rassismus
Municipality: Magdeburg

Sachsen-Anhalt ist eigentlich ein ideales Fahrradland: Die Flussradwege an Saale und Elbe locken zahlreiche Tourist*innen und auch abseits dieser Hotspots gibt es viele interessante Radrouten zu entdecken.
Bei meiner heutigen Tour befuhr ich Teilstücke vom Aller-Elbe-Radweg, Elberadweg, Telegrafenradweg und vom Klusradweg: wunderschöne Landschaften, ideal zum Radfahren (heute allerdings mit einigem Gegenwind).

Damit diese Radwege attraktiver werden (und vielleicht noch mehr Menschen von der Schönheit Sachsen-Anhalts überzeugen), wünscht Mensch mit Fahrrad sich allerdings noch ein bisschen mehr Engagement vom Land und von den Kommunen.
Immer wieder flucht man z.B. über schlecht ausgeschilderte Baustellen. Heute bot z.B. die Kreuzung mit der B189 eine Baustelle, wo der Radweg an einer Bake endet und Mensch das Fahrrad direkt neben den vorbeifahrenden Autos schieben darf (s. Foto). Wieso stellt man da nicht noch mehr Baken auf, um Radfahrer*innen zu schützen?
Oder die Internetseite zum Aller-Elbe-Radweg empfiehlt die Anreise zum Startpunkt Seggerde mit dem Rufbus (https://www.regionmagdeburg.de/Freizeit-und-Tourismus/Aktiv-Natur/Radwandern/Aller-Elbe-Radweg/). Ob der Fahrräder mitnimmt?

Doch trotz anfangs bedecktem Himmel, Gegenwind, nervigen Baustellen, fehlenden Schildern oder Rüttelstrecken mit altem Kopfsteinpflaster: Das Radfahren ist zu schön, um sich davon abschrecken zu lassen.
(Und irgendwann werde ich irgendwie mit dem Fahrrad nach Seggerde kommen, um den Aller-Elbe-Radweg komplett zu fahren.)

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Was bringt es, vorausschauend zu fahren...

Image Written on 11.06.2021 by Thorsten Keßler
Team: Alpakafreunde
Municipality: Magdeburg

... wenn du von hinten umgemäht wirst.

Positiv: der erste Fahrradunfall, seit ich vor über 10 Jahren nach Magdeburg umgezogen bin und Glück im Unglück, dass ich nicht unter der Blechkiste drunter lag.

Die Situation: ich stehe an der Ampel Sieverstorstraße/Agnetenstraße und will geradeaus fahren. HInter mir nehme ich zwar das Auto wahr, starte bei Grün durch und will nach Überfahren der Kreuzung gleich auf den Rad-/Fußweg Hohe-Pforte-Straße auffahren. Tja, nicht mal bis zur Mitte gekommen, das ging alles so schnell. Auf einmal überholt er mich, zieht rechts rüber, schneidet mich und nimmt mir die Vorfahrt.

Echt ey, es ist unfassbar und ich kann es mit nur erklären, dass er getankt hat oder ins Handy geschaut hat oder beides. Zum Glück die Polizei gerufen, obwohl es seiner Ansicht nach ja nicht so schlimm gewesen sei. Sein größte Sorge war, dass sein Blech Lackschäden davon getragen hat.

RTW kam dann auch noch. ich rein, so dass ich genau genommen – Asche über das Haupt des "Stadtradeln-Stars" – in einem Auto gesessen habe. Aber Stand jetzt alles halbwegs glipflich ausgegangen. Fahrrad laut Werkstatt ohne schwere Schäden, Fahrer mit leichten Prellungen und ein wenig ärztlich bestätigten Nackenschmerzen.

... und echt mal... wenn da jetzt Opa Meume auf dem Rad sitzt, der vielleicht nicht ganz so routiniert ist, der liegt mit Oberschenkelhalsbruch auf dem Asphalt.

Passt auf euch auf!

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Tag der Erinnerung

Image Written on 11.06.2021 by Christine Böckmann
Team: Radeln gegen Rassismus
Municipality: Magdeburg

Heute vor 21 Jahren wurde Alberto Adriano in Dessau von Neonazis getötet. Wir nehmen das zum Anlass, in Sachsen-Anhalt heute an alle Todesopfer rechter Gewalt zu erinnern. (Mehr dazu: https://www.warumadriano.de/)

So radel ich in Magdeburg nach Olvenstedt zum Gedenkstein für Frank Böttcher. Frank Böttcher wurde 1997 nachts an einer Haltestelle von einem Naziskin erstochen. Jedes Mal, wenn ich hier stehe, berührt mich die brutale Gewalt. Gut, dass wir heute gemeinsam mit vielen Initiativen in Sachsen-Anhalt an Menschen wir Frank Böttcher und die rechte Gewalt erinnern.
Auch weil uns seine Geschichte und die der anderen Betroffenen berühren und wir wollen, dass es anders wird, heißt unser Team „Radeln gegen Rassismus“. Die Unterschiede und die Vielfalt machen das Leben doch erst interessant. „Leben und leben lassen“ sollte doch möglich sein, oder?

Da ich wieder mit dem Faltrad unterwegs bin und gestern drei unangenehme weil viel zu enge Überholmanöver erleben musste, nutze ich auf der Olvenstedter Chaussee auf dem Hinweg den „Fußweg, Radfahrer*innen frei“. Seitdem das Pflaster erneuert wurde, geht´s sogar einigermaßen. Auf dem Rückweg in Richtung B1 ist´s unangenehmer. Fährt man auf der Straße, wird man oft eng überholt oder auf den nicht benutzungspflichtigen Radweg gehupt. Fährt man auf dem Radweg, wird´s eng, v.a. wenn Fußgänger*innen unterwegs sind, und unübersichtlich (und heute sehr zugewachsen, s. Foto).

Später auf dem Westring: Durch die Markierung des Schutzstreifens hat sich die Situation merklich entspannt. Wenn man allerdings auf dem roten Streifen parkenden Autos ausweichen muss, hat man wieder die Autos im Nacken. Hier sollte öfter kontrolliert werden. Und dass Schutzstreifen und rote Markierungen einfach so im Nichts vor Kreuzungen enden, ist für mich immer das Signal: Ab hier bist du Freiwild.

An der Kreuzung Südring – Halberstädter – Wiener Straße frage ich mich, warum man die Fahrradspur nicht komplett rot markiert. So bleibt beim Geradeausradeln die bange Frage, ob das Auto links neben mir wahrnimmt, dass ich da direkt neben ihm unterwegs bin.

Insgesamt werden es rund 12km im Stadtverkehr. Vieles ist besser geworden. Einiges bleibt verbesserungswürdig und auch im Straßenverkehr wünsche ich mir mehr „Leben und leben lassen“.

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Vom Schleifenradeln

Image Written on 07.06.2021 by Christine Böckmann
Team: Radeln gegen Rassismus
Municipality: Magdeburg

Weil das Wetter so schön ist, könnte ich doch auf dem Heimweg nach der Arbeit nicht direkt nach Hause radeln, sondern noch eine kleine Schleife drehen: Ein kleiner Umweg an der Elbe entlang, um die Promenade zu genießen oder nach dem Wasserstand zu schauen. Und wo ich schon mal da bin, vielleicht noch eine Runde durch den Stadtpark? Und da könnte ich doch noch die Schleife um die Südspitze rum mitnehmen...

So geht es los, mein "Schleifenradeln": nur noch eine kleine Schleife drehen, warum nicht mal linksrum statt immer nur rechtsrum an der Kreuzung, unbekannte ruhige Wohngebietsstraßen entdecken und Vorgärten bewundern, sich in entfernteren Stadtteilen mal ohne Navi an der groben Himmelsrichtung orientieren und dann doch ganz woanders als erwartet rauskommen.

Dieses "Schleifenradeln" macht aufmerksam für die kleinen Dinge (leider auch die üblichen Dinge, die so die Fahrradinfrastruktur in der Stadt für einen bereithält wie auf dem Foto). Es ist nichts für hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten, sondern eher für die Entspannung zum Feierabend und die Entdeckungen am Wegesrand.

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Vom Saulus zu Paulus...

Image Written on 06.06.2021 by Thorsten Keßler
Team: Alpakafreunde
Municipality: Magdeburg

Als ich vor mittlerweile über zehn Jahren von Hannover nach Magdeburg gezogen bin, habe ich wirklich manchmalselbst kürzeste Wege mit dem Auto zurückgelegt. Highlight war mal ein Termin am Hasselbachplatz, zu dem ich aus der Alten Neustadt im Auto gefahren bin. Allein Parkplatzsuche hat 10 Minuten gedauert.

Okay, das ist zehn Jahre her. Seit November 2019 gehört inzwischen gar kein eigenes Auto mehr zu meinem Haushalt, stattdessen stehen drei Fahrräder im Keller und wenn man wirklich mal ein Fahrzeug benötiget, gibt es genügend Teilautos im Umfeld

Vielleicht stell ich euch die drei Räder demnächst mal vor. Der Blog will ja gefüllt werden..

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"Wo wollen Sie denn mit dem Kinderfahrrad hin?"

Image Written on 01.06.2021 by Christine Böckmann
Team: Radeln gegen Rassismus
Municipality: Magdeburg

Stadtradeln bietet ja viele direkte Begegnungen mit anderen Verkehrsteilnehmer*innen. An der Ampel wartend komme ich mit anderen Radfahrer*innen ins Gespräch; läuft mir jemand vor´s Rad, hört er mein Erschrecken (oder Ärger); Fußgänger*innen, die auf einem gemeinsamen Weg Platz machen, kann ich „Danke“ sagen.
Vorhin fragte jemand: „Wo wollen Sie denn mit dem Kinderfahrrad hin?“ Kinderfahrrad? Kurz davor, eine Lobeshymne auf britische Faltradtechnik zu halten, bremste mich ein anderer Gedanke: Wenn das teure Faltrad als Kinderfahrrad durchgeht, hilft das vielleicht beim allgegenwärtigen Fahrraddiebstahl? Und erzählte mir jemand nicht letztes Jahr bei der Fahrraddemo (wo auch das Foto entstand), mein Faltrad sei „versnobt“?
Tja, Meinungen und Perspektiven sind halt verschieden. Ich radel derweil fröhlich weiter – und werde hier ab und zu von meinen Erlebnissen dabei erzählen.
Allen einen guten Start ins Stadtradeln, unfallfreies Fahren und wer noch zögert: einfach mal losradeln!

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STADTRADELN-Star...

Image Written on 27.05.2021 by Thorsten Keßler
Team: Alpakafreunde
Municipality: Magdeburg

... also Star finde ich ehrlich gesagt etwas befremdlich, ich fühle mich als alles andere als ein Star, aber gut, sei's drum.

In der nächsten Zeit, also in den drei Wochen Stadtradeln, werde ich also diesen kleinen Blog hoffentlich mit ein paar Geschichten füllen und das Eine oder Andere über meine Radfahrer-Karriere erzählen.

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