CYCLE STAR blog: Rhein-Selz im Landkreis Mainz-Bingen


Fahrrad - ein Nahverkehrsmittel mit Zukunft

Written on 10.07.2021 by Torsten Kram
Team: Offenes Team - GRÜNE Rhein-Selz
Municipality: Rhein-Selz im Landkreis Mainz-Bingen

Wer hätte das gedacht. Als ich noch jugendlich war strebten viele statt eines Fahrrades lieber ein Mofa oder Moped an. Und mit 18 machten wir den Auto- und häufig Motorradführerschein. In diesem Alter war dann Radfahren eher uncool geworden. Mofa und Mopeds sind heute historisch, mit 18 den Führerschein machen eher weniger, dafür aber sind Fahrräder und E-Bikes im Kommen. Bei jungen Menschen wie auch bei Älteren. Unterm Strich eine gute Entwicklung. Denn wer Rad fährt tut seiner Gesundheit und Fitness gut, verzichtet auf Abgase und Lärm und kommt dennoch vorwärts. Als Nahverkehrsmittel taugt das Fahrrad allemal. Für kleinere Einkäufe nimmt man zwei Satteltaschen, für nach Mainz braucht man ohne Stress eine Stunde am Rhein und durch den Polder entlang und zum Essen gehen oder Wein trinken ins Nachbarort ist man ähnlich schnell geradelt wie mit dem Auto gefahren, Parkplatz gesucht und dann noch gelaufen. Es spricht also vieles mehr fürs Radfahren. Und das heute Senioren noch länger und weitere Strecken in die Pedale treten, hat sicher auch mit E-Bikes zu tun. Die E-Unterstützung ersetzt sozusagen die im Alter geminderte Kraft und Ausdauer und zwar so stark, dass ich immer wieder von deutlich älteren Menschen lächelnd auf gerader Strecke und erst recht beim Bergfahren überholt werde. Ich nehme es sportlich. Denn wenn ich mir in ein paar Jahren mein erstes E-Bike hole, dann werde ich den jüngeren Radlern davonfahren. Selbstverständlich mit einem Lächeln auf den Lippen. Denn Radfahren macht eben auch Laune. Bleibt gesund und fit. Bis nächstes Jahr. Es grüßt euch euer Torsten Kram

Share: Facebook | Twitter

Entspannung pur

Written on 01.07.2021 by Torsten Kram
Team: Offenes Team - GRÜNE Rhein-Selz
Municipality: Rhein-Selz im Landkreis Mainz-Bingen

Hallo, auch wenn aus verschiedenen Gründen dieses Jahr mein Streckenkontingent nicht so umfangreich ausfällt wie ursprünglich angedacht, so kann man kurz vor Ende des diesjährigen Stadtradelns festhalten: Radfahren dient dem Klimaschutz und der Entspannung. Direkt nach der Arbeit auf den Sattel und entlang des Rheins und durch den Polder von Mainz nach Oppenheim geradelt ist gut für die Seele, um "herunterzufahren" und sich auf den Abend zu freuen. Man nimmt auf dieser Strecke aber auch wahr, wie schnell aus einem netten Fluss namens Rhein, auf dem man gerne auch paddeln geht, ein hochwasserführender Strom wird, dem mit Respekt begegnet werden muss. Toll zu sehen ist aber auch auf der Strecke, wie viele Störche und Gänse die Auen und Wiesen wieder besiedeln. Oder die Rinder und andernorts auch mal Schafe und Ziegen, die als lebende "Rasenmäher" die Landschaft bereichern und in ihrem Zustand bewahren. Es bleibt daher festzuhalten: Unsere Region ist attraktiv und braucht die entsprechende Infrastruktur, um Menschen aus nah und fern ein Angebot zu geben, hier zu verweilen. Anfänge sind gemacht, weitere Maßnahmen und Initiativen sind noch zu leisten. Das Fahrrad sollte dabei ganz vorne bei den Überlegungen immer mitgedacht werden. Ist es doch ein umweltfreundliches Fortbewegungsmittel, dass keine Abgase verursacht, wenig Platz braucht, die Gesundheit und Fitness fördert und vielfach geeignet ist für jung und alt. Ob als Alltagsfahrzeug für den Weg zur Arbeit oder Einkauf, als Sportvehikel oder einfach nur als Fortbewegungsmittel zur Entspannung und dem Genießen der Natur. So wie außerhalb der Ortschaften die Verbindungswege geschaffen werden, müssen künftig auch in den Ortschaften noch mehr radfahrfreundliche Verkehrslösungen her. Ein Ziel der nächsten Jahre... In diesem Sinne frohes Radeln! Eurer Torsten Kram

Share: Facebook | Twitter

Fahrradspaß durch blühende Landschaften

Written on 27.06.2021 by Torsten Kram
Team: Offenes Team - GRÜNE Rhein-Selz
Municipality: Rhein-Selz im Landkreis Mainz-Bingen

In der ersten Woche stoppte mich über 3 Tage die Corona-Impfung. Also kamen nicht viel Kilometer zusammen. Dann waren es aber auch Sitzungen und Termine abends, die verhinderten, dass ich mich nach Dienstschluss noch mal aufs Rad setzte. Jetzt ist die zweite Woche vorbei und es geht langsam wieder voran mit dem Kilometer sammeln. Es ist schon herrlich, wenn man zum Beispiel die Strecke zwischen Oppenheim und Gimbsheim an den Rheinauen entlang radelt, vorbei an blühenden Wiesen, die Vogel zwitschern und zwischen den hohen Gräsern lugt nur wenige Meter entfernt neugierig ein Reh hervor. Wenn man dann am Freibad ankommt und seine Bahnen gezogen hat, sich dann ein alkoholfreies Weizen gönnt und wieder zurück radelt - diesmal durch die Felder und Weinberge - dann erkennt man, wie schön unser Rheinhessen ist. Halt ein nettes Plätzchen. Wenn die Fahrradinfrastruktur noch weiter ausgebaut wird, dann werden auch noch mehr Menschen kommen und diesen Eindruck mit nach Hause nehmen. Wetten....!

Share: Facebook | Twitter