CYCLE STAR blog: Barßel


Die dritte Woche - Das Ende für's Erste

Written on 25.07.2021 by Jannes Imholte
Team: MP-Tours
Municipality: Barßel

Nach der Tour nach Großoldendorf blieben noch einige Zeltplätze übrig, die ich besuchen wollte. Am Samstag bin ich nach Friesoythe zum Soesteheim gefahren. An dem Tag war es ziemlich warm. Aber nach ungefähr vier Stunden war ich wieder zuhause.
Am Sonntag habe ich mir einen Mitfahrer geschnappt und bin mit ihm zum Zeltplatz nach Resthausen gefahren. Ein Teil der Hintour war gleich der Tour nach Friesoythe vom Vortag. Aber hinter Friesoythe kam eine andere Strecke. An der Talsperre war sehr viel los, war ja auch schließlich ein sonniger Sonntag. Nach 43 Kilometern waren wir am Zeltplatz angekommen. Dort haben wir ein wenig Pause gemacht und sind dann zurückgefahren über die B72 - ohne Schatten und mit viel Gegenwind. Das war sehr anstrengend. Sogar Malte war in Barßel komplett ausgelaugt und er ist um einiges sportlicher als ich.
In der Woche hatte ich wenig Zeit zum Fahrradfahren, da ich mich auf eine Klausur am Freitag vorbereiten musste. Daher waren nur kleine Touren angesagt. Am Mittwoch bin ich nach Kampe und dann links hoch Richtung Oldenburg gefahren und nach knapp 15 Kilometern am Küstenkanal zurück nach Barßel.
Am Donnerstag fühlte ich mich gut vorbereitet und habe mir ein paar Freunde für eine letzte Tour gesucht. Zu viert sind wir durch das Saterland gefahren (Strücklingen, Ramsloh, Sedelsberg) und dann über die B401 Richtung Neuscharrel. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Neuscharrel an der Bäckerei sind wir über Friesoythe zurückgefahren.
Zum Glück hatte ich nach der Tour mein Ziel erreicht, sodass ich den restlichen Abend mit Wiederholen der Themen für die Klausur verbringen konnte. Endstand: 1000,1 Kilometer.
Das Autofahren habe ich während des STADTRADELNs auch überhaupt nicht vermisst. So viel fahre ich eigentlich sowieso nicht. Vielen Dank an das Organisationsteam und hoffentlich schaffen wir nächstes Jahr ein noch besseres Ergebnis.

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Die zweite Woche - Der gefühlt unendliche Regen

Written on 16.07.2021 by Jannes Imholte
Team: MP-Tours
Municipality: Barßel

Eigentlich wollte ich ja bis letzten Sonntag alle Straßen von Barßel durchgefahren haben. Aber fast jeden Tag in dieser hat es geregnet. Daher sind fast alle meine Touren, die ich für nachmittags geplant habe, ins Wasser gefallen.
Trotzdem habe ich es dann endlich Mittwoch geschafft, die letzten drei Straßen zu durchfahren, die mir noch fehlten (Glittenbergstraße, Oldenburger Straße und Schleusenstraße). Das Straßennetz ist also endlich fertig. Barßel hat viel mehr Straßen als gedacht. Bei der Tour sind ca. 550km zusammengekommen. Dabei bin ich natürlich mehrere Straßen etliche Male gefahren, aber trotzdem hatte ich nicht so viel erwartet.
Am Donnerstag habe ich dann die erste Tour zu einem Zeltplatz gemacht, auf dem MP-Tours stattfand: das OKM-Freizeitheim in Großoldendorf. Obwohl wir 2017 auf diesem Platz waren, war mir die Strecke noch sehr bekannt, weil ich einen Teil der Strecke mehrmals im Monat fahre. Zwar war es gestern Nachmittag trocken, aber dafür hat der Wind sehr intensiv geweht. Auf der Hintour nach Großoldendorf hatte ich gefühlt 95% der Strecke Gegenwind und der wurde immer intensiver, je näher ich an den Zeltplatz kam. Aber nach knapp 90 Minuten und 29 Kilometern war ich dann endlich beim OKM-Freizeitheim. Auf der Rücktour war vom Wind nichts mehr zu spüren, obwohl er mir ja im Rücken hätte sein sollen. Aber egal, so ist das halt im Norden. Von gefühlt jeder Richtung kommt der Wind einem entgegen und falls man mal Rückenwind hätte, verschwindet er plötzlich. Trotzdem war die Rücktour entspannter als die Hintour und ich war nach insgesamt drei Stunden und gut 54 Kilometern zuhause. Ein Bild von der Strecke ist unter dem Text beigefügt.
Heute, am Freitag, werde ich nicht so viel fahren können, weil heute die Minimeisterschaften im Tischtennis stattfinden. Dafür fahre ich aber am Wochenende etwas mehr, sofern es nicht wieder regnet.

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Die erste Woche - Barßels Straßennetz

Image Written on 09.07.2021 by Jannes Imholte
Team: MP-Tours
Municipality: Barßel

Mein Ziel in der ersten Woche war es, möglichst viele Barßeler Straßen zu durchfahren. Das habe ich geschafft. Mir fehlen noch knapp 50 Straßen. Das sind ungefähr 18% aller Straßen.
Am meisten bin ich abends gefahren. Am Abend ist alles schön ruhig, der Wind, der den Tag über geweht hat, hat nachgelassen und die Sonne strahlt nicht mehr so enorm. Außerdem fahren abends nicht mehr so viele Leute Fahrrad, sodass die Unfallgefahr sehr niedrig ist. Eines Abends fuhr ich gerade an der Markenstraße entlang als die Sonne unterging und mit den Wolken ein wunderschönes Naturschauspiel darstellte. Und je tiefer die Sonne stand, desto purpurner wurden die Wolken. Einfach herrlich!
Auf den Touren habe ich Straßen gesehen, von denen ich noch nie gehört habe. Beim Schnepfendamm bin ich mir immer noch nicht sicher, warum er überhaupt einen Namen hat: Der Schnepfendamm ist ein Weg, mal sandig, mal steinig, der maximal 200 Meter lang ist und ins Nichts führt. Keine Häuser, kein Stall, kein Gebäude ist am Schnepfendamm. Dass viele Straßen, die nicht geteert sind, Mangel haben, ist klar, aber eine Straße sticht dabei heraus: die Karl-Zessin-Straße. So viele Schlaglöcher wie auf dieser Straße gibt es wahrscheinlich auf allen anderen Barßeler Straßen zusammen nicht. Mit dem Fahrrad dort entlang zu fahren, war nicht gerade schön.
Ich hoffe, dass ich bis zum Ende des Wochenendes alle Straßen befahren haben werde.

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02. Juli - Erste Straßen, Eröffnungsgottesdienst und Tour mit dem Bürgermeister

Image Written on 02.07.2021 by Jannes Imholte
Team: MP-Tours
Municipality: Barßel

Ich war so gespannt auf den Start des Stadtradelns, dass ich schon um 0:05 probiert habe, ob man schon Strecken fahren kann ... es hat funktioniert.
Nach der ersten Vorlesung am Morgen hatte ich ein wenig Freizeit und habe diese zum Fahrradfahren genutzt. Mein Ziel waren die vier Hüllenwege. Der III. Hüllenweg war sogar länger als gedacht. Zwischendurch hat es dann ein wenig angefangen zu nieseln, aber nach kurzer Zeit war es auch schon vorbei.
Vor dem Eröffnungsgottesdienst hatte ich noch gut zwei Stunden Zeit, um weitere Straßen zu befahren. In der Zeit habe ich sogar fast alle Straßen in Neuland geschafft.
Der ökumenische Eröffnungsgottesdienst war wundervoll. Viel mehr Teilnehmer als zuvor angenommen und die Musik war einfach nur klasse. Dafür vielen Dank an die verschiedenen Geistlichen und an die Musiker.
Bei der Fahrradtour mit dem Bürgermeister waren so viele Personen mit ... dafür, dass wir das erste Mal beim Stadtradeln dabei sind, war das sehr gut. Zwar waren einige Teilmehmende langsamer als andere und dadurch entstanden ein paar Lücken, aber das ist normal bei einer so großen Fahrradtruppe. Das Kennenlernen neuer Leute und die Unterhaltungen während der Tour waren sehr schön. Ich freue mich schon auf die nächsten drei Wochen!

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