CYCLE STAR blog: Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg


Review Woche 3

Image Written on 26.07.2021 by Vanessa Rampmaier
Team: Offenes Team - Oberstenfeld
Municipality: Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg

Endlich ist der Sommer mal wieder da! Nach zwei Wochen recht durchwachsenem Wetter war diese Woche wirklich traumhaft. Ich konnte die ganze Woche zwei Mal am Tag nach Prevorst fahren und das (meist) bei schönstem Sonnenschein und warmen Temperaturen. Es ist einfach noch ein besseres Gefühl, wenn während der Stadtradel Aktion nicht nur ich auf das Auto verzichte, sondern auch niemand anstelle von mir ins Auto steigen muss. Lediglich meine Schwester ist am Samstag für mich nach Großhöchberg gefahren, um mein Gemüse von unserem Demeter-Gärtner abzuholen. Wobei sie natürlich nicht nur für mich gefahren ist, sondern auch für sich selbst. Zudem ist es einfach auch schön, jeden Tag prinzipiell die gleiche Strecke zu fahren, dennoch aber immer eine Auswahl zwischen mehreren Wegen zu haben. Im letzten Mitteilungsblatt gab es einen Bericht über die neuen Rad- und Wanderwege in Oberstenfeld. Einen Weg davon, über die Gronauer Platte nach Prevorst, sind wir in der zweiten Woche wegen der schlechten Wetterlage oft gefahren, da man dem Matsch auf dem anderen Weg zwischen Gronau und der Ölmühle aus dem Weg geht aber auch diese Woche bei tollem Wetter ist es eine empfehlenswerte Strecke, da einem die Sonne ins Gesicht scheint, während man den Berg hochfährt. Aber auch der Weg über die Ölmühle hat drei Alternativen, um nach Prevorst hochzukommen - so ist doch immer eine gewisse Abwechslung vorhanden, die man mit dem Auto in diesem Umfang nicht hat.

Trotz des eigentlich guten Wetters hat uns am Donnerstagabend das Gewitter auf dem Weg von Prevorst nach Hause erwischt. Da mussten wir unterstehen und meine Tochter wurde mit dem Auto abgeholt. Kurzzeitig habe ich mir überlegt, auch mit dem Auto nach Hause zu fahren, jedoch wäre zusätzlich zu der verpassten Stadtradel-Aktion 21 Tage auf das Auto zu verzichten ein gewisser Aufwand dahintergesteckt, das Fahrrad und den Fahrradanhänger wieder nach Hause zu bekommen, weshalb ich mich dann doch für eine Weiterfahrt auf dem Fahrrad entschieden habe. Allerdings saß ich kurzzeitig im stehenden Auto, da ich doch etwas Angst und noch mehr Respekt vor einem Gewitter habe. Das war tatsächlich schon ein ungewohntes Gefühl, nach zwei Wochen wieder einmal in einem Auto zu sitzen. Nicht das ich es missen würde, es fühlt sich verdammt gut an, eben auch ohne zurecht zu kommen.

Am Freitag war es morgens extrem neblig. In Prevorst war aber schon die Sonne zu sehen und zu spüren. Das ist beeindruckend und begeisternd, wenn man von dem kalten Tal in das sonnige Prevorst fährt.

Am Sonntag habe ich dann nach langer Zeit mal wieder mein Fahrrad stehen lassen. Mir denkt es nicht, wann ich das letzte Mal ein Tag lang nicht Fahrrad gefahren bin. Aber auch das darf sicherlich einmal sein und die Zeit daheim kann auch genossen werden.

Dafür konnte ich dann noch die letzten Stadtradel-Tage voll ausnutzen und genießen. Jeden Tag Sonnenschein, trockenes Wetter und auch wieder eine gut gelaunte Mitfahrerin. Das Wetter animiert sichtlich dazu. Natürlich macht hier aber nicht nur Fahrrad fahren mehr Spaß, sondern auch spazieren gehen, ins Freibad gehen und was sonst noch alles möglich ist.
Zusammenfassend kann ich über die letzte Stadtradel-Woche sicherlich sagen, dass es ein schöner Ausklang der drei Wochen war und dadurch das Durchhaltevermögen bestärkt wurde, da bei Sonnenschein bei mir keine Zweifel aufkommen, das Fahrrad anstatt des Autos zu nehmen. Sicherlich hat diese Woche aber nicht nur mich animiert, sondern bestimmt auch viele andere. Das Fahrradfahren endet nun auch bestimmt nicht nach der Stadtradel-Zeit, sondern für mich und viele andere weiter, auch wenn alle in dieser Phase vielleicht ein paar Kilometer extra gefahren sind. Denn schließlich muss uns das Thema Klimaschutz früher oder später alle interessieren. Das Hochwasser in teilen Deutschlands hat einfach gezeigt, dass wir alle etwas verändern müssen. Wenn jeder auch nur eine Kleinigkeit macht, wie beispielsweise hin und wieder auf das Auto zu verzichten, ist das schon einmal ein Anfang.
Diese Woche hat mir persönlich wieder unglaublich viel Kraft und Energie gegeben auch wegen dem konsequenten Fahrrad fahren und dem Sonnenschein. Ich hoffe sehr, dass nicht nur ich davon profitiert habe, sondern auch viele andere.

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Review Woche 2

Image Written on 14.07.2021 by Vanessa Rampmaier
Team: Offenes Team - Oberstenfeld
Municipality: Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg

Eine Woche, die mal wieder mit wechselhaftem Wetter durchzogen war. Da kann man sich doch durchaus fragen, wo der Sommer endlich bleibt. Natürlich hatten wir schon wunderschöne, sommerliche Tage - auch diese Woche. Dennoch fehlt speziell mir etwas die Wärme und der regelmäßige Sonnenschein. Wobei sich unsere Natur sichtlich über die Wetterlage freut. In der Hoffnung, dass sich wenigstens unser Wald durch die viele Nässe wieder etwas erholen kann.
Dennoch sind diese Wetterextreme vielleicht auch ein Zeichen für uns alle, unsere Natur zu achten und uns darüber bewusst zu werden, wie sehr wir dieser Kraft und Energie ausgesetzt sind. Umso besser ist es natürlich, dass die Stadtradel-Aktion ein Zeichen setzen möchte, schließlich ist das Motto "Radeln für ein gutes Klima", ebenso soll mehr Radförderung, Klimaschutz und mehr Lebensqualität erreicht werden. Ich möchte behaupten, dass "Stadtradeln" dies auch alles umsetzen kann. Die Menschen haben Spaß am Fahrrad fahren, beim Kilometer sammeln, darüber zu reden und natürlich motiviert auch bei manchen der Wettbewerbsfaktor, bzw. seine eigenen Ziele umzusetzen. Dadurch erreichen wir mit Spaß das Ziel des Klimaschutzes und natürlich auch die Verbesserung unseres eigenen Lebens. Genau das muss ebenso gepflegt und geschätzt werden, wie alles andere, für das wir jeden Tag arbeiten. Oft steht der berufliche Weg im Fokus, die Kinder oder ähnliches. Dabei sollte niemand vergessen, sich auch Zeit für sich und seine Gesundheit zu nehmen, was wunderbar auf dem Fahrrad umgesetzt werden kann.

Diese Woche habe auch ich etwas Disziplin und Willensstärke benötigt, mein Ziel zu erreichen, 21 Tage auf ein Auto zu verzichten. Dabei musste ich feststellen, dass ich das vielleicht problemlos für mich umsetzen kann, die Erklärung für meine 4-jährige Tochter aber immer schwieriger wird. Sie hat und hatte immer unglaublichen Spaß daran, im Fahrradanhänger zu sitzen, die Fahrt zu genießen, zu spielen, auch einmal ein Hörbuch anzuhören oder die Natur zu beobachten. Schließlich gibt es auch jede Menge Tiere auf unserem Weg nach Prevorst: Rinder, Pferde, Rehe, Hasen, Vögel. Dennoch wollte sie vor allem im Regen nicht mit dem Fahrrad fahren. Sicherlich fehlte auch mir die Überzeugungskraft, sie dafür zu motivieren. So kam es, dass sie in dieser Woche doch hin und wieder von jemand anderem gefahren worden ist.

Ich selbst möchte behaupten, dass das Wetter zumindest für kürzere Strecken mich nicht unbedingt gestört hat. Da es dennoch recht warm war und nasse Klamotten auch getauscht werden können, bin ich doch auch mal im Regen nach Ilsfeld ins Büro gefahren. Jedoch bin ich auf Grund der Zeit auch hin und wieder im Home Office geblieben. Die derzeitige Lage hat sicherlich auch seine Vorteile. Davor war ich 5 Tage die Woche im Büro, nun ist das viel flexibler geworden, was mir auch die Teilnahme bei dieser Aktion erleichtert. Unter anderen Bedingungen hätte ich Vorlesungen in Heilbronn, Mannheim, Stuttgart haben können, durch die Umstellung auf eLearning habe ich mir diese Wege sparen können.

Trotz allen Widrigkeiten oder auch gerade deshalb, bin ich stolz auf alle Stadtradel-Teilnehmer, die fleißig in die Pedale treten und sicherlich auch Spaß daran haben.
Ich selbst konnte dennoch 211 Kilometer sammeln, habe jeden Tag mindestens eine Strecke nach Prevorst zurückgelegt und auch ein Wochenendausflug bei wunderschönem Sommerwetter war möglich. Denn schließlich möchte ich nicht nur das Wetter kritisieren, am Samstag war es wirklich großartig und auch der Sonntag hat dazu motiviert, Fahrrad zu fahren.

Nun bin ich gespannt, was die nächste Woche für uns bereithält. Definitiv geht die Zeit mal wieder sehr schnell rum was uns alle zeigen müsste, dass wir jeden einzelnen Tag versuchen müssen, zu genießen. Klar ist jedoch auch, dass nach dem "Stadtradeln" das Fahrrad fahren nicht aufhört - weder für mich, wie auch für viele andere.

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Review Woche 1

Image Written on 08.07.2021 by Vanessa Rampmaier
Team: Offenes Team - Oberstenfeld
Municipality: Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg

Die ersten 7 Tage von 21 sind geschafft! Doch nicht nur ich, sondern auch viele andere radeln zurzeit durch die Gegend. Natürlich nimmt man es situationsbedingt auch anders wahr und es kommt mir vielleicht nur so vor, dass mehr Radler unterwegs sind. Doch bin ich fest davon überzeugt, dass es auch wirklich so ist. Das freut mich persönlich am allermeisten zu sehen, dass diese Aktion viele Menschen dazu motiviert, das Fahrrad zu benutzen, obwohl die Wetterbedingungen nicht die Besten sind. Auch in meinem persönlichen Umfeld spüre ich die Kraft des Stadtradelns. Sei es nun auf Grund des Wettkampffaktors, da mehr Kilometer wie die anderen gefahren werden möchten oder auch nur weil gerade viel darüber gesprochen wird und die Erinnerung an das Fahrrad dann doch immer präsent ist. Was kann es auch Besseres geben: Fahrrad fahren bedeutet die Umwelt zu schonen, die Gesundheit zu fördern und sich Zeit zu gönnen für etwas Ruhe, bzw. einen Ausgleich zu dem sonst manchmal stressigen Alltag.

Was ich persönlich in dieser Woche erreicht habe: 224 km. Diese sind durch 7 Strecken nach Prevorst, zwei nach Ilsfeld und eine Tour nach Größhöchberg (Spiegelberg) zustande gekommen. Dazu kommen noch Kleinststrecken, die der Alltag so bereithält. Viele andere haben das kilometertechnisch weit übertroffen. Daher ist es mir wichtig, dass es hier sicherlich nicht nur um mich geht und meine Leistung, sondern die Leistung von jedem einzelnen, der Strecken mit dem Fahrrad zurückgelegt hat. Hierbei ist es auch ganz gleich, ob dadurch eine Autofahrt vermieden worden ist, denn wie bereits erwähnt kann man auch auf körperlicher und geistiger Art davon profitieren.

Ich für mich kann aber voller Stolz sagen, dass es sich gut anfühlt, eine Woche lang absolut kein Auto benutzt zu haben. Vor allem auch die Disziplin zu haben, bei schlechtem Wetter nicht doch auf das Auto zurückzugreifen. Daher bin ich auch sehr dankbar über diese Aktion, da ich nicht weiß, ob ich das auch ohne den positiven Druck von außen schaffen würde. Denn oft redet man sich doch selbst ein, dass es das eine Mal nun auch nicht so schlimm ist - "Morgen wieder".
Vor allem dann, wenn das Wetter so wie die letzte Woche ist. Dann kann man viele Ausreden finden, doch mit dem Auto zu fahren. Schon direkt am ersten Tag, Donnerstag, den 1. Juli, regnete es leicht und zusätzlich hatte es davor schon viel geregnet, wodurch der Weg nach Prevorst, speziell im Bereich von Gronau zur Ölmühle, sehr matschig war. Meine Tochter konnte fast nicht mehr aus der Folie des Anhängers schauen, da alles mit Dreck verspritzt war.

Am Freitag sah es schon wesentlich besser aus und die Sonne hat sich bereits morgens versucht, durchzukämpfen. So macht das Fahrradfahren Spaß! Auch wenn es für den Sommer wirklich sehr kalt war! Handschuhen hatte ich daher an und fast hätte ich mich auch nach einer Mütze gesehnt.

Am Samstag Mittag bekam ich eine Info, dass in der Demeter-Gärtnerei Großhöchberg Hilfe benötigt wird, da die Kohlpflanzen dringend vor dem Regen in den Boden mussten. Alleine wäre ich wohl nicht hingefahren (schließlich sind es doch 1,5 Stunden Fahrt und etliche Höhenmeter), doch im Nachhinein kann ich zum Glück sagen, dass ich von jemand anderem motiviert worden bin, hinzufahren. Oft ist es sicherlich die Gesellschaft anderer, die einem helfen kann, sich zu motivieren und dadurch schöne Momente erleben zu können. Den inneren Schweinehund kennen wir glaube ich alle manchmal. So war die Belohnung für mich ein wunderschöner Sommertag mit einer Fahrradtour und etwas Arbeit auf dem Acker. Endlich war es auch einmal wieder richtig warm. Das macht Hoffnung!

Der Dienstag begann mit Sonnenschein. Es ist ein so unglaublich schönes, freies Gefühl, wenn man direkt morgens eine Runde Fahrrad fahren kann. Entweder können die Sorgen in diesem Zeitraum vergessen werden, der Moment genossen werden oder auch die Zeit zum Nachdenken genutzt werden. Ich kann es nur jedem empfehlen, einmal selbst bei schönem Wetter auf das Fahrrad anstatt das Autos zurück zugreifen, um selbst einmal diese Situation wahrzunehmen. Natürlich ist das auf Grund des Arbeitsweges oder anderen Umständen nicht bei jedem möglich aber vielleicht lässt sich eine Fahrradtour am frühen Samstag oder Sonntagmorgen einrichten.
Am Abend bin ich dann noch einkaufen gefahren. Meine Tochter musste selbst mit Ihrem Fahrrad fahren, damit der Hänger für den Einkauf frei war.

Der 7. Tag war morgens und auch in der Nacht schon sehr verregnet. Daher habe ich am Mittwoch meine innerliche Freikarte eingelöst, meine Tochter morgens in den Kindergarten bringen zu lassen. Trotz aller Selbstdisziplin war ich dann doch einmal faul und habe den bequemen Weg gewählt.
Dafür bin ich wenigstens nach Ilsfeld zur Arbeit gefahren, um nach einer unglaublich langen Homeoffice Zeit mal wieder im Büro mehrere Kollegen zu sehen.

Ich bin schon unglaublich gespannt, wie die nächsten zwei Wochen verlaufen werden.
Auch wenn das Wetter nicht immer optimal war, kann ich mich sicherlich nicht beschweren, da mich kein größerer Regen erwischt hat und auch kein Gewitter.

Auf noch zwei weitere wunderschöne Wochen beim Stadtradeln, von denen wir alle profitieren können!

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Portrait - mein Antrieb

Written on 01.07.2021 by Vanessa Rampmaier
Team: Offenes Team - Oberstenfeld
Municipality: Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg

„Warum verzichtet man 21 Tage freiwillig auf sein Auto?“. Diese Frage habe ich in den letzten Tagen des Öfteren beantworten dürfen. Wer mich kennt weiß aber, dass ich schon jetzt nur ungern in mein Auto steige. Der Alltag und unser heutiges Leben machen das aber für mich doch manchmal notwendig. Irgendwann werde ich vielleicht ganz ohne Auto leben können, daher ist es ein guter Anfang, erst einmal 21 Tage komplett darauf zu verzichten. Ich möchte auch weitere Leute damit inspirieren, ihr Leben zu verbessern, indem hin und wieder das Fahrrad anstatt des Autos genutzt wird oder auch der Wochenendausflug mit dem Fahrrad verbracht wird.

Es stellt sich die Frage, wer 21 Tage auf sein Auto verzichten kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass ich das Schaffen werde: Vanessa Rampmaier, wohnhaft in Oberstenfeld, 30 Jahre alt, alleinerziehende Mama von zwei Kindern (12 und 4 Jahre), berufstätig, dualer Masterstudent. Was ich damit verdeutlichen möchte: Wenn ich das kann, kann das doch jeder? Zumindest hin und wieder! Mit unserer Willensstärke und etwas Selbstdisziplin können wir vieles erreichen.

Abseits meiner genannten Rahmenbedingungen sind meiner Meinung nach die inneren Werte, die ich vertrete, lebe und mich für diese Aktion motivieren. Ich möchte weiterhin ein nachhaltiges, ökologisches, bewusstes und gesundes Leben führen und darin stets weiterwachsen und mich zum Besseren meines jetzigen Selbst entwickeln. Durch die Corona Pandemie bin auch ich wie viele andere an meine psychischen Grenzen geraten. Doch das Leben ist so wunderschön, wenn man jeden einzelnen Tag genießen kann und dabei seine Ziele verfolgt. Jeder Mensch braucht einen Ausgleich, um in der hektischen Welt heutzutage nicht die Kontrolle zu verlieren. Mein Ausgleich ist sicherlich unsere beeindruckende Natur, die ich sehr zu schätzen weiß. Ich verbringe gerne meine Zeit im eigenen Garten, bei einem Spaziergang im Wald oder eben auch bei einer Fahrradfahrt. Schon jetzt versuche ich, wann es nur geht, auf mein Auto zu verzichten. Sei es, meine Tochter in den Kindergarten zu fahren, einkaufen zu gehen oder zur Arbeit zu fahren. Meine Tochter geht nach Prevorst in den Naturkindergarten, was auf den ersten Blick vielleicht nicht als ganz durchgängig ökologisch betrachtet werden kann, da ich dadurch jeden Tag an die 30 Kilometer fahren muss. Der Grund dafür ist, dass sie dadurch in den Genuss dieses traumhaften Kindergartens kommt, der zum einen eine klassische Kindergarteneinrichtung hat, wie auch einen Waldplatz, auf dem jetzt im Sommer die meiste Zeit verbracht wird. Daher habe ich mir vor einem Jahr ein E-Bike zugelegt, damit ich, wenn es das Wetter und meine Motivation zulässt, nicht das Auto nutzen muss. Auch beim STADTRADELN werde ich somit mit einem E-Bike antreten. Sicherlich ist das Fahrradfahren ohne Antrieb ökologischer aber für mich und sicherlich auch viele andere ist es die Möglichkeit, öfters das Fahrrad, anstatt das Auto zu nutzen.

Gerade jetzt im Sommer lässt sich das auch wunderbar umsetzen. Meine einzige Sorge ist dennoch das Wetter. Ein Dauerregen wäre sicherlich problematisch, da auch mein Weg nach Prevorst über einen Feldweg führt, der schon im trockenem Zustand eine Herausforderung mit Fahrrad, Anhänger und Kind ist. Definitiv werde ich aber nicht das Fahrrad nutzen können, wenn es gewittert oder sich ein Gewitter anbahnt. Hier werde mir aber wunderbare Menschen helfen, damit meine Tochter den Weg nach Hause findet. Da mein Sohn schon jetzt eigentlich nicht von mir mit dem Auto befördert wird und selbst schon den Bus, das Fahrrad, den Scooter oder eben auch einmal die Oma als Fahrdienst nutzt, wird er von meiner Aktion kaum beeinflusst werden. Lediglich den Sprudeleinkauf sollte ich zu Beginn der STADTRADELN-Zeit für drei Wochen tätigen. Das ist vermutlich bei einem Leben ohne Auto auch eine Herausforderung.

Ich freue mich wahnsinnig darauf, diese Erfahrungen machen zu dürfen und auch Sie als Leser mitzunehmen und hoffentlich für das Fahrradfahren zu begeistern und zu inspirieren.

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