CYCLE STAR blog: Hagen


21 Tage ohne Auto

Written on 20.09.2021 by Gordon Storkmann
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Vor gut drei Wochen hat mich mein Freund Paul angerufen und mich überredet, drei Wochen aufs Auto zu verzichten. Ich habe heute meine letzten Kilometer nachgetragen und es kam noch mal ordentlich was zusammen. Eine berufliche Fahrt nach Sprockhövel, einmal nach Lüdenscheid zur Arbeit und dann noch die Critical Mass Dortmund.
In den drei Wochen bin ich drei Mal in einem Auto gefahren. Dabei waren zwei Fahrten, bei denen ich einen älteren Herren in einer besonderen Situation gefahren habe. Die letzte Fahrt ging am Freitag nach Finnentrop, wo ich um 7:30 einen dienstlichen Termin hatte, bei dem ich keine Verspätung haben durfte. Hier ist das Auto klar im Vorteil.
Aber: Ich hätte theoretisch auch noch eine Stunde eher aufstehen können, ich hätte mir in Finnentrop eine Pension nehmen können. Aber ich war zu bequem.
Mein Fazit über die drei Wochen schreibe ich noch.
Übrigens hatte ich Anfangs immer gedacht, dass ich 30 Tage ohne Auto leben soll, also mache ich noch 9 weitere Tage und auch danach (wie auch zuvor) nutze ich das Fahrrad und den ÖPNV noch intensiver.

Share: Facebook | Twitter

Tag 16-21 von 21

Image Written on 18.09.2021 by Paul Kahrau
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Das war’s! Das waren 21 Tage Fahrrad!
Wer Lust hat, kann sich jetzt hier nochmal die Zusammenfassung durchlesen, für alle anderen: Es ist geschafft ?

Worum ging es?

Beim Stadtradeln-Star geht es darum, nicht nur bei der Stadt-Radeln Aktion mitzufahren, sondern 21 Tage kein Auto von innen zu sehen. Die komplette Mobilität muss also vor allem per Rad erfolgen, auch ÖPNV oder zu Fuß sind natürlich erlaubt, jedoch fließen diese Kilometer nicht in die Stadtradeln-km hinzu. Und wenn ich „komplette Mobilität“ meine, heißt das leider auch, dass meine Familie mitmachen musste. Und das haben sie auch, vielen Dank!

Womit war ich unterwegs?

Seit 2 Jahren fahre ich ein Haibike Sduro Trekking 4.0 2017, welches mich schon sehr oft auf dem Weg zur Arbeit begleitet hat. Zusätzlich haben wir einen Kindersitz auf dem Gepäckträger für K3 und den Croozer Kid for 2, in den K3 und ab und an auch K2 noch Platz findet. Als spezielle Stadtradeln Anschaffung gab es noch ein Kinder Fahrrad Abschleppseil.

Wie viel km sind dabei rum gekommen?

Insgesamt bin ich in den letzten 3 Wochen 425 km Rad gefahren. Alle Fahrten haben eine motorisierte Fahrt ersetzt, Freizeitfahrten oder Sport waren nicht dabei.

War es einfach?

Nein. Die Fahrten zur Arbeit und alle, die ich allein gemacht habe, waren einfach. Hagen ist aber für Radfahrten mit der Familie nicht gemacht. Wie soll man nach Menden (am Sonntagvormittag!) zum Handball-Spiel von K1? Wie nach Bochum zu Möbel-Hardeck mit allen zusammen? Oder wie soll die Vereins-Fahrgemeinschaft mit mehreren Kindern funktionieren, wenn die Busverbindung mies ist? Hagen ist nicht nur topographisch ungeeignet, Strecken mit mehreren Kindern zu fahren, es ist und bleibt auch einfach zu gefährlich. Meine Frau ist dankenswerterweise bei einigen Kindertaxifahrten eingesprungen.

Hat es trotzdem Spaß gemacht?

Ja, total. Highlights waren ein romatisches Abendessen mit meiner Frau im Restaurant La Trattoria in Halden, danach zog ich sie mit dem Abschleppseil „Das Alte Holz“ hoch. Abschleppen funktioniert also auch heute noch ?. Die Fahrt zur Fraktions-Klausur nach Iserlohn war auch super, während die einen im Stau standen, hatten wir schon die erste lustige Radtour hinter uns. Auch freute sich K3 immer wieder, wenn sie mit dem Croozer direkt an der Kindergartentür abgeholt wurde.

Was war mies?

Es gibt einen allgemeinen Überholzwang unter Autofahrern. Ob in der 30-iger Zone, wenn man selber 30 km/h fährt oder wenn dem Auto neben mir nur 2,50m zur Verfügung stehen, während das Auto 2,20cm breit ist (je größer das Auto, desto mehr Zwang).

Fazit?

Es war witzig, herausfordernd, nervig und sportlich. Es war klimafreundlich, günstig und zum Glück fast durchgängig sonnig. Die Sonne hat es definitiv einfacher gemacht!

Wie geht’s weiter?

Heute, am ersten Tag nach der Challenge, war ich mit K2 und K3 bereits in Hohenlimburg. 16 km mit dem Fahrrad. Es war super, es war eine schöne Möglichkeit, dass Auto zuhause zu lassen. Die Fahrt zu Möbel Hardeck haben wir dann doch wieder mit dem Auto gemach.

Disclaimer:

100 % autofrei war ich nicht, der vollständigkeitshalber möchte ich erwähnen, dass ich einen Werkstatttermin bereits vor der Stadtradeln-Star Zusage vereinbart hatte, den ich nicht platzen lassen wollte, das Auto wurde mir aber unterstützend nach der Reparatur nach Hause gebracht.

Ach ja, und da war mein Chef… als ich im sagte, ich würde Mittagessen holen, bat er mich, was mitzubringen, was ich auf dem Fahrrad nicht transportieren konnte. Kurzerhand bot er mir sein Elektro-Auto an (Tesla 3) und irgendwie habe ich es einfach vergessen, dass ich nicht fahren darf… doof, aber zu spät.

Was ist eigentlich auf dem Bild zu sehen?

Als ich von Bochum nach Hagen gefahren bin, stand da ein Krebs auf dem Radweg. Erst dachte ich, es wäre ein Blatt, aber dann realisierte ich, dass es ein kleines Tierchen ist. Dass das kleine Tierchen aber nicht nur putzig ist, sondern auch gefährlich für unsere heimischen Tiere, könnt ihr hier nachlesen: https://gruenlink.de/2ah8

Und heute hatten wir in Hohenlimburg „Parking-Day“. Da wo sonst Autos parken, verbrachten wir ein paar schöne Stunden mit Kaffee, Kreide, Spiel und Spaß. Klasse war es, müssen wir dringend wiederholen!

Share: Facebook | Twitter

Tag 11-15 von 21

Image Written on 18.09.2021 by Paul Kahrau
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Inzwischen wird es immer selbstverständlicher, dass meine Strecken aktuell mit dem Fahrrad gefahren werden. Besonderes Highlight war die Fahrt am Freitag mit Tobias Rödel, unserem Grünen KV-Sprecher, nach Iserlohn zur Fraktionsklausur. Während ganz viele mit dem Auto angereist sind, hatten wir bereits unsere erste Radtour, bei schönstem Wetter und guter Laune.

Nicht so schön ist das obere Bild an der Becheltestraße. Dies ist ein offizieller Radweg, wie soll hier ein dreirädiges Fahrrad, ein Lastenrad oder ich mit dem Hänger überhaupt durchkommen? Selbst ohne Überbreite ist es nicht einfach! Klar kann ich über die Wiese brettern, aber der Rollstuhlfahrer oder nichts so sichere Radfahrer eben nicht so einfach.

Nun fing die letzte Woche des Stadtradeln an, es geht weiter!

KM-Stand nach Tag 15: 334 km, Ø 22,9 km

Share: Facebook | Twitter

Tag 9-10 von 21

Image Written on 18.09.2021 by Paul Kahrau
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Hallo zusammen,
Eigentlich ist inzwischen Tag 15, aber Familie, Job und Politik haben in den letzten Tagen mich Social Media schlunzen lassen. Spoiler: ich bin immer noch dabei ?
Inzwischen ist es für alle in meiner Umgebung keine Überraschung mehr, dass ich kein Auto fahre. K3 hatte eine Freundin eingeladen, welche kurzerhand mit dem Hänger vom Kindergarten abgeholt wurden. Es war ein großer Spaß und in jeder Kurve jubelten sie „huiiiiii“.
Komplizierter waren 3 Getränkekisten, dafür ist der Hänger nicht ausgelegt. Trotzdem habe ich 18 Pfand und die Kisten gegen volle tauschen können.
#stadtradeln
#hagen
#verkehrswende

Share: Facebook | Twitter

Stadtradeln - FAZIT

Image Written on 18.09.2021 by Nikolaj Krieg
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Gestern war offiziell ENDE. Ich bin auf 244 km gekommen - gutes Mittelfeld. Im Rahmen des Stadtradelns wurden von 285 aktiven Menschen auf knapp 60.000km ca. 9t CO2 eingespart und nur wenige haben komplett auf das Auto verzichtet. Aufs Jahr und jeden Menschen in Hagen gerechnet könnten so ca. 100.000 t CO2 eingepart werden. Das sind rund DREI VIERTEL ALLER C02-Emissionen die im Hagener Straßenverkehr pro Jahr entstehen.

Warum im Verkehr-Klima-Kontext hauptsächlich nur von Umweltprämien, Ladesäulen, Wasserstoff und E-Fuels gesprochen wird, ist bei Kenntnis dieser Zahlen absolut unverständlich. Ich habe oft darüber nachgedacht, warum Radfahren nicht "trendet".

Auf viele Emissionen, die wir Menschen verursachen, hat man als Einzelner kaum Einfluss - bei der persönlichen Mobilität schon! Anders als bei vielen anderen Maßnahmen zum Klimaschutz spart man beim Radfahren sogar noch Geld und Platz (hat Jan Böhmermann gestern im ZDF schön mit SIMCITY illustiert).

Das Statusdenken - "mit einem Auto bin ich wer und ohne ..." - ist das Problem. Anders herum erfährt man als Radfahrender wenig Wertschätzung (siehe Radwege - wenn vorhanden, das Verkehrsklima allgemein und gegenüber Radfahrenden).

Da muss sich noch sehr viel tun.

Share: Facebook | Twitter

Stadtradeln Woche 3

Written on 17.09.2021 by Hans-Peter Kremer
Team: Einzelfahrer
Municipality: Hagen

Die 3. Woche brachte keine weiteren Erkenntnisse in Bezug auf positives Radeln in Hagen. Hier ist die gesamte Bewegung auf Autoverkehr eingestimmt. Das merkt der Radfahrer insbesondere, weil der überwiegende Teil der Autofahrer agressiv, schnell und nicht besonders rücksichtsvoll fährt. Hagen ist zur Autofahrerstadt erzogen worden.
Es bedarf einer grundlegenden Umwandlung mit Reduzierung der 4-Streifigkeit der Straßen und Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 Km. Damit kämen sich die beiden Transportmittel -Auto u. Fahrrad- schon ziemlich nahe.
Als Beginn dieser Maßnahme sollte die Kölner Str. durch das Hasper Zentrum und die nachfolgende Berliner Str. (alte B 7) bis Mercedes Jürgens in eine Fahrradstrasse umgewandelt werden. Weiterführend bis zur Minervastr. ist ein Radstreifen vorzusehen und anschliessend folgt die vorgesehene Radstraße Augustastr.
Ich hoffe sehr, das die Aktion Stadtradeln zur grundlegenden Änderung wesentliche Impulse gesetzt hat und die gewünschte Verkehrswende einleitet.

Share: Facebook | Twitter

Elternrikscha

Image Written on 16.09.2021 by Nikolaj Krieg
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

3 Wochen ohne Auto - kein Problem. Aber ich zweifle, ob ich mich je vom ausgliehenen Tandem trennen kann. Heute mit 2 Kids unterwegs - funktioniert!

Grundsätzlich könnten die Kids auch mit ihren eigenen Rädern fahren... auf diesem Weg sind nämlich größtenteils Radwege vorhanden - das ist in Hagen extrem selten. Doch auch hier gibt es ein paar kurze, nicht-kindgerechte und damit entscheidende Lücken. Es fehlen Bordsteinabsenkungen oder es ist unklar wo man langfahren soll um zum Anfang des Radweges zu gelangen.

Aus diesen Gründen gibt es das Elterntaxi-Phänomen mit all seinen Nachteilen. Schade, den Kindern gehen deswegen viele Erfahrungen verloren. Sie sind erst später selbstständig unterwegs und dann umso mehr in Gefahr.

Share: Facebook | Twitter

Das Haar in der Suppe

Image Written on 15.09.2021 by Nikolaj Krieg
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Die Mobilität mit dem Fahrrad bietet viele Vorteile - es ist gesund, spart Geld und nebenbei schont es Ressourcen und ist nahezu emissionsfrei. Weil das zu gut klingt oder man Gewohnheiten nicht infrage stellen möchte, ist man motiviert doch ein Haar in der Suppe zu finden. Wenn man einmal von Sicherheit und Komfort absieht fallen da noch genau zwei Dinge ins Auge:

1. Zeit - Wie viel länger benötige ich für die Strecke von A nach B mit dem Fahrrad?

Das kann man kaum seriös beantworten – es kommt ja auf die jeweilige Strecke an. Heute bin ich aus Haspe zu einem schwedischen Möbelhaus nach Wuppertal gefahren. Tür zur Tür, überland, hin und zurück (31 km) habe ich ca. 1 Stunde 40 Minuten gebraucht – laut Maps benötigt man mit dem Pkw für diese Strecke ca. 40 Minuten ohne Verkehr bis 1 Stunde 10 Minuten. Dauert also schon etwas länger mit dem Rad.

Innerorts sieht es schon besser aus. Anfang dieses Jahres musste unser Auto zur Werkstatt – also mit Fahrrad auf dem Dach hin und dann zurückradeln. Und am nächsten Tag umgekehrt. Auf der Strecke von ca. 2 x 10km (hin und zurück) war ich mit dem Auto 38 Minuten und mit dem Fahrrad 48 Minuten unterwegs – Staufrei und ohne Parkplatzsuche gerade mal 10 Minuten Unterschied. Das ist vertretbar.





Zu 2. schreibe ich noch in mein Stadtradelfazit. Noch genau 2 Tage ohne Auto liegen vor mir. Ich vermisse es nicht.

Image

Share: Facebook | Twitter

Tag 16 und 17 ohne Auto

Written on 13.09.2021 by Gordon Storkmann
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Das erste Foto ist am Sonntag in Wehringhausen entstanden. Dort herrscht ein erhöhter "Parkdruck" weil es so viele Autos gibt (über 100000 Fahrzeuge in Hagen. Jedes Jahr mehr).
Mit dem Fahrrad kein Problem. Trotzdem wären mehr echte Stellplätze für Fahrräder nötig.
Heute ging es mit Rad und Bahn nach Duisburg. An den Hagener Bahnhöfen gibt es Radboxen, die man für EINEN Euro am Tag mieten kann. Perfekt für die Rad-Bahn-Kombi. Leider funktionierte die Box in Vorhalle nicht und so habe ich mein Rad einfach auf dem Bahnsteig abgestellt.
Der Betreiber gelobte am Telefon sofortige Kümmerung. Sonst habe ich immer sehr gute Erfahungen mit den Radboxen gemacht. Vor allem, weil man dort auch Helm und Warnweste deponieren kann.

Share: Facebook | Twitter

Tag 15 ohne Auto

Image Written on 13.09.2021 by Gordon Storkmann
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

In der zweiten Woche bin ich 227 km gefahren. Davon sind 20 km "Freizeitradeln" - Der Rest sind Strecken, die ich sonst mit dem Auto gemacht hätte.
Ich bin jetzt im Rahmes des Stadradelns vier Mal nach Lüdenscheid gejuckelt. JEDES MAL war ich auf dem Rückweg schneller als die Kolleg:innen - und habe in der Zeit schon Sport gemacht.
Bei der Critical Mass hatte ich einen Platten und bin mit dem Bus nach Hause gefahren, um dann das andere Fahrrad zu nehmen und wieder zur Gruppe dazuzustoßen. Zum Glück gibt es die CRITICAL-MAPS-App, auf der man sehen kann, wo die Critical Mass gerade fährt.
Die Mitnahme eines Fahrrades im Bus kostet 3,60 €. Das finde ich heftig. Denn ÖPNV und Rad sollten sich besser kombinieren lassen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_(Aktionsform)
https://www.facebook.com/TheRealCMHagen

ImageImage

Share: Facebook | Twitter

Tag 5-8 von 21

Image Written on 11.09.2021 by Paul Kahrau
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Bei weitem ist beim Stadtradeln als Familie nicht alles realisierbar und stellt diese Aktion vor sehr aufwändige Herausforderungen, ein Beispiel:
Sollte ich K2 nicht mehr als Fahrgemeinschaft zum Training bringen? Die anderen Eltern (oder meine Frau) würden dann sowieso fahren…
In diesem Fall war das Training innerhalb der Stadt und mit dem Bus relativ einfach zu erreichen, von daher sind wir hin und zurück mit dem Bus. Kostete 11,10€ dafür, dass ich 8 km PKW gespart habe.
Trotzdem habe ich den Rest der ganzen Fahrten mit dem Fahrrad ersetzt.
aber kein Geschäft ist auf Fahrräder ausgerichtet? Der Edeka an der Fleyerstr. hatte extra ein Regenrohr reserviert, beim Rewe in der Haldener Straße tut es ein Geländer. Da müssen wir noch dran arbeiten ?
Fahrrad: 53 km
Bus: 8 km
aber in den kommenden Tagen kommen sicherlich noch ein paar lustige Fahrten dazu...

Share: Facebook | Twitter

Tag 4 von 21

Image Written on 11.09.2021 by Paul Kahrau
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Heute habe ich mich mal wieder auf den Weg zur Arbeit gemacht. Wie ihr seht, seht ihr außer meinem Fahrrad nichts... Na gut, hinter mir stand noch ein Rennrad von einem Arbeitskollegen, der regelmäßig am Iron-Man teilnimmt...
Auf jedem Fall habe ich auch hier den Luxus, dass der Arbeitgeber Schließfächer mit Stromanschluss anbietet, sodass ich das E-Bike während der Arbeitszeit aufladen kann.
Auf dem Fahrrad: 51,5 km + 3 km Mittagspause

ImageImageImage

Share: Facebook | Twitter

Tag 3 von 21

Image Written on 11.09.2021 by Paul Kahrau
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Heute war alles wie sonst auch. Morgens und Nachmittags die Strecke zur Kita, Abends noch eine Klassenpflegschaftssitzung.
Da mein Arbeitgeber vor allem während der Pandemie das mobile Arbeiten anbietet, habe ich auch von zuhause arbeiten dürfen ?
Auf dem Fahrrad: 7,2 km
#Stadtradeln
#stadtradelnstar
#Hagen
#Verkehrswende

Share: Facebook | Twitter

Tag 2 von 21

Written on 11.09.2021 by Paul Kahrau
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Bereits am zweiten Tag die erste große Herausforderung:
K1 hat ein Handball-Spiel in Menden. Ich habe es mir ganz idyllisch vorgestellt, habe wieder K3 mit in den Fahrrad-Anänger gepackt und wollte den größten Teil der Strecke trotzdem mit dem Zug hinter uns bringen, Bike&Rail.
Kurz vorher entstand aber schon der erster „Stress“, der Zug fährt nur nach Fröndenberg, da die Strecke nach Menden aufgrund von Hochwasser (akut!) gesperrt ist…
Ok, egal, dann fahren wir halt paar km mehr noch von Fröndenberg nach Menden, geht ja nicht anders.
Es geht los, in Hagen unter den Gleisen angekommen, weitere Ernüchterung: Aufzug kaputt. Was machen Menschen, die wirklich auf den angewiesen sind? Klar, auch hier Hochwasserschäden, aber die barrierefreie Mobilität muss eingeschränkten Menschen immer ermöglicht werden!
Die Zugfahrt nach Fröndenberg war unaufgeregt nett, Pixi-Bücher haben gute Laune bereitet.
Aber nun der nächste Hammer, in Fröndenberg angekommen war abermals der Aufzug kaputt. Was macht eine Rollstuhlfahrerin, wenn sie dort aussteigt und nicht vom Gleis runterkommt, niemand weit und breit da ist zu helfen, im schlimmsten Fall im Regen?
Nach 10 km waren wir dann an der Sporthalle, haben ein tolles Spiel gesehen und ich bin dann die komplette Strecke nach Hagen, Zug war mir zu anstrengend…
Gefahrene Strecke ÖPNV: 35km
Gefahrene Strecken Fahrrad: 45 km
7,90 € fürs Zugticket, 3,60 € Fahrradticket…
#stadtradeln
#stadtradelnstar
#Verkehrswende

Share: Facebook | Twitter

Tag 1 von 21

Image Written on 11.09.2021 by Paul Kahrau
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Der erste Tag war vergleichsweise einfach. Es regnete viel, Ausflüge waren nicht geplant und auch hatte niemand Geburtstag. Am Wahlkampfstand in der Stadt haben aber noch Plakate gefehlt. Da ich noch welche zuhause hatte, mussten die doch irgendwie runter in die Stadt inkl. Kabeltrommel und Elektrotacker. Zum Glück haben wir den Anhänger noch im Keller. Plakate und Kind hatten genug Platz und ich konnte direkt bis zur Hütte fahren.
Gefahrene Strecke: 6,3 km
#stadtradeln

Share: Facebook | Twitter

21 Tage "kein Auto von innen sehen", schaffe ich das?

Written on 11.09.2021 by Paul Kahrau
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Jetzt geht’s los: Drei Wochen ohne Auto, auch wenn eigentlich immer eins vor der Tür steht. Kann das gut gehen?
Bereits heute fahre ich viele Strecken sehr gerne auf zwei Rädern. Doch das geht nicht immer. Zeitdruck, viele kleine Kinder und einfach die Gemütlichkeit sind ein Argumente, lieber im PKW zu sitzen. Zu guter letzt ist Radfahren in Hagen für Kinder (und auch für mich) teilweise zu gefährlich, da es so gut wie keine richtigen Radwege gibt. Ich bin gespannt, ob die drei Wochen gut gehen, ich werde berichten!
Die Fahrten alleine bestreite ich auch heute schon oftmals auf dem Rad, aber drei Wochen komplett verzichten? Ich halte euch ab morgen auf dem Laufenden...
https://www.stadtradeln.de/hagen
https://www.stadtradeln.de/star

Image

Share: Facebook | Twitter

Stadtradeln 14. Tag: Gefährdungsstreifen

Image Written on 10.09.2021 by Nikolaj Krieg
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Heute hab ich mal frei gemacht – ich wollte endlich mal wieder eine sportliche Runde drehen. Die Runde hat (wie man sieht) sehr schöne Abschnitte und man kann die Ruhe und die deutlich bessere Luft wirklich genießen. Nur hinkommen muss man erstmal - ohne Auto natürlich!

Da ich keine Lust auf Drängelgitter habe fahre ich auf den Schutzstreifchen entlang der L700 in Richtung Gevelsberg, biege dort nach Norden ab und kurbele mich nach Sprockhövel herauf.

Man kann es drehen und wenden wie man will – die Hagener Schutzstreifen sind wirklich grottenschlecht und eine systematische Gefährdung von Radfahrenden. Sie sind einfach zu schmal und im Alltagsverkehr orientieren sich die Kraftfahrenden an der gestrichelten Linie und kommen bedrohlich nahe. Mein heutiges Fazit zu diesen Streifchen:

Wo es geht sollte man vermeiden dort lang zu fahren – ich war heute vielleicht 4 km dort unterwegs und wurde u. A. extrem eng von einem Sattelschlepper überholt und auf dem Rückweg von einem SUV, welches immer weiter nach rechts AUF den Schutzstreifen schlingerte abgedrängt. Ich bin wirklich Einiges gewohnt – aber das ist definitiv zu viel. Das kann man niemandem zumuten. Ich erinnere mich an den PopUp-Radstreifen im letzten Jahr. Der war zwar nicht perfekt – aber er hätte mir heute einiges Adrenalin gespart. Das Schlimmste ist, dass die Lokalpolitik – allen voran die Hasper SPD - sich jeder Lösung dieses Problems in den Weg stellt. Ich wollte mal mit dem damaligen Bezirksbürgermeister, der für die vorzeitige Entfernung des PopUp-Streifens sorgte, gemeinsam dort lang fahren – um ihn mal etwas Schutzstreifenfeeling spüren zu lassen:

Er hat kurz vorher abgesagt.

Wenn es dann doch nicht anders geht und man doch einen Hagener “Gefährdungsstreifen“ benutzen muss, mein Rat:

Fahrt NICHT in der Mitte und auch
NICHT am rechten Rand (DEN sollte man nicht nur beim Radfahren meiden ;-))
SONDERN auf der linken Kante des Schutzstreifens.

Fahrzeuge von hinten werden in der Regel entweder hinter Euch bleiben oder einen ordentlichen Überholvorgang (mit Spurwechsel) durchführen. Man hat einfach keine Reserven uzm Ausweichen wenn man mittig oder sogar rechts fährt – außerdem bietet jede unachtsam geöffnete Autotür große Chancen auf einen Krankenhausaufenthalt.

Mir ist heute nur noch nach sicherem Radfahren – daher werde ich mal schauen was heute bei der Critical Mass so los ist. Beim „Schwarm-Radfahren“ nach §27 StVo habe ich noch nie Gefahr gespürt – nicht einmal auf oder neben Schutzstreifen.

ImageImage

Share: Facebook | Twitter

2. Radelwoche

Written on 10.09.2021 by Hans-Peter Kremer
Team: Einzelfahrer
Municipality: Hagen

Die grundsätzliche Ansicht über Radfahren in Hagen hat sich nicht verändert. Es ist und bleibt eine Qual sich mit dem Autoverkehr zu arrangieren. Bei Straßenfahrten wird vielfach mit einem zu geringen Abstand überholt.
Es müssen erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um den Bürger auf's Fahrrad zu bekommen. Wenn das Fahrrad den PKW ersetzen soll, müssen die Hauptverkehrsstraßen für Radfahren eingerichtet werden. Es reichen keine touristischen
Strecken. Als Radfahrer will ich den Handel genau so zügig u. einfach erreichen, wie mit einem PKW. Und diese Centren liegen vielfach an Hauptverkehrsstraßen.
Der Comfort für Radfahren muss mit allen Mitteln erhöht werden. Dafür ist es notwendig, im gesamten Stadtgebiet im Centrum sowie in den Centren der Nebenorte Anlehnbügel zu installieren. Diese bieten einen guten Diebstahlschutz u. der Radfahrer muss sich nicht Zäune, Laternen usw. zur Sicherung des Rades suchen.

Share: Facebook | Twitter

Tag 8 und 9 der Aktion Stadtradeln

Image Written on 06.09.2021 by Gordon Storkmann
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Am Wochenende stehe ich vor einer großen Herausforderung. Ich muss nach Rüthen bei Warstein.
über 80 km mit Übernachtung sind nicht wirklich realistisch. Mit ÖPNV ist die Fahrt eine Weltreise. Also entscheide ich mich für die Kombination aus Bus und Bahn. Mit der Bahn geh es bis Bestwig. Von dort aus sind es etwa 18 km bis Rüthen. Einmal über den Berg. Ich nehme das E-Bike und werde nach einem steilen Anstieg mit einer grandiosen Abfahrt belohnt.
Während mich in Bestwig und Nuttlar Friedrich Merz auf 80% aller Wahlplakate angrinst, fallen mir außerhalb der Stadt vor allem die kahlen Waldflächen auf. Ich mache mir Gedanken über den Klimawandel, die Erhöhung der globalen Temperatur, die Energie- und Verkehrswende, die Lobby der fossilen Energieunternehmen und natürlich auch über Friedrich Black-Rock-Merz und über mich. Mich treibt die Rettung des Planeten an. Mich treibt der Wunsch nach Biodiversität an - das Bewahren der Schöpfung - die Zukunft unserer Kinder. Ich frage mich, was andere Menschen antreibt, die hier auf den kahlen Flächen die Konsequenz ihrer Politik sehen. Auf den kahlen Stellen könnte man jetzt gut ein paar Windräder bauen - ach nee - geht nicht. Seit kurzem gibt es neue Abstandsregeln.
Als grüner Radfahrer fühle ich mich dann ganz klein - auch weil mich hochmotorisierte Karren überholen, die ich mir nur kaufen würde, wenn ich eine Segelyacht ziehen müsste. Aber hier hat niemand Segelyachten.
Immerhin habe ich Sonne.

ImageImageImageImageImage

Share: Facebook | Twitter

Stadtradeln - Fazit Woche 1

Image Written on 05.09.2021 by Nikolaj Krieg
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

So nun ist eine Woche Stadtradeln vorbei – mein bisheriges Fazit:

Um das Auto bin ich bisher gut herum gekommen – es gab aber auch keine „Notlagen“ in denen man zwingend auf das Auto hätte zurückgreifen müssen – Schlechtwetter war nicht angenehm aber (mit der richtigen Kleidung) auszuhalten. Mit knapp 100km liege ich bis jetzt im guten Durchschnitt der vielen Stadtradler*innen. Obwohl ich schon vorher meistens das Fahrrad genutzt habe, sind nun doch ein paar neue Strecken hinzugekommen, auf denen ich sonst eher mit dem Auto gefahren bin. Hier fallen einem direkt Unzulänglichkeiten an der Infrastruktur auf. Sei es der vernachlässigte Grünschnitt, widersprüchliche Beschilderung oder blockierende Pkw - am Ende drängt sich einem schon der Eindruck auf, dass man als Radfahrender in Hagen Verkehrsteilnehmer 2. Klasse ist. Entspricht der roten Laterne im Fahrradklimatest (ADFC). Soviel zu den negativen Eindrücken.

Andererseits (Positives): Fahren konnte man streckenweise doch ganz gut. Neben den vielen alltäglichen Wegen (Arbeit, Einkäufe, Elternrikscha statt #Elterntaxi) habe ich nun auch ENDLICH das ausgeborgte Tandem mit meiner Tochter ausprobiert.

Der Nachwuchs ist erfreut - Fahrradfahren macht (eben) auch in Hagen Spaß und somit steht der gemeinsamen Sternfahrt am 19.09.2021 ab Hasper Torhaus nichts im Wege!

Image

Share: Facebook | Twitter

1. Blogbeitrag nach einer Woche Stadtradeln

Written on 03.09.2021 by Hans-Peter Kremer
Team: Einzelfahrer
Municipality: Hagen

Diese Woche radelte ich mit vielen Strecken in u. durch Hagen. Als Bewohner und Vielfahrer erlebte ich immer wieder die gleichen Vorkommnisse. Ich wohne in Haspe u.
fahre auch über die Neubaustrecke Westerbauer. Hier gilt nicht das Prinzip: schnell von A nach B, sondern besonders aufmerksam und langsam. Die vielen Ein- u. Ausfahrten über den Geh- u. Radweg sind besonders gefährlich, wenn nicht sogar lebensgefährlich. Bei den Ausfahrten von Grundstücken und besonders von Torausfahrten fahren die PKW im
allgemeinen bis zur Bordsteinkante durch und halten demnach auf dem Geh- u. Radweg.
Ich habe mehrfach Autofahrer darauf angesprochen. Dann ergibt sich ein Wortgetümmel.
Bei der Brand-Quartier Ein- / Ausfahrt hält nur selten ein PKW an der breiten weißen Linie.
In einem Fall wäre ich fast umgefahren worden. Der nach Haspe führende Angebotsstreifen ist
sehr gefährlich, weil dieser deutlich zu schmal ist und die PKW keinen Abstand und erst recht nicht den gebotenen Abstand von 1,5 m einhalten. Einen Autofahrer konnte ich an
der Ampel auf den deutlich zu geringen Abstand ansprechen. Antwort: ich fahre auf meinem Streifen !
In Hagen gibt es kaum richtige Radwege, sondern vorrangig kombinierte Rad/Gehwege und viele Gehwege mit der Kennzeichnung - Rad frei -. Der Zustand ist zudem noch schlecht. Hier wäre es vonnöten, den Gesamtbestand der Wege zu überprüfen und Verbesserungen vorzunehmen. Das bezieht sich auf die Fahrfläche und ehemals rote Radwege zu reinigen (vielfach unkenntlich u. schwarz), sowie Büsche u. Gewächse stets kurz zu halten.

Share: Facebook | Twitter

Tag 7 der Aktion Stadtradeln

Written on 03.09.2021 by Gordon Storkmann
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Heute ging es noch einmal nach Lüdenscheid. Dabei bin ich eine etwas andere Variante gefahren. So wird es nie langweilig.

Übrigens: Auf dem Rückweg stauten sich der Verkehr wieder auf der A45. An der A1 gab es mal ein Grafitti: "Ihr steht nicht im Stau, ihr seid der Stau!"

Share: Facebook | Twitter

Tag 6 der Aktion Stadtradeln

Image Written on 03.09.2021 by Gordon Storkmann
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Die ersten Tage waren ja noch harmlos. Da konnte ich von zu Hause aus arbeiten. Donnerstag und Freitag ging es nach Lüdenscheid, wo ich am ZfsL Lehrerinnen und Lehrer ausbilde.
Die Strecke ist etwa 30 km lang, je nachdem wie man fährt.
Es geht früh um 6:10 aus dem Haus. Zum Glück ist es trocken, so dass ich die Regenhose zu Hause lassen kann. Um kurz vor 7 Uhr habe ich mich mit meinem E-Bike bis zum Hagener Gipfelkreuz hochgeschraubt. Dort ist Halbzeit. Da ich die Strecke schon häufig gefahren bin, bin ich nicht auf eine Karte angewiesen und kann zügig weiterfahren. Trotz Motor ist der Berg kein Zuckerschlecken und ich werde von einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt.
Nach Lüdenscheid Zentrum brauche ich etwa 90 min.
Der Rückweg ist übrigens herrlich. Ich kann ohne Jacke fahren und mache einmal eine kurze Pause auf einer Autobahnbrücke und schaue mir den Stau von oben an.
Weil es insgesamt bergab geht, benötige ich für die Rückweg nur 75 Minuten. Ein Kollege hat mit dem Auto wegen des Staus wesentlich länger gebraucht.

Image

Share: Facebook | Twitter

Tag 4 und 5 der Aktion Stadtradeln

Image Written on 03.09.2021 by Gordon Storkmann
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Tag 4 und 5 der Aktion Stadtradeln
verliefen relativ entspannt. Es standen nur kurze Fahren in der näheren Umgebung an. Zwei Dinge sind mir aufgefallen. Erstens gibt es im Stadtgebiet immer noch viele Gullys mit Längsrillen - oder sind das Fahrradständer am Straßenrand?
Dann gibt es da noch dieses tolle Schild an der Dortmunder Straße, welches symptomatisch für die Hagener Radinfrastruktur steht. Frage an die Polizei NRW Hagen : Darf ich als Radfahrer hier einfach die Straße entlang fahren?
Oder muss ich absteigen und auf der gegenüberliegenden Seite schieben?
Ich kann mir denken, dass das Schild für die 30m Radweg gelten soll. Dieser Radweg führt nach 30m wieder auf die Dortmunder Straße.

Image

Share: Facebook | Twitter

Tag 3 der Aktion Stadtradeln (25km)

Written on 01.09.2021 by Gordon Storkmann
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Im Laufe des Tages konnte ich ein paar wichtige Erledigungen machen, wie man auf dem Foto sieht.
Abends ging es nach Haspe zu einem Freund. Während der Fahrt wurde wieder einmal deutlich, dass in Hagen die dünne Radinfrastruktur besonders dadurch noch geschwächt wird, dass Anschlusss- und Übergangsstellen nicht vorhanden sind.
Leider muss ich für gestern trotzdem eine Autofahrt melden: Ich habe einen älteren Herren zu einem Termin gefahren, der aus gesundheitlichen Gründen nicht Bus fahren kann. Ich stand vor der Wahl die Rad-Aktion bedingungslos durchzuziehen oder ihn eben zu fahren. Er hätte sich auch ein Taxi rufen können, dann hätte ich eine reine Weste, aber das fand ich auch doof.
Welches Fazit ich daraus gezogen habe könnt ihr später bei meinem Gesamtresumee lesen.

Image

Share: Facebook | Twitter

Stadtradeln 2. Tag: Sternfahrt und Wetter

Image Written on 29.08.2021 by Nikolaj Krieg
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Heute war ich in Sachen Sternfahrt.Ruhr unterwegs.

2019 führte die Sternfahrt nach Hagen –dieses Jahr ist Lünen dran. Trotzdem hat u. A. Hagen einen Sonderstatus – Hagen und Menden sind nämlich die frühesten Startpunkte. Die GESAMTE Sternfahrt beginnt sozusagen am Hasper Torhaus am 19.09.2021 schon um 9:45 Uhr und zur gleichen Zeit in Menden. In Unna fällt der Startschuss beispielsweise erst zur Mittagsstunde.

Im Vorfeld wollen wir natürlich möglichst viele Menschen informieren - so dass wir schon in Hagen eine stattliche Anzahl Radfahrende erreichen. Also gilt es in verschiedenen Stadtteilen Flyer und Plakate zu verteilen. Meine Agenda also: Materialien aus Eilpe abholen und in der City, Eppenhausen und Hohenlimburg abliefern. Von dort aus wird dann weiterverteilt. In Hohenlimburg habe ich mir bei Freunden auch noch ein wirklich besonderes Fahrrad für die Sternfahrt ausgeliehen… dazu später mehr.

Gesamtstrecke ca. 33 Kilometer bei schönstem Fahrradwetter… nein, das war es heute WIKRLICH nicht – es war so nass, dass man sich in der Straße spiegeln konnte! Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter sondern nur falsche Kleidung – obwohl ich gar nicht so schlecht ausgestattet bin, denke ich nach dem heutigen Tag über weitere Ergänzungen nach – auf der Innenseite blieb es aber einigermaßen trocken und sogar atmungsaktiv. Dass das möglich und sogar gar nicht so schlimm ist, muss ich insbesondere für konservative (Verkehrs)politiker noch dringend ergänzen. Das Fahrrad gilt (aus der Dienstlimousine heraus betrachtet) immer noch nur als Schönwetter-Verkehrsmittel – kleiner Hinweis daher an Alle die sich angesprochen fühlen: Als hydrophober Mensch, sollte man(n) sich nicht immer als Maß aller Dinge verstehen.

Nun auch mal was Positives über Hagen: An der Badstraße gibt es nun rote Hinweisflächen um die Radfahrenden besser auf den einzigen wirklichen Radweg nur für Radfahrende (Zeichen 237 - in Hagen so selten wie die blaue Mauritius) in der Innenstadt (oder sogar ganz Hagen?) zu leiten. In mittelschneller Vorbeifahrt verpasst man die „Auffahrt“ auf den eher nach Trampelpfad aussehenden Zwei-Richtungs-Radweg (Länge ca. 100m) nämlich und ist dann REGELWIDRIG auf dem Bürgersteig unterwegs. Allerdings hängt auch noch ein irreführendes Schild für Fußgänger dort.

Doch auch die andere Seite (Negatives) muss wieder zu Wort kommen: Viele Radwege waren zugeparkt – das Hagener Ordnungsamt soll ja auf Zack sein – Heute sah es allerdings mehr nach „Wilder Westen“ als nach geordneten Verhältnissen aus. Beispielsweise durften Fußgänger und Radfahrer auf dem für Letztere freigegebenen aber zugeparkten Bürgersteig (Augustastraße) Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen trainieren. Schön ist das nicht – dafür gefährlich für alle Beteiligten und einem friedlicheren Zusammenleben auch nicht gerade zuträglich.

ImageImageImageImageImageImage

Share: Facebook | Twitter

Stadtradeln - 2. Tag

Written on 29.08.2021 by Gordon Storkmann
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Zweiter Tag der Aktion Stadtradeln. Am ersten Tag bin ich abends zu einer Party gefahren. Dort begrüßten mich kleine Kinder, die sehr verwundert waren, dass ich mit dem Fahrrad komme.
Ich: "Womit soll ich denn sonst kommen?"
Kinder: "Bei der Dunkelheit???"
Ich: "Ich habe eine gute Lampe. Und Autos fahren ja auch im Dunkeln."
Kinder: "Bei dem Regen???"
Ich: "Schaut mal: Das ist eine Regenjacke! Und außerdem kann ich direkt bis vor die Tür fahren, während alle Autofahrenden über den DUNKLEN Pfützenparkplatz müssen."
Kinder: "Und außerdem ist es besser für die Umwelt!"
Ich: "Genau!"
Ich für mich noch gedacht, dass ich als Radler ein halbes Pils mehr trinken kann. Aber spannend finde ich auch, dass kleine Kinder heute bereits ein Umweltbewusstsein entwickelt haben, welches ich damals noch nicht hatte.
Der zweite Tag war recht unspektakulär mit kurzen Fahrten nach Helfe und Boelerheide. Spannend wird es in den nächsten Tagen, wenn weitere Strecken anstehen.

Share: Facebook | Twitter

Stadtradeln 1. Tag: Los gehts!

Written on 28.08.2021 by Nikolaj Krieg
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Mehr Rad in Hagen wagen - das war das Motto der Fahrradsternfahrt.Ruhr 2019 nach Hagen! Aus dem Orga-Team der Sternfahrt ist das Bürgerforum www.Verkehrswende-Hagen.de hervorgegangen dem auch ich angehöre. Mit verschiedenen Mitteln versuchen wir die Bedingungen für Radfahrende in Hagen zu verbessern. Je mehr Menschen das Fahrrad im Alltag einsetzen umso größer wird der Druck auf Entscheider und Verantwortliche endlich auch die entsprechende Infrastruktur „nachzureichen“. Was viele Menschen davon abhält:

Wie kann ich Gepäck, Einkäufe oder Kinder, die noch nicht selbst am Straßenverkehr teilnehmen können, mit dem Fahrrad transportieren?

Das Lastenrad ist in aller Munde – doch ziemlich teuer ist es auch. Meine Alternative dazu ist ein Fahrradanhänger. Damit sind schon meine Kinder gefahren und heute habe ich damit Deckenpanele (Länge 2,60m ) transportiert . Mit vorsichtiger Fahrweise hat das gut funktioniert – allerdings wurde ich auf dem Weg auch wieder mit der dürftigen Hagener Fahrradinfrastruktur konfrontiert:

Ein Gebüsch, dass ich letztes Jahr im RADar! gemeldet habe, ist mittlerweile über den halben benutzungspflichtigen Rad- und -Fußweg gewuchert. Auf der anderen Hälfte steht eine Laterne. Wie blanke Ironie hängt daran ein Wahlplakat: „Weniger Auto, mehr Raum zum Leben!“ oder zum Radfahren? Aber damit nicht genug. Hinter der Unterführung geht es weiter. Wieder ein Dschungel! Diesmal aber aus Ampeln, Laternen und Schildermasten – ich schlängele mich mit Hänger drum herum – auch diesen Missstand hatte ich dem WBH gemeldet - die Antwort in bestem Maschinensprech: Neuer Status: abgeschlossen - Bemerkung: Guten Tag! Diese Meldung liegt uns bereits vor! Was das heißen soll, weiß ich nicht.

Das ist erstmal genug Hagen-Bashing - zurück zum Thema: Ein Wocheneinkauf ist mit Anhänger auch gut zu bewerkstelligen – zum Thema Kindertransport haben wir im Bürgerform unsere Erfahrungen gesammelt und einen kleinen Ratgeber geschrieben: https://verkehrswende-hagen.de/fakten-gegen-vorurteile-3-kinder-an-bord/ Das Problem „Transport mit dem Fahrrad" ist also in großen Teilen gelöst – diesem Maßstab muss ich als Stadtradeln-Star dann natürlich auch in den nächsten 3 Wochen gerecht werden – denn tatsächlich halten wir als Familienhaushalt ein Auto vor – an manchen Tagen sicherlich eine Versuchung.

ImageImageImage

Share: Facebook | Twitter