29.06. Tag 9 - 60,3 km

Written on 30.06.2021 by Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Municipality: Kleve im Kreis Kleve

Der Tag begann am Morgen mit einer äußerst nassen Tour nach Rindern um die Kleine zur Oma zu bringen - da es dermaßen schüttete, dass unter der Brücke Klever Ring / Pappelweg bereits das Wasser aus den Gullys hochdrückte, half da auch die Regenkleidung nicht mehr vollständig. Als am Nachmittag dann die Arbeit geschafft war, blieben 2:15 Uhr bis zum Anstoß des EM-Achtelfinals. Also rauf aufs Rad und eine schnelle Runde. Nachdem ich mich am Wochenende in der Fremde über viele Wartezeiten vor Ampeln geärgert hatte, wählte ich eine Route um Kleve mit möglichst wenigen Ampeln, die jedoch trotzdem über gute und möglichst freie Radwege führte. Damit war die Europaradbahn auch wegen der Ampeln Flutstraße, Wasserburger Allee und Donsbrüggen raus, stattdessen fuhr ich über die Tiergartenstraße nach Donsbrüggen. Dort wählte ich die "Alte Bahn" um über Nütterden zum Wolfsberg zu fahren. Auf dem kurzen Stück hatte ich dann mit der Tiergartenstraße von der Kaverinerstraße bis zur Kreuzung Gruft und der Alten Bahn in Donsbrüggen gleich zwei Abschnitte erwischt, die relativ frisch gesplittet worden waren - meines Erachtens immer die Höchststrafe zum Radfahren, insbesondere wenn durch die Autos neben deren Fahrspuren der überschüssige Split aufgehäuft wird. Also machte ich mich bei den Autofahrern unbeliebt, und blieb in deren Spuren.

Vom Wolfsberg fuhr ich über den Treppkesweg nach Frasselt um von dort auf die Kranenburger Straße zu gelangen. Dieser folgte ich bis hinter Kessel und fuhr durch Asperden um über die Eyckschestraße und deren Fortsetzung "Am Gocher Berg" zur Kalkerer Straße in Goch (B67) zu gelangen. Dieser folgend setzte ich meine Runde über Kalkar und ab dort über die (für Klever) "richtige" Kalkerer Straße (B57) nach Hasselt fort.

Um die Ampel in Hasselt zu umgehen und noch einen Abstecher über die Sommerlandstraße zu machen wechselte ich an der Kreuzung Kalkarer Straße / Johann-van-Aken-Ring / Holzstraße zur Holzstraße. Hier wäre es schlauer gewesen über die Ampel in Hasselt-Zentrum zu fahren, da sich zur Feierabendverkehrszeit kaum eine ausreichend sichere Lücke im Verkehr fand, um beide Fahrspuren kreuzen zu können. Angesichts der großen Neubaugebiete an der Holzstraße wäre hier eine Verkehrsinsel als Querungshilfe ggf. eine gute Investition...

Von der Sommerlandstraße machte ich vor Kellen noch einen kleinen Schlenker über Klompstraße und Hasseltsche Spick um die 50 km voll zu machen, dann hatte ich jene in 1:50 h bewältigt.und sogar noch etwas Zeit vor dem Anstoß - Im Nachhinein betrachtet hätte ich aber besser noch länger Radfahren sollen, das hätte mehr Freude gemacht :-).

Es sei zudem zu bemerken, dass - vom Split und ein paar Überschwemmungen durch den starken Regen am Morgen, die Radwege auf der ganzen Runde überwiegend im guten Zustand sind.Auf der B67 zwischen "Lindchen" und Kalkar waren 2 - 3 kräftigere Wurzelschäden, aber die auch nicht beieinander, sodass ich mich nicht damit aufhalten wollte zu versuchen ob ich diese bei RADar! melden kann. Diesbezüglich ist es nämlich ärgerlich, dass nicht alle Kommunen bei RADar! mitmachen und man nie weiß ob man Dinge melden kann oder nicht. Toll wäre diese, oder eine vergleichbare Plattform, die überall und das ganze Jahr die Meldung von Schäden oder Anregungen ermöglichen würde!

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