3 Wochen Radeln - ein Fazit

Image Written on 04.07.2021 by Sonja Vogler
Team: Café Vogler
Municipality: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Ja, was kommt eigentlich raus, wenn man drei Wochen auf das Auto verzichtet? Die Antwort ist: Viele Kilometer und müde Beine!
Ich habe wirklich durchgehalten und nach drei Wochen kann ich ein paar Dinge feststellen:

1. Es war weniger schlimm, auf das Auto zu verzichten, als gedacht. Manchmal kostet es ein bisschen Überwindung, aber wenn man dann auf dem Fahrrad sitzt, ist es gar nicht mehr so wild, wie vorher befürchtet.
2. Es sind ganz schön viele Autoersatzkilometer geworden. Ich habe heute mal nachgerechnet und war wirklich überrascht, dass ich in den letzten drei Wochen ca. 600 Kilometer mit dem Rad gefahren bin, die ich sonst mit dem Auto gefahren wäre. 400 Kilometer davon auf dem Rennrad.
3. Den Ersparnis-Rechner kann ich so nicht stehen lassen! Da muss ich auf jeden Fall die Mehrkosten für Essen gegenrechnen! Und das ist nicht wenig.
4. Autoverzicht funktioniert - zumindest für mich - nur im Sommer und nur weil ich nicht jeden Tag zur Arbeit nach Schongau muss. Im Winter über den Auerberg bei Schnee und Dunkelheit ist wirklich keine Option und auch echt gefährlich. Irgendwann geht auch die vorher deponierte Kleidung in der Arbeit aus. Und schon in der ersten Woche musste ich meine Arbeitszeiten verschieben, damit das mit dem Radeln klappt.

Übrigens hat auch mein Mann in diesem Zeitraum solidarisch auf das Auto verzichtet und mit ihm notgedrungen die Kinder. Alle haben überlebt!
Für mich war der Verzicht eine gute Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich freue mich schon auf STADTRADELN nächstes Jahr.

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