Stadtradeln 2. Tag: Sternfahrt und Wetter

Image Written on 29.08.2021 by Nikolaj Krieg
Team: DIE GRÜNEN Hagen
Municipality: Hagen

Heute war ich in Sachen Sternfahrt.Ruhr unterwegs.

2019 führte die Sternfahrt nach Hagen –dieses Jahr ist Lünen dran. Trotzdem hat u. A. Hagen einen Sonderstatus – Hagen und Menden sind nämlich die frühesten Startpunkte. Die GESAMTE Sternfahrt beginnt sozusagen am Hasper Torhaus am 19.09.2021 schon um 9:45 Uhr und zur gleichen Zeit in Menden. In Unna fällt der Startschuss beispielsweise erst zur Mittagsstunde.

Im Vorfeld wollen wir natürlich möglichst viele Menschen informieren - so dass wir schon in Hagen eine stattliche Anzahl Radfahrende erreichen. Also gilt es in verschiedenen Stadtteilen Flyer und Plakate zu verteilen. Meine Agenda also: Materialien aus Eilpe abholen und in der City, Eppenhausen und Hohenlimburg abliefern. Von dort aus wird dann weiterverteilt. In Hohenlimburg habe ich mir bei Freunden auch noch ein wirklich besonderes Fahrrad für die Sternfahrt ausgeliehen… dazu später mehr.

Gesamtstrecke ca. 33 Kilometer bei schönstem Fahrradwetter… nein, das war es heute WIKRLICH nicht – es war so nass, dass man sich in der Straße spiegeln konnte! Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter sondern nur falsche Kleidung – obwohl ich gar nicht so schlecht ausgestattet bin, denke ich nach dem heutigen Tag über weitere Ergänzungen nach – auf der Innenseite blieb es aber einigermaßen trocken und sogar atmungsaktiv. Dass das möglich und sogar gar nicht so schlimm ist, muss ich insbesondere für konservative (Verkehrs)politiker noch dringend ergänzen. Das Fahrrad gilt (aus der Dienstlimousine heraus betrachtet) immer noch nur als Schönwetter-Verkehrsmittel – kleiner Hinweis daher an Alle die sich angesprochen fühlen: Als hydrophober Mensch, sollte man(n) sich nicht immer als Maß aller Dinge verstehen.

Nun auch mal was Positives über Hagen: An der Badstraße gibt es nun rote Hinweisflächen um die Radfahrenden besser auf den einzigen wirklichen Radweg nur für Radfahrende (Zeichen 237 - in Hagen so selten wie die blaue Mauritius) in der Innenstadt (oder sogar ganz Hagen?) zu leiten. In mittelschneller Vorbeifahrt verpasst man die „Auffahrt“ auf den eher nach Trampelpfad aussehenden Zwei-Richtungs-Radweg (Länge ca. 100m) nämlich und ist dann REGELWIDRIG auf dem Bürgersteig unterwegs. Allerdings hängt auch noch ein irreführendes Schild für Fußgänger dort.

Doch auch die andere Seite (Negatives) muss wieder zu Wort kommen: Viele Radwege waren zugeparkt – das Hagener Ordnungsamt soll ja auf Zack sein – Heute sah es allerdings mehr nach „Wilder Westen“ als nach geordneten Verhältnissen aus. Beispielsweise durften Fußgänger und Radfahrer auf dem für Letztere freigegebenen aber zugeparkten Bürgersteig (Augustastraße) Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen trainieren. Schön ist das nicht – dafür gefährlich für alle Beteiligten und einem friedlicheren Zusammenleben auch nicht gerade zuträglich.

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