Ganz ohne Auto ging es nicht

Image Written on 01.09.2021 by Christian Hombach
Team: Bündnis 90 Die Grünen Freudenberg
Municipality: Freudenberg im Kreis Siegen-Wittgenstein

10 Tage lang hat es funktioniert, mich in kein Auto zu setzen (auch nicht als Beifahrer). Mit Fahrrad und Bus kam ich überall bequem hin. Doch gestern Morgen ist es dann passiert. Meine Kinder, die auf eine Schule in Siegen gehen, haben den Bus verpasst. Das heißt, er kam 20 Minuten zu spät und sie haben „nur“ 15 Minuten gewartet. Während sie warteten, rief ich die Bus-Hotline 01806 504030 an. Dort lagen keine Meldungen vor und ich sollte mich an die VWS in Siegen wenden. Dort erwartete mich die Bandansage, die mir mitteilte, dass das Telefon ab 8 Uhr besetzt sei. Es waren da gerade 7 Uhr 5.

Ich finde es suboptimal, dass man nach 15 Minuten nicht in Erfahrung bringen kann (Hotline, Website, Facebook, whatever), ob und wann der Bus noch kommen wird.
Jedenfalls kam ich dieses Mal nicht darum herum, meine Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen. Die Alternative wäre gewesen, sie mit einem anderen Bus fahren zu lassen. Dann wären sie die einzigen gewesen, die zu spät zur Schule gekommen wären.

Danach jedoch hieß es für mich: Jetzt erst recht. Kundentermin in Hünsborn mit dem Fahrrad. Skype-Konferenz in Gerlingen, da der Weg bis Olpe zu weit war, um pünktlich anzukommen. Kein Problem, denn ich hab ja alles bei mir. Dann weiter nach Olpe und erst mal frisch machen. Später dann wieder nach Gerlingen zu einem Kunden und danach nach Hause ins Home Office. Ein ereignisreicher Tag mit zumindest mehr Fahrrad- als Autokilometern.

Heute Abend ging es noch zur Klassenpflegschaftssitzung mit Rückfahrt im Dunkeln.
Zwischenfazit nach 12 Tagen: Ganz ohne Auto geht es (noch) nicht, aber der Zweitwagen pro Haushalt ist entbehrlich. Wir kommen seit vielen Jahren ohne aus.

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