1. Blogbeitrag nach einer Woche Stadtradeln

Written on 03.09.2021 by Hans-Peter Kremer
Team: Einzelfahrer
Municipality: Hagen

Diese Woche radelte ich mit vielen Strecken in u. durch Hagen. Als Bewohner und Vielfahrer erlebte ich immer wieder die gleichen Vorkommnisse. Ich wohne in Haspe u.
fahre auch über die Neubaustrecke Westerbauer. Hier gilt nicht das Prinzip: schnell von A nach B, sondern besonders aufmerksam und langsam. Die vielen Ein- u. Ausfahrten über den Geh- u. Radweg sind besonders gefährlich, wenn nicht sogar lebensgefährlich. Bei den Ausfahrten von Grundstücken und besonders von Torausfahrten fahren die PKW im
allgemeinen bis zur Bordsteinkante durch und halten demnach auf dem Geh- u. Radweg.
Ich habe mehrfach Autofahrer darauf angesprochen. Dann ergibt sich ein Wortgetümmel.
Bei der Brand-Quartier Ein- / Ausfahrt hält nur selten ein PKW an der breiten weißen Linie.
In einem Fall wäre ich fast umgefahren worden. Der nach Haspe führende Angebotsstreifen ist
sehr gefährlich, weil dieser deutlich zu schmal ist und die PKW keinen Abstand und erst recht nicht den gebotenen Abstand von 1,5 m einhalten. Einen Autofahrer konnte ich an
der Ampel auf den deutlich zu geringen Abstand ansprechen. Antwort: ich fahre auf meinem Streifen !
In Hagen gibt es kaum richtige Radwege, sondern vorrangig kombinierte Rad/Gehwege und viele Gehwege mit der Kennzeichnung - Rad frei -. Der Zustand ist zudem noch schlecht. Hier wäre es vonnöten, den Gesamtbestand der Wege zu überprüfen und Verbesserungen vorzunehmen. Das bezieht sich auf die Fahrfläche und ehemals rote Radwege zu reinigen (vielfach unkenntlich u. schwarz), sowie Büsche u. Gewächse stets kurz zu halten.

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