Abschluss

Written on 28.09.2021 by Linda Frey
Team: Förderverein Traisa e.V.
Municipality: Mühltal im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Vorgestern war nun der letzte Tag und eine letzte große und anders als sonst gestaltete Fahrt war die Krönung.

Ich habe mit meiner Familie Freunde in Mainz besucht und da unser Auto genau vier Sitzplätze hat, musste ich mit einem Kind mit dem Fahrrad fahren. Ich habe mir meine 6-jährige Tochter ausgesucht und mein Mann ist mit den beiden kleinen Kindern und dem größten Auto gefahren. Der Weg von zuhause zum Bahnhof waren 10 km und in Mainz vom Bahnhof zu den Freunden nochmal 5 km, insgesamt also 30 km. Normalerweise fahre ich ja quasi ausschließlich Lastenrad, ich habe gar kein normales Fahrrad. Das Lastenrad darf (und passt) aber nicht in den Zug, also hab ich mir das E-Bike meines Mannes geschnappt und meine Tochter hatte ihr normales Fahrrad.

Es war ein ganz anderes „Tourgefühl“ als sonst mti dem Lastenrad. Wir konnten viel agiler unterwegs sein, nur ein Kind auf der Straße im Auge zu behalten, ist viel entspannter als mit zweien und mit normalem E-Bike konnte ich meine Tochter auch viel einfacher die Steigungen hoch anschieben. Auch hätte ich nicht gedacht, dass ich außerhalb des Anschiebens überhaupt keinen Motor brauche (obwohl das Fahrrad fast 30 kg wiegt und ein ziemlich günstiges Discounter E-Bike ist). Es war richtig schön, trotz selbstfahrendem Kind so schnell unterwegs sein zu können. Nur eines hat uns sehr gestört: Obwohl Sonntag war, hatten wir bei der Hinfahrt eine richtig krasse rote Welle. Ab dem Vivarium mussten wir an jeder Ampel halten und eine ganze Rotphase stehen. Das hat uns bestimmt 10 Minuten gekostet und wir sind so zwei Minuten zu spät am Bahnhof gewesen und wir haben den Zug verpasst. Der nächste hatte dann auch noch 15 Minuten Verspätung und wir mussten also eine Stunde und 15 Minuten warten. Aber auch mit dem Auto steht man ja manchmal im Stau, wir konnten wenigstens die Zeit gut nutzen und haben uns noch beim Bäcker mit leckeren Sachen eingedeckt und haben uns an die frische Luft gesetzt.

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