Rien ne vas plus oder das Scheitern auf der Zielgerade

Written on 28.09.2021 by Frank Menikheim
Team: Team Gemeinderat
Municipality: Igersheim im Main-Tauber-Kreis

Heute war wieder mal ein Tag, an dem ich in der unmittelbaren Umgebung auf meinen ohnehin anstehenden Terminen fast 40 km zusammengebracht habe. Zum Rathaus, nach Bad Mergentheim, nach Neunkirchen, nach Löffelstelzen und am Abend noch nach Neuses. Über drei Wochen bin ich nun kein Auto gefahren und bin hier im Nahbereich ganz gut zurecht gekommen, wobei das trockene und schöne Wetter das Radfahren zugegebenermaßen auch etwas angenehmer gemacht und erleichtert hat.
Leider werde ich nun morgen nicht mehr ohne das Auto auskommen.Ich muss zu einer Tagung nach Baiersbronn im Schwarzwald. Mit dem Zug dauert das 4 Stunden und 31 Minuten. Das ist nicht machbar, auch weil ich dann gar nicht rechtzeitig zum Beginn der Veranstaltung da wäre. Dieses Beispiel zeigt, dass der Individualverkehr eben manchmal doch unverzichtbar ist, gerade bei einem engen Terminkalender und fast bestimmten Zeiten. So richtig deutlich wird dies, wenn ich dann am Folgetag (Donnerstag) Von Baiersbronn zu einem anderen Termin nach Mannheim muss und von Mannheim dann am Abend wieder nach Hause. Dies kann ich mir mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht vorstellen.
Andererseits gilt festzuhalten, dass ich nun drei Wochen ohne Auto klar gekommen bin. Für mich ist deshalb klar: Dort, wo es gut möglich ist, sollte man Fahrrad und Nahverkehr nutzen, insbesondere auf kurzen Strecken. Würden dies viele Verkehrsteilnehmer tun, wäre schon sehr viel gewonnen und sehr viel CO2 eingespart. Außerdem erhöht das regelmäßige Radfahren deutlich die Fitness und schützt vor Zivilisationskrankheiten. Also: rauf aufs Rad!

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