Blog VEDETTE EN SELLE : Holger Opitz


Am siebten Tag sollst Du ruh'n

Image Ecrit le 13.06.2021 de Holger Opitz
Equipe: ADFC Weyhe
Municipalité: Weyhe

Für mich ist Stadtradeln kein Sport-Wettbewerb, denn es geht ja nur um den bewussten Umgang mit dem Kfz.
Heute habe ich also lieber einen ruhigen Sonntag im Garten verbracht anstatt 'Kilometer zu fressen'. Schade, dass es keine Stadtradel-Extrawertung fürs Ausruhen auf dem Rad gibt. Man liegt so bequem auf der Chaise.... ;-)
Und somit geht das Stadtradeln entspannt zu Ende, erst morgen gehe ich wieder auf die Piste.
Allen Radlern wünsche ich Achs- und Speichenbruch!

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Es ist warm!!!! Sofort steigt das Tempo ;-) ;-)

Image Ecrit le 01.06.2021 de Holger Opitz
Equipe: ADFC Weyhe
Municipalité: Weyhe

Endlich ist es warm geworden und ich bin gleich zügiger vorangekommen
Ich muss vorausschicken, dass ich eines der letzten "Fossile" bin, die noch ohne Elektroantrieb zur Arbeit pendeln. Dann spürt man natürlich, woher der Wind bläst und wenn tiefe Temperaturen herrschen. Andererseits habe ich mich beim Kauf meines neuen Fahrrades im letzten Herbst bewusst für ein Biofahrrad (den lustigen Begriff habe ich letztens gehört, hahaha) entschieden, eben um Abwechslung zu haben.
Kurzum, jetzt geht es wieder sommermäßig voran. Die Windstille und die angenehmen Temperaturen (abends immerhin im T-Shirt) bringen doch einige Kilometer pro Stunde an Fahrgeschwindigkeit auf freier Strecke. Aber vor allem macht es einfach Spaß, wenn die warme Luft jetzt über die Haut streicht.

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Die Sonne fährt mit dem Stadtradler

Image Ecrit le 27.05.2021 de Holger Opitz
Equipe: ADFC Weyhe
Municipalité: Weyhe

Sage doch niemand, es würde beim Radfahren immer regnen.
Heute morgen hatten mich auf meinem 17 km langen Arbeitsweg dunkle Regenwolken begleitet. Wohin ich auch guckte: griese-graue Wolken ließen mich Schlechtes befürchten (Foto rechts). Andererseits stand der Wind günstig, und vielleicht fuhr ich ja den Wolken hinterher, anstatt dass sie mich irgendwann mit einem "erfrischenden Morgenguss" überraschen.
Aber falsch gedacht: stattdessen wurde ich während der ganzen Fahrt von Aufhellungen in der windigen Schauerfront begleitet (Fotos unten). Statt Regen ins Gesicht gab es Sonne auf die Glatze :-) :-) :-) Diese blauen Löcher mit Sonne zogen sich auf der ganzen 50 Min. langen Fahrt durch den wolkigen Himmel.
Was haben wir gelernt: statt nass zu werden habe ich ein wunderbares Naturschauspiel aus Licht-/Schatten-Effekten, dräuenden Wolkenformationen ebenso wie frühlingshafter Morgensonne erlebt. Radfahren kann so schön sein. Danke!
(Fotos: Weserwehr Bremen)

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Bike & Ride -- Stadtradeln mit der Bahn von Kirchweyhe

Image Ecrit le 24.05.2021 de Holger Opitz
Equipe: ADFC Weyhe
Municipalité: Weyhe

Manchmal hat man ja keine Lust oder keine Zeit, riesig lange Strecken (nur) mit dem Rad zu fahren. Dann bietet sich für uns Weyher die Kombination "Rad & Bahn" an. Vom Bahnhof Kirchweyhe fährt der Zug im 30-Minuten-Takt nach Bremen und nach Syke/Bassum/Twistringen ebenso.
• Gottlob gibt es sein Jahren unser großes Fahrrad-Parkhaus am Bahnhof Kirchweyhe. Man kann sich einen Jahres-Chip besorgen oder den Zugang mit jeweils 50 Cent freischalten. Das Parkhaus ist immer gut ausgelastet, aber es gibt auch immer ein freies Plätzchen.
• Da ich auf der Leester Seite der Bahnlinie wohne, freue ich mich aber jetzt bereits auf das zweite Fahrrad-Parkhaus, das mit der Umgestaltung der Ostseite des Bahnhofes geplant ist. Alle Fernpendler können sich auf das zweite Parkhaus auf der Leester Seite freuen, denn es wird die Attraktivität des Radfahrens innerhalb Weyhes erheblich steigern bzw. den Verzicht auf ein Auto zum Bahnhof-Pendeln leicht machen.
• Viele RE-Züge (also der rote Regionalexpress) fahren im Sommer-Halbjahr mit einem erweiterten Angebot an Fahrrad-Stellplätzen, also mit mindestens 2 Waggons für Fahrräder. In der Wagenreihung sind diese Spezialwaggons immer auf Höhe der Treppenanlage des Bahnhofs Kirchweyhe zu finden, also am Kopf des Zuges in Richtung Osnabrück bzw. am Ende des Zuges in Richtung Bremerhaven. Bei der Nordwestbahn sind die Fahrrad-Stellplätze auf der gesamten Länge des Zuges gleichmäßig verteilt.
• Wenn Ihr Eure Wochenendtour in ferne Gefilde plant, dann nehmt den RE nach Twistringen und brecht von dort mit dem Rad auf. Ihr erweitert Euren Aktionsradius ganz immens

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Luft auf dem Reifen? Oder klebst Du wie Kaugummi am Boden?

Ecrit le 22.05.2021 de Holger Opitz
Equipe: ADFC Weyhe
Municipalité: Weyhe

Ob Dein Stadtradeln-Fahrrad abgeht wie Schmidt's Katze oder richtig gut läuft, liegt manchmal an ganz einfachen Dingen. Ganz elementar zum Kilometerfressen beim Stadtradeln in Weyhe ist der richtige Luftdruck: denn falls die Pneus zu schlapp aufgepumpt sind, rollt das Rad grottig schlecht. Man hat dann das Gefühl, als ob man auf Kaugummi festkleben würde.
Aber was ist der richtige Luftdruck?
Der "richtige" Luftdruck hängt von der Reifenbreite, dem Profil und dem Zustand der Reifen ab. Außerdem werden Reifen für lockeren Untergrund (MTB-Reifen) mit weniger Druck gefahren als Straßen-Reifen.
Die üblichen Cityrad-Reifen z.B. aus der Marathon-Familie und ähnliche Typen kannst Du mit 4.0 bis 5.0 Bar fahren. Am besten guckst Du aber auf der Reifenflanke nach. Dort steht der empfohlene Druck in "Bar" und "PSI".
Auf das Reifenprofil kommt es übrigens nicht so unbedingt drauf an, wenn Du in der Stadt fährst. Selbst mit einem "Slick" brauchst Du keine Angst vor Aquaplaning zu haben, denn das gibt es beim Fahrrad nicht. Nur wenn's ins Gelände geht, dann musst Du Dir über vernünftige MTB-Reifen Gedanken machen. Die werden dann übrigens mit geringerem Druck gefahren......

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2 x 50 km Testfahrten ohne Wertung

Image Ecrit le 19.05.2021 de Holger Opitz
Equipe: ADFC Weyhe
Municipalité: Weyhe

Es sind noch einige Tage hin bis zum offiziellen Beginn des Stadtradelns in Weyhe, aber man darf ja auch schon vorher Rad fahren, ohne Wertung..... ;-) ;-)
Kurzum: Gestern musste ich nach Bassum zum Impfzentrum, um mir den zweiten Piekser abzuholen. Man kann zwar sehr bequem mit dem Zug von Weyhe nach Bassum fahren, aber eben auch wunderbar entspannt mit dem Rad. Für die gut 25 Kilometer braucht ein geübter Radfahrer kaum mehr als 1 Stunde, auch ohne Motorunterstützung, jedenfalls soweit man nicht herümtüdelt und Ackerwege meidet. Am Impfzentrum brauchte ich kaum warten, denn das Serum war nicht geliefert worden – also hätte ich mir den Weg sparen können, oder eben auch nicht, denn der Hin- und Rückweg durch die Pampa hat schon gute Laune gemacht. Siehe Foto, solche Wege bin ich zumeist gefahren; es ist einfach schön in unserer Gegend. Und vom Rad aus nimmt man die Natur, das Wetter, die Tierstimmen usw. viel besser wahr als aus dem Zug oder aus dem Auto.
Natürlich musste ich heute - 1 Tag später - nochmal nach Bassum fahren, um mir den Piekser tatsächlich abzuholen. Also nochmal 25 km hin und 25 km zurück, die auch heute (noch) nicht für das "Stadtradeln" zählen. Also insgesamt 100 km geknattert und noch nichts auf dem Stadtradeln-Konto... Tja, so isses. Aber Stadtradeln wäre ja auch eine blöde Aktion, wenn man nur 10 Tage lang mit dem Rad führe und den Boliden ansonsten in der Ecke stehen ließe, nur weil es keinen Kilometer-Bonus gibt. Mein persönlicher Bonus ist hingegen die Bewegung und das Erleben der Natur.

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In Nebenstraßen fährt es sich besser

Ecrit le 05.06.2020 de Holger Opitz
Equipe: ADFC Weyhe
Municipalité: Weyhe

Wer zumeist Auto fährt und dann auf das Fahrrad umsteigt, macht anfangs einen häufigen Fehler: in Unkenntnis sinnvollerer Alternativen fahren die Gewohnheits-Automobilisten auch mit dem Fahrrad bevorzugt entlang der Hauptverkehrsstraßen. Der Frust ist dann entsprechend groß: die Radwege sind zu schmal und in schlechtem Zustand, außerdem gibt es Gefahrensituationen an Einmündungen und Grundstücksausfahrten.
Entspannt in den Nebenstraßen unterwegs
Ein Blick auf den Ortsplan offenbart großartige Alternativen.
Beispiel: Die elendige Hauptstraße in Leeste (Landesstraße L 335) kann man zum Beispiel auf der nördlichen Seite via Ortfeld, Am Weißen Moor, Schlade ohne großen Umweg in Richtung Bahnhoftunnel umfahren. Südlich der Hauptstraße sind Am Gänsekamp, Meyerstraße eine Alternative.
Übrigens: In Tempo 30-Zonen sollte man unbedingt auf der Fahrbahn fahren. Dazu sind Tempo 30-Zonen da!!!!!
Foto: Meyerstraße statt Hauptstraße. Ruhe statt Stress beim Radfahren.

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Wo parken Autos? Auf Radwegen!

Ecrit le 03.06.2020 de Holger Opitz
Equipe: ADFC Weyhe
Municipalité: Weyhe

Heute hatte ich mal wieder ein Schlüsselerlebnis in Sachen Falschparker:
Beim TÜV in Bremen wird seit Corona Schlange gestanden, und immer wieder wird der Radweg zugestellt. Heute schon wieder. Also hielt ich an und bat den Fahrer, doch vorzufahren -- immerhin war Platz genug. "Nein, da vorne darf ich nicht parken" war die Antwort. Ich entgegnete: "HIER dürfen Sie nun nicht einmal halten." Dem Herrn, so um die 70, war es egal, dass sich zahlreiche Radfahrer schimpfenderweise an seinem falsch geparkten Auto vorbeiquälen mussten. Er blieb bräsig stehen.

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  • Heute war überhaupt ein seltsamer Tag:
    Zuvor begleitete mich eine Vespa-Fahrerin auf dem Radweg.
    Und später wurde ich von einem Linksabbieger fast umgefahren. Aber da ich immer bremsbereit bin und "Augen auf im Straßenverkehr" beherzige, habe ich eine kontrollierte Vollbremsung hingelegt, mich selbst aber nicht. -- Mal sehen, was der Rückweg bringt (Gewitter, heißt es, hahaha)

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    Fotostrecke: von Weyhe zur Uni

    Ecrit le 29.05.2020 de Holger Opitz
    Equipe: ADFC Weyhe
    Municipalité: Weyhe

    Noch etwas kalt am Morgen, aber sonnig und einfach schön. Ich zeige Euch mal, wie super die Strecke von Weyhe (Leeste) zur Uni mit dem Fahrrad ist. 18 km fährt man bei zügiger Fahrt in 45 Minuten, bei starkem Gegenwind wie heute in 50 Minuten, mit einem nicht frisierten Pedelec irgendwie dazwischen.

    Fahrstrecke, Pi mal Daumen: Am Weißen Moor - Horstkamp - Leester Marsch - Arster Weserdeich - Weserwehr - Scharnhoststraße - Riensberger Friedhof - Alte Wümme - Ziel

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    Bremen ante Portas: Erdbeerbrücke und Weserstadion

    Ecrit le 27.05.2020 de Holger Opitz
    Equipe: ADFC Weyhe
    Municipalité: Weyhe

    Heute ist es gar am frühen Morgen auf dem Arbeitsweg nach Bremen sonnig und relativ warm. Vor allem ist der Wind etwas schwächer als in den Tagen zuvor. A propos Wind: übers Jahr gesehen ist morgens eher Rückenwind als Gegenwind. Die meiste Zeit spielt der Wind aber nur eine geringe Rolle, auch für mich als 'ohne-Motor-Fahrer'.
    Foto: 'Bremen ante portas'. Nach 10 Kilometern Fahrt durch die Leester Marsch und auf dem Arster Weserdeich liegt die "Erdbeerbrücke" vor den Augen des Radlers. Dahinter das Weserstadion. Viele Radfahrer von Weyhe fahren über die Brücke und dann auf dem Osterdeich weiter Richtung Innenstadt. Ich fahre hingegen in Richtung Schwachhausen.
    Der Weg auf der Deichkrone ist übrigens sauber asphaltiert, ebenso in der Marsch zwischen Leeste und Bremen. Man kommt also zügig voran.

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    Schwer bepackt heute: Sandtransport

    Ecrit le 25.05.2020 de Holger Opitz
    Equipe: ADFC Weyhe
    Municipalité: Weyhe

    Als "Stadtradel-Star" ist man ja zum ausschließlichen Radfahren verpflichtet. Also musste ich mir heute einen Sack Sand mit dem Fahrrad holen. Siehe da, wer hätte gedacht, dass 25 kg Sand problemlos in eine große Ortlieb-Tasche passen? Allerdings ist das Fahrverhalten schlecht, wenn man nur 1 Sack transportiert. Die schwere Last zieht einseitig zur Seite. Aber ein zweiter Sack auf der anderen Seite, also insgesamt 50 kg, wäre mir dann doch zu viel des Guten gewesen.

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    Montag geht's los --- jetzt nochmal pumpen!

    Ecrit le 24.05.2020 de Holger Opitz
    Equipe: ADFC Weyhe
    Municipalité: Weyhe

    Liebe Stadtradler,
    morgen, am 25. Mai, geht das Stadtradeln in Weyhe los. Was braucht man dazu? Ein zumindest halbwegs funkionstüchtiges Fahrrad, brauchbares Wetter, ein Ziel und Konsequenz. Konsequenz insoweit, dass man nicht bei jedem Wölkchen, welches sich am Himmelzeigt, sofort an schwerste Gewitter denkt und deshalb das Auto vorzieht. Selbst am vergangenen Samstag, als Regen und Hagel herunterkam, dauerte das Schauspiel nur 30 Minuten und dann war alles vorbei. Wer die Möglichkeit hat, seine Besorgungen oder den Weg von/zur Arbeit ein paar Minuten zu verschieben, der braucht vor Habel und Regen also keine Angst zu haben.
    Leute, bitte prüft aber den Luftdruck Eurer Reifen. Insbesondere wenn Ihr lange nicht gefahren seid, dann ist der Luftdruck in den Reifen gewiss zu gering, denn Fahrradreifen sind recht dünn und deshalb flutscht die Luft allmählich heraus. Dann 'klebt' das Rad förmlich am Asphalt und Ihr kommt nicht voran. Der richtige Reifendruck steht auf der Flanke des Reifens.
    Des weiteren allzeit gute Fahrt und Augen auf im Straßenverkehr. Wohl gemerkt, als Fahrradfahrer gehört Ihr zur Kategorie "Fahrzeuge" und habt im Regelfalle die gleichen Rechte und Pflichten wie ein Autofahrer.

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