Blog VEDETTE EN SELLE : Götz Mahdi


Die letzte Woche

Image Ecrit le 18.07.2021 de Götz Mahdi
Equipe: Rathaus Radler
Municipalité: Unterhaching im Landkreis München

Die letzte Woche war nochmal etwas ganz besonderes, da ich am Freitag eine ganz besondere Herausforderung hatte.
Ich hatte mich dazu entschieden, mit dem Fahrrad von Unterhaching nach Nürnberg zu fahren.
Auf den Punkt gebracht war es extrem anstrengend und es hat einiges an Durchhaltevermögen gebraucht. Jedoch habe ich es geschafft und ich bin auch wirklich stolz auf mich. Wenn mir diese Tour eine Sache verdeutlicht hat, dann welches Selbstverständnis man mittlerweile für sein eigenes Reiseverhalten hat.
Wenn man sich mal überlegt, welche Mühen man ohne motorisierte Hilfsmittel auf sich nehmen müsste, dann überlegt man es sich zweimal, ob die nächste Reise wirklich zwingend notwendig ist.
Außerdem ist es eigentlich fast schon absurd, wenn man sich dann noch vorstellt, was es an Energie bräuchte, um auch noch mehr als eine Tonne Blech, mit hoher Geschwindigkeit über eine solche Distanz zu bewegen.
Dennoch muss ich festhalten, dass das Auto bei mir in meinem Leben noch immer seine Berechtigung hat und dass ich doch einige Einschränkungen in meiner Mobilität erleben musste. Für mich persönlich reicht das Angebot an lohnenswerten Alternativen noch nicht aus, um mein Auto wirklich abzugeben.
Die Entscheidung für dieses Experiment bereue ich kein bisschen und ich bin froh, dass ich es durchgehalten habe.

ImageImageImage

Partager: Facebook | Twitter

Woche 2

Image Ecrit le 11.07.2021 de Götz Mahdi
Equipe: Rathaus Radler
Municipalité: Unterhaching im Landkreis München

Heute möchte ich meiner zweiten Woche ohne Auto berichten. Das Wetter hat sich nicht wirklich verbessert und dementsprechend ähnlich sind auch meine Eindrücke im Alltag. Jedoch kann ich diese Woche über eine Reise berichten, die ich dieses Mal nicht mit dem Auto angetreten habe, sondern mit dem Zug. Ich bin für einen Geburtstag mit dem Zug nach Nürnberg gefahren. Die Reise mit dem Zug war an sich deutlich angenehmer als mit dem Auto. Jedoch muss ich schon sagen, dass der Preis deutlich höher war, als die Benzinkosten, welche ich mit dem Auto gezahlt hätte. Mit 60€ für den Weg hin und zurück, habe ich deutlich mehr gezahlt, als wenn ich mit dem Auto gefahren wäre. Außerdem habe ich auch länger gebraucht, da ich nicht nur die Strecke München-Nürnberg fahren musste, sondern zusätzlich noch von und nach Unterhaching, plus die Wegstrecke innerhalb von Nürnberg. Insgesamt war ich etwa 2,5 bis 3 Stunden unterwegs. Wenn ich jedoch das Auto genutzt hätte, wäre ich bei einer angepeilten Reisegeschwindigkeit von 120km/h nach etwas weniger als 2 Stunden angekommen. Demzufolge war meine Reise zwar angenehmer, aber dafür teurer und auch länger. Für die Zukunft wird für mich folglich die Reise mit der Bahn eine Alternative bleiben, jedoch noch nicht das Mittel der Wahl sein. Dafür ist mir tatsächlich das Preis-Leistungs-Verhältnis noch nicht attraktiv genug.
Am Wochenende habe ich wieder eine kleine Tour gemacht. Hier noch ein paar Bilder, als Eindrücke von dieser Woche.

Ich bin abermals gespannt auf die nächste Woche und das abschließende Wochenende.

ImageImageImage

Partager: Facebook | Twitter

Die erste Woche ohne Auto

Image Ecrit le 04.07.2021 de Götz Mahdi
Equipe: Rathaus Radler
Municipalité: Unterhaching im Landkreis München

Heute ist es so weit und ich berichte zum ersten Mal über meine Eindrücke als STADTRADEL-Star.

Bisher muss ich sagen vermisse ich das Auto noch nicht so sehr, da ich normalerweise unter der Woche nur äußerst selten mein Auto nutze. Jedoch muss ich gestehen, dass ich die Fahrten zum Hockeytraining (insgesamt 38km), quer durch die Stadt München nicht unbedingt gerne gefahren bin. Auch wenn die Stadt München viel für den Fahrradverkehr unternimmt, bleibt das Fahren im Stadtverkehr mit erhöhten Anstrengungen verbunden.
Die zahlreichen Abbrems- und Abbiegevorgänge hindern einen daran eine zügige Reisegeschwindigkeit halten zu können. Darüber hinaus ist es natürlich auch mental viel anstrengender und man kann dementsprechend weniger das Radfahren genießen
.
Für mich war jedoch neben der Strecke auch der zeitliche Mehraufwand durchaus spürbar. Mit dem Auto hätte ich insgesamt nur knapp eine Stunde benötigt. Mit dem Fahrrad benötige ich jedoch ziemlich genau die doppelte Zeit, was bei drei Trainingseinheiten pro Woche, etwa drei Stunden mehr Fahrtzeit bedeutet.

Wenn ich mir nun anschaue, wie der Weg zum Training mit dem ÖPNV funktionieren würde, dann muss ich leider feststellen, dass es gar länger als mit dem Fahrrad dauern würde. Deswegen ist der ÖPNV für mich hier keine sinnvolle Option. Wenn es nun auch noch (wie es zum Beispiel diese Woche der Fall war) andauernd regnet, dann muss ich ganz ehrlich gestehen, dass ich doch sehr gerne das Auto genutzt hätte. Das Training mit bereits durchnässter Kleidung zu beginnen und anschließend noch eine Stunde mit nasser Kleidung nach Hause zu fahren, macht nicht nur wenig Spaß, sondern kann auch schnell zu Erkältungen führen.

Abschließend muss ich festhalten, dass ich meine Arbeit und den Alltag (mit Ausnahme des Trainings) eigentlich auch gut ohne das Auto absolvieren konnte.
Achja und am Freitag war es dann endlich soweit und ich konnte das Fahrradfahren bei der ersten kleinen Tour mal so richtig genießen.

Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen und Wochenenden so mit sich bringen werden.

ImageImage

Partager: Facebook | Twitter