Blog VEDETTE EN SELLE : Werner Mader


Begegnungen und Gespräche

Ecrit le 19.07.2021 de Werner Mader
Equipe: Kulturverein Schneverdingen e.V.
Municipalité: Schneverdingen

Immer wieder einmal kommt es bei meinen Fahrten mit dem Rad vor, dass ich unterwegs Bekannten oder Freunden begegne. Dann halten wir meist an und klönen ein Weilchen. Fänden diese Begegnungen beim Autofahren statt, würde man nur kurz zum Gruß die Hand heben.
Ab und zu komme ich auch mit völlig fremden Radlern ins Gespräch: Mal schiebt sich plötzlich von hinten jemand auf einem Rennrad neben mich, und wir fahren dann einige Kilometer miteinander. Auch dabei ergeben sich meist tolle Gespräche. Man fragt, ob diese Straßensperrung oder jene Baustelle noch besteht oder gibt bzw. bekommt Tipps zu Strecken, die man noch nicht kennt. Ein andermal trifft man sich bei einer Pause oder beim gemeinsamen Unterstellen im Regenschauer. und immer ist durch das gleiche Unterwegssein gleich ein Gesprächsthema da.
Das Fahrrad hat also auch eine bedeutende soziale und kommunikative Seite!

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Westwärts: Radtour auf dem alten Bahndamm

Image Ecrit le 17.07.2021 de Werner Mader
Equipe: Kulturverein Schneverdingen e.V.
Municipalité: Schneverdingen

Mit meinem Enkel habe ich bei herrlichem Sommerwetter eine Radtour zum Eisessen nach Visselhövede gemacht. Zuerst ging es nach Grauen, von dort über Tewel, Platenkamp und Hartböhn auf einsamen Wegen nach Hiddingen. Von dort nutzten wir den komplett erneuerten Radweg bis Visselhövede, der dann innerorts wieder auf miserablem Untergrund (siehe meinen Eintrag vom 8. Juli) in die Stadt hineingeführt wird. Der weitere Weg Richtung Wittorf ist dann wieder neu hergerichtet. Ab Wittorf fährt man dann auf der ehemaligen Bahntrasse Richtung Brockel - ein wunderbares Erlebnis fernab aller Autostraßen. Da der Bahndamm streckenweise deutlich höher liegt als die Felder, hat man oft ganz andere, überraschende Blicke in die Landschaft. Ab Bothel ging es dann auf kleinen Nebenstraßen über Bellen nach Hemslingen und von dort auf dem Radweg zurück nach Lünzen. Am Ende standen 48,2 km auf dem Tacho meines Enkels.

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Geschenkte Reisezeit

Image Ecrit le 12.07.2021 de Werner Mader
Equipe: Kulturverein Schneverdingen e.V.
Municipalité: Schneverdingen

Da eine Autofahrt wegen Stadtradeln keine Option war, habe ich unsere Enkel zum Ferienbesuch mit der Bahn aus NRW abgeholt. Das ist dann schon eine sportliche Herausforderung: Statt zwei mal zweieinhalb Stunden Autofahrt nach Ausschlafen und gemütlichem Frühstück: Aufstehen am Sonntag um 6 Uhr. Die Reise mit dem Rad zum Schneverdinger Bahnhof, Zugfahrt mit Radtransport und einer Stunde Umsteigezeit in Hannover nach Löhne und dort mit dem Rad zum Wohnort der Enkel dauerte fast viereinhalb Stunden. Bei der Rückfahrt, nun mit drei beladenen Fahrrädern, bekamen wir dann auf dem Hauptbahnhof in Hannover eine Stunde Reisezeit kostenlos dazu geschenkt, weil (wieder einmal) ein Erixx-Zugpaar ausgefallen war. Aber: Es geht auch ohne Auto. Was immer wieder bei solchen Reisen auffällt: Radfahrer*innen sind kommunikative und hilfsbereite Menschen. Alle helfen einander beim Ein- und Aussteigen, wenn es im Zug mit den Stellplätzen eng wird. Und an diesem Sonntag waren sehr viele Menschen mit Rädern in der Bahn unterwegs!

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Benutzungspflichtige Radwege, Schutzstreifen und Seitenabstände

Ecrit le 08.07.2021 de Werner Mader
Equipe: Kulturverein Schneverdingen e.V.
Municipalité: Schneverdingen

Es ist gut, dass unser Landkreis die Benutzungspflicht für die meisten Rad- und Fußwege innerhalb geschlossener Ortschaften (schon vor einigen Jahren) aufgehoben hat. Das Gegenteil habe ich heute während meiner Abendrunde in Westerwesede im LK Rotenburg wieder einmal erlebt: Dort ist ein schmaler und extrem unebener Weg als benutzungspflichtiger Rad- und Fußweg vorgeschrieben.
Vielerorts sind in den vergangenen Jahren Schutzstreifen für Radfahrende auf den Fahrbahnen aufgebracht worden. Da besteht m. E. noch erheblicher Verbesserungsbedarf. Zum einen erschließt sich mir nicht überall, warum ein Schutzstreifen nur auf einer Fahrbahnseite besteht (z.B. in Neuenkirchen an der B 71 oder an mehreren Straßen in Bispingen und Soltau). Anderswo sind die Schutzstreifen zwar beidseitig aufgebracht, aber zu schmal (Rotenburger Straße in Schneverdingen). Und selbst solche Schutzstreifen halten manche Autofahrer:innen nicht davon ab, mit viel zu geringem Abstand Radfahrer:innen zu überholen oder ihnen zu begegnen.
Das passiert mir auch häufig auf den Straßen mit schmaler Asphaltfahrbahn (z. B. Lünzenbrockhof - Schülernbrockhof oder Haswede - Fintel): Manche Autofahrer:in riskiert extrem knappe Abstände (= weniger als 50 cm zwischen Außenspiegel und Fahrradlenker), um nur ja nicht mit zwei Rädern in den Seitenraum neben der Asphaltdecke ausweichen zu müssen.

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Die ersten 200 km sind geschafft

Image Ecrit le 06.07.2021 de Werner Mader
Equipe: Kulturverein Schneverdingen e.V.
Municipalité: Schneverdingen

Auf meiner Rückfahrt von einem Facharzttermin in Soltau habe ich heute die 200-km-Marke "geknackt". Dabei habe ich die Rückfahrt gleich genutzt, um eine neue Strecke zu erkunden. Die meisten der 200 km habe ich übrigens auf Alltagswegen zurückgelegt, also statt mit dem Auto zu fahren.
Während einer Tour am Sonntag entstand das Foto mit dem Fahrrad an meinem Lieblingsplatz: vor dem Kino in der Oststraße. Ich bin dort mit verschiedenen Aufgaben aktiv, und das Kino ist nun coronabedingt seit fast 16 Monaten geschlossen.

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Natur wahrnehmen

Image Ecrit le 02.07.2021 de Werner Mader
Equipe: Kulturverein Schneverdingen e.V.
Municipalité: Schneverdingen

Was neben vielem anderen auch ein großer Vorteil des Radfahrens ist, ist das Erleben der natürlichen Umgebung. Niemals würde man aus dem fahrenden Auto die Stieglitze am Feldrand zwischen Lünzen und Zahrensen wahrnehmen, die ich heute Vormittag auf der Fahrt zu meinem Kinodienst (Vorverkaufskasse, bald geht es endlich mit Kino in Schneverdingen wieder los!) dort beobachten konnte.
Auch am "Baumgeist", dem Gesicht auf dem Stamm einer Birke, wird man im Auto eher achtlos vorbeirauschen. Den habe ich bei meiner entspannenden Abendrunde (endlich eine Fahrt im Sonnenschein) heute am Straßenrand zwischen Schwalingen und Schülernbrockhof getroffen.
Apropos Auto: Dass diese Kraftfahrzeuge Automobile genannt werden, ist eigentlich Quatsch, denn wir Radfahrer*innen sind ja in Wirklichkeit automobil (= selbst beweglich)!

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Die beiden ersten Fahrten in Regenkleidung

Ecrit le 01.07.2021 de Werner Mader
Equipe: Kulturverein Schneverdingen e.V.
Municipalité: Schneverdingen

Das ging heute am ersten Stadtradel-Tag gleich "gut" los: Meine erste Fahrt von Lünzen nach Schneverdingen am Vormittag zum Wocheneinkauf auf dem Markt und im Bioladen startete (mit Anhängergespann) bei starkem Regen. Während der Rückfahrt mit beladenem Anhänger war das Wetter dann etwas besser, leichter Nieselregen und fast kein (Gegen-) Wind.
Die zweite Fahrt am Nachmittag zum Schafstall ging erneut in Regenkleidung bei starkem Regen los, später klarte es dann auf, und die Rückfahrt klappte sogar bei zweitweise Sonne. Schon kurz nachdem ich zu Hause war, schüttete es aber erneut wie aus Eimern. Beim Schafstall hatten sich wegen des Wetters nicht besonders viele Schneverdinger zum Auftakt versammelt. Aber alle, die dort waren, waren in guter Stimmung, es gab etliche anregende Gespräche und für mich gleich einige tolle neue Kontakte.

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