Blog VEDETTE EN SELLE : Sebastian Schrempp


25 Tage ohne Auto sind geschafft...

Ecrit le 20.07.2021 de Sebastian Schrempp
Equipe: Stadtverwaltung Rheinstetten
Municipalité: Rheinstetten im Landkreis Karlsruhe

25 Tage ohne Auto und mehrere hundert Kilometer auf dem Rad später stelle ich fest:

Das war wieder eine interessante Erfahrung für meine ganze Familie und mich.
Mitunter hielt sich der Spaß wegen der langen Regenphasen in diesem Jahr zwar in Grenzen, dennoch war es immer mit einem guten Gefühl verbunden, mit dem Rad zu Terminen zu kommen und auf dem Weg dorthin die Gedanken sortiert zu haben.

Zudem haben mir die 30 Stunden zusätzliche Bewegung auf dem Rad in den drei Wochen gut getan.

Auch wenn ich bei längeren Fahrten mehr Zeit für den Weg gebraucht habe, hat mir die erneute Teilnahme am Stadtradeln als "Star" mit dem kompletten Verzicht auf das Auto wieder deutlich gemacht, wie einfach Strecken der "Mitteldistanz" bis 15 Kilometer mit dem Rad zurück gelegt werden können. Auch bin ich jetzt um die Erkenntnis reicher, dass ich sogar mit dem Rad und dem Fahrradanhänger zum Baumarkt und zurück komme. :-)

Da die Städte Ettlingen und Karlsruhe hervorragend zu erreichen sind, nehme ich mir erneut vor, diese beiden Ziele wieder konsequenter mit dem Rad anzusteuern.

In Rheinstetten bin ich fast ohnehin nur mit dem Rad unterwegs. Das wird auch so bleiben.
Denn Radfahren kann man immer und überall.

Grüße
Sebastian Schrempp

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Habe ich den Sommer verschlafen?

Ecrit le 13.07.2021 de Sebastian Schrempp
Equipe: Stadtverwaltung Rheinstetten
Municipalité: Rheinstetten im Landkreis Karlsruhe

Dieses Jahr ist das konsequente Radfahren über einen Zeitraum von drei Wochen eine echte Prüfung. Morgens Regen. Mittags Regen. Abends Regen. Und bevor ich es vergesse: in der Nacht regnet es natürlich auch noch.
Ich bin zwar immer wieder durch getrocknet bevor es zum nächsten Termin weiter geht. Aber dort angekommen, geht sie dann wieder von vorne los, die Naß-Trocken-Transformation.

Die heute auf uns niedergeprasselten 45 Liter Regen auf den Quadratmeter werden nur noch durch die Wettervorhersage für Morgen getoppt. 75 Liter auf den Quadratmeter. Meine Termine sind in Dettenheim und Linkenheim. Das wird feucht.

Morgen Abend werde ich dann aber sicher sehr zufrieden zu Hause ankommen und auch stolz darauf sein, dass mich das Wetter in die Knie gezwungen hat. Nicht 4 Tage vor dem Ziel!
Denn das Radfahren macht auch bei Regen Spaß - gerade im Sommer, wenn die Temperaturen einen auch durchnäßt nicht frieren lassen.

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10 Tage nur mit dem Fahrrad und nur ein bisschen Pech mit dem Wetter...

Ecrit le 07.07.2021 de Sebastian Schrempp
Equipe: Stadtverwaltung Rheinstetten
Municipalité: Rheinstetten im Landkreis Karlsruhe

Hallo zusammen,
seit zehn Tagen habe ich numehr kein Auto von innen gesehen - abgesehen von Be- und Entladevorgängen für Fahrten, die von meiner Familie durchgeführt werden.

Drei Wochen komplett ohne Auto muss eigentlich ein Leichtes für mich sein. Das dachte ich mir zumindest bei meiner Anmeldung zu dieser Aktion - wie auch bei meiner ersten Teilnahme im Jahr 2018. Lege ich doch seit Jahren schon meine privaten und beruflichen Wege überwiegend mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück.

Mein ehrliches Zwischenfazit:
1) Es regnet zur Zeit sehr viel. Das erschwert mir die Wege mit Aktenordnern unter dem Arm und Anzug enorm. Ja, ich weiß. Es gibt "Ganzkörper"-Regenkleidung. Aber will ich mich jedesmal vor einer Gratulation zur Goldenen Hochzeit im Hausflur des Jubelpaares umziehen müssen?
2) Zum Glück habe ich derzeit viele Termine in der Stadt. Die kurzen Wege sind perfekt für das Fahrrad. Die Termine außerhalb liegen gerade glücklicherweise so in meinem engen Terminkalender, dass ich diese auch per Fahrrad erreichen kann. Und es sind deutlich weniger Außerhaus-Termine wie früher, da viele Besprechungen mittlerweile digital in Form von Videokonferenzen stattfinden.
3) Behördenbesuche in Karlsruhe und die Fahrt zum Hauptbahnhof mit dem Fahrrad sind mir seit Jahren geläufig. Aber hierfür Bedarf es auch der notwendigen Zeit in meinem Kalender. In den drei Wochen Autoverzicht entfällt mir die Option, doch noch schnell ein solches zu nutzen und etwas Zeit auf der Strecke reinzuholen.
4) Schön ist, dass ich eine Familie habe, die das alles mitmacht. So bin ich am Wochenende meiner Familie mit dem Fahrrad zum Campingwochenende hintergereist.

Ein Glück, dass ich mich zu dieser Aktion wieder durchgerungen habe. So war ich die letzten zehn Tage konsequenter bei Wind und Regen an der frischen Luft als sonst. Ich habe mich im Dienst dadurch mehr bewegt als sonst. Und ja, es tut gut, zwischen den Terminen auf dem Fahrrad die Gedanken kreisen zu lassen.

Innerorts bin ich mit dem Fahrrad verdammt schnell unterwegs. Ein Vorteil gegenüber dem Auto. Und ich kann immer "direkt vors Loch" fahren und dort parken. Ein noch größerer Vorteil.

Und jetzt etwas ganz wichtiges: Radfahren macht Spaß und ich nehme meine Umwelt viel bewußter wahr!

Mit meiner Teilnahme an der Aktion will ich dazu beitragen, die Menschen für das Radfahren zu begeistern. Vielleicht gelingt es mir, die Menschen für eine Fortbewegung ohne Auto (mit dem öffentlichen Nahverkehr, zu Fuß, mit dem Fahrrad) zu sensibilisieren.

Ich danke allen, die mitradeln, mitlaufen oder einfach derzeit und hoffentlich in Zukunft, weniger Auto fahren. Unserer Gesundheit und unserer Umwelt zur Liebe.

Grüße

Sebastian Schrempp

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Ein erneuter Anlauf: 21 Tage ohne Auto

Ecrit le 09.06.2021 de Sebastian Schrempp
Equipe: Stadtverwaltung Rheinstetten
Municipalité: Rheinstetten im Landkreis Karlsruhe

Ich bin motiviert von den Fußzehen bis in die Haarspitzen! 21 Tage kein privates Fahrzeug von innen zu sehen, das ist im eng getakteten Alltag zwischen vielen beruflichen und auch privaten Terminen ganz klar eine Herausforderung für mich. Das bedeutet auf der einen Seite etwas mehr Abstimmungsaufwand mit meinem Team im Rathaus, mit meiner Familie und meinen Freunden. Aber auf der anderen Seite habe ich dann mehr Zeit zwischen den einzelnen Terminen. Zeit, die ich ausschließlich zu Fuß, auf dem Rad, im Bus oder in der Bahn verbringe. Das wird dann hoffentlich genauso wie im Jahr 2018, als ich zum ersten Mal 21 Tag auf das Auto verzichtet habe. Die drei gewinnbringende Wochen mit viel Bewegung im Grünen, mit intensivem Denkphasen an der frischen Luft, mit viel mehr Kontakt zu den Menschen in unserer Stadt als auf auf den Wegstrecken mit dem eigenen Fahrzeug habe ich in guter Erinnerung. Für diese tolle Erfahrung meinen Alltag wieder bedingungslos umzuorganisieren? Das ist es mir wahrlich wert!

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