Blog VEDETTE EN SELLE : Markus Diepold


Zelten in Büchelberg

Image Ecrit le 25.07.2021 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Von Freitag auf Samstag fand das traditionelle Väter-Kinder-Zelten des Kindergartens Storchennest statt. Der Transport des Zeltes mit Zubehör hat wunderbar mit dem Lastenrad funktioniert. Einziger Zwischenfall: die kleine Tochter stürzte wieder kurz vor Erreichen der Zeltplatz-Wiese vom Fahrrad und zog sich am Armgelenk eine blutige Schürfwunde zu, sodass ich nochmals nach Hause radelte, um ein Pflaster zu holen. Auch das stellte aber kein Problem dar, da der Zeltplatz nur 800 Meter entfernt lag.
Da die Nacht im Zelt mit zwei Kindern nicht mit einer im eigenen Bett zu vergleichen ist, haben wir den Samstag trotz bestem Radelwetter ruhiger angehen lassen und keine weiteren Kilometer gesammelt.

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Und jährlich grüßt das Murmeltier: wieder einer platter Reifen beim Stadtradeln

Image Ecrit le 23.07.2021 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Mein Plan heute: Nach der Zeitungs- und Kindergartentour wollte ich zur Arbeit nach Triesdorf radeln, um dort die Zeugnisse meiner 11. Klasse auszuhändigen, die aufgrund von Blockbeschulung heute ihren letzten Schultag hatte. Anschließend wollte ich für die Heimfahrt ebenso auf den Zug verzichten und die Strecke komplett mit dem Rad zurücklegen, da das Wetter passte und so das Kilometerkonto um insgesamt knapp 30 km aufgefüllt werden würde. Doch wieder einmal sollte alles anders kommen...

Da ich schon seit einigen Tagen das typische Quietschen am Vorderrad bemerkte, das auf einen Bremsbelagwechsel hindeutete, habe ich mich zunächst darum gekümmert. Nach knapp 7000 km habe ich die Bremsbeläge schon einige Male ausgetauscht und bin darin mittlerweile geübt, sodass die Weiterfahrt nach einer Viertelstunde erfolgte. Hier sieht man wieder etliche Vorteile des Fahrrades gegenüber dem Auto: Kein lästiges Termin-Ausmachen bei einer Werkstatt, denn man kann sich meistens noch gut selbst helfen bei geringstmöglichem Werkzeugbedarf. Für neue Bremsbeläge reicht zum Glück auch Kleingeld aus, sofern frühzeitig gehandelt wird und nicht die Bremsscheibe auch noch gewechselt werden muss. Das ist mir zwar leider auch schon passiert, als mein innerer Schweinehund wieder einmal siegte und ich die Sache mit den Bremsen im wahrsten Sinne des Wortes „schleifen“ ließ. Doch selbst dann liegen die Kosten im Vergleich zum Besuch einer Auto-Werkstatt noch im Rahmen.

Das Schöne an der Fahrt zur Arbeit ist, dass ich je nach Witterung verschiedene Möglichkeiten besitze, um ans Ziel zu gelangen. Bei extremer Sonneneinstrahlung benutze ich z.B. den Fahrradweg von Muhr nach Merkendorf entlang der B13. Weite Teile der Strecke führen hier durch den Waldrand, sodass ich den Schatten des Kronendachs ausnutzen kann. Bei kühleren Temperaturen ohne Sonne wähle ich bevorzugt die Strecke entlang der Altmühl durch Ornbau hindurch. Für mich bedeutet dies Freiheit, für andere Leute eventuell Aufwand, da man sich schon für den Weg zur Arbeit mit dem Wetter beschäftigen muss. Da wählt man dann lieber die Komfortzone im Auto, wo tagtäglich das Murmeltier grüßt und die Arbeitsstrecke unabhängig vom Wetter immer mit den gleichen Arbeitsabläufen verbunden ist.

Wie beim letztjährigen Stadtradeln gab es auch diesmal wieder einen platten Reifen. Diesmal auf dem Weg von Triesdorf nach Hause. Bereits im letzten Jahr habe ich mir deshalb ein Pannen-Spray besorgt. Doch leider führte dessen Einsatz nicht zum gewünschten Erfolg, sodass ich entschied, das Rad bis zum Bahnhof in Triesdorf zu schieben, mit dem Zug nach Muhr zu fahren und von dort bis nach Hause zu gehen. In Zukunft werde ich wahrscheinlich wieder auf das herkömmliche Flickzeug zurückgreifen und dieses am Fahrrad mitführen, auch wenn es zunächst aufwändiger erscheint. Es funktioniert zumindest in den allermeisten Fällen auch bei größeren Löchern.

Summa summarum war die heutige Fahrradtour wieder einmal mit mehr Aufwand verbunden als geplant. Doch Pläne sollen ja sowieso nur eine grobe Richtschnur im Leben vorgeben, von der auch abgewichen werden darf und soll. Ich werde trotzdem auch zukünftig versuchen, den Weg zur Arbeit ohne Auto zurückzulegen. Leben muss meiner Meinung nach Aufwand bedeuten, damit man es wirklich Leben nennen kann...

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Lastentransport von der Baustelle

Image Ecrit le 20.07.2021 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Heute Abend bin ich noch 5 Runden mit jeweils einem Kilometer abgeradelt, um entsprechend viele Fenster von einem Hausabriss in der Nähe nach Hause zu transportieren und in meiner Werkstatt einzulagern. Wenn gerade Zeit ist, werden die Fenster eine neue Bestimmung in Form eines kleinen Gewächshauses finden...

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Panzerschlacht in Gunzenhausen

Image Ecrit le 19.07.2021 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Heute konnte ich endlich auch unsere älteste Tochter dazu überreden, sich für den Weg zur Schule auf ihren Drahtesel zu schwingen und den Bus links liegen zu lassen. Die Motivation kam daher, dass wir ihre beste Schulfreundin und Banknachbarin – und zufälligerweise Tochter meines Stadtradeln-Star-Kollegen Tobias – in Gunzenhausen abholten und wir so zu Dritt die Adresse, nämlich den Hindenburg-Platz 2, anvisierten. Für die Straße bzw. den Platz einer Grundschule könnte ich mir persönlich einen passenderen Namen vorstellen (z.B. Pippi-Langstrumpf-Platz). Aber die Verantwortlichen werden sich schon etwas dabei gedacht haben, dass man den Namen eines Weltkriegsveteranen, der den Russen eine empfindliche Niederlage in der Panzerschlacht von Tannenberg zugefügt hatte, auch heute noch vor allem bei Kindern in Erinnerung hält.
Der Straßenname passt allerdings wieder, wenn man sich kurz vor acht Uhr dort befindet. Denn man fühlt sich fast wie in eine historische Panzerschlacht zurückversetzt (nur in modern), wo von allen Seiten der Stadt junge Infanteristen zu Fuß versuchen, ins Bildungsgebäude einzudringen und dabei besonders Acht geben müssen, nicht von modernen Straßenpanzern, auch bekannt unter dem Kürzel SUV, überrollt zu werden. Das Komische dieser „zivilisierten Straßenschlacht“ ist allerdings, dass die erwähnten SUV-Panzer häufig nicht die sinnvolle Rolle eines Busses einnehmen, der viele Kinder von weiterer Entfernung hierher befördert, sondern dass diese oftmals nur deshalb hier verkehren, um gerade einmal einen einzigen Insassen zur Schule zu bringen, der genauso gut zu Fuß oder mit dem Rad dorthin hätte gebracht werden können. Naja, ziemlich deprimierend…
An einem Punkt sollte die Fahrt zur Schule mit dem Fahrrad nicht scheitern: die Stellplatzsituation. Diese möchte ich an dieser Stelle besonders positiv hervorheben (siehe Bild). Die Kinderfahrräder konnten dort gut abgesperrt werden und waren zudem überdacht.
Nach der Ablieferung der Kinder in der Schule folgte die Weiterfahrt nach Laubenzedel, um die jüngeren Geschwister zum Kindergarten zu bringen.

Nachmittags fuhr ich noch zur im wahrsten Sinne des Wortes „ausgezeichneten" Buchhandlung am Färberturm, kaufte dort zwei Bücher und begleitete meine Tochter auf ihrem Heimweg von der Schule. Insgesamt konnten wir das Strecken-Konto unserer Stadtradeln-Gruppe "Radlradler" um jeweils 11 Kilometer bereichern. Der Bus war zwar schneller, dafür waren wir zumindest schneller als die Schildkröte, die auf dem Radweg zwischen Büchelberg und Laubenzedel unterwegs war (siehe Bild). Und wieder zeigt sich: Im Leben kommt es auf die Perspektive an...

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Brezen-Aktion Teil 2 und Fahrt nach Ellingen

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Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Nachdem die letzte Woche jeder gesammelte Kilometer einen Kampf gegen die verschiedensten Formen von Regen bedeutete, bot der heutige Sonntag bei strahlendem Sonnenschein beste Ausflugsverhältnisse für alle Radler*innen. Am Ende zeigte meine Stadtradeln-App eine getrackte Strecke von 61 Kilometern an. Angefangen hat alles mit einer Fahrt zur Bäckerei bzw. zum Cafè Kleeberger, diesmal nicht in der Nürnberger, sondern in der Weißenburger Straße. Die Brezen-Aktion kann auch aufgrund des guten Wetters als voller Erfolg bezeichnet werden. Zusammen mit der Familie meines Stadtradeln-Star-Kollegen Tobias Reinhardt konnten wir ein ausgedehntes Frühstück genießen. Viele Gratis-Brezen wurden in Empfang genommen, da auch unsere Kinder mit ihren eigenen Drahteseln angereist waren.
Im Anschluss ging es weiter nach Windsfeld, wo es einen kleinen Zwischenstopp am Spielplatz gab. Die Kinderfahrräder haben wir danach abgesperrt, sodass bis zum Endziel in Ellingen die Kinder nicht weiter in die Pedale treten mussten. In der eindrucksvollen Residenz in Ellingen war Familiennachmittag mit tollem Kinderprogramm.
Insgesamt ein gelungener Radel-Sonntag.

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Nachwuchsarbeit - Vorbildfunktion erfüllt...

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Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Heute war zur Abwechslung mal ein richtig schönes Radelwetter. Da es aber im Garten auch noch einiges zu tun gab, beschränkten sich die heute gesammelten Kilometer hauptsächlich auf Alltagsfahrten, d.h. die frühmorgendliche Zeitungsroute und die Fahrten zum Kindergarten in Laubenzedel. Auch wenn ich die älteste Tochter bisher noch nicht dazu überreden konnte, mit dem Rad die Strecke zur Stephani-Grundschule zurückzulegen, bereitet es mir immer wieder Freude, wenn unsere beiden KiGa-Kinder voller Begeisterung lieber selbst mit ihren Fahrrädern fahren wollen anstatt die bequemere Alternative im Lastenrad zu wählen.
Bleibt zu hoffen, dass der Radl-Enthusiasmus lange anhält und nicht von cooleren und schnelleren Autos ausgebremst wird.

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Der Weg zur Arbeit - einmal trocken, einmal nass

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Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Auf dem Weg zur Arbeit nach Triesdorf gab es heute kein Nass vom Himmel. Eine äußerst angenehme Abwechslung, doch leider nicht von Dauer. Der Weg nach Hause war nämlich schon wieder von Regenschauern begleitet. Nützlich ist, dass sich die gefahrene Strecke mit Hilfe der Tracking-Funktion der Stadtradeln-App veranschaulichen lässt und durch die Pause-Taste die mit dem Zug zurückgelegte Strecke ausgespart werden kann (siehe Bild). Eine Zugfahrt mit Fahrradmitnahme ist in jedem Fall zu empfehlen, da man entspannt und nicht abgestrampelt zur Arbeit erscheint. Wünschenswert wäre allerdings ein barrierefreier Ausbau aller Bahnhöfe, um auch ohne größere Kraftanstrengung von einem Gleis zum nächsten zu kommen. Um noch mehr Menschen für einen klimafreundlichen Umstieg vom Auto zum Zug zu begeistern, sollten die Bahnhöfe auch allgemein attraktiver gestaltet werden. Bleibt zu hoffen, dass Gunzenhausen hier in der Region mit gutem Beispiel vorangeht und das geplante "Mobilitätszentrum Bahnhof" möglichst schnell in die Tat umsetzt.

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"Raindrops keep fallin' on my head"

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Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Regen, immer wieder Regen. Dieses Stadtradeln 2021 kann eine echte Herausforderung sein, wenn man sich kategorisch dazu entschließt, auf den Einsatz des von Wind und Wetter geschützten „Faradayschen Käfigs auf vier Rädern“ zu verzichten. Denn egal bei welchem Wetter man am Morgen aus dem Haus geht - ob bei Landregen, Dauerregen, Starkregen, Platzregen, Sprühregen, Nieselregen oder warmem Regen - in jedem Fall entfällt die komfortable Option, einfach ins Auto zu steigen und sich den Wetterverhältnissen zu entziehen.
So kann man die Sache sehen, muss sie aber nicht. Denn erst die echte alltägliche Konfrontation mit dem Wetter vor Ort fördert das Nachdenken über die lokale und globale Witterung sowie das Verständnis um die Zusammenhänge rund um das allgegenwärtige Thema Klimawandel. Und angesichts vieler überschwemmter Häuser auch hier in unserer Region wird einem klar, dass Beschwerden über fahrraduntaugliches Wetter ein Jammern auf sehr hohem Niveau ist, zumal es ja eine Erfindung namens Regenponcho gibt. Natürlich kann man auch ohne Poncho einfach dem Regen trotzen und mit der Einstellung aufs Rad steigen, dass durchnässte Klamotten wieder trocknen. Schwieriger wird es allerdings, wenn das Fahrrad nicht nur für Freizeitfahrten, sondern auch für den Weg zur Arbeit benutzt wird. In meinem Fall wären Schüler*innen wahrscheinlich nicht erfreut, wenn sie ihre Prüfungen mit Wasserflecken zurückbekommen. Wenn man also tatsächlich in Betracht zieht, mit dem Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel das Auto zu ersetzen, gilt es neben den harten Faktoren – d.h. den Kauf eines passenden Fahrrades – auch die weichen Faktoren zu berücksichtigen: Dazu zählen eben die Anschaffung eines passenden Regenponchos oder die Bereitstellung eines geräumigen Stellplatzes für das Rad. In unserer Garage wird dem Fahrrad im Verhältnis sogar mehr Platz als dem Auto eingeräumt (siehe Bild). Müsste ich das Fahrrad immer erst aus der hintersten Ecke der Garage holen, würde auch mein innerer Schweinehund oftmals gewinnen (was er ansonsten ohnehin oft genug tut) und mein Hintern würde auf dem schön gepolsterten Autositz landen.
Ein Umstieg vom Auto aufs Rad ist also oft mit einem radikalen Umdenken verbunden. Fahrradfahren ist gerade bei Regen umständlicher und aufwendiger. Doch ein Umdenken scheint immer notwendiger zu werden. Denn der so komfortable faradaysche Käfig hat einen entscheidenden Nachteil: Er bewegt sich meistens nur fort, wenn man Erdöl aus der Erde buddelt und verbrennt. Und das kann in übertriebenem Maße neben den bekannten Auswirkungen auch noch etwas anderes nach sich ziehen: sauren Regen...

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Kette gerissen, Hühnerfutter-Auslieferung und Sonstiges

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Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Heute ist von meinem Rad die Kette gerissen. Zum Glück passierte das Ganze erst auf dem Rückweg von der Arbeit kurz vor der Ankunft zu Hause. Somit musste ich nur die letzten 300 Meter schieben. Anschließend habe ich sofort die Kette wieder verbunden, um die Kinder vom KiGa rechtzeitig abholen zu können. Am Nachmittag lieferte ich die Hühnerfutter-Sammelbestellung, die heute bei uns eingetroffen ist, an die entsprechenden Haushalte in der Nachbarschaft aus. Später machten wir noch einen kleinen Ausflug zum Ritter-Spielplatz sowie zum Eiscafè "Franco Gelateria" in Wolframs-Eschenbach.

Ach ja, einen Unfall gab es heute auch noch: In der Früh kam die kleinste Tochter auf ihrer Radtour zum Kindergarten auf Abwegen und stürzte von ihrem Minirad. Da alles halb so schlimm und ohne Blutvergießen vonstatten ging, waren die anfänglichen Tränen schnell getrocknet und vergessen.

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Die klassische Igelsbachsee-Route

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Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Samstag und kein Regen in Sicht, im Gegenteil: Allerbestes Radelwetter. Deshalb ging es nach der Zeitungszustellung am Morgen und Wocheneinkauf am Vormittag weiter Richtung Brombachsee. Meinen anfänglichen Plan, den Brombachsee zu umrunden, habe ich schnell verworfen, nachdem ich festgestellt habe, dass ich nicht der Einzige mit dieser Idee war. Dabei ging mir die monatelange Diskussion über Center Parcs durch den Kopf und ich fragte mich, wo man im Sommer den Platz für die vielen zusätzlichen Touristen her bekommen wollte. Doch diese Frage hat sich ja mittlerweile erübrigt.
Die Alternativ-Route war schnell gefunden: Statt des mit Touristen überrannten Brombachsee umrundete ich den kleineren, überschaubaren und idyllisch gelegenen Igelsbachsee. Diese Radtour steht in unserer Familie mittlerweile alljährlich mindestens einmal auf dem Programm. Eine echte Empfehlung für jeden Radfahrer, da sich hier sonnige Abschnitte mit schattigeren Passagen durch den Wald abwechseln. An verschiedensten Spielplätzen wurde für die Kinder eine Pause eingelegt (siehe Bild). Leider war der Akku des Lastenrads nach 30 km leer, sodass wieder allein Muskelkraft gefragt war.
Alles in allem ein gelungener Radel-Ausflug.

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Wertvolle Fracht Teil 2 - diesmal aus Ansbach

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Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Nach der obligatorischen Zeitungstour früh am Morgen stand für den Vormittag wieder einmal die Abholung von Abschlussprüfungen an, die ich zu korrigieren hatte. Aufgrund der regnerischen Witterung sah mein Plan folgendermaßen aus:

1) Radtour zum Bahnhof in Muhr am See (3 km)
2) Mitnahme des Fahrrads im Zug bis zum Bahnhof in Ansbach
3) Radtour zum Beruflichen Schulzentrum in Ansbach (1,5 km) und anschließend wieder Rückfahrt, d.h. insgesamt eine Radstrecke von 9 km.

Doch es sollte anders kommen...

Nachdem ich am Bahnhof in Muhr das Zugticket gekauft und das Fahrrad die Treppe runter und wieder rauf auf die andere Seite der Gleise gewuchtet hatte, kam die Durchsage, dass aufgrund einer Bombenentschärfung der Zug nicht in Ansbach hält. Deshalb stieg ich bereits in Triesdorf aus und nach dem gewohnten „Treppengewuchte“ hoffte ich auf einen Schienenersatzverkehr, um die restlichen 16 Kilometer nach Ansbach nicht unter Dauerregen abstrampeln zu müssen. Zum Glück ließ der Bus nicht lange auf sich warten. An dieser Stelle möchte ich ein dickes Lob an den Busfahrer des Busunternehmers Hübel aussprechen, der äußerst freundlich war und für den auch die Mitnahme des Fahrrades kein Problem darstellte. In der Schule angekommen habe ich die Prüfungen wasserdicht mit Folie umschlossen und in die Satteltasche gepackt, sodass sie bei der Rückfahrt dem anhaltenden Regenwetter trotzen konnten. Da die Zugfahrt von Triesdorf nach Muhr aufgrund eines umgestürzten Baumes mit einer längeren Verspätung angekündigt wurde, entschloss ich mich die restliche Strecke einfach mit dem Rad durchzufahren. So wurden aus den geplanten 9 km Fahrradstrecke heute weit mehr als das Doppelte. Einen kleinen Zwischenstopp machte ich in Muhr am „Franziskus-Kerchla“. Dort ließ ich einmal die Glocken läuten, da trotz vieler widriger Umstände letztendlich alles geklappt hat. Ich konnte sogar noch pünktlich die Kinder vom Kindergarten abholen.
Ende gut, alles gut!

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Wertvolle Fracht aus Triesdorf und sonstige Strecken

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Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Gestern gab es beim Zustellen der Tageszeitung zwar weniger Nacktschnecken auf den Straßen, dafür war aber bereits ein Eichhörnchen unterwegs. Im Anschluss an die Beförderung der Kinder zum Kindergarten folgte die Weiterfahrt nach Triesdorf, um bei der Berufsschule die Abschlussprüfungen zur Korrektur abzuholen. Aufgrund des wechselhaften Wetters kam das Lastenrad mit Regenverdeck zum Einsatz, um die Prüfungen vor etwaigem Regen zu schützen.
Am Nachmittag gab es noch folgende Fahrradstrecken zu absolvieren:

1) Die Abholung der Kinder vom Kindergarten

2) Die Beförderung der ältesten Tochter zur Geburtstagsfeier einer Freundin aus Laubenzedel

3) Die Auslieferung eines Geflügel-Futtersackes nach Muhr am See

Immer dabei: ein Regenponcho, denn man weiß ja nie...

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Alltag bei durchwachsenem Wetter

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Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Am heutigen Montag begann der Tag wie immer um 05:00 Uhr morgens, damit die Bürger*innen des Gunzenhäuser Ortsteils Büchelberg pünktlich bis spätestens 06:00 Uhr mit der Tageszeitung versorgt sind. Diese tagtägliche Fahrradrunde summiert sich auf gut 5 km und ist eine angenehme "Wachmacherrunde", die ich nicht mehr missen möchte. Stolz bin ich darauf, dass ich seit Beginn meiner Tätigkeit als Zeitungszusteller im Oktober 2020 noch kein einziges Mal das Auto dazu benutzte, obwohl die winterliche Witterung an einigen Tagen für die Fahrt mit dem Fahrrad grenzwertig war. Doch die angenehme Ruhe in den frühen Morgenstunden sowie die Begegnung mit Tieren wie Rehen, Igeln und Hasen in den Vorgärten sind durch nichts zu ersetzen. Heute gab es unterwegs leider nur sehr viele Nacktschnecken zu beobachten (siehe Bild).
Um halb acht stand die Fahrt zum Kindergarten in Laubenzedel an. Da unser Sohnemann fahrradbegeistert ist und auch seine kleine dreijährige Schwester seit ein paar Wochen sich am liebsten auf ihrem Mini-Fahrrad fortbewegt, konnte ich das Lastenrad stehen lassen und begleitete die beiden mit dem "normalen" Fahrrad. Gut für das Kilometerkonto unseres Teams, wenn alle ihr eigenes Fahrrad benutzen. Allerdings kostet es mehr Zeit, da die Beförderung mit dem Lastenrad 5 Minuten dauert, die Begleitung der kleinen Radler aber schon annähernd 15 Minuten in Anspruch nimmt. Entschleunigung schadet aber im Allgemeinen nicht, wenn man mit der richtigen Einstellung an die Sache herangeht.
Ansonsten gab es heute noch eine Fahrt nach Gunzenhausen. Beim „Hanselmann“ galt es Weck-Gläser zu kaufen, um der Kirschen-Schwemme Herr zu werden...

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Tag 19 bis 21 - Ganz normaler Alltag

Ecrit le 19.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Im Endspurt des Stadtradeln-Zeitraums gab es für mich keine großen Aktionen mehr. Obwohl ich mir am Samstag aufgrund des schönen Wetters schon noch eine größere Tour mit der Familie vorgenommen habe, sind - wie das Leben eben so ist - Kleinigkeiten dazwischen gekommen, sodass es bei den "Alltagsradltouren" geblieben ist, d.h. die Fahrt zum Kindergarten in Laubenzedel oder der Wocheneinkauf in Gunzenhausen. Nichtsdestotrotz bin ich mit meinen gut 600 km Fahrradstrecke im dreiwöchigen Aktionszeitraum mehr als zufrieden, wobei dies natürlich nicht repräsentativ für mein gewöhnliches Pensum mit dem Fahrrad ist. Würde ich nämlich tatsächlich das ganze Jahr über mit dem jetzt ermittelten Ergebnis rechnen, käme ich im Jahr auf über 10 000 km und wäre damit schon näher an der durchschnittlichen jährlichen Autostrecke von 12000 km dran. Tatsächlich habe ich aber erst jetzt – wie bereits berichtet – nach zwei Jahren 8000 km „erradelt“. Mein Ziel ist und bleibt weiterhin, die Autofahrten auf ein Minimum zu reduzieren bzw. nach Ende der Elternzeit die Anschaffung eines eigen Autos zu vermeiden und stattdessen für den täglichen Weg zur Arbeit das Fahrrad in Verbindung mit dem Zug zu benutzen.

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Tag 18 - Verregneter Alltag

Ecrit le 15.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Am heutigen Mittwoch war es wieder einmal Zeit, das Regenverdeck auf das Lastenrad aufzuspannen, da es den ganzen Tag über immer wieder Niederschläge gab. Um nicht als Rabenvater hingestellt zu werden, der seine Kinder selbst bei Regenwetter mit dem Fahrrad zum Kindergarten fahren lässt und dabei riskiert, dass diese nass werden, habe ich mich diesmal dazu entschlossen, alle mit dem Lastenrad zu befördern. Nichtsdestotrotz möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass erfahrungsgemäß Kinder den größten Spaß daran haben, auch bei angesagtem Regenwetter mit dem Fahrrad zu fahren und die Freude auch nicht dadurch geschmälert wird, wenn man einmal von einem Regenschauer erwischt wird. Doch heute wollte ich mir die bereits gemachte Erfahrung ersparen, dass Autofahrer durch langsames Nebenherfahren Kontakt mit mir aufnehmen wollen und bei herabgelassenen Fenstern durch Zuruf anbieten, die Kinder vom Fahrrad zu erlösen und per Auto zum Ziel zu bringen...

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Tag 17 - Tour um den Igelsbachsee

Ecrit le 15.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Da dieser Dienstag wettermäßig noch sonnig und angenehm warm war, sind wir 10 Kilometer nach Absberg zum Müßighof geradelt und haben dort Kuchen gegessen. Im Anschluss ging es weiter einmal rund um den Igelsbachsee. Dieser idyllisch gelegene See ist gerade für Radfahrer bestens erschlossen und sehr abwechslungsreich in der Streckenführung gestaltet, da auf sonnigere Wege entlang des Sees immer wieder kleinere Abschnitte durch den Wald folgen. Zu Hause angekommen wurden insgesamt 35 Kilometer für diese Tour auf dem Lastenrad abgestrampelt.

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Tag 16 - 8000 Kilometer geschafft...

Ecrit le 14.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Heute bin ich zwar nur relativ wenig geradelt, aber trotzdem wurde nun die Achttausend-Kilometer-Marke auf der Kilometeranzeige des gut zwei Jahre alten Lastenrads geknackt. Wenn man bedenkt, dass der deutsche Autofahrer eine durchschnittliche Fahrleistung von knapp 12000 Kilometern pro Jahr hat (Stand: 2019), finde ich es schon bemerkenswert, dass ich jährlich auf fast ein Drittel dieser durchschnittlichen Autostrecke komme. Ich bin häufig am Überlegen, wie hoch die Einsparung ist, wenn ich das Auto liegen lasse und stattdessen mit dem Fahrrad fahre. Hier eine kleine Überschlagsrechnung ohne Anspruch auf Vollständigkeit: 4000 km Fahrradstrecke pro Jahr bedeuten für unser Auto (VW Caddy), das pro Tankfüllung (ca. 50 Liter) im Durchschnitt 700 km weit fahren kann, rund 6 Tankfüllungen. Bei einem Dieselpreis von 1,20 Euro pro Liter entspricht dies dann Kosten von 360 Euro im Jahr allein für den Treibstoff. Mit dem Fahrrad spart man sich aber zudem noch die Kfz-Steuer sowie Versicherung oder den jährlichen Reifenwechsel. Nicht zuletzt sind Reparaturen in der Regel um einiges günstiger als die Kosten, die sich aufsummieren, um beispielsweise ein Auto wieder alle zwei Jahre TÜV-konform zu machen. Wenn man dann noch in Relation setzt, dass ein „normales“ Auto heute ungefähr 1,4 Tonnen wiegt (Tendenz steigend) und mein Lastenrad mit seinen knapp 50 kg Eigengewicht lediglich knapp 4 Prozent dieses Gewichts einnimmt, dann wird einem erst richtig klar, wie enorm die Energieeinsparung ist, wenn man Strecken mit dem Fahrrad zurücklegt, da man nur einen Bruchteil des Eigengewichts eines Autos bewegen muss. Also alles in allem: Man ist immer gut beraten, gerade für Kurzstrecken das Fahrrad zu benutzen. Ich jedenfalls habe den Kauf des Lastenrads anstelle eines Autos bisher aus ökologischen Gründen sowieso noch nie bereut und mit zunehmender Streckenleistung auch in finanziell-ökonomischer Hinsicht nicht.

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Tag 15 - Zweite Brezen-Aktion

Ecrit le 13.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Heute fand die zweite Brezen-Aktion im Rahmen von Stadtradeln in Gunzenhausen statt. Auch diesmal gab es wie am Sonntag davor eine Gratis-Breze für jeden Radfahrer, der seinen Einkauf bei der Bäckerei Kleeberger mit dem Fahrrad erledigte. Obwohl für mich die Bäckerei im Vergleich zur Filiale in der Nürnberger Straße weiter weg gelegen ist, habe ich natürlich trotzdem die längere Strecke in Kauf genommen.

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Tag 14 - Wocheneinkauf

Ecrit le 13.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Wenn man in einer Stadt wie Gunzenhausen seinen Wocheneinkauf mit dem Lastenrad erledigt, ist man gefühlt immer ein Stückchen mehr der Öffentlichkeit bzw. der Neugierde von Passanten ausgeliefert als mit dem Auto. Das liegt zum einen daran, dass hier im Vergleich zu größeren Städten wie München, Nürnberg oder Regensburg ein Lastenrad nur sehr selten zu sehen ist und zum anderen, dass neugierige Blicke in die mit Einkäufen befüllte Transportbox gerade ohne Verdeck unvermeidbar sind, zumal die Geschwindigkeit des Fahrrades im Vergleich zum Auto immer geringer ist, wodurch die Einkäufe von anderen Verkehrsteilnehmern genauer inspiziert werden können. Doch zumindest muss man sich nicht mehr schämen, wenn aus der Transportbox eine Packung Toilettenpapier herausragt, was in vorangegangener Corona-Lockdown-Zeit nicht so unproblematisch war, da man sich der „Klopapier-Hamsterei“ verdächtig machte. Insofern schon wieder ein Stückchen mehr Normalität, was auch im Bild durch die Kondensstreifen der Flugzeuge am Himmel deutlich wird...

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Tag 13 - Familienausflug zum Wille-Kinderzoo

Ecrit le 10.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Heute wurde das Lastenrad sehr stark beansprucht. Ziel war der Wille-Kinderzoo im knapp 40 Kilometer entfernten Haslach, zu dem wir über Teile des sogenannten "Karpfenradweges" gelangten. Der erste Zwischenstopp dieser Route war der Spielplatz in Ornbau, von wo es weiter Richtung Königshofen an der Heide ging, das aufgrund des Marienmünsters schon von weitem zu sehen ist. Direkt neben dieser eindrucksvollen Kirche befindet sich der Landgasthof zur Linde mit Metzgerei, wo wir eine Brotzeit machten. An dieser Stelle sei gesagt, dass die Leberkässemmeln besonders lecker und alle Mitarbeiter äußerst freundlich und zuvorkommend waren. Es wurde auch noch angeboten, den Fahrrad-Akku während der Brotzeit aufzuladen, was sich als sehr hilfreich herausstellte, da bei starkem Gegenwind, voller Auslastung der Transportbox mit drei Kindern und trotz Fahrt auf niedrigster Energiestufe die Akkukapazität nicht ausgereicht hätte. Nach circa zwei Stunden Fahrt erreichten wir den Kinderzoo in Haslach, der unter anderem eine Pferdeshow sowie ein Elefanten-Fotoshooting als Hauptattraktion zu bieten hatte. Der Heimweg fühlte sich auch Dank des Rückenwindes sowie der gemütlichen Einkehr im Gasthof "Zum Hirschen" angenehmer an. Auf dem Weg dorthin konnte man zudem viele Störche auf den angrenzenden Wiesen beobachten. Wenn eine knapp 80 Kilometer lange Fahrradfahrt darauf abzielt, Tiere anzuschauen, gilt der alte konfuzianische Spruch mehr denn je: "Der Weg ist das Ziel!".

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Tag 12 - Alltag

Ecrit le 10.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Am Donnerstag ging es wieder wie jeden Werktag darum, bei der täglichen Fahrt zum Kindergarten die beiden Kinder im Auge zu behalten und auf der zwei Kilometer langen Strecke den anscheinend im Menschen veranlagten Drang zum Wettkampf auf ein erträgliches Maß zu bändigen. Danach fuhr ich weiter nach Gunzenhausen, da ich eine Kleinigkeit für die Werkstatt benötigte, was wie immer beim "Hanselmann" zu holen war.

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Tag 11 - Nichts Besonderes...

Ecrit le 08.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Heute morgen bei der Fahrt zum Kindergarten merkte ich erst relativ spät, dass ich keinen Akku am Fahrrad hatte, da dieser an der Ladestation zu Hause hing. Dabei wurde mir erst wieder so richtig bewusst, welche Erleichterung ein e-bike bzw. Pedelec im Vergleich zum herkömmlichen Fahrrad mit sich bringt. Selbstkritisch muss ich zugeben, dass ich die elektrische Unterstützung des Fahrrades nicht missen möchte und im Prinzip gesamtgesellschaftlich genau darin das Problem einer Mobilitätswende hin zu ökologisch nachhaltigerem Verkehr liegt. Jeder Mensch gewöhnt sich im Laufe seines Lebens an immer bequemere und schnellere Formen der Fortbewegung - angefangen mit dem Gang auf zwei Füßen über das Fahrrad bis hin zum Auto oder Flugzeug - und möchte ungern wieder einen Schritt zurück machen, wo doch genau das in der heutigen Zeit notwendig wäre. Ich weiß nicht, wie hoch der Kohlestromanteil bei der Aufladung meines 500 Wh Fahrradakkus ist, sodass es letzlich sinnvoller wäre wieder einen Schritt zurück zu reiner Muskelkraft zu gehen. Natürlich kann ich den ökologischen Fußabdruck meines Fortbewegungsmittels im Vergleich zum Auto wieder schönrechnen, indem man bedenkt, dass gerade auf Kurzstrecken der Energieaufwand eines Pedelecs nur einem Bruchteil dem eines Autos entspricht, ganz zu schweigen vom exorbitant geringeren Gewicht des zu transportierenden Gefährts. Nichtsdestotrotz kann der Autofahrer genau die gleichen Vergleichsrechnungen in Hinblick auf das Flugzeug anstellen und so wieder auf andere mit dem Finger zeigen. Das mag der persönlichen Gewissensberuhigung etwas bringen, dem Klima bringt es nichts... Auf jeden Fall sollte man in Zukunft auch bei der Aktion Stadtradeln darüber nachdenken, ob Pedelecs und "Normalfahrräder" wirklich auf einer Stufe zu sehen sind, oder ob es nicht sinnvoller wäre, Radfahren ohne e-Antrieb in irgendeiner Form aufzuwerten.

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Tag 10 - Fahrt durch den Mönchswald nach Mitteleschenbach

Ecrit le 07.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Neben den Alltagsfahrten zum Kindergarten bin ich heute Vormittag nach Gunzenhausen gefahren, um beim "Hanselmann", einem Fachgeschäft für Haushaltswaren, Gartenbedarf, Werkzeug und Eisenwaren, drei Schrauben für ein Fein-Multifunktionswerkzeug zu besorgen, da mir das Gerät gestern Abend kaputt ging. Wieder einmal volles Lob für dieses Gunzenhäuser Traditionsgeschäft, das die passenden Schrauben parat hatte, sodass ich zu Hause angekommen das Werkzeug gleich reparieren konnte. Am Nachmittag fuhren wir alle durch den an Büchelberg angrenzenden, auch für Radfahrer gut erschlossenen und wunderschönen Mönchswald nach Mitteleschenbach und machten dort zur Freude der Kinder Halt an zwei Spielplätzen, wo diese dutzendmal die Funktion der Tarzan-Seilbahn und der übrigen Spielgeräte auf Herz und Nieren überprüften. Mit dem Heimweg summierte sich diese Radtour insgesamt auf circa. 29 Kilometer.

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Tag 9 - Wocheneinkauf und Einbruch ins Auto

Ecrit le 06.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Der Wochenbeginn heute zeigt sich wettermäßig von seiner besten Seite zum Radeln, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Dementsprechend fuhren die Kinder wieder selbst mit dem Fahrrad zum Kindergarten, wohin ich sie mit dem Lastenrad begleitete. Anschließend fuhr ich weiter nach Gunzenhausen, um den Wocheneinkauf zu erledigen. Feste Anlaufstellen sind dabei der Käsladen in der Nähe der Kirche sowie der Naturkostladen "MundArt" an der Kreuzung Richtung Weißenburger Straße. Dabei liegt ein entscheidender Vorteil des Fahrrades gegenüber dem Auto darin, dass man meistens direkt vor dem Ladeneingang einen Stellplatz für das Rad findet und einem so die lästige Parkplatzsuche inklusive Parkscheinlösung erspart bleibt. Kaum waren die Einkäufe daheim verräumt, bekam ich einen Anruf von einer Nachbarin, die mich um Hilfe bat, da ihr Mann ihr Auto verschlossen hatte, in dem sich ihr Schlüssel befand. Da mir als Stadtradeln-Star lediglich verboten ist, in ein Auto zu steigen - also es kein Verbot gibt, ein abgeschlossenes Auto aufzubrechen - konnte ich meine Hilfe anbieten. Ich holte einen Draht aus der Werkstatt und schwang mich auf meinen Drahtesel. Der Draht diente dazu, durch einen Spalt an der Autotür die Fensterkurbel zu betätigen, sodass man durch das so geöffnete Fenster an den Schlüssel herankam. Im Anschluss an die erfolgreiche Hilfsaktion musste ich noch zweimal nach Laubenzedel radeln, um die Kinder vom Kindergarten abzuholen: den Sohn bereits zum Mittagessen und die Tochter erst nachmittags nach Ende des Vorschulprogramms.

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Tag 8 - Brezen-Aktion bei der Bäckerei Kleeberger

Ecrit le 05.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Heute, am achten Tag des Gunzenhäuser Stadtradeln-Zeitraums, fand die traditionelle Brezen-Aktion bei der Bäckerei Kleeberger statt. Von 9 bis 11Uhr wurden von Frau Pappler und mir am Eingang der Bäckerei Kleeberger in der Nürnberger Straße Gratis-Brezen an alle verteilt, die ihre sonntägliche Fahrt zum Bäcker nicht mit dem Auto, sondern dem Drahtesel zurückgelegt haben. Mit dieser Aktion sollte nicht nur auf das Stadtradeln in Gunzenhausen aufmerksam gemacht werden, sondern auch dafür sensibilisiert werden, dass für kurze Strecken z.B. zum Bäcker auch aus ökologischen Gründen besser das Fahrrad genutzt werden sollte. Auch wenn die Vielzahl der am Parkplatz rangierenden SUVs deprimierend wirkte, konnten dennoch etliche Radfahrer für ihr Abstrampeln am Sonntagmorgen mit dem leckeren Laugengebäck belohnt werden. Auch meine ganze Familie kam später noch mit dem Lastenrad vorbei und freute sich über die kostenlosen frischen Brezen.

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Tag 7 - Bahnfahrt mit Fahrrad...

Ecrit le 05.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Am heutigen Samstag beschlossen wir mit der Bahn in die Oberpfalz zu reisen, um an einer Geburtstagsfeier teilzunehmen. Um von Gunzenhausen ins ca. 100 km entfernte Batzhausen zu gelangen, sind leider drei Umstiege nötig. Wenn man alleine unterwegs und einigermaßen rüstig ist, mag eine derartige Bahnfahrt mit Fahrradmitnahme zwar anstrengend aber machbar sein. Fährt allerdings eine fünfköpfige Familie, wobei zwei Kinder im Alter von 4 bzw. 5 Jahren ihre eigenen Fahrräder dabei haben und ein zweijähriges Kind im Kindersitz am Lenker mitgenommen werden muss, dann wird die ganze Sache zur stressigen Tortur, vor allem dann, wenn der Umstieg von einem zum anderen Gleis nicht barrierefrei ist. So musste schon der erste Umstieg in Pleinfeld minutiös durchgeplant und das genaue Prozedere im Vorfeld besprochen werden, um den Anschlusszug nicht zu verpassen: Der Zug hält an, meine Frau steigt mit den Kindern aus, ich wuchte die 4 Räder aus dem Zug, die Räder werden bis zur Treppe geschoben, meine Frau geht schon mal mit den Kindern zum anderen Gleis, ich trage die Räder derweil die Treppe herunter und auf der anderen Seite wieder die Treppe rauf und schließlich müssen alle Räder noch ins richtige Zugabteil gebracht werden. Und das alles noch mit Mundschutzmasken. Doch zum Glück waren vielleicht auch coronabedingt nicht allzu viele Bahn-Reisende unterwegs und die Bahnmitarbeiter sehr hilfsbereit beim Einladen der Räder. Auch die Radtouren von Büchelberg bis zum Gunzenhäuser Bahnhof sowie vom Bahnhof in Batzhausen bis zum Ziel waren äußerst angenehm. Im Großen und Ganzen bin ich damit zufrieden, die Reise ohne verpassten Zug oder längere Wartezeiten geschafft zu haben. Außerdem bin ich um die Erfahrung reicher geworden, dass ein Familienausflug mit der Bahn im Grunde sehr entspannend sein kann, aber mit zusätzlichen Fahrrädern mühseliger als gedacht.

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Tag 6 - Bestes Radelwetter

Ecrit le 03.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Am heutigen Freitag verlief alles reibungslos: Nach der Fahrt zum Kindergarten fuhr ich weiter über Sinderlach nach Gunzenhausen, um Baumaterialien zu besorgen. Mittags holte ich die Kinder wieder vom KiGa ab und nachmittags fuhr ich ein zweites Mal nach Gunzenhausen. Heute wurde außerdem noch die Restmülltonne geleert. Da unser Haus am Dorfrand relativ weit abseits der Straße liegt, an der die Müllabfuhr entlang fährt, schwinge ich mich meistens auch für solch kleinere Ministrecken aufs Fahrrad und ziehe die zu leerenden Tonnen an einer Hand hinter mir her. Derartige "Radtouren" werden meiner Meinung nach aber nur dann gemacht, wenn das Fahrrad schnell griffbereit in der Garage steht und nicht erst aus dem letzten Eck womöglich noch über eine Treppe geschleppt werden muss, bis es los gehen kann.

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Tag 5 - Wieder mal vom Regen erwischt...

Ecrit le 02.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Der Tag beginnt mit der Hoffnung, dass die angekündigten Regenschauer erst am späten Nachmittag oder Abend kommen. Um acht Uhr war auch noch die Sonne am Himmel zu sehen, sodass die Kinder motiviert selbst ihre Fahrräder sattelten und ich sie mit dem Lastenrad zum Kindergarten begleitete. Gerade innerhalb der Ortschaften gestaltet sich eine Fahrradfahrt mit Kindern etwas umständlicher, wenn auf den Gehwegen, die zum Teil auch als Radweg zu benutzen sind, die zu leerenden Mülltonnen abgestellt sind, die dann im Slalom umfahren werden müssen. Doch auch das war am heutigen Donnerstag, an dem die grüne Papiertonne dran war, machbar. Kurz bevor wir den Kindergarten "Storchennest" in Laubenzedel erreicht hatten, hörten wir bereits die Störche klappern, deren Nest sich auf einem alten Haus neben der Kirche befindet, sodass ich es mir nicht nehmen ließ, einen kurzen Stopp für ein paar Fotoaufnahmen zu machen. Im Anschluss ging es weiter zum Wochenmarkt am Gunzenhäusener Marktplatz, der jeden Donnerstag stattfindet. Auf der Rückfahrt zog sich der blaue Himmel relativ rasch zu, sodass ich auf dem Lastenrad das Regenverdeck zum Schutz für die jüngste Tochter montierte. Kurz vor der Ankunft zu Hause kam ein Gewitter mit heftigem Regen auf, sodass ich patschnass diese Radtour beendete.

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Tag 4 - Der große Lastenrad-Vergleich

Ecrit le 01.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Am vierten Tag der Gunzenhäuser Stadtradeln-Aktion habe ich mir vorgenommen, einen Vergleich zwischen zwei unterschiedlichen Lastenrädern vorzunehmen. Doch vormittags musste zunächst das Pflichtprogramm absolviert werden, sprich die Beförderung der Kinder zum Kindergarten frühmorgens sowie die Abholung am Mittag. Dazwischen erledigte ich die Gartenarbeit und setzte unter anderem eine neue Brennnessel-Jauche zur Tomatendüngung an. Da bei uns im Grundstück weit und breit so gut wie keine Brennnesseln wachsen, bin ich mit dem Lastenrad zum Eichenberger Weiher gefahren, um dort eine Ladung Brennnesseln zu ernten.
Nachmittags bin ich mit der ganzen Familie zum Marktplatz in Gunzenhausen geradelt, um das neu von der Stadt angeschaffte Babboe-Lastenrad für eine kleine Testfahrt um den Altmühlsee auszuleihen. Im Großen und Ganzen war unsere Familie mit dem dreirädrigen Lastenrad zufrieden, wobei es sich im Vergleich zum zweirädrigem Lastenrad von UrbanArrow nicht ganz so spritzig fahren ließ trotz des sogenannten Carving-Mechanismus, durch den sich die Transportbox flexibel mit in die Kurven bewegt. Der entscheidende Vorteil eines dreirädrigen Lastenrad ist aber sicherlich das höhere Sicherheitsgefühl, da das Rad im Gegensatz zur zweirädrigen Konkurrenz eigentlich nicht umfallen kann, was gerade beim Kindertransport eine große Rolle spielen kann. Die Probefahrt mit dem stadteigenen Babboe-Lastenrad führte entlang des Altmühlsees mit einer Zwischenstation am Abenteuerspielplatz in Wald und erstreckte sich auf eine Länge von 10 Kilometern. Mein Dank gilt Frau Tschech von der Stadtverwaltung Gunzenhausen, die mir diese interessante Probefahrt ermöglicht hat.

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Tag 3 - Alltag ohne Probleme

Ecrit le 01.07.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Nach zwei eher problematischen Tagen kann der heutige Dienstag keine besonderen Vorkommnisse aufweisen. Die Kinder wurden frühmorgens zum Kindergarten begleitet, wobei die zwei älteren wieder einmal sehr motiviert eigene Kilometer für unser Team gesammelt haben und ich die jüngste im Kindersitz vorne am Lenker meines Fahrrades beförderte. Die werktägliche Fahrt zum Kindergarten geht meistens relativ entspannt über die Bühne. Bei zwei Fahrradfahrern im Alter von 4 bzw. 5 Jahren gehört es allerdings dazu, diese immer wieder auf das Rechtsfahrgebot hinzuweisen und ständig eingeforderte Wettrennen auf ein notwendiges Maß zu beschränken.
Im weiteren Verlauf des Tages radelte ich zusammen mit meiner Frau nach Gunzenhausen, um dort Einkäufe zu erledigen. Gegen Mittag holte ich die Kinder wieder vom KiGa ab. Dabei war erneut festzustellen, dass die Fahrt nach Hause besonders für Kinder beschwerlicher ist, da wie der Ortsname Büchelberg bereits andeutet, es nicht nur ebene Landschaften sondern auch gewisse Steigungen zu überwinden gilt. Doch zum Glück befindet sich genau mittig zwischen den Dörfern Laubenzedel und Büchelberg eine Bank, auf der wir uns eine Pause gönnten...

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Tag 2 - Alltag mit Schwierigkeiten

Ecrit le 29.06.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Nachdem unsere erste Stadtradel-Tour mit einer Panne zu Ende ging, habe ich mir vorgenommen, am heutigen Montag das Lastenrad zum Radsport Gruber in Gunzenhausen zu bringen, um dort einen neuen Schlauch am Hinterrad anbringen zu lassen. Für die Strecke bis dorthin habe ich provisorisch einen passenden "Zwei-Enden-Schlauch" montiert, da mir die Demontage des Hinterrads mit der stufenlosen Nuvinci-Schaltung zu kompliziert erschien. Als ich die Kinder mit ihren Fahrrädern zum Kindergarten begleitete, merkte ich bereits, dass das Hinterrad nicht ganz so rund lief wie mit einem normalen Schlauch. Auf halber Strecke nach Gunzenhausen hörte ich dann ein Zischen und die Luft im Hinterrad war erneut draußen. Die Reparatur des Schlauches scheiterte dann auch noch an der Größe des Lochs im Schlauch, da ich den letzten größeren Flicken bereits Wochen zuvor für die Reparatur des Schubkarrenrades aufgebraucht hatte. Unter normalen Bedingungen wäre es mir jetzt zu viel gewesen und ich hätte das Lastenrad auf einen Anhänger geschnallt und mit dem Pkw zum Ziel befördert. Aber da man als Stadtradeln-Star ja kein Auto von innen sehen darf, beschloss ich kurzerhand die übrige Strecke bis zur Fahrradwerkstatt zu schieben. Endlich angekommen stellte ich fest, dass ich nicht der einzige bin, der sein Fahrrad reparieren lassen will. Dies bedeutete, dass ich das Lastenrad erst nachmittags ab 15 Uhr wieder abholen konnte. Doch zum Glück im Unglück musste meine Frau heute vormittag nicht zur Arbeit fahren und konnte dadurch unsere zweijährige Tochter abholen, die mich dann auf meinem Heimweg per pedes nicht begleiten musste. Kaum daheim war es dann schon Zeit, Ferdinand vom Kindergarten abzuholen. Diesmal begleitete ich ihn mit meinem "normalen" Fahrrad und gemeinsam sammelten wir vier Kilometer auf unser Teamkonto. Dasselbe Prozedere gab es dann zwei Stunden später, als ich Antonia von der Kiga-Vorschule abholte. Die letzte "Radel-Aktion" des Tages war die Abholung des Lastenrads, mit dem ich das normale Fahrrad auf dem Rückweg mit transportierte.
Alles in Allem ein etwas holpriger Start in eine neue Alltagswoche....

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Tag 1 - Start mit Panne

Ecrit le 28.06.2020 de Markus Diepold
Equipe: Radlradler
Municipalité: Gunzenhausen

Heute, zu Beginn des Stadtradelns, wollten wir, weil infolge der Corona-Pandemie in Gunzenhausen nicht wie sonst eine öffentliche Auftaktveranstaltung stattfand, zumindest eine kleine Tour durch die Natur machen. Nach einem leckeren Mittagessen im Gasthof Eichelgarten in Büchelberg fuhren wir bei Nieselregen los Richtung Altmühlüberleiter. Nachdem das Regenverdeck des Lastenrads montiert war hörte es umgehend wieder auf zu regnen, sodass nach erneuter Demontage des Verdecks die Kinder die restliche Radtour wieder im "Cabrio-Feeling" genießen konnten. Geplant war es, ein paar Spielplätze entlang des Altmühlüberleiters abzuklappern. Wir fuhren über Ornbau bis ins 15 Kilometer entfernte Triesdorf und mussten auf dem Rückweg leider feststellen, dass der Hinterreifen des Lastenrads Luft verliert. So wurde die Heimfahrt etwas zäher, weil alle 2 Kilometer aufgepumpt werden musste. Zum Glück schafften wir es auf diese Weise noch bis nach Hause. Neuer Rekord: Schon der erste Tag des Stadtradelns beginnt mit einer Panne...
Ärgerlich ist, dass dieses Jahr die Stadtradeln-App auf meinem Tablet, das mittlerweile schon 6 Jahre alt ist, aufgrund eines veralteten Betriebssystems (Androidversion 4.3) nicht mehr funktioniert. Den Verantwortlichen sollte bewusst sein, dass Klimaschutz nicht erst damit beginnt, immer wieder neue Geräte kaufen zu müssen, sondern Altes so lange wie möglich zu benutzen.

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