Blog VEDETTE EN SELLE : Bergheim


Kritisches Fazit

Image Ecrit le 23.05.2021 de Sarah Schüller
Equipe: Thorr
Municipalité: Bergheim

Mein Fazit zeigt meine subjektive Erfahrung und Meinung über das Projekt Stadtradeln-Star und Stadtradeln an sich.

Positiv:

  • Fitness: Mein Körper hat sich in der kurzen Zeit enorm zum Positiven gewandelt. Meine Kondition ist besser und ich habe enorm an Muskeln in den Beinen aufgebaut. Der nächste Urlaub wird mit dem Fahrrad gemacht!
  • Kleine Ziele setzen, um große Ziele zu erreichen. Etwas was ich lernen musste. Durch diese Taktik konnte ich erst diese Leistung erreichen.
  • Motivation durchs Team. Kleine Rivalitäten unter Freunden haben Spaß gemacht. Ohne dies wäre es recht langweilig gewesen.
  • Zum Bürojob war das Fahrrad fahren eine sehr gute und auf eigene Weise entspannende Abwechslung.

  • Negativ:
  • Die App ist unzählige Male in einer Aufnahme abgestürzt oder hat falsche Ergebnisse angezeigt. Z.B. 70 km obwohl ich nur 17 km gefahren bin?!
  • Stadtradeln-Star ist kein guter Begriff. Kein Außensteher kann ohne Erklärung was damit anfangen. #3WochenkeinAuto
  • Einkaufen: Ein kaputtes Ei will niemand in der Tasche haben. Ein Glück, war es ein gekochtes Ei. Dazu waren aber auch die beschränkten Kapazitäten für mich ein Problem. Nach der Arbeit habe ich u.a. Kleidung und Getränke in der Gepäcktasche, was für mich das Einkaufen sehr frustrierend machte. Von Zuhause nochmal wohin zu fahren, obwohl ich auf dem Heimweg an Einkaufsmöglichkeiten vorbei komme, ist einfach nichts für mich.
  • Klimaschutz ist wichtig, aber in meinem Umkreis war dies kein Grund für Teilnahme und auch nicht von mir. Wichtig waren für uns: Die eigene Fitness, das gemeinsame Messen und sammeln von Kilometern als sportlicher Wettkampf. Wenn ich von meiner Zeit hier erzählt habe, hat niemanden interessiert, wie viel CO2 ich gespart habe, sondern wie das z.B. mein Körper mit macht. Wie ich mich fühle und wie ich das jeden Tag schaffe. Jeder hat nur einen Körper.


  • Zum Abschluss:
  • 1.007 km nicht nicht realistisch im Alltag ohne Auto. Mit Homeoffice, was eigentlich dazu gehört, würde ich nicht einmal die Hälfte der km zusammen bekommen.
  • Mein Partner hat mich in dieser Zeit sehr unterstützt. Danke! Sei es motivierende Gespräche, um durchzuhalten oder das Übernehmen der Wocheneinkäufe.
  • Vielleicht werde ich 1-2 Tage pro Woche - bei schönem Wetter - dann auch mit dem Rad zur Arbeit fahren. Ich bin gespannt, ob es mir sonst fehlen würde.

  • Gruß Sarah

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    Endspurt in der letzten Woche

    Image Ecrit le 23.05.2021 de Sarah Schüller
    Equipe: Thorr
    Municipalité: Bergheim

    Tag 15
    Wie zu erwarten, hatte ich nach der gestrigen Runde mit 100 km enormen Muskelkater. Gemütlich habe ich mich trotzdem mit dem Rad auf den Weg zur Arbeit gemacht. Ich fasste ein neues Ziel für die letzte Woche und machte auf dem Heimweg einen Umweg. Trotz Muskelkater hat dies ganz gut geklappt.
    Ergebnis: 57,5 km

    Tag 16
    Der nächste Morgen, entlang der Erft. Diesmal aber mit einer unschönen Überraschung, denn es fing nach kurzer Zeit an zu regnen und hörte nicht mehr auf. Ich habe mich ein paar mal untergestellt, doch ein Großteil der Strecke hat keine Unterstellmöglichkeiten. Da ich irgendwann auch mal auf der Arbeit ankommen musste, blieb mir nicht anderes übrig, als weiter zu fahren. Meine Kleidung hielt dem Dauerregen nicht stand. Als ich ankam, war ich durch und durch nass und der Föhn auf der Arbeit kam das erste und letzte Mal zum Einsatz. Ohne Wechselklamotten wäre ich sicherlich krank geworden. Nachmittags stand wieder eine größere Runde nach Hause an. Zweimal bin dort nochmal nassgeworden und ich war rückblickend sehr froh, bis dato so trocken durch das Stadtradeln gekommen zu sein.
    Ergebnis: 63,7 km

    Tag 17
    Das Wetter war weiter durchwachsen, aber zum Glück bin ich nicht mehr nass geworden, wodurch ich weiter Kilometer sammeln konnte.
    Ergebnis: 62,2 km

    Tag 18
    An diesem Tag fiel mir das Fahren schwer, ich fand nicht die Motivation, wie bisher. Gedanklich habe ich mir kleine Zielpunkte auf meinem Weg gedacht, wodurch ich am Ende des Tages doch weit gekommen bin.
    Ergebnis: 62,5 km

    Tag 19
    Der letzte Arbeitstag ohne Auto. Der normale Arbeitsweg klappt ohne Probleme. Der Rückweg war ein Kampf. Gegenwind ohne Ende. Nur an einer kurzen Stelle konnte ich vom Rückenwind profitieren. Meine Beine waren erschlöpft.
    Ergebnis: 62,2 km

    Tag 20
    Ausnahmsweise mal keine Pause. Eine schöne Runde an der Erft. Warum war es trotz stürmischem Wind schön? Eine neue Radlerhose, hat sich als Glücksgriff erwiesen!
    Ergebnis: 32,5 km

    Tag 21
    Der letzte Tag. Mit Freunden ging die letzte Runde als Stadttadeln-Star für Bergheim los. Ziel war das Schloss in Nideggen. Die ersten ca. 30 km hatten viele Höhenmeter in sich. Steigung und ich... wir passen nicht zusammen. Ich bildete das Schlusslicht der Gruppe und strampelte im kleinsten Gang nach oben. Das Schlimmste war, dass wir dabei auch noch Gegenwind hatten. Die Laune sank bei mir entsprechend. Oben angekommen hatten wir einen herrlichen Ausblick. Ab da war es für mich eine schöne Tour. An der Ruhr ging es dann Richtung Düren um die Sophien Höhe nach Hause.
    Ergebnis: 103 km

    Endergenis gesamt: 1.006,6 km

    ImageImage

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    2. Woche schon vorbei!

    Image Ecrit le 16.05.2021 de Sarah Schüller
    Equipe: Thorr
    Municipalité: Bergheim

    Tag 8:
    Neue Woche, neues Glück. Der Weg zur Arbeit klappt mittlerweile ohne große Anstrengung.
    Ergebnis: 33 km

    Tag 9:
    Ein privater Termin hat zu einer Herausforderung geführt, aber mit etwas Planung hat es geklappt.
    Ergebnis: 25,7 km

    Tag 10:
    Der Muskelkater hat sich zum Glück verabschiedet, so dass zum Feierabend eine größere Runde gemacht werden konnte.
    Ergebnis: 46 km

    Tag 11:
    Der Feiertag wurde zu deiner Partnertour genutzt. Zusammen ging es nach Köln und sogar mit dem Fahrrad wieder zurück.
    Ergebnis: 73,4 km

    Tag 12:
    Da war er wieder: Der Muskelkater. Und nicht nur das! mein Körper war so erschöpft vom gestrigen Tag, dass ich sogar den Wecker nicht gehört und dadurch verschlafen habe. Tatsächlich wäre ich an diesem Morgen liebend gerne mit dem Auto zur Arbeit gefahren, aber das ging ja nicht. Also rauf auf‘s Rad und schnell fahren. Am Nachmittag habe ich mir aber die Zeit genommen, um gemütlich noch weitere Kilometer zu sammeln.
    Ergebnis: 37,6 km

    Tag 13:
    Fahrrad-Pause

    Tag 14:
    Einmal um den Tagebau Hambach. Vor zwei Wochen hätte ich nicht im Traum an so eine Strecke gedacht. Nachdem ich den Tagebau einmal umrundet hatte, wollte ich aber noch weiter fahren. Meine Kräfte waren noch nicht aufgebraucht und ich wusste, dass in meinem Team mein Partner und Freunde ein enormes Ziel für den Tag auf einer anderer Strecke hatten. 100 km. Mit meinem Ehrgeiz in Gepäck, den Herren zu zeigen, was ich inzwischen kann, ging es also weiter. Ein paar Tropfen Regen waren dabei kein Problem. Gegen Ende der Tour habe ich allerdings gemerkt, dass ich mehr Essen hätte mitnehmen müssen, da die Beine träge wurden.
    Ergebnis 100,4 km

    Woche 2 Ergebnis: 316 km

    Zwischenstand Gesamt: 563 km


    Wer hätte das gedacht? Mit Vorfreude auf sehr starken Muskelkater geht die zweite Woche ohne Auto als Stadtradeln-Star 2021 vorbei.

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    So war meine 1. Woche ohne Auto

    Image Ecrit le 09.05.2021 de Sarah Schüller
    Equipe: Thorr
    Municipalité: Bergheim

    Hallo zusammen, wow was für eine Woche! Es sind schon so viele Kilometer für Bergheim zusammengekommen. Hier ein kleiner Einblick, wie es bei gelaufen ist:

    Tag 1:
    Voller Motivation ging es los mit dem kürzesten Weg zur Arbeit. Auf dem Heimweg habe ich einen anderen Weg mit mehr Kilometer gewählt. Abseits von viel befahrenen Straßen und einer angenehmeren Steigung.
    Ergebnis: 26,4 km.

    Tag 2:
    Ich testete den neuen Weg auch an nächsten Morgen als Hinweg zur Arbeit und auch da war es ein deutlich besserer Start in den Tag. Der Heimweg gestaltete sich schwieriger. Der starke Gegenwind nahm mir das Tempo und im kleinsten Gang ging es nur langsam vorwärts. Etwas Gutes hatte es: Die Nässe vom anfänglichen Regen war sehr schnell getrocknet.
    Ergebnis: 33,3 km.

    Tag 3:
    Er war da, schon früh morgens merke ich ihn: Muskelkater. Schnell ins Auto steigen ging nicht, also bin ich trotzdem los geradelt. Und siehe da: Beim Fahren habe ich den Muskelkater nicht mehr gespürt. Nachmittags wurden ein paar Sachen eingekauft. Die begrenzten Transportkapazitäten waren sehr ungewohnt.
    Ergebnis: 33,4 km.

    Tag 4:
    Vom Muskelkater geweckt, ging der nächste Tag los. Mein Ehrgeiz viele Kilometer fürs Team zu sammeln war sehr groß, aber auch der Platz 1 im eigenem Team hat mich motiviert weiter zu fahren. So kam es, dass der Heimweg deutlich länger war, trotz leichtem Regen. Dieser hat mir - wo ich einmal am radeln war - nicht mehr viel ausgemacht. Richtige Kleidung ist da Gold wert.
    Ergebnis: 45,7 km.

    Tag 5:
    Da der Muskelkater nicht schlimmer wurde, bin ich weiter geradelt. Zum Start ins Wochenende sogar noch mehr, wie am Tag 4. Bei trockenem Wetter war jedes kleine Etappenziel toll zu erreichen. Ein guter Ausgleich zum Büro.
    Ergebnis: 52,3 km

    Tag 6:
    Kurz und knapp: 1 Tag Pause vom Radeln.

    Tag 7:
    Meine erste Fahrradtour, wo der Weg das Ziel ist. Ich wollte zum einem testen, wie ich mit längeren zusammenhängenden Strecken zurecht komme und zum anderen noch die 200 km vor Ende der Woche knacken. Im Laufe der Woche habe ich meinen Rhythmus gefunden und kann so deutlich länger fahren. Es war eine schöne Tour bei schönstem Wetter. Kleines Highlight: Bei einer Steigung E-Bikes überholen.
    Ergebnis: 55,8 km.

    Ergebnis 1. Woche Stadradeln Star: 246,9 km.

    Fun Fact: Letztes Jahr bin ich bei Stadtradeln 174,0 km gefahren - aber in 3 Wochen.

    Ich bin stolz auf meine Leistung und bin gespannt, was die neue Woche bringen wird.

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    Stadtradeln 2021 - Morgen geht es los!

    Image Ecrit le 02.05.2021 de Sarah Schüller
    Equipe: Thorr
    Municipalité: Bergheim

    Die Zeit bis zum Start von Stadtradeln 2021 verging schneller als gedacht und morgen am 03.05. geht es für Bergheim tatsächlich schon los!

    Bei den Wetterprognosen hoffe ich, dass wir alle bei unseren Fahrten trocken bleiben. Für den Notfall habe ich bereits mit einem Haarföhn auf der Arbeit vorgesorgt.

    Gerade in der ersten Woche rechne ich mit starkem Muskelkater. Außerdem werde ich vergleichweise mehr planen, wo ich bisher ohne großes Überlegen ins Auto gestiegen und losgefahren bin.

    Über diesen Blog lasse ich Euch während der drei Wochen an meinem Verzicht auf das Auto teilhaben.

    Gruß Sarah

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