Blog VEDETTE EN SELLE : Oberhausen


STADTRADELN 2021 Oberhausen: Im Fahrradsattel bis kurz vor 12

Image Ecrit le 30.05.2021 de Anna Hofmann
Equipe: Fraunhofer UMSICHT
Municipalité: Oberhausen

Mit dem Sturz vom Ende der 2. STADTRADELN Woche in den Knochen, stand am Samstag zuerst die Reparatur von Rubbish Bike an, um wieder mobil zu sein. Ohne Auto ist mein Fahrrad mein einziges Fortbewegungsmittel, wenn ich nicht auf den ÖPNV zurückgreifen möchte.

Bei der Probefahrt stellte ich dann glücklich fest, dass ich wieder schmerzfrei radeln kann und machte spontan eine Radtour mit meinem vintage Rennrad über den RS1 nach Mühlheim und zurück über den Ruhrtalradweg. Dank des wechselhaften und regnerischen Wetters war hier quasi nix los. Die Natur und auch ich konnten aufatmen. Die Bäume, Sträucher und Felder erstrahlen in frischem, sattem Grün.

Ab Sonntag griff ich dann mein ursprüngliches Ziel in den drei STADTRADELN Wochen mindesten 1.000 km zu fahren, und damit meine persönliche Leistung vom Vorjahr zu toppen, wieder auf.
So ging meine längste Fahrradtour am Pfingstsonntag über den RS1 nach Duisburg zum Rhein und an diesem entlang nach Wesel, um dort die rund 40 km lange Strecke bis nach Haltern am See zu erkunden. „Diese ehemalige Bahntrasse gehörte zur Hamburg-Venloer Bahn, einer überregionalen historischen Bahnverbindung in Nordwestdeutschland, die Teil des transkontinentalen Eisenbahnprojektes „Paris-Hamburger-Bahn“ war“. Die Trasse bietet einige Highlights, zum Beispiel Niederrhein Wasserbüffel und die Möglichkeit Vögel auf den Nasswiesen zu beobachten.

Einziges Manko an diesem Tag: die fehlende Verbindung des Radschnellweges RS1 von Mühlheim bis nach Duisburg. In Speldorf ist hier aktuell noch Endstation (siehe Foto) und erst ab Frühjahr 2022 mit dem Beginn der Bauarbeiten für den RS1 durch Duisburg zu rechnen.

In der Arbeitswoche standen dann durchschnittlich 75 km pro Tag auf dem Plan. Eine Herausforderung in der regen- und unwetterreichsten Woche des Events, neben einer Vollzeitstelle und ohne hightech Rennrad. Aber oft lohnte es sich den inneren Schweinehund zu überwinden und sich vom HomeOffice-Schreibtisch loszumachen. Wenn ich erstmal im Sattel saß, wurden es dann doch meist mehr Kilometer und erst die einbrechende Dunkelheit trieb mich nach Hause. Glücklich, ausgepowert und zufrieden. Auch meinen Mitbewohner konnte ich das ein oder andere mal mitreißen.

Damit endet das STADTRADELN 2021 Oberhausen für mich am Freitag im übertragenden Sinne um kurz vor 12. Mit rund 1014 km auf dem Tacho und über 500 km in einer Woche - Geschafft, schön wars!

Mein Fazit: Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude nachhaltig Rad zu fahren!

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Pünktlich zum Schietwedder: Ein Fahrrad-Upgrade und ein Sturz

Image Ecrit le 28.05.2021 de Anna Hofmann
Equipe: Fraunhofer UMSICHT
Municipalité: Oberhausen

So gerne ich auch mit "Rubbish-Bike" durchs Ruhrgebiet heize, zwei Dinge habe ich bisher immer vermisst: Vernünftige Schutzbleche und einen Gepäckträger für meine Ortlieb Fahrradtasche vom STADTRADELN 2020.

Daher stand zu Beginn der zweiten STADTRADELN Woche ein Fahrrad-Upgrade an. Von meinem Mitbewohner habe ich "neue" alte Schutzbleche bekommen und der Gepäckträger war ein Leftover meines vorherigen Bikes. Jetzt komme ich nicht nur trocken und schlammfrei zur Arbeit (wenn es nicht gerade so von oben pladdert, wie nahezu die gesamte Woche), sondern auch ohne das Gewicht von Büchern, Laptop & Co auf meinem Rücken.

Beim wöchentlichen "Wartungsprogramm" (...ok, ich gebe zu ich mache das seltener, als ich sollte), habe ich dann entdeckt, dass zumindest 3 Speichen verbogen sind und ausgetauscht werden sollten. Auch ein Zentrierständer kann da nicht mehr viel ausrichten.

Bei der Tretobratze in Essen bekam ich nicht nur problemlos die nötigen Teile, sondern auch ein großes Kompliment für das Design von "Rubbish-Bike". Das sehe ja fast aus wie ein Original des japanischen Fahrradherstellers Kuwahara. Und gleich darauf sprudelte das Fachwissen über die Geschichte der Marke und die japanische Fahrradkultur nur so aus dem herzlichen Verkäufer heraus. International bekannt wurde die Marke übrigens durch den Film E.T.
Als ich den Laden überaus zufrieden wieder verließ, schoss mir der Satz „Support Your Local Shop“ mehrfach durch den Kopf! Es lohnt sich!
https://www.facebook.com/Tretobratze-166147630206267/

Leider endete die Woche weniger schön, als sie begonnen hatte.
Ich genoss die schnelle Fahrt mit der verbesserten Version von „Rubbish-Bike“ so sehr, dass es mich im Übereifer am Donnerstagabend dann leider hingehauen hat. Beim Umfahren einer Baustelle am Baldeneysee war der Boden rutschiger als gedacht und ich schlug hin. Mit verbogenem Lenker und starken Prellungen entlang meiner linken Körperhälfte machte ich mich in Zeitlupe auf den Weg nach Hause. Nur um dort festzustellen, dass der Vorbau meines Lenkers einen feinen Haarriss abbekommen hatte. Prompt viel dieser beim Abschrauben komplett zu zwei Teilen auseinander.

Statt also das Pfingstwochenende mit langen Radtouren zu verbringen, werd ich mich auskurieren und „Rubbish“ reparieren müssen. Bleibt nur zu hoffen, dass ich nächste Woche wieder in die Pedale treten und zum Institut radeln kann. #nocar #bikehelmet #supportyourlocal

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Une belle balade dans la région de la Ruhr

Image Ecrit le 16.05.2021 de Anna Hofmann
Equipe: Fraunhofer UMSICHT
Municipalité: Oberhausen

Die erste Woche von STADTRADELN 2021 Oberhausen stand ganz im Zeichen der Erkundung des Ruhrgebiets. Neben dem coronabedingt nicht mehr ganz täglichen Weg zur Arbeit, habe ich vor allem lange Radtouren zu grünen Erholungsgebieten der Region unternommen. Das lange Wochenende um Himmelfahrt bot eine ideale Gelegenheit dazu. So ging es beispielsweise zweimal zum Kemnader See, dem jüngsten der sechs Ruhrstauseen und über Bochum, Gelsenkirchen und Zeche Zollverein zurück nach Essen. Ein weiteres Highlight war ein Ausflug mit dem Designer von „Rubbish Bike“ zur Sechs-Seen-Platte in Duisburg. Für eine Erfrischung sorgte die Bier Bude Duisburg, ein Craft Bier Shop & Bierlokal mit über 150 wechselnden, besonderen Biersorten. Am Ende der Woche standen so rund 350 km auf dem Tacho.

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Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, nachhaltig Rad zu fahren!

Image Ecrit le 26.04.2021 de Anna Hofmann
Equipe: Fraunhofer UMSICHT
Municipalité: Oberhausen

Mit dem Frühling beginnt für mich persönlich nicht nur die schönste Radfahrzeit des Jahres, sondern auch eine neue Runde als STADTRADELN-Star Oberhausen.

Bereits in 2020 habe ich mich dafür stark gemacht, dass Secondhand-Räder aus älteren Semestern mindestens genauso gut funktionieren, wie ihre modernen Nachfolger mit und auch ohne E-Antrieb. Die Nachhaltigkeit steht für mich im Vordergrund!

Dieses Jahr setze ich auf ein „neues“ altes Rad. Aus einem Alurahmen vom Sperrmüll und recycelten Einzelteilen ist mit Farbresten und viel Liebe zum Detail „Rubbish Bike“ entstanden. Das Resultat kann sich sehen lassen, finde ich und bereitet mir täglich viel Freude beim Radeln.

Als STADTRADELN-Star möchte ich euch an dieser Freude teilhaben lassen und werde die nächsten 3 Wochen in kurzen Blockbeiträgen für euch dokumentieren. Ob den Weg zur Arbeit zwischen Essen und Oberhausen oder Erkundungstouren im und um das Ruhrgebiet, ganz egal. Ich freu mich auf diese Zeit.

Bis dahin, fröhliches Radeln!
Anna Hofmann (28)

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