Blog VEDETTE EN SELLE : Stuhr


Der Endspurt: Miles runs the Voodoo down

Image Ecrit le 14.06.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Meine letzte Fahrt bei diesem Stadtradeln führt mich von Dötlingen nachhause. Mein Freund Gert begleitet mich bis zum Aschenstedter Golfplatz. Kaum Wind, angenehme Temperaturen, blauer Himmel. In Horstedt fällt mir auf, was das Besondere an diesem Sommer ist: Es hat - anders als in den Vorjahren- relativ viel geregnet und die Botanik ist in den letzten Wochen regelmäßig explodiert. Das Gras auf den Banketten steht meterhoch und verengt vielerorts die Radwege. Lehne ich normalerweise das unnötige Mähen am Wegesrand ab, kommt mir jetzt der Zweifel: Schluss mit der Selbstgerechtigkeit.

Die Maisfelder bieten jedoch einen jämmerlichen Eindruck: Hektar über Hektar sieht man, wie die Agrarchemie unser an sich fruchtbares Land in eine öde Wüste verwandelt, in der gnadenlos alles mit der chemischen Keule ausgerottet wird, das nicht dem wirtschaftlichen Erfolg dient. Vereinzelt herumirrende Hasen oder Rehe sind die einzigen Wildarten, die man noch zu Gesicht bekommt. Hinter der Idylle der sommerlichen Heimat verbirgt sich immer auch eine gerne verdrängte orwellsche Dystopie, anders kann ich unsere oft bis auf den letzten Quadratmeter utilarisierte Landschaft nicht bezeichnen. Erstaunlich, dass diese Erkenntnis sich jetzt einstellt, immer wieder habe ich sie verdrängt, weil ich ja viel lieber das Schöne genieße als dem Unbequemen nachzusinnen.

Im Kopf rechne ich den voraussichtlichen Endstand der zurüchgelegten Stadtradelkilometer zusammen: über 1450. Sollte ich noch eine Schippe drauflegen und die 1.500 km knacken? Es wird knapp, aber möglich wäre es. Allerdings nur, wenn ich das Fahrrad wechsle, denn mein Mountainbike hat kein Licht. Ich müsste dann das Pedelec nehmen .... Ich entscheide mich dagegen.

In Horstedt gebe ich einem Impuls nach und fahre über Harpstedt und Stühren eine ähnliche Strecke wie gestern, allerdings - sozusagen zur Feier des Tages- über den Hohen Berg Leerßen. Miles Davis hat unbestreitbar seinen Anteil an dieser Entscheidung: Meine In-Ear-Kopfhörer stimulieren mich mit dem wummernden Sound von Miles runs the Voodoo down und plötzlich wird mir klar, dass bereits 5 Jahre vor diesem bahnbrechenden Album namens Bitches Brew Fragmente dieses Sounds im den ebenso legendären Pluuged Nickels Sessions zu vernehmen sind.

Zuhause hole ich mir noch schnell etwas Geld, um uns kurz vor Ladenschluss noch jeweils drei Kugeln leckeres italienisches Eis aus Briseck zu holen. Nach 88 km darf man sich das ja wohl mal gönnen, oder?

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Kalter Wind - feuriger Sonnenuntergang

Image Ecrit le 13.06.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Unsere Enkelin ist zu Besuch und hat ihr Fahrrad mitgebracht. Opa muss mitlaufen und und bildet die Sicherheitsinstanz. Stolz wie Oskar fährt der Nachwuchs auf seinem ersten Zweirad. Ohne Helm undenkbar. Als ich in dem Alter war, waren Helme verrostete Relikte eines gerade überstanden Weltkriegs, über den die Erwachsenen nur ungerne sprachen.

Um kurz nach acht nach dem Abendbrot schnell noch aus Rad und ein paar Kilometer fressen. Nach Harpstedt knapp gegen den Wind losfahren, so um die 110 Grad und möglichst weit kommen, solange ich noch frisch bin. Dann aus dem Wind rausgehen, er soll dann lt. Windfinder App von NNW nach West drehen. Also von Harostedt über Dimhausen Richtung Syke, da gibt es Rückenwind. Und diesen tollen Sonnenterrasse. Immer wieder anhalten und Fotos machen.

Zum ersten Mal seit langem ist mein norwegischer Lieblingskomponist, der Tubist Daniel Herskedal dabei: Slow Eastbound Train eignet sich wunderbar als musikalische Untermalung für ein Roadmovie.

Leider ist es einen Tick zu kalt. So gerade eben schaff ich es vor dem Dunkelwerden nach Hause. 44,44 km, durchschnittlich 22,2 km/h in genau 2 Stunden. Und viele schöne Bilder fotografiert. Ein schöner Abend kurz vorm Abschluss des Stadtradelns.

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Die Hache-Ochtum-Weser-Hunte Connection

Image Ecrit le 11.06.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Die drei Flüsse verbinden wichtige Stationen meines Lebens. Das wurde mir heute klar,, als ich über Grolland Richtung Seehausen die Weser runterfuhr.

In Oldenburg an der Hunte bin ich geboren, an der Hache in Syke habe ich gearbeitet und die Ochtum flueßt in der Nähe meines jetzigen Wohnort, wo ich sie fast täglich sehe. Alle fließen sie in die Weser und gliedern den Naturraum, in dem ich zuhause bin.

Das Urstromtal der Weser wird begrenzt durch die Syker Geest, die Wildeshauser Geest und den Geestrücken, auf dem Ohmstede, Etzhorn und Wahnbek liegen. Wischen meinem Elternhaus und der Weser liegen etwa 18 km Moor- und Marschlandschaft.

Als ich heute dort fuhr, sah ich neben der zersiedelten Landschaft im Bremer Speckgürtel allerlei Infrastruktur, Eisenbahn, Autobahn und GVZ. Hafenanlagen, Deiche, die immer höher gebaut werden, Siele, Sperrwerke der Ochtum und der Hintergrund. Einen stillgelegten Flugplatz in Lemwerder, ein rostigen Stahlwerk und Abeking & Rassmussen, Lürßen und Fassmer, die letzten noch verbleibenden Werften der einst so stolzen Hansestadt Bremen. Die Elsflether Werft ist gerade den Bach runter gegangen. Aber Bremen hat ja immerhin bedeutende Flugzeug- und Raumfahrtindustrie und nicht zu vergessen das Mercedeswerk als wichtige Industrien in den letzten Jahrzehntenn aufgebaut.

Was mich beeindruckt hat, ist die Bauernkultur in Bardenfeth, Großenmeer, Mooriem. Dort gibt es viele schöne alte Bauernhöfe, prächtige Bauwerke, aber auch Ruinen und Verfall. Riesige Maschinen, Güllegeruch überlagert die frühsommerliche Stimmung. Die Zivilisation frisst sich in die Landschaft und verändert sie oft zu ihrem Nachteil.

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Pressegespräch und Probefahrt

Image Ecrit le 10.06.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Gestern war das Pressegespräch, bei dem es noch mal um die Alleycat Rallye ging. Ganz offensichtlich hatten einige Stuhrer viel Spaß dabei.

Mit dem Lastenbike von Bullitt-Bike bin ich zur PK gefahren. Es ist erst ungewöhnlich. Es erfordert zunächst mehr Umsicht, ist es doch sperrigen als ein normales Rad. Doch daran gewöhnt man sich schnell. DascPininiongetruebe fasziniert mich und der leistungsstarke Elektroantieb im Hinterrad ebenfalls. Auch die Ausstattung des Lastenkorbes macht einen sehr soliden Eindruck. Tolle Erfahrung: Man kann auf das Auto verzichten.

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AG Fahrrad regt Tag des Rades an - alle Parteien im Rat unterstützen das

Image Ecrit le 08.06.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Die AG Fahrrad der SPD hat sich heute nach 8 Monaten wieder getroffen. Ihr ziel ist es, die Bedingungen für den Fahrradverkehr in Stuhr zu verbessern. Im Moment konzentriert sie sich darauf, einen überparteilich getragenen Tag des Fahrrads zu organisieren. Alle Parteien haben den SPD Vorschlag positiv aufgenommen. ADFC, Fahrradgeschäfte, Polizei, Sportvereine sowie ISU und BIG zeigten sich ebenfalls interessiert.

Als Termin wird der 15 Mai 2022 anvisiert. Ort: Gutsscheune Varrel.
Es soll ein breites Spektrum an Themen rund ums Fahrradfahren angesprochen werden, mit Infoständen, Diskussionsrunden, Lasten- und Spezialrädern, Fahrradcodierungen, TourenApps, Fahrradleasing als Steuersparmodell, Verkehrswende, Berufspendeln, Verknüpfung von ÖPNV und Individualverkehr und und und.

Essen und Trinken soll es auch geben.

Wir wollen noch in diesem Monat zu einer konstituierenden Sitzung einladen. Es soll eine Arbeitsgemeinschaft gegründet werden, die sich der Planung und Vorbereitung annimmt. Bürgermeister Korte und die Verwaltungsspitze haben ihre unterstützung zugesagt, aber zur Bedingung gemacht, dass die Gestaltung in der hand von bürgern und verscheidenen institutionen ligt.

Denn man los!

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Jazz Folk Bike und der Lockruf der Hirten: Über Free Jazz und die Suche nach dem Ziel

Image Ecrit le 07.06.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Jazz is dead lautet der Titel der ersten CD, die ich beim Radeln höre. Eine Anspielung auf Frank Zappa, einen der kreativsten Stimmen amerikanischer Musik des 20. Jahrhunderts. Die Musik weckt Assoziationen. Wo will ich heute hin? Jazz? Bike? Syke? Und dann? Mal sehen, ich weiß es einfach nicht. Mehr in Richtung Weser? Oder irgendwie nach Harpstedt, wo ich überhaupt noch nicht war. Oder die Syker Rundtour. Ich lande irgendwie Am Winkeler Felde und fahre bei unserem Sponsor Avacon vorbei. Samstag haben sie uns ein Konzert beschert, dass wir gestreamt haben. Das Festival ist in diesem Jahr ausgefallen.
Aus den In-ear-Kopfhörern tönen afrikanische Stimmen und eine Hardanger Fidel: Das Erlend Apneseth Trio aus Westnorwegen spielt mit nomadischen Traditionen, den Ursprüngen der Musik in der frühbäuerlichen Kultur. Die kurvenreiche Strecke durch Henstedt-Hoope reizt mich. Bassum ist gedanklich abgehakt, spontan drehe ich nach Heiligenfelde ab. Klar, Wachendorf soll's sein. Es läuft rund, Musik und der Rhythmus der Pedale, die Hügel der Syker Geestlandschaft. Faszinierend, wie Apneseth Folk und Jazz und den Sound der norwegischen Almkultur zusammenbringt.

In Wachendorf kommt Joshua Redman um die Ecke: Come what may! Der amerikanische Saxophonist beamt mich nach Norwegen, wo ich 1983 seinen Vater mit Old and New Dreams hören durfte: in Molde. Nein, nicht nach Osterholz, es zieht mich nach Schnepke. Statt einer Rundfahrten mache ich vielleicht eine Acht. Redman singt und groovt: Nach der Wahl sagte gestern eine Journalistin, die Demokratiefeindlickeit vererben sich in den Familien. Empörte Kommentare! Das Saxophonspiel, die Einstellung zur Musik jedenfalls kann von Vätern an ihre Söhne weitergegeben werden. Ein blöder Anruf auf dem Handy verhindert, dass ich bei der Deutschen Eiche in Richtung Okel abbiege. Es war unwichtig, aber ich fahre durch Syke. Gesseler Straße, kürzester Weg nachhause?

Da steht ein Klavier aufm .... Hof. Ich halte an und mache ein paar Fotos. Es erinnert mich an JFB, unser Festival. Und Stanisław Kulawiak, einen Fotografen aus Ostrzeszow, der Stuhrer Partnerstadt in Polen. Er schenkte mir vor vielen Jahren ein Foto, das seinen Vater in der Ortschaft Bobrowniki in meditativen Haltung beim Fahrradflucken zeigt. 1979, schwarz-weiß. Doch, ich will noch über den Hohen Berg.

Fotos, Musik, Improvisation. Intuitives Verständnis, nicht wissen, was als nächstes kommt. Der Weg ist das Ziel. Loslassen, spontan entscheiden, wie es weiter geht. Freiheit. Immer dem Vorlauf des Vorderrades folgen. Das ist doch etwas, für das es sich lohnt zu leben.

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Sonne weg - Motivation im Keller

Ecrit le 06.06.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Heute Mittag waren wir bei Martens Wulfhoop. Leckeres Essen gibt es da. Wir hatten keine Lust uns testen zu lassen, deswegen haben wir auf der Terrasse gegessen. Es war einfach einen Tick zu kalt, so dass ich danach lieber aufs Sofa ging als aufs Rad zu steigen. Es hat ganz schön lange gedauert, bis ich mich aufraffen konnte.

Erst zum Bhf. Stuhr, wo ich auf drei Heiligenroder Jungs traf, die sich gegenseitig in witzigen Posen ablichteten, weil sie an dem Wettbewerb teilnahmen. Mein Schnappschuss mit Ei ist unten zu sehen.

Als ich dann einmal auf Betriebstemperatur war, fing es an Spaß zu mache. Über Stelle, Annenheide zur Großen Höhe, von dort über Gr.Ippener und Bürstel zurück. Es war eine schöne Tour.

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Alley Cat oder nass wird man nur einmal

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Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Tja, was soll ich sagen? Gestern Abend kriegte ich eine Nachricht von einem Parteifreund mit einem sehr kleinen Foto aus Fahrenholz. Beim Frühstück les ich, was da so in der Broschüre über die Aktion steht. Tolle Idee, aber wo ist der Waldeingang?

Mal eben hinfahren, wird schon nicht so schwer sein. Foto mi dem Ei? Welches Ei? Rucksack her und los geht's. Es nieselt. Foto in Seckenhausen - ist gar nicht so einfach. Und das Handy wird nass.
Bald habe ich die Stelle in Fahrenhorst gefunden, bin aber schon pitschnass. Das mit dem Tanzen klappt ganz gut, aber das Ei ist kaputt. Nasser kann ich nicht werden, also mach ich weiter. Der Regen ist warm, und es läuft gut. Dumm ist nur, dass ich den Bahnhof Stuhr vergesse. Um 10:45 bin ich fertig und habe 30 km geschafft.

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Gegen die Gewitterwolken kreuzen

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Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Nach sechs Monaten und gefühlt unendlich vielen virtuellen Treffen war heute endlich mal wieder Stammtisch im Hansahaus Syke. Und dann ist Gewitter angesagt. Als ich aus der Haustür in Richtung Syke gucke, sehe ich eine schwarze Wolke. Die Wetterapp zeigt an, dass es vorüber zieht. Der Wind wird böig. Ich beschließe über Fahrenhorst zu fahren, weil es so aussieht, als ob das Gewitter über Weyhe in Richtung Norden zieht. Die App bekräftigt meine Wahrnehmung.

Als ich aus dem Bradenholz in Sörhausen heraus komme, sieht die Situation plötzlich ganz anders aus: Genau aus der Richtung, in die ich fahre und aus der der Wind kommt, sehe ich eine riesige, bedrohliche Gewitterwand.

Ich ändere die Richtung nach Leerßen und fahre über Feldwege zur GTS an der Geißler Straße. Ab Sörhausen sind die Straßen nass, es hat schon geregnet und die Reifen spritzen meine Schuhe und Hose dreckig, denn mein Sportrad hat keine Schutzbleche. Dumm gelaufen, aber meine Regentage kann im Rucksack bleiben. Es regnet nicht. Gerade rechtzeitig rette ich mich in den Biergarten, wo meine Freunde schon unter dem großen Schirm auf mich warten.

Statt 10 km bin ich 21 km gefahren, aber relativ trocken angekommen. Die Spritzer habe ich mir von der Hose abwischen können. Und es gab weder Blitz noch Donner. Alles gut.

Meine aus den Vorhersagen der App basierende Annahme, dass es auf der Rückfahrt trocken sein würde, erweist sich als falsch. Mit der schützenden Regenjacke fahre ich direkt in den Regen und komme triefend nass zuhause an. Warten konnte ich nicht, denn ich musste um 19:30 Uhr zuhause sein, weil wir eine Videoverabredung hatten.

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Gegen die Gewitterwolken kreuzen

Image Ecrit le 03.06.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Nach sechs Monaten und gefühlt unendlich vielen virtuellen Treffen war heute endlich mal wieder Stammtisch im Hansahaus Syke. Und dann ist Gewitter angesagt. Als ich aus der Haustür in Richtung Syke gucke, sehe ich eine schwarze Wolke. Die Wetterapp zeigt an, dass es vorüber zieht. Der Wind wird böig. Ich beschließe über Fahrenhorst zu fahren, weil es so aussieht, als ob das Gewitter über Weyhe in Richtung Norden zieht. Die App bekräftigt meine Wahrnehmung.
Als ich aus dem Bradenholz in Sörhausen heraus komme, sieht die Situation plötzlich ganz anders aus: Genau aus der Richtung, in die ich fahre und aus der der Wind kam, sehe ich eine riesige Gewitterwand.

Ich ändere die Richtung nach Leerßen und fahre über Feldwege zur GTS an der Geißler Straße. Ab Sörhausen sind die Straßen nass, es hat schon geregnet und die Reifen spritzen meine Schuhe und Hose dreckig, denn mein Sportrad hat keine Schutzbleche. Dumm gelaufen, aber meine Regentage kann im Rucksack bleiben. Es regnet nicht. Gerade rechtzeitig rette ich mich in den Biergarten, wo meine Freunde schon unter dem großen Schirm auf mich warten.

Meine aus den Vorhersagen der App basierende Annahme, dass es auf der Rückfahrt trocken sein würde, erwies sich als falsch. Mit der schützenden Regenjacke fahre ich direkt in den Regen und komme treffend nass zuhause an. Warten konnte ich nicht, denn ich musste um 19:30 Uhr zuhause sein, weil wir eine Videoverabredung hatten.

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Erweiterung des Horizonts? Die Hunte

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Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Nach den Touren an die Weser, die Ochtum, den Hombach. Klosterbach, den Dünsener Bach und die Delme war heute mal wieder die Hunte dran, diesmal der mittlere Lauf.. Mein Freund aus 'Dötlingen zeigte mir ein wunderschöne Strecke durch das Huntetal zwischen Dötlingen und Huntlosen über Westrittrum. Herrlcih. von dort ging es bis in die Oldenburger Innenstadt neben dem und auch auf dem Huntedeich. eine tolle Nebenstrecke, gut ausgeschildert und eine traumhafte Landscahft.

Auf dm Rückweg ging es um die Zeit, ich hatte abends noch eine Sitzung und musste schnell sein. Auf die Zeit bin ich schon ein wenig stolz.Es ging über die Huntebrück, Wüsting, Hude, Bookholzberg, Ganderkesee, Stelle , Silbersee nach Briseck.

Insgesamt gute 130 km, mein bisheriger Tagesrekord.

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Syker Goldhort

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Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Heute bin ich nach dem Einkaufen in Brinkum im Syker Kreismuseum gewesen, um den Goldhort und das neue Museumsgebäude zu sehe. Sehr empfehlenswert, zumal er nicht mehr lange zu sehen sein wird. Bald wird nur noch ein Replikat da sein.

Hinfahrt:
Immer an der B 322 und der B 6 lang.
Rückfahrt: Durch die Wicken und quer über die Trasse der Pipeline, wo der Goldhort gefunden wurde. Der genaue Ort wird aber geheim gehalten.

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Durch die Leester Marsch zur Weser

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Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Zunächst ein paar kleine Besorgungen und eine spannende App: lauter Glückwünsche, Bestleistungen und Rekorde? Ich hatte die falsche Sportart gewählt: Laufen statt Radfahren.

Dann zog es mich durch die Leester Marsch an die Weser, von dort über Ahausen nach Riede, dann wieder gen Westen nach Jeebel, Barrien, zum Hohen Berg und über Sörhausen durch das Bradenholz zurück.

Was für ein tolles Wetter. Radfahren mit Witchi Tai To von Jan Garbarek. Der norwegische Saxophonist begleitet mich seit den 70'er Jahren. Diese LP fasziniert mich heute noch wie am ersten Tag.

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Endlich blauer Himmel und mäßiger Wind

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Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Um 11 Uhr riefen mich Freunden aus Dötlingen an, mit denen ich mich bei Hackfeld in Klein Ippener verabredete. Mit denen gingscauf meiner Lieblingstour über Dünsen, Klosterseelte rüber nach Fesenfeld und über Sörhazsen zum Hohen Berg. Bergab nach Jeebel, Lahausen, Leeste und über Hürden nach Erichshof, von dort nach Hause.

Später brachte ich sie über Feine, Fahrenhorst mit Schleife über Neukrug, dann den Kätinger Mühlenweg und Kirchseelte nach Klein Ippener zurück, um über Annenheide Stelle, Silbersee nach Hause zu kommen. 96 km.

Das machte heute richtig Spaß. Mit Sonnenschein ist alles easy.

Fazit der ersten Woche: 441,9 km.

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Unsere Landschaft, unsere Heimat

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Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Ich bin geborener Oldenburger, genauer gesagt Groß-Bornhorster. Ich wuchs in einem Reetdachaus am Rande der Großstadt Oldenburg auf. Sehr ländlich, mit freiem Blick in Richtung Borhorster Moor, Hunteniederung. Diese Gegend habe Ich mir als Kind und Jugendlicher per Drahtesel erschlossen. Als in den Siebzigern die Wilhelmshavener Autobahn entstand, war es vorbei mit der Ruhe. Allerdings muss ich selbstkritisch hinzufügen, das ich als stolzer Besitzer eines Kleinkraftrads Marke Zündapp auch nicht mehr gerade leise unterwegs war. Mit der erschloss ich mir u.a. das Ammerland und den Landkreis Oldenburg.

Durch das Studium lernte Ostfriesland kennen. MIt dem Wohnwagen in Bingum und Weener war - zumindest in der Freizeit - wieder Radfahren angesagt: Boertange, Winschoten, Papenburg, Leer und Delfsiel. Ich arbeitete in Jeddeloh und Ekern im Ammerland, bis ich schließlich 1989 nach Syke kam. Erst wohnte ich in Weseloh, dann in Uenzen. Auch die Details dieser Gegend erschloss ich mir per Rad.

Von 2002 bis 2008 arbeite ich als Pendler in Walsrode, was meinen norddeutschen Horizont bis in die Heide erweiterte, leider hauptsächlich nur aus der Perspektive des Auto- und Motorradfahrers. Fürs Fahrradfahren blieb wenig Zeit.

Als Rentner erschließe ich mir nun die Feiinheiten der neuen Heimat und komme in die verborgenen Ecken abseits der großen Verkehrsströme. Gestern z.B. ins Lange Tal zum Dünsener Bach oder nach Siek. Ich fuhr auf dem Großen Heerweg und fragte mich, was es wohl mit dem Namen auf sich hat.

Ich entdecke das Flussystem der Weser und der Ochtum mit den Nebenbächen Hache, Hombach, Klosterbach, Dünsener Bach und Delme. Als nächste folgt wohl die Hunte, die mich zurück zu meinem ersten Wohnsitz führt. Es fühlt sich gut an, mit dieser Gegend vom Fahrrad her vertraut zu sein.

Auf dem Foto sieht man mein (Groß-)Elternhaus in in Groß Bornhorst.

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Couch Potato vs. Stadtradeln

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Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Was für ein herrliches Licht, wenn man abends bei Sonnenschein Fahrrad fährt! Die Landschaft fängt an zu strahlen, taucht in eine ganz andere Stimmung. Es ist die reine Freude. Ich bin Anhänger der Sommerzeit, schon immer gewesen, weil ich diese Abenstimmung liebe und mich freue, wenn es abends um 22:00 immer noch hell ist. Es erinnert mich an Norwegen. Ich weiß, viele sehen das anders.

Wer abends Rad fährt statt auf dem Sofa zu sitzen und fernzusehen, kann nur gewinnen. Hand auf Herz, was macht es schon, wenn man den 21 von hunderten von Krimis nicht sieht?

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Couch Potato vs. Stadtradeln

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Municipalité: Stuhr

Was für ein herrliches Licht, wenn man abends bei Sonnenschein Fahrrad fährt! Die Landschaft fängt an zu strahlen, taucht in eine ganz andere Stimmung. Es ist die reine Freude. Ich bin Anhänger der Sommerzeit, schon immer gewesen, weil ich diese Abenstimmung liebe und mich freue, wenn es abends um 22:00 immer noch hell ist. Es erinnert mich an Norwegen. Ich weiß, viele sehen das anders.

Wer abends Rad fährt statt auf dem Sofa zu sitzen und fernzusehen, kann nur gewinnen. Hand auf Herz, was macht es schon, wenn man den 21 von hunderten von Krimis nicht sieht?

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Die Luft wird milder, das Rad läuft leichter

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Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Weniger Wind, höhere Temperaturen. Es wird besser und vielleicht haben wir nächste Woche richtig gutes Wetter. Und die gleiche Tour wie vor ein paar Tagen, aber deutlich schneller.

Die Sonne scheint und der übergroße Schatten fährt immer mit.

Die Ortsdurchfahrt in Groß Ippener ist ein Beispiel für die vielen hübschen Bauernhöfen in Norddeutschland.

Als ich aus Fahrrad stieg, musste ich feststellen, wie verdreckt es durch die Touren bei dem Schietwetter wurde. Da muss ich wohl am Wochenende mal ran.

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Die Luft wird milder, das Rad läuft leichter

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Municipalité: Stuhr

Weniger Wind, höhere Temperaturen. Es wird besser und vielleicht haben wir nächste Woche richtig gutes Wetter. Und die gleiche Tour wie vor ein paar Tagen, aber deutlich schneller.

Die Sonne scheint und fer übergroße Schatten fährt immer mit.

Die Ortsdurchfahrt in Groß Ippener ist ein Beispiel für die vielen hübschen Bauernhöfen in Norddeutschland.

Als ich aus Fahrrad stieg, musste ich feststellen, wie verdreckt es durch die Touren bei dem Schietwetter wurde. Da muss ich wohl am Wochenende mal ran.

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Bei dem Wind darf es auch mal das E-Bike sein

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Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Heute habe ich keine Lust gehabt, gegen den Wind anzukämpfen. Vormittags ging es zu Hohnhorsts Hofladen zum Einkaufen und abends zu Inkoop. Es ist schon eine feine Sache auf diese Weise den Gegenwind auszuschalten.

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Gegen den Wind

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Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Bei diesem Wetter sollte man seine Tour nach dem Wind ausrichten. Ich bin gegen den Wind gestartet. Das hat den Vorteil, dass man später, wenn man schon etwas erschöpft ist, auch mal Rückenwind hat.

Ich habe mich heute treiben lassen und in Delmenhorst einfach eine für mich neue Strecke "erfahren". Zwischen Groß Ippener und Dünsen bin ich das erste Mal im Langen Tal gewesen, was ich bislang nur vom Namen kannte.

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Das Wetter heute ist ziemlich gruselig

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Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Da musste ich doch ziemlich lange überlegen, bevor ich heute losfahren. Aber dann hats es mich doch greift und letztendlich hat es geklappt. Mit der App Windfinder habe ich mir die vorherrschende Windrichtung vorhersagen lassen. Klappt sehr gut. Deswegen bin ich hin über Lemwerder und Berne nach Oldenburg gefahren (58 km), zurück über Wüsting, Hude, Heide, Hasbergen und Sodenmatt (55 km). Das hat sich gelohnt, denn so schlimm wie es mit dem Gegenwind hätte kommen können ist es dann doch nicht geworden. Aber der Regen hat teilweise doch genervt.

DIe Fotos sind von Lemwerder (Grafitti) und Hasbergen. Sie sind im Vorbeifahren entstanden, es hätte sich bei dem einen oder anderen Motiv sicher gelohnt, etwas sorgfältiger ans Werk zu gehen.

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Es geht los

Ecrit le 24.05.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Als erstes bin ich den ersten Teil der Strecke abgefahren, die ich morgen fahren darf. Ich war nämlich so unvorsichtig und habe einen Termin in Oldenburg gemacht. Da bleibt mir nichts anderes übrig, als ihn mit dem Rad wahrzunehmen. Also bin ich ich über Süden attraktiv nach Hasbergen, also 40 % der Strecke von Seckenhausen nach Oldenburg gefahren. Mal sehen, wie morgen der Wind ist, ob ich über Berne/Huntebrück oder Hude/Wüsting fahre.

Mittags sind wir im Gartenrestaurant Martens Wulfhoop eingekehrt.was für ein tolles Gefühl, mal wieder in einem Lokal zu essen. Und es ist dort wirklich lecker!

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Frohe Pfingsten!

Image Ecrit le 23.05.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Dass Pfingsten mit der Erwartung an gutes Wetter verbunden ist, wird wohl niemand bestreiten. Es ist Frühling und die Bäume schlagen aus. Überall blüht es: Rapsfelder, Flieder, ? Apfelbäume, Weißdorn, Kastanien und haste nicht gesehen.
Umso enttäuschter sind wir, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden, wenn das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung macht.

Als ich heute früh um sechs wach wurde und die strahlende Sonne sah, hielt es mich nicht lange: Nachdem das gestrigen- pardon - Dreckswetter mir den Tag verderben hatte, wollte ich heute nicht ganz auf meine Pfingsttour verzichten. Sie fiel etwas kürzer aus als gewünscht, aber ich habe die Morgensonne am blauen Himmel am Hohen Berg genossen.

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Pfingsten: Traditionell das Fest des Radfahrens und des guten Wetters ....

Image Ecrit le 22.05.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Auf dem Bild sieht man meine Oma mit meinem Bruder und mir. Wir hatten kein Auto und wenn wir mal rausholen, war das Fahrrad das einzig mögliche Verkehrsmittel. Kommt aus der Zeit die immer noch anhaltende Begeisterung? Ob es Pfingstenbwar, weiß ich nicht, aber möglich ist es.

Auf jeden Fall war das Wetter besser als in diesem Jahr.

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Radfahren und Smartphone

Image Ecrit le 21.05.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Immer erreichbar sein? Will ich das wirklich? Und alle Bewegungen aufzeichnen?

Einerseits gibt mir das Smartphone die Freiheit einfach loszufahren. Ich bleibe erreichbar. Z.B. meine Frau, die nach Hause kommt und nicht weiß, wo ich bin. Wenn es wichtig ist, ruft sie mich einfach an.

Das Smartphone hilft mir notfalls bei der Orientierung und ermöglicht mir einen Notruf, falls ich mal eine Panne habe.

Und vor allem kann ich als Jazzliebhaber mich beim Radfahren hervorragend mit meiner Lieblingsmusik beschäftigen.

Und mit einer entsprechenden App kann ich meine Routen aufzeichnen.
Ob ich allerdings einen Nutzen von der Zeitnahme oder der Erfassung der Kilometer habe, ist letztendlich eine Geschmacksfrage.
Gestern fuhr ich durch einen Wald und mir schoss in den Sinn, dass durch die schlechte Wegstrecke meine Durchschnittsgeschwindigkeut beeinträchtigt wird. O Graus! Das passiert, weil ich als Starradler öfter mal meine Touren veröffentliche. Da komme ich leicht in eine Zwickmühle und lasse mich zu sehr vom Leistungsgedanken fremdbestimmen. Schließlich will ich meine Freizeit genießen.

Halt - nicht nur. Der Sport soll mich natürlich auch fit machen, ich will in den Schweiß kommen und Kalorien verbrennen. Das kann ich an meinen Daten ablesen. Sie motivieren mich und spornen mich an.

Ob es bei Google wirklich jemanden interessiert, welche Wege ich im Alltag zurücklege? Natürlich liefere ich mich mit meinen selbst erzeugten Daten einem oder gleich mehreren Monopolisten aus. Aber seien wir dich mal ganz ehrlich: Können (und wollen!) wir auf dieses kleine Wunderding überhaupt noch verzichten?

Schließlich macht es eine Idee wie die des Stadtradeln erst möglich. Das ist doch nur positiv zu bewerten, oder?

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Fahren mit oder ohne Karte?

Image Ecrit le 20.05.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Heute war ich in der Gegend zwischen Bradenholz, Fesenfeld und Sörhausen im Wald. Mit meinem Gravelbike kein Problem. Ab und zu spritzt der Dreck einem ins Gesicht, aber es gibt ja Duschen.

Dabei kommt es schon leicht mal vor, dass man in einer Sackgasse landet oder sich durch verschlammte Wege quälen muss. Halb so schlimm, denn man wird belohnt durch eine bessere Kenntnis der Region und braucht Fehlentscheidungen ja nicht zu wiederholen.,

Nur so entdeckt man Neues. Mir macht es Spaß.

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Soll ich bei dem Wetter fahren oder nicht? Lass dich nicht ins Bockshorn jagen!

Image Ecrit le 20.05.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Zurzeit haben wir richtiges Aprilwetter. Es passiert öfter, dass ich beim Blick aus dem Fenster denke, dass das Sofa der bessere Platz ist. Um dann kurze Zeit später strahlenden Sonnenschein zu sehen.

Die Wetterapp zeigt keine, ein oder zwei Regentropfen an. Nuancen dazwischen gibt es nicht. Dadurch entsteht ein eingeschränktes Bild der Realität. Es bleibt der Eindruck, dass es regnen könnte und schon bleibst du zuhause. Auch wenn es den ganzen Nachmittag nur 10 Minuten regnet.

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Radtour Richtung Große Höhe (Adelheide -Gr. Ippener)

Ecrit le 16.05.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Der Mai ist in diesem Jahr zwar nicht so warm wie wir es von den Vorjahren gewohnt waren. Aber immerhin deutlich wärmer als der April. Und die Regenschauer halten uns nicht vom Radfahren ab: schließlich gibt es ja solide Funktionskleidung.

Mein Fahrrad ist ein Canyon Pathlite 5.0, ein preiswertes Trecking- bzw. Gravelbike ohne jeglichen Schnickschnack, leicht und wendig.

Gestern führte mich meine Fahrradtour von Seckenhausen über die Steller Heide, Adelheide zur Großen Höhe. Besonders schön fand ich die Delmetalsperre und das Große Annental. Von dort wieder zurück über Gr. Ippener, Bürstel und Heiligenrode. 45 km. Mehr Details und die genaue Route findet ihr bei der Facebookgruppe Fahr Rad in Stuhr und umzu.

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Aus dem Fahrradsattel nehmen wir die Welt anders wahr

Image Ecrit le 05.05.2021 de Gerd Harthus
Equipe: Fahr Rad in Stuhr
Municipalité: Stuhr

Die Art, wie wir uns fortbewegen, bestimmt, wie wir unsere Lebenswelt wahrnehmen. Wenn wir mit dem Auto über die Autobahn brausen, haben wir eine andere Perspektive auf die Landschaft als vom Fahrradsattel.

Es ist Frühling, lange genug haben wir uns in den eigenen vier Wänden isoliert. Die Natur erwacht, allenthalben grünt, blüht und tiriliert es um uns herum. Ob unter der Woche oder an einem Sonntag, überall sind Freizeitradler unterwegs. Die Fahrradindustrie boomt, die Pandemie geplagten Menschen entdecken ihre Umgebung neu. Und wenn wir Glück haben, wird im Laufe des Sommers zumindest die Außengastronomie wieder ihre Gartentore öffnen.

STADTRADELN lenkt unsere Aufmerksamkeit auf unsere Mobilität. Es ist eine Einladung in die Welt der nachhaltigen Fortbewegung, wo wir z.B. feststellen können, dass wir mit dem Fahrrad genauso gut nach Bremen in die City kommen, wie mit dem Auto. Oder dass mit dem E-Bike und richtiger Kleidung der tägliche Weg zur Arbeit nicht nur Spaß machen kann, sondern uns auch noch fit macht. Und wie viel es in unserer Gemeinde und der Region noch zu entdecken gibt.

Probieren Sie es doch auch mal: Lassen Sie das Auto stehen und lassen Sie sich von Ihrem Vorderrad in eine aufregende Welt entführen! Stellen wir uns einfach vor, wie wir unsere Städte und Gemeinden so einrichten, dass Fahrradfahren noch sicherer und effektiver wird! Nehmen wir uns ein Beispiel an Dänemark oder den Niederlanden: Dort ist der Anteil an Radfahrern wesentlich höher als in Deutschland, weil die Infrastruktur so umgebaut wurde, dass das Fahrrad seine Vorteile besser ausspielen kann.

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