Blog VEDETTE EN SELLE : Rotenburg Wümme


Grünabfälle wegfahren

Image Ecrit le 02.06.2021 de Marc Andreßen
Equipe: #teamoestmann
Municipalité: Rotenburg Wümme

Ich hatte noch vom letzten Hebst das Laub in Säcken auf meinem Auto-Anhänger. Passte zeitlich nie. Einiges war schon kompostiert, daher war das Volumen niedrig, das Gewicht aber hoch. Etwas über 100 kg schätze ist. Leider ist hier kein Platz für einen Komposter auf dem Parkplatz und zu Hause habe ich schon zwei. Als - leider " wegfahren zum Sammelplatz.
Zum Transport nutzte ich mein Fahrrad und meinen Fahrrad-Anhänger. Da passte leicht alles draruf und das Gewicht kann er problemlos ab. Wendig ist er durch das Vorderrad auch. Also mal eben die 7 Kliometer bis zum Sammelplatz.

Die erste Strecke bin ich auf dem Radweg gefahren. Das war grenzwertig und schon an der Harburger Straße war der Radweg - nun ja - ungeeignet. Ich bin dann ab der Glockengießer Straße bis zur Nödenstraße auf die Straße ausgewichen. Man muss sich etwas überlegen, welche Strecken man fährt, man kommt tatsächlich nicht überall so gut durch. Ab der Nödenstraße bin ich dann durch die Wümmewiesen gefahren, unter der Bahn durch, bei Dura und Obi vorbei - und da auch auf der Straße, denn das Ausweichen bei Gegenverkehr funktioniert auf schmalen Radwegen die für zwei Richtungen freigegeben werden nicht so sonderlich gut. Auf der Straße ging das und da ich, wenn die Strecke gut und übersichtlich ist auch mal 25-30 kmh fahre, ist man auch kein allzu großes Verkehrshindernis. "Bergauf", also bei der Brücke zur Siedlung Luhne ging die Geschwindigkeit dann doch etwas runter, nur ist da der Radweg zu schmal, wenn Gegenverkehr kommt und das war mir zu gefährlich. Bergab hat es Spaß gemacht.
Der Anhänger hat übrigens eine Auflaufbremse, die als Scheibenbremse auf die beiden Hinterräder des Rades wirkt. Bremse ich also scharf, bremst der Anhänger selbst - und auch "ordentlich". Das ist bei einem Gewicht (beladen) von 150kg auch wichtig. Sonst würde der mich durch die Gegend schieben. Dann ging es weiter an der Kaserne vorbei und gerade noch rechtzeitig beim Platz angekommen und abgeladen.

Die Rückfahrt war einfacher. Radweg durchgehend vom Sammelplatz bis am Heimathaus vorbei. Mit einem leeren Anhänger kann auch mal ein Rad in den Grünstreifen kommen. Das passierte aber nur einmal um in der Bremer Straße einen Fußgänger mit Kopfhöreren mit etwas weiterem Abstand zu überholen. Dass da noch 2m Anhänger hinter dem Rad kommen, damit rechnet ja nicht jeder.
Dann in der Burgstraße die Bundesstraße am südliche Ende überquert. Habe mich etwas über das Schild für den angeordneten Radweg gewundert. und bin dann am Kreisel in die Goethestraße auf die Straße gefahren. Der nur handtuchbreite Angebotsstreifen ist nichts für den Anhänger. Am Ende der Bergstraße ist dann wieder ein verzichtbares Schild, was die radwegbenutzungspflicht anordnet. Ungünstig für die, die links abbiegen oder geradeaus fahren wollen. Einfacher wäre es für die, wenn sie mit dem KFZ Verkehr mitfahren können und mit deren Ampelphasen. Es würde da reichen, das Schild 5m nach hinten zu versetzen.

Gut, mit dem Anhänger bekomme ich die Radien sowieso nicht gut und blockiere beim Warten den ganzen Weg. Also habe ich mich zwischen die Autos eingereiht und bin gerade aus rüber in den Birkenweg gefahren. das ist, wenn man aus der Bergstraße kommt, das einfachste. Nimmt man die Radwegfurt rechts, hat man , wenn man eigentlich links abbiegen will, zwei mal rot, einmal in der Soltauer Straße, einmal im Birkenweg. und wenn man in den Birkenweg will, ist die EInfahrt von der Soltauer Straße aus mehr als seltsam gestaltet...

Aber so endete eine interessante relativ kurze Tour mit einem Anhänger und 100kg Ladung.

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