Blog VEDETTE EN SELLE : Kaiserslautern


Woche 1 hat Spaß gemacht!

Image Ecrit le 18.06.2021 de Dr. Michael Kunte
Equipe: GRÜNE Kaiserslautern
Municipalité: Kaiserslautern

Die erste Woche hat viel Spaß gemacht. Klar, zur Kita und zur Uni ging es wie eigentlich sonst auch per Fahrrad. Zum Glück liegt alles in einer solchen Entfernung, dass es auch für unsere Fünfjährige kein Problem ist. Außerdem gab es keinen Wolkenbruch. Die neue Behelfsampel an der Trippstadter Straße macht zudem die Überquerung für uns einfacher.
Eine besondere Herausforderung haben mir zwei Verwaltungsratssitzungen der Sparkasse in Ramstein gebracht. Aber es hat großen Spaß gemacht: Am Mittwoch und Freitag ging es morgens um 8 über den Vogelwoog, Rodenbach, Weilerbach und Mackenbach nach Ramstein. Zurück habe ich jeweils die Route über Landstuhl, Landstuhler Bruch, Kindsbach und Einsiedlerhof in die Stadt gewählt. So tut selbst ein Sitzungsmarathon dem Wohlbefinden gut…
Euer / Ihr
Michael Kunte

PS: Zum Gelterswoog hat der Ausflug am Wochenende auch Spaß gemacht. Okay der Berg an der Burg Hohenecken ist schon eine Herausforderung ?

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Feiern & Radeln, Teil 2

Image Ecrit le 14.06.2021 de Richard Hackländer
Equipe: Christen mit Schwung
Municipalité: Kaiserslautern

Am Sonntagmorgen radele ich zur Stiftskirche. Am Vorabend waren noch alle Plätze in der Außengastronomie belegt, viele haben die Freiheiten genossen, die wir vor der Pandemie als selbstverständlich ansahen. Nun ist es ruhig in der City und ich fahr mit meinem Rad durch die Fußgängerzone. In der angenehm kühlen Stiftskirche trifft sich an diesem Sonntag um 10 Uhr nur eine kleine Gemeinde, das Wetter lockt wohl mehr nach draußen.
Wieder wie gestern vormittags schwarz-weiß gekleidet, nachmittags im Radlerdress. Bernd Krüger vom Team „Christen mit Schwung“ hat zur Landstuhler Radrunde eingeladen. Seine Ortskenntnisse sind bewundernswert. Über Bremerhof, Wasserwerk, Alte Schmelz, Breitenau, Gelterswoog und Forsthaus Steigerhof radeln wir zur Burgruine Nanstein. Die Tour ist mit 48 km angekündigt und 14 Stadtradler sind dabei. Zwischen Alte Schmelz und Breitenau verliert die Hälfte den Anschluss, aber in Breitenau kommen wir wieder zusammen. „Mit Engeln reisen“, denke ich mir. An einigen Stellen durch den Wald wird es anspruchsvoll. Zwei rollen sich unfreiwillig ab, stehen aber ohne große Blessuren wieder auf. Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiterradeln… Wobei ein Helm schon sinnig ist. Wir werden auf der Strecke belohnt mit dem Blick auf die Air Base Ramstein. Dort stehen die Flieger, die bereits im Landeanflug zu sein scheinen, wenn sie über mein Pfarrhaus fliegen. Und in der Burgschänke Nanstein kehren wir ein, trinken ein Bierchen oder genießen ein Eis. „Wir sind ja nicht auf der Flucht“, höre ich eine Radlerin sagen. Schließlich ist Sonntag. Als wir aufbrechen, vergessen wir nachzuzählen. Erst am Silbersee merke ich, dass einer fehlt. Martin wird angerufen, der Anschluss ist nicht mehr möglich, doch eine Flasche Wein wird zum Trost versprochen. Wir radeln beim künftigen Amazon-Großlager vorbei bis zum Opel-Kreisel, der innen zu meiner großen Überraschung einen Radweg bereithält. Am Vogelwoog trennen sich unsere Wege, es geht nach Hause. 52 km habe ich an diesem Sonntag geradelt.
Epilog: Am späten Abend telefoniere ich mit meiner Mutter in Mannheim und erzähle vom Stadtradeln und der Sonntagstour. Ich werde eingeladen, in die Quadratestadt zu kommen, es seien schließlich nur 65 km… Mit dem Fahrrad? Vielleicht in Kombination mit dem ÖPNV? Meine Mutter! Schaun mer mal.

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Feiern & Radeln, Teil 1

Image Ecrit le 14.06.2021 de Richard Hackländer
Equipe: Christen mit Schwung
Municipalité: Kaiserslautern

Was für ein Wochenende! Nach den regnerischen Wochen zeigt sich das Wetter seit Beginn des Stadtradelns von seiner schönsten Seite. Stadtradeln leicht gemacht. Denn bei Regen überlege ich mir sonst schon, ob ich bei meinem Termin nass ankommen möchte.
Was für ein Wochenende! Am Samstag und am Sonntag feier ich jeweils morgens einen Gottesdienst und nachmittags fahre ich bei Stadtradeln-Touren mit. Alles mit dem Fahrrad. Ob das gut geht?
Am Samstagmorgen kleide ich mich an mit weißem Hemd, schwarzer Hose und gleichfarbigen Schuhen, nehme meine großen Packtaschen und „packe meinen Koffer“: Der schwarze Talar mit dem weiße Beffchen stopfe ich in den Kleidersack, der zusammengerollt in die Packtasche passt. Hoffentlich knickt nicht das Beffchen. In die andere Tasche kommt mein Tablet, Liedblätter und Geschenke für die Seniorinnen und Senioren. Denn es geht hinauf zum Kursana Domizil in die Alex-Müller-Str. Wer mich so bepackt sieht, könnte meinen, ich hätte eine mehrtägige Tour vor mir. Dabei sind es nur 850 Meter. Oben angekommen begrüßen mich die Mauersegler mit ihren grellen Rufen. Ich entdecke ihre typischen Nistkästen unter den Dächern der Wohnblocks. Als Radfahrer sieht man einfach mehr.
„Atemlos durch die Stadt“? Ich habe Zeit zum Durchschnaufen. Denn im Seniorenheim werde ich zunächst getestet, während der Speisesaal nebenan sich mit einer erwartungsfrohen und dankbaren Gemeinde füllt. Die Pandemie verhindert noch den Gemeindegesang, so dass ich solo aus dem neuen Gesangbuch singe. Denn beim klassischen Liedgut könnten viele auch ohne Liedblatt einstimmen. ;-)
Für den Nachmittag ziehe ich meine Radlerhose und ein rotes Hemd an. Ich möchte von weitem zu sehen sein, wenn ich beim Radpilgern der Stiftskirche der Schlussmann bin, um sicherzustellen, dass keiner unbemerkt liegen bleibt. Ich bin gewissermaßen der barmherzige Samariter, der in der Not mit Werkzeug und Erste-Hilfe-Tasche da ist. Gott sei Dank geht alles gut. Pfr. Matthias Jung, der Initiator des monatlichen Radpilgerns, führt die Gruppe von 15 Leuten an. Alle Altersgruppen sind bei dieser leichten Tour zum Klostergarten in Otterberg vertreten. Zunächst fahren wir den Lautertal-Radweg entlang. Ab dem Kreuzhof folgen wir wegen des Neubaus der Radlerbrücke der Umleitung. nach Otterbach. Der z.T. geschotterte Wirtschaftsweg ist inzwischen gut befahrbar. Gegenseitige Rücksichtnahme ist uns auf der Tour wichtig. Die E-Biker und schnellen Radelnden warten immer wieder und lernen, auch dem Langsamsten noch eine Trinkpause zu gönnen.
Die Sonne entfaltet ihre Kraft und wir genießen es, entlang des kühlen Otterbachs im Schatten nach Otterberg zu radeln. Das Streckenprofil ist flach, Stadtradeln leichtgemacht! Im Klostergarten werden wir mit Abstand von Bärbel Nittner durch den Klostergarten geführt. Pfingstrose, Christrose, Passionsblume, Johannisbeere… beim Vortrag merke ich erst, wie viele Pflanzen biblische Bezüge haben. Ein einladender Garten mit Sitzgelegenheiten inmitten eines Blütenmeeres. Ich sehe viele Insekten wie den Zottigen Bienenkäfer, Wildbienen und die Lederwanze und bekomme gleich die Erklärung. An diesem „Segensort“ des Bistums Speyer wird nicht gespritzt. Ich muss an den Wochenpsalm, Psalm 36, denken, den wir am Morgen noch gebetet haben: „Herr, du hilfst Menschen und Tieren.“ Hier im Klostergarten gibt es ein harmonisches Miteinander und vieles zu entdecken. Auch Wildwuchs wird zugelassen, der Mensch bestimmt nicht allein. Dieser Ort im Schatten der Abteikirche ist eine Oase in unserer schnelllebigen Zeit, ich komme bestimmt wieder.
Für die Rückfahrt nehmen wir den gleichen Weg, insgesamt bin ich an diesem Samstag 29 km gefahren und habe „by the way“ einige Leute kennengelernt.

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Gelungener Start

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Equipe: GRÜNE Kaiserslautern
Municipalité: Kaiserslautern

Bei schönstem Wetter durften gestern mein Stadtradel-Star-Kollege Richard Hackländer und ich unsere Autoschlüssel an Peter Kiefer abgeben. Da sich Stadtradeln besonders an die Mitglieder der Gemeinderäte richtet, lag es nahe, dass ich als Stadtratsmitglied der Grünen mitmache: Nun heißt es drei Wochen gänzlich auf das Auto zu verzichten. Natürlich ist das nicht in jeder Wohn- und Arbeitssituation zu machen, aber wir sollten es hinbekommen.

Meine Tochter war gestern auch gleich dabei: Schließlich muss sie jetzt notgedrungen auch dem Auto fernbleiben. Nach der Schlüsselübergabe haben wir uns der Tour unter souveräner Leitung von Bernd Köppe vom ADFC angeschlossen. Das Gefühl ist gut, in so einer großen Gruppe durch den Straßenverkehr Kaiserslauterns zu radeln – ganz und gar nicht so verloren wie sonst manchmal. Über die Fachhochschule, die Herzog-von-Weimar-Straße, die Uni, den Betze ging es bis zum gemütlich Ausgang im Licht Luft.

Es ist eine Freude zu sehen, wie viele Leute sich am Stadtradeln in Kaiserslautern beteiligen: Es geht um Klimaschutz und den eigenen Beitrag dazu. Ein Thema, das heute so aktuell ist, wie nie zuvor. Aber es geht auch um Spaß, Sport und Gesundheit. Und das sehen offenbar ganz viele so.

Noch eins: Meine Tochter fands lustig, dass „der Mann mit dem Mikrofon uns heimlich den Schlüssel wieder zurückgegeben hat.“ Allerdings wird er natürlich frühestens in drei Wochen wieder eingesetzt...

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Kalendercheck fürs Stadtradeln

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Equipe: Christen mit Schwung
Municipalité: Kaiserslautern

In acht Tagen ist es soweit! 3 Wochen lang will ich komplett aufs Auto verzichten und möglichst viel mit dem Fahrrad unterwegs sein! Meinen Kalender habe ich gerade noch mal gecheckt. Geht alles mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV? Wenn das Wetter wie heute lockt, dann ist das kein Problem. Vieles findet in den drei Wochen bei mir in der Innenstadt statt oder läuft per Videokonferenz. Aber halt, einen Termin muss ich noch verlegen: die Auto-Inspektion! Das habe ich doch glatt übersehen... :-)

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