Blog VEDETTE EN SELLE : Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen


Die Verbandsgemeinde Rhein-Nahe von der nördlichen Grenze bis zur südlichen Grenze am Rhein und Nahe entlang

Image Ecrit le 11.07.2021 de Georg L-V
Equipe: Team Münster-Sarmsheim
Municipalité: Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen

Meine Reise beginnt in der historischen Stadt Bacharach. Ein wunderschönes Idyl am Rhein mit seinen alten Gassen und Häusern. Die Straßen sind durch das Kopfsteinpflaster nicht gerade radfahrerfreundlich aber angesichts des Gesamtanblicks ist dies dort zu vernachlässigen. Ich frage mich aber schon seit Jahren warum die Straßen immer noch von Kfz mit Tempo 30 durch Bacharach fahren dürfen. Der Anblick der Kfz und deren Lärmentwicklung durch das Kopfsteinpflaster ist nicht touristentauglich aber auch für die Anwohner eine Zumutung.

Am Rhein entlang geht es weiter an einzelnen Tafeln zu einer wichtigen Einrichtung der Verbandgemeinde, der Kläranlage bei Bacharach. Auch eine solche gehört zum Leben am Rhein.

Am Niederheimbacher Rheinufer geht es an den gemütlichen Strandkörben vorbei in Richtung Rheinfähre. Ich hoffe das die Rheinfähre sowie die weiteren Rheinfähren im Zuge der derzeit wieder aufflackernden Brückendiskussion weiterhin Bestand haben werden. Sie sind ein wichtiges Bindeglied für den Nahverkehr von Fußgängern und Radfahrern über den Rhein. Bei einem Brückenbau in Bingen werden die Fähren und Niederhausen nicht mehr überleben können.

Weiter am Rhein aufwärts begegnet man zwei große gemalte Figuren aus Niederheimbach die auf touristischen Highlight der Gemeinde hinweisen. Kurz vor Trechtingshausen gibt einen weithin bekannten Sandstrand. Normalerweise ist dieser stark besucht, es war wohl zu spät und kalt. Weiter geht es nach der Einsicht in die Verbandsgemeinderatsarbeit in Richtung Bingen. Dort erscheint die imposante Burg Reichenstein bei Trechtingshausen mit seinen neu gestalteten Hangterrassen.

An der Clemenskappelle am Trechtíngshauser Friedhof gelegen liegt der von der Verbandgemeinde eingerichtete Fahrrad „Rastplatz“. Der „Rastplatz“ ist in die Jahre gekommen und lädt inzwischen leider nicht mehr zum Rasten ein.

Weiter geht es an Bingen mit dem Sitz der Verbandsgemeinde vorbei an die Nahe nach Münster-Sarmsheim. Dort ist das bekannte Wahrzeichen der Gemeinde zu sehen, der stumpfe Turm, auch Trutzburg zu Bingen genannt.

Damit endet die Reise entlang der beiden Flüsse der Verbandsgemeinde nach wunderbaren 3 Wochen Stadtradeln.

Es hat gutgetan als sog. „Stadtradelstar“ die 3 Wochen bewusster Rad zu fahren und darüber berichten zu können.

Bleiben sie dem Fahrrad gut gesonnen, sorgen wir auch zukünftig für mehr Präsenz des Radverkehrs in der Öffentlichkeit, auf der Straße und im Bewusstsein.

Gruß Georg Leufen-Verkoyen

Euer STADTRADELN-Star aus der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe

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Tolle Radtour im Hunsrück - von Tal über Höhen zum Tal

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Equipe: Team Münster-Sarmsheim
Municipalité: Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen

Eine wunderbare Tour
Am letzten Stadtradelwochenende hatte ich Zeit für eine tolle Radtour in Verbindung mit dem Zug durch den Hunsrück. Es ging huckepack los mit dem Zug nach Boppard. Dort Umstieg in den Rest der Hunsrückbahnstrecke nah Emmelshausen.
Die Hunsrückbahn gilt als die steilste, fahrplanmäßig betriebene Strecke Deutschlands. Die Züge fahren auf dem 8,5 Kilometer langen Steilstreckenabschnitt zwischen Boppard und Emmelshausen über zwei eindrucksvolle Viadukte, durch fünf Tunnel und überwinden einen Höhenunterschied von 336 Metern. Das ist ein für die Eisenbahn eindrucksvoller Steigungsgrad von 6 Prozent!

Von Emmelshausen ging es auf der stillgelegten Hunsrückbahnstrecke bis nach Kastellaun. Es ist ein gut ausgebauter Radweg mit für Bahnstrecken nur leichtem Gefälle bzw. Steigung. Mir tut es allerdings in meiner ÖPNV Begeisterung weh, dass die Bahnstrecke für den Güter- und Personenverkehr (1983) stillgelegt worden ist. Ganz Rheinland-Pfalz hatte mal ein sehr dichtes Bahnnetz. Seit der größten Ausweitung des Bahnnetzes wurden 1.627 Bahnkilometer entweder stillgelegt oder abgerissen worden. Davon alleine 80 und 90er Jahre fast 600km. Ca. 135 km sind wieder aktiviert worden.
Ab Kastellaun ging es dann durch das wunderbare Deimerbachtal. Eine Einkehr in die Junkersmühle ist dabei Pflicht. Weiter ging es über die Höhen zum Erlebnisfeld in Mannebach. Man trifft auf wunderbare Dörfer. Weiter geht es durch Lützbachtal steil bergab nach Treis-Karden an der Mosel.
Von Treis-Karden hat mich dann die Bahn zurück nach Hause getragen.
Es gibt was bei uns zu erleben, einfach etwas Neues ausprobieren.
Georg











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Tägliches Radfahren kann etwas holprig werden

Image Ecrit le 02.07.2021 de Georg L-V
Equipe: Team Münster-Sarmsheim
Municipalité: Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen

Beim Video bitte auf das „ruckeln“ achten. Viele Radwege in Gemeinden aber auch zwischen Gemeinden haben eine gepflasterte Oberfläche. Das ist kein Komfort. Die zugehörigen Fahrbahnflächen für die Pkw und Lkw sind in der Regel dagegen glatte Asphaltoberfläche. Wer aber hat die glattere Oberfläche nötig um eine komfortable Fahrt erleben zu können? Der Nutzer eines Pkw mit Stoßdämpfer, Luftreifen und weichen Sitzen oder der Radnutzer mit evtl. Federsattel und Federgabel? Bei gemeinsamen Rad/Fußweg trifft die Oberfläche zusätzlich Fußgänger mit Rollator, Rollstuhl, Skatboard, … hart.




Radfahrer erhalten meistens nicht den Platz der öffentlichen Verkehrsfläche den sie benötigen. Radfahrer erhalten meist nur die Restflächen, den sie auch noch oft mit Fußgänger, Straßenlaternen, Mülleimer und falsch parkenden Autos teilen müssen. Es findet keine gerechte Aufteilung der Verkehrsfläche statt. Fahrende und parkende Autos dominieren Straßenraum, verkehrlich, räumlich, Lärm und gestalterisch. Die Straße muss wieder Allen gleichberechtigt zur Verfügung gestellt werden. Es gibt immer noch Wege die Radfahrer nutzen dürfen an denen sie aber plötzlich absteigen müssen.
Die Überholvorgänge von Autofahrern innerorts und ausserorts sind für uns Radfahrer angenehmer geworden seitdem die Mindestabstände innerorts bei 1,50 Metern liegt, ausserorts 2,0 Meter. Also es geht doch, bestehende Regeln sind veränderbar.
Warum wird nicht Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit beschildert solange keine vernünftigen alltagstaugliche Radfahrer Möglichkeiten vorhanden sind. Dies gilt für innerorts wie auch für zwischen den Gemeinden. So werden die jeweiligen „Baulastträger“ (Eigentümer) schnell gezwungen die Radinfrastruktur zu verbessern.
Die Fahrraddemo am Freitag, den 2.7.2021 in Bingen hat wieder einmal die Schwachpunkte von lokalen Radinfrastruktur aufgezeigt. Es müssen viele weitere Fahrraddemos folgen. Ich wäre dabei. Es kann hoffentlich nur besser werden.
Seit stark und radelt weiter, auch noch dieses Wochenende im Rahmen des Stadtradeln
Georg

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Alltag

Image Ecrit le 27.06.2021 de Georg L-V
Equipe: Team Münster-Sarmsheim
Municipalité: Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen

Die Zeit verfliegt beim Radfahren so schnell wie nie. Mit dem Fahrrad zur Arbeit und zurück, zur Verbandsgemeinderatsitzung durch den Wald nach Weiler und zügig zurück über die Landstraße, Huckepack mit dem Zug, wenn die Strecke länger wird. Alles kein Problem, ich bin im Freien rieche das Heu, den Holunder, höre die Vögel im Weinberg und Wald. Radeln zu seinen täglichen Zielen kann so entspannend sein.
Wenn Arbeitgeber dann auch noch fahrradfreundlich sind steht dem Radeln nichts Wege. Luftpumpe, abschließbarer Fahrradraum im Eingangsbereich und komfortable Duschen, wenn der Weg zu schnell bewältigt wurde und dienstlich nutzbare Fahrräder und Pedelec sind des …

Den 1. Winzer mit einem Lastenrad konnte ich in der Nähe von Ockenheim beobachten.

Ich wünsche weiterhin immer eine fingerbreite Luft im Reifen
Georg L.-V.







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Radfahren macht Spass

Ecrit le 22.06.2021 de Georg L-V
Equipe: Team Münster-Sarmsheim
Municipalité: Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen

Alltags- und Freizeit Radler
Mein Name ist Georg Leufen-Verkoyen, ich wohne in Münster-Sarmsheim in der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe an der schönen Nahe.
Gerne will ich in den 3 Wochen des STADTRADELN Möglichkeiten der Radnutzung und auch dessen Grenzen zeigen. Als Kommunalpolitiker will ich Vorbild sein.
Ich bin gerne mit dem Fahrrad unterwegs, sei es auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, Kultur oder als Verkehrsmittel, um am Bahnhof in Bingen eine bessere Bahnverbindung zu erhalten. Im Urlaub nutze ich wenn möglich das Fahrrad oder mache Fahrradreisen, auch schon ab zu Hause.
Über meine persönliche Begeisterung für das Radfahren ist mir die Verknüpfung der nachhaltigen regionalen Mobilität mit dem Klimaschutz sehr wichtig.
Drei Wochen lang gemeinsam mehr Fahrrad fahren, neue Erfahrungen erradeln, für das Fahrradfahren werben

Fahrt mehr Fahrrad, nutzt damit andere neue Wege, überzeugt Euch von guten oder schlechten Radfahrbedingungen.
Gruß Georg Leufen-Verkoyen
Euer STADTRADELN-Star aus der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe

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