Blog VEDETTE EN SELLE : Büttelborn im Kreis Groß-Gerau


2. Woche Fazit

Ecrit le 04.07.2021 de Gerda Schmitt
Equipe: Generationenhilfe Büttelborn
Municipalité: Büttelborn im Kreis Groß-Gerau

Stadtradeln 2. Woche

Ganz offensichtlich gibt es unterschiedliche Sichtweisen des Denkansatzes beim Stadtradeln. Nach meinem Dafürhalten soll damit das Bewusstsein dafür geweckt werden, für die erforderliche Mobilität jedes Einzelnen im Hinblick auf die Vermeidung oder zumindest Reduzierung der schädlichen Auswirkungen der Mobilität Lösungen zu finden. Eine Lösung ist die ersatzweise Fortbewegung mit dem Fahrrad. Ein wirklich guter Ansatz, denn damit werden die Vorteile deutlich:

ich bin immer pünktlich
Ich bewege mich an der (meist) frischen Luft
Ich spüre die Freiheit und Unabhängigkeit vom Angewiesensein auf ein funktionierendes Mobil
Im Hinblick auf die zu erwartende Entwicklung, die uns wohl nötigen wird, uns von unserer verschwenderischen, und damit die Lebensgrundlagen aller zerstörenden Lebensweise zu verabschieden. Das macht zuversichtlich, weil mit dem Zwang, auf das Auto prinzipiell zu verzichten bereits geübt wird, andere Wege zu gehen.

Das zu üben und zu erkennen dachte ich, sei Sinn der Veranstaltung. Ich sehe allerdings häufig, dass der «Tour de France» Gedanke im Vordergrund steht, der zum Ziel hat, maximale Kilometerleistung nachzuweisen.

Ich hoffe sehr, dass ich mich nicht irre.

Ich werde in jedem Fall meiner Interpretation treu, weiterhin, wenn immer es möglich ist, meine Wege zu Gunsten meiner Mitlebewesen mit dem Fahrrad zurück legen und hoffe, dass ich das noch lange so machen kann. Wenn ich damit Nachahmer finde freue ich mich sehr und für diesen Fall wäre ich gern Vorbild.

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1. Woche

Ecrit le 28.06.2021 de Gerda Schmitt
Equipe: Generationenhilfe Büttelborn
Municipalité: Büttelborn im Kreis Groß-Gerau

Dem Sinn des Stadtradelns – für die Wege, die zurückgelegt werden müssen an Stelle des Autos das Fahrrad zu verwenden- gehört meine ganze Unterstützung.
Wege zu Besprechungsterminen, Baustellen und für Einkäufe lassen sich im Umkreis von 10 km sehr gut mit dem Fahrrad bewältigen. Die Mitgeschöpfe durch das eigene Verhalten zu schonen ist ein winziger Beitrag im Rahmen unseres bequemen und vom Überfluss geprägten Lebens.
Daneben tut es Körper und Geist gut, man erlebt den Wechsel der Natur innerhalb der Jahreszeiten, spürt Wind und Wetter hautnah und ist integriert als Teil der Schöpfung. Auf dem Fahrrad fühlt man sich frei und unabhängig –ist man ja auch.
Am Donnerstag habe ich bei Dauerlandregen eine Schneckenwanderung auf dem Radweg erlebt, die ich so noch nie gesehen habe. Ganz wenige erwachsene Schnecken waren mit einer großen Schar winziger Schnecken mit noch winzigeren Häusern auf dem Rücken aus dem Acker kommend in Richtung Grünstreifen unterwegs. Wie verabredet strömten sie alle in die gleiche Richtung.

Nach der ersten Woche Stadtradeln sehe ich, dass es fast 200 km waren, die in der Woche zurückgelegt wurden (normalerweise verfolge ich das nicht).

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