Blog VEDETTE EN SELLE : Kreis Ostallgäu


Jetzt, so zum Ende...

Image Ecrit le 11.07.2021 de Lucia Golda
Equipe: Offenes Team - Kreis Ostallgäu
Municipalité: Kreis Ostallgäu

...kann ich wirklich sagen: Ich freue mich schon wieder auf das nächste Stadtradeln.
Eine so schöne Aktion.
Zum Einen natürlich der umweltfreundliche Verzicht auf's Auto, die Bewegung, die Erkenntnis, dass das Auto mal daheim bleiben kann.
Ich bin zwar davor schon nicht so viel mit dem Auto gefahren (was vielleicht daran liegt, dass ich gar kein eigenes habe), es wäre aber gelogen, mich als begeisterte Radfahrerin zu bezeichnen.
Durchs Stadtradeln habe ich aber tatsächlich auch wieder den Spaß am Radeln entdeckt. Ich hoffe sehr, dieser Effekt hält an. (Streng dich an, Luci.)

Was mir aber jedes Jahr am Besten gefällt, ist die Gemeinsamkeit dieser Aktion.
Der Kindergarten, die Physiopraxis, private Radl-Teams - alle sind unterwegs. Auf dem E-Bike, dem Rennrad, dem Laufrad.
Und wenn jetzt noch ein paar mehr Leute entdeckt haben, dass Radeln gar nicht so schlimm ist, hätte Stadtradeln wirklich etwas bewegt (haha).
Nein, im Ernst.. Das wäre doch toll, wenn wir dabei sind, wie sich etwas verändert.

So. Genug geredet.
Im mobilé haben wir seit 2 Jahren ein "Dienstrad". Die meiste Zeit steht das allerdings rum und hat nur eine Funktion: schön sein.
Das kann man ja auch mal fürs Fahrradfahren benutzen.
Wäre ein Anfang.

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Stadtradeln vorbei

Ecrit le 08.07.2021 de Toni Holzheu
Equipe: Werftagsradler
Municipalité: VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu

Die drei Wochen Stadtradeln sind nun vorbei.
Wir sind froh und glücklich, dass wir alle unsere Fahrten ohne größeren Probleme durchführen konnten. Wir sind ohne Platten durch diese Zeit gekommen!
Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, wir haben viele nette Leute getroffen und waren eigentlich immer unterwegs.
Wir hoffen, euch hat es auch Freude gemacht. Nutzt den Sommer und radelt fleißig. Am Ende spart das immer CO2.

Eure Anni und Toni Holzheu

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die letzte Woche brachte sehr unbeständiges Wetter

Ecrit le 08.07.2021 de Toni Holzheu
Equipe: Werftagsradler
Municipalité: VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu

Das letzte Drittel des Stadtradelns nutzten wir das noch schöne Wetter um ins Donautal zu radeln.
Leider konnten wir keine größeren Touren wegen des unbeständigen Wetters mehr machen. Unterwegs sahen wir viele Verwüstungen, die durch die starken Unwetter entstanden waren. Das Baden in den Seen war dadurch nicht mehr möglich.
Auf unseren Radtouren ist uns immer wieder aufgefallen, dass Büsche und Hecken viel zu weit auf die Radwege wachsen. Dies stellt vor allem bei Gegenverkehr eine Gefährdung dar. Wir appellieren an die Kommunen und Landratsämter die dringend notwendigen Rückschnitte durchzuführen.
Auch in Zukunft werden wir weiterhin so viel wie möglich mit dem Rad fahren und das Auto nur für dringende Fahrten bei Regen oder im Winter benutzen.

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Stadtradeln Woche 3

Image Ecrit le 07.07.2021 de Verena Hoffmann
Equipe: Team Valleroy
Municipalité: VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu

Das Stadtradeln ist zu Ende. Aber nicht das Radfahren für mich!
Die 3 Wochen komplett ohne Auto auszukommen war allerdings eine kleine Herausforderung. Das Wetter war durchwachsen, aber es hat sehr viel Spaß gemacht, mit dem Rad unterwegs zu sein. Natürlich habe ich jeden Tag die Strecke zur Arbeit mit dem Rad zurückgelegt. Aber dazu kamen auch sehr viele Ausfahrten einfach so in die Natur mit wunderschönen Eindrücken.
Das besondere am Stadtradeln war aber auch, dass so viele daran teilgenommen haben und dass ich überall bekannte Radler getroffen habe.
Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls viel Freude und steigt weiterhin aufs Fahrrad!

Eure Verena

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Stadtradeln Woche drei —- da war alles dabei!

Ecrit le 05.07.2021 de Verena Hoffmann
Equipe: Team Valleroy
Municipalité: VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu

In der letzten Woche Stadtradeln war mein treuer Begleiter doch tatsächlich mein wasserfester gelber „Friesen-Nerz“ ?, der mich auf all meinen Wegen durch Obergünzburg trocken hat ankommen lassen.
Das unbeständige Wetter hat mir keine große Lust auf weite Ausflüge gemacht, eine Runde mit dem Rennrad hat mich nach Eschach geführt…. Dort hat mich spätnachmittags der Regen erwischt und kurz danach zeigte sich überm Eschacher Weiher ein großer Regenbogen….. mystische Stimmung!
Rückblickend auf drei Wochen Autoverzicht kann ich nur sagen, dass es mir nicht schwer gefallen ist, alle Strecken mit dem Fahrrad zu bewältigen und ich wünsche mir, das ganz viele Menschen zu dieser Ansicht gekommen sind…..
Verzicht bedeutet auch Gewinn!!!

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Heuschnupfen

Image Ecrit le 05.07.2021 de Julia Rösler
Equipe: Julia & friends
Municipalité: VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu

Gerne möcht ich nochmal eine Tour machen. Ich komm gerade heim zu den Eltern. Wochenende! Papa hat schon alles vorbereitet, das Rad wartet. Ich hab schon Probleme mit Schnupfen..... eine Tablette sollte helfen. Heute bläst der Wind, Regen ist angesagt. Also nicht trödeln, rauf auf den Drahtesel. Planstrecke ist über Unterthingau, Börwang, Haldenwang, Untrasried, Eschers, Hartmannsberg hinab nach Obergünzburg. Die Bauern sind fleissig auf den Wiesen. Günzach liegt hinter uns, Görwangs, die Nase läuft. Reinhardsried Richtungswechsel, ich niese und komm fast zum Sturz! Das jagt uns einen grossen Schrecken ein. So ist es mir zu gefährlich! Der schnellste Weg nach Hause wird genommen! Satz mit X......!
Das war meine letzte Ausfahrt in punkto Stadtradeln 2021.
Fazit: ich finde es sagenhaft wer sich alles "Julia &friends" angeschlossen hat! Meine Familie ohne deren Mithilfe vieles nicht möglich wäre, vielen herzlichen Dank. Meine Freunde, die spontan dabei waren - Danke, Ich find euch Spitze! Freunde von Freunden die so viele km gemacht haben, Danke ihr ward der Bonus! Freunde die gerade in dieser Zeit Schweres ertragen mussten - Danke, ich bin auch euer Freund! Alle zusammen haben wir über 5000km gemacht!
Seid ihr 2022 mit dabei?

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Mein Ziel

Image Ecrit le 05.07.2021 de Julia Rösler
Equipe: Julia & friends
Municipalité: VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu

Papa radel mit mir?
Da kann er nicht nein sagen. Schliesslich bin ich ja "sein" Radelstar.

Heute bestimme ich wo es lang geht. Erstmal auf dem Radweg bis Günzach. Der Anstieg hoch bis zum Gemeindehaus ist ehrlich nicht mein Lieblingsstück. Die Autos brummen wenn es gut geht hinter mir und überholen dann mit schönem Abstand. Leider gibt es auch Fahrer die haben es eilig, da wird es schon mal eng!
Linke Hand raus und dann Richtung Aitrang. Wir fahren am schönen Weiher am Günzacher Ortsende vorbei und schon sind wir an der malerischen Günzquelle. Der schöne Rauscherhof verziert rechts und links die bergauf führende Strasse, die sich in herrliche Wiesen und Wälder schmiegt. An Binnings zieh ich vorbei und nehm den Schwung mit soweit es möglich ist, zur Anhöhe Görwangs. Dort freu ich mich schon auf die Abfahrt zum Riedles Weiher. Manchmal setzen wir uns dort auf eine Bank und genießen das fröhliche Treiben der Badegäste oder dieses herrliche Fleckchen. Heute nicht! Ich brauch Kilometer und komm immer besser in Fahrt. Am Bahngleis ein Stück entlang geradelt, Kurve nach links, bin ich schon gleich in Reinhardsried. Zickzackkurs aufgenommen, radle ich einen Anstieg hoch in Richtung Günzach. Unterhalb von Westerried bieg ich auf die Hauptsstrasse die neu gemacht wurde. Sie hat einen super Belag! Doch ein Radweg wäre hier schon angebracht! In Albrechts überquer ich die Strasse und jetzt sind wir auf dem sicheren Radweg. Durch die Unterführung fahr ich nicht! Ihr wisst ja: ich brauch noch Kilometer. Also weiter durch Sellthürn mit der klasse Käserei , nach Eufnach. Trampoi und Hutoi sind nicht so bergig, die nehm ich mit und hab eine Weitsicht ins Oberallgäu , die schönen Berge, das Allgäu - ich liebe es. Doch runter nach Wildpoldsried bringt mich mein Stahlross nicht! Ich dreh um. Den selben Weg zurück bis Sellthürn. Nach Ortsende :ahuija die schöne Abfahrt,die durch die Bahnunterführung nach Immenthal führt, wird genommen. Achtung am Waldrand hab ich schon öfter Feldhasen gesehen. Die Steigung im Ort fordert nochmal ihren Tribut! Aufgepasst da liegt manchmal Kies auf der Strasse. Wir nehmen natürlich den Radweg der uns die Autos vom Leib hält. Das Schöne ist: nach Obergünzburg heimkommen ist fast immer eine Abfahrt! Gerne würde ich öfter radeln.

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Wilhelm Mooser Stadtradel-Blog IV

Ecrit le 05.07.2021 de Wilhelm Mooser
Equipe: Gymnasium Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

In gewisser Weise bin ich stolz auf mich, dass ich die drei Wochen durchgehalten habe und täglich, auch bei garstigstem Wetter, zu meinem Arbeitsplatz geradelt bin. Dies hätte ich wohl, ohne meine Stadtradelstarverpflichtung auf das Auto drei Wochen zu verzichten, nicht getan. Dabei konnte ich erfahren, dass es auch für Radler eigentlich kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Bekleidung, um dem Unwetter zu trotzen.
Nun gilt es, das Radeln, das in den vergangenen drei Wochen schon fast zur Gewohnheit wurde, auch in den kommenden Wochen und Monaten weiter zu pflegen. Dies habe ich mir fest vorgenommen. Die nötige Einstellung hierzu hat sich hierzu von Tag zu Tag verbessert. Aus der Intention als Vorbild für meine Schülerinnen und Schüler für Wochen komplett auf das Rad umzusteigen, ist ein echtes Bedürfnis geworden, mich täglich auf dem Rad, aber auch anderweitig zu bewegen und dem Körper und der Gesundheit etwas Gutes zu tun – vom Nutzen für die Umwelt und das Klima ganz zu schweigen.

Wilhelm Mooser

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nun sind sie vorbei, die drei Wochen...

Image Ecrit le 04.07.2021 de Michael Korn
Equipe: Offenes Team - Kreis Ostallgäu
Municipalité: Kreis Ostallgäu

Drei Wochen Satdtradeln - schon vorbei. Über 800.000km haben die Ostallgäuer zusammengeradelt, eine beeindruckende Gemeinschaftsleistung.
Meine dritte Stadtradelnwoche hat mich neben dem tägliche Pendeln zur Arbeit auch nach Kaufbeuren zum Einkaufen im Unverpacktladen und zu einem Familienausflug in den Skyline-Park geführt. Eine weitere längere Tour nach Österreich, die ich mir eigentlich fürs Stadtradeln vorgenommen hatte, konnte ich aus Zeitgründen leider doch nicht mehr machen, aber aufgeschoben, ist nicht aufgehoben.
Dafür habe Ich die letzte Stadtradelwoche noch dazu genutzt, RADar! mit Hinweisen, aber auch Lob zu füttern und bin deshalb recht aufmerksam geradelt.
Das Schöne am Radfahren ist ja, daß man zeit zum Nachdenken hat. Wenn man dann so dahinradelt und von einem Drängelgitter mitten auf dem Radweg aufgehalten wird, stelle ich mir bildlich vor, wie es wohl wäre, wenn sich die Autos erst durch ein solche Gitter schlängeln müssten, bevor die auf die nächstgrößere Straße auffahren dürften. Oder wie Autofahrer schauen würden, wenn der Radweg im Winter picobello geräumt und auf der Straße daneben seit Tagen kein Schneepflug mehr gefahren wäre. Aber so etwas gibt es tatsächlich: Oulu, eine Großstadt im Norden Finnlands hat einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht, weil dort der Radverkehr auch im Winter Vorrang vor dem motorisierten Verkehr hat.
Und dann habe ich noch ein Gedankenexperiment gestartet: Wie wäre es eigentlich, wenn ich nun drei Wochen aufs Radfahren und zu Fuß gehen verzichten und alle Wege mit dem Auto zurücklegen müsste? Für mich jedenfalls ziemlich unvorstellbar.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen bedanken, die das Stadtradeln hier im Landkreis ermöglich und organisiert haben. Vielen Dank!

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3 Wochen Radeln - ein Fazit

Image Ecrit le 04.07.2021 de Sonja Vogler
Equipe: Café Vogler
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Ja, was kommt eigentlich raus, wenn man drei Wochen auf das Auto verzichtet? Die Antwort ist: Viele Kilometer und müde Beine!
Ich habe wirklich durchgehalten und nach drei Wochen kann ich ein paar Dinge feststellen:

1. Es war weniger schlimm, auf das Auto zu verzichten, als gedacht. Manchmal kostet es ein bisschen Überwindung, aber wenn man dann auf dem Fahrrad sitzt, ist es gar nicht mehr so wild, wie vorher befürchtet.
2. Es sind ganz schön viele Autoersatzkilometer geworden. Ich habe heute mal nachgerechnet und war wirklich überrascht, dass ich in den letzten drei Wochen ca. 600 Kilometer mit dem Rad gefahren bin, die ich sonst mit dem Auto gefahren wäre. 400 Kilometer davon auf dem Rennrad.
3. Den Ersparnis-Rechner kann ich so nicht stehen lassen! Da muss ich auf jeden Fall die Mehrkosten für Essen gegenrechnen! Und das ist nicht wenig.
4. Autoverzicht funktioniert - zumindest für mich - nur im Sommer und nur weil ich nicht jeden Tag zur Arbeit nach Schongau muss. Im Winter über den Auerberg bei Schnee und Dunkelheit ist wirklich keine Option und auch echt gefährlich. Irgendwann geht auch die vorher deponierte Kleidung in der Arbeit aus. Und schon in der ersten Woche musste ich meine Arbeitszeiten verschieben, damit das mit dem Radeln klappt.

Übrigens hat auch mein Mann in diesem Zeitraum solidarisch auf das Auto verzichtet und mit ihm notgedrungen die Kinder. Alle haben überlebt!
Für mich war der Verzicht eine gute Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich freue mich schon auf STADTRADELN nächstes Jahr.

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Drei Wochen Stadtradeln - schon zu Ende???

Image Ecrit le 04.07.2021 de Ingrid Bußjäger-Martin
Equipe: FENDT VARIOFLITZER
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Heute ist Samstag, der 3.7.2021 und drei Wochen, die anfänglich so lange schienen, gehen zu Ende ... ich kann es kaum glauben. Bei unserer Samstags-Tour, lasse ich diese Zeit noch einmal Revue passieren lasse, und überlege, welche Erfahrungen ich gemacht habe, und was ich mir persönlich vorgenommen habe. Ja, Freizeit- und Genußradlerin war ich ja vorher auch schon, aber mein persönliches Ziel war es auch die Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad zu meistern. Und das hat geklappt!. Aber ich denke auch in Zukunft werde ich nicht diejenige sein, die auf eine persönliche "0-Auto" Politik setzt. Zum einen gibt es Arbeits-Termine, die einen Weg mit dem Fahrrad einfach nicht erlauben (Arbeitsende 18:30 und Treffen mit Geschäftspartnern in Bad Wörishofen um 19:30 Uhr), zum anderen gibt es auch persönliche Belange, die zu "managen" sind, u.a. ein Arzttermin in München, der mit dem ÖPNV einfach nicht in akzeptabler Zeit zu machen ist. ABER: es geht immer mehr - und insofern habe ich in diesen drei Wochen viele meiner Gewohnheiten überdacht, bin einmal zur Mitfahrerin geworden und vor allem habe ich gelernt - das Fahrrad ist eine echte Alternative für viele Besorgungen im täglichen Leben. Und auch das Fahren zur Arbeit mit dem Fahrrad wird sicherlich nicht der Standard für jeden Tag werden, aber sehr viel öfters als bisher. Insofern - ich bin SEHR zufrieden mit den Erfahrungen, die ich gemacht habe und werde das auch jedem erzählen, der es hören möchte ... oder auch nicht :-). Ich denke auch, es sind nicht immer die radikalsten Ansätze, die uns nach vorne bringen, sondern viele kleine Schritte ... und jeder Kilometer mehr, bei dem ich in sinnvoller Art und Weise das Auto durch das Fahrrad ersetzte ist gut für die Umwelt und gut für mich. Wie man so schön sagt: "win-win". In diesem Sinne: es war mir eine Ehre als "Stadtradeln-Star" dieses Jahr dabei gewesen zu sein und wünsche allen viel Freude weiterhin auf allen Wegen mit dem Zweirad! Und immer aufpassen - gell :-)

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Endspurt, Alltag, Regen

Ecrit le 04.07.2021 de Daniela Epple
Equipe: Wirbelzwerge
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Die dritte und letzte Woche ist vorbei, schade!Es war ganz einfach auf das Auto zu verzichten, im Winter wäre es mir sicher schwerer gefallen.
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, diese Woche auch endlich mal einen Ausflug mit dem Fahrrad zu machen.Leider war mir das nicht vergönnt, arbeiten, einkaufen, Kurse geben.Damit ich trotzdem meinem Hobby eifern kann, nehme ich statt dem Radweg nach Stötten den Weg an der Geltnach entlang, herrlich!!
Zweimal bin ich diese Woche in den Regen gekommen, aber mit der richtigen Kleidung war auch das kein Problem und wieder im Trockenen bin ich auch ein bisschen stolz, dass ich nicht schwach geworden bin.
Auch beim Foodsharing habe ich diese Woche wieder geholfen, jetzt habe ich den Dreh mit dem Lastenrad raus und kann auch diese Fahrt durch die Stadt entspannt genießen.
Es sind um die 400 Kilometer nur mit Alltagsfahrten geworden und wenn ich mir vorstelle, wenn das viel mehr Leute machen, wäre mehr Platz in der Stadt als Lebensraum.
Also, auf und auch nach dem Stadtradeln öfter mal das Fahrrad nutzen und das Auto stehen lassen, Kopf frei blasen lassen und unsere schöne Landschaft genießen!

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Augen zu und durch!

Image Ecrit le 01.07.2021 de Sonja Vogler
Equipe: Café Vogler
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Jetzt ist es soweit! Jetzt hat es auch mich erwischt. Diese Woche birgt nicht nur traumhaftes Radwetter, nein, immer wieder regnet es. Bisher hatte ich immer Glück, weil es zu meinen Pflichtterminen trocken war. Am Montag ist es vorbei mit dem Glück. Ich muss zum Sport nach Wald und das Regenradar sagt eindeutig: Regen!!
Absagen ist keine Alternative, jetzt, da wir nach einer langen Coronapause endlich wieder in die Halle dürfen. Also, Ausrüstung wasserdicht verpackt und rauf auf den Drahtesel. Gleich am Stadtrand fängt es zum Tröpfeln an. Kein Problem, ich bin ja nicht aus Zucker. Bis ich in Wald ankomme, ist die Radhose ordentlich nass und mein Rucksack und ich ordentlich dreckig. Ist aber kein wirkliches Problem. Während des Sports regnet es ordentlich und ich freu mich schon so richtig auf die Heimreise. Ein paar Minuten warte ich ab, dann trau ich mich raus. Es regnet kaum noch, aber die Straße ist ziemlich nass. Da hilft nur: Augen zu und durch. Nach kurzer Zeit ist das Polster der Radhose vollgesaugt - ein tolles Gefühl. In den Schuhen steht das Wasser von oben und von unten! Aber wenn man mal so richtig nass ist, ist es ja auch schon egal. Dafür kann ich ein tolles Gewitterschauspiel nördlich von Marktoberdorf (aus sicherem Abstand) beobachten. Daheim angekommen, genieße ich eine Dusche und freue mich, dass ich es durchgezogen habe.
Wenn ich so darüber nachdenke, fällt mir auf, dass ich in 18 Tagen nur einmal nass geworden bin, weil ich keine andere Wahl hatte. Nicht viel, für gefühlt ziemlich viel Regen in diesen 18 Tagen. Ausserdem gibt es gute Kleidung, auf die ich normalerweise zurückgreife. Das Wetter ist jedenfalls kein Grund, nicht mit dem Fahrrad zu fahren.

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Eine Team-Leistung!!!

Ecrit le 29.06.2021 de Sonja Vogler
Equipe: Café Vogler
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Ein Hauptgrund, warum mir Stadtradeln soviel Spaß bereitet, ist mein Team. Weil Radeln und vor allem STADTRADELN in der Gruppe viel mehr Freude macht.
Mein Team ist eine bunt gemischte Truppe, vom Fünfjährigen bis zum 72-jährigen. Alle Spielarten des Fahrradfahrens sind vertreten: Straßenrad mit und ohne Kinderanhänger, Trekkingrad, E-Bike, Mountainbike, Rennrad usw..
Die einen schaffen eine 4-stellige Kilometerzahl, die anderen 50 Kilometer.
Die Euphorie ist groß, besonders bei den Kindern. Manchmal findet im Wendehammer unserer Straße so was ähnliches wie ein 6-Tage-Rennen statt. Die Kinder machen schon vor dem Radausflug Kilometer. Da geht mir das Herz auf. Nicht nur die Schüler fahren gelegentlich vor der Schule schon ein paar Kilometer, auch die Großen "verfahren" sich mitunter auf dem Weg in die Arbeit.
Ganz viele Familienausflüge finden zur Zeit mit dem Fahrrad statt. Und wenn Nachmittags ein Fünfjähriger bei mir im Garten steht und mir ganz stolz erzählt, wie viele Kilometer er heute gefahren ist, dann bin ich sehr stolz auf mein grandioses Team.

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Parkplatz oder doch lieber Park im Innenhof?

Image Ecrit le 29.06.2021 de Marco Gellrich
Equipe: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Autos brauchen Platz, das ist klar, vor allem wenn man auf die Vierräder angewiesen ist. Für alle anderen die sich eine smartere Lösung in Zukunft vorstellen können mit einem Mix aus, Carsharing, Fahrgemeinschaften, ÖPNV (wenn es diesen denn auch in ansprechender Form gibt), Rad oder einfach zu Fuß; hier ein Beispiel aus Innsbruck, da wurde der alte Parkplatz im Innenhof zu einem gemütlichen Park mit Innenhof-Cafe. Treff, Relax und Kommunikationsflächen die doch immer gern angenommen werden.
Cool, das hat mir gefallen. So eine, wenn auch temporäre Lösung, wäre doch auch was für unser lebenswertes kleines Städtchen.
Übrigens erkennt man auf dem unteren Bild noch das Parkplatz-Schiebetor in seinem "Häuschen".

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Blick über die Berge: Corona-Test Drive-Inn für Radler in Innsbruck

Image Ecrit le 29.06.2021 de Marco Gellrich
Equipe: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Nach dreieinhalb Stunden empfängt uns der Innsbrucker Hauptbahnhof mit sommerlichen Temperaturen. Reisetasche aufs entfaltete Rad und ab geht es durch die gemütliche Inn-Metropole. Corona -Test gefällig? Den gibt es hier für eilige Biker und Fußgänger am Drive-Inn Container. Mehr als Praktisch. Radelnde haben es hier erstaunlich einfach, die Innenstadt ist weitgehend mit Einbahnstraßen verkehrsberuhigt und für Zweiräder ohne Verbrennungsmotor ist das befahren in beide Richtungen gestattet. Beim Einchecken im Hotel die erste Frage der smarten Hotelfachfrau; "möchten sie einen unserer günstigen Parkplätze für € 15,- " huscht mir ein Lächeln übers Gesicht. Die eingesparte Parkgebühr lege ich nach dem Meeting lieber in "erfrischendes Nass" an.
Auf dem Handy noch der schnellste Weg zum Geschäftspartner herausgefunden, 25 Minuten für 7 km im Berufsverkehr mit dem Auto, nach der Neueinstellung auf den Radmodus, siehe an, die gleiche Zeit. Mein Handy, festgemacht am Lenkrad denn man lernt ja mit und möchte € 55,- sparen, führt mich elegant durch Parkanlagen und gegen die Einbahnstraßen ans Ziel. Alternativ hätte ich mich natürlich auch für die Hauptstraßen entscheiden können doch auf rote Ampeln, den Sound neuster Verbrennungstechnologien und deren Geschmack im Mund hatte ich an diesem sommerlichen Nachmittag keine Lust.

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Wieder kein Regenfoto

Ecrit le 29.06.2021 de Daniela Epple
Equipe: Wirbelzwerge
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Nachdem ich in den letzten zwei Wochen echt Glück hatte und immer eine Lücke zwischen den Regenschauern erwischt habe, dachte ich am Montag Abend, dass es mich diesmal mit ziemlicher Sicherheit erwischen würde.
Ich bin abends noch ins Pilates nach Marktoberdorf geradelt und während der
Schlussentspannung hörte ich schon das Donnern. Und pünktlich zum Ende schüttete es auch schon was runterging. Na ja, dann wart ich eben kurz. Nach zwanzig Minuten war es kein bisschen besser, meine Kollegin meinte, das ginge bis elfe und erbot sich mich mit dem Auto heimzufahren. Wäre ich kein Radstar hätte ich das Angebot wohl dankend angenommen-ein bisschen hab ich auch mit mir gehadert, geb ich zu, und wir hätten bei strömendem Regen das Rad ins Auto verladen und wären genauso pitschnass geworden. Aber so war ich stark, lehnte ab und in der nächsten Minute hörte es auf und ich radelte bei wunderschöner Abend Gewitterstimmung nach Hause. Wieder mal trocken geblieben.

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Was soll ich sagen…

Image Ecrit le 28.06.2021 de Lucia Golda
Equipe: Offenes Team - Kreis Ostallgäu
Municipalité: Kreis Ostallgäu

…Fahrradfahren ist im Alltag eher nützlich als vergnüglich. Auch vor dem Stadtradeln war es mehr die Vernunft, die mich auf mein Rad gesetzt hat, als die pure Lust am Radeln.
Aber gut. Jetzt hab ich gesagt, ich verzichte aufs Auto, also verzichte ich aufs Auto. Was bedeutet, wenn ich Freunde sehen will, muss ich wohl mit dem Fahrrad fahren. Auch wenn es ein paar Kilometer mehr sind.
Also hab ich mich auf mein Rad geschwungen (siehe Archivbild) und mich auf den Weg gemacht. Und schon nach den ersten paar Metern hat es angefangen, Spaß zu machen: Vollgas durch den Sulzschneider Forst, rauf den Hügel, runter den Hügel, dem Ziel immer näher.
Ich denke nicht, dass ich jetzt zur begeisterten Sportradlerin werde, die jeden Feierabend für eine Tour nutzt, aber es war doch schön, mal wieder an die eigenen Grenzen zu gehen – und noch ein bisschen weiterzumachen.

Außerdem bin ich jetzt endlich ein paar Plätze im Gruppen-Ranking nach oben gestiegen. Yeah.

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Flußradwege

Image Ecrit le 27.06.2021 de Michael Korn
Equipe: Offenes Team - Kreis Ostallgäu
Municipalité: Kreis Ostallgäu

Diesmal habe ich das Wochenende dazu genutzt, fürs Stadtradeln ein paar Kilometer zu sammeln. Die Tour ging entlang der Wertach nach Norden ins Unterallgäu, dann weiter über den Kammeltalradweg bis zur Donau. Der Rückweg führte dann entlang der Mindel und Wertach dann wieder ins Ostallgäu. Gute 200km durch drei Landkreise, aufgeteilt auf zwei Tage. Obwohl ich die Strecke schon öfter mit dem Rad gefahren bin, habe ich sie diesmal etwas bewusster erlebt, da ich mich auf die Suche nach etwas gemacht habe, das gerade in aller Munde ist und teils heftig diskutiert wird: die Verkehrswende. Um eines vorwegzunehmen. Ja, es gibt sie, sogar hier im ländlichen Raum, auch wenn man manchmal etwas genauer hinsehen muss.
Erstes Etappenziel war Bad Wörishofen. Gleich am Ortseingang wird man von einer Fahrradstraße begrüßt. So geht es dann weiter, praktisch durch den ganzen Ort reiht sich eine Fahrradstraße an die Nächste. Dann auf einmal etwas Ungewohntes. Eine Straße wurde kurzerhand zum Biergarten umfunktioniert. Wo normalerweise Autos fahren oder parken, gehört die Strasse auf einmal den Menschen. So lebenswert können Straßen sein!

Weiter gehts es auf bestens asphaltierten Wirtschaftswegen durchs Unterallgäu. Bei Rammingen quert man die neu elektrifizierte Bahnstrecke zwischen München und Lindau, hier tut sich also tatsächlich was. Vorbei an Pfaffenhausen wechsle ich vom Wertach- ins Kammeltal. Mal abgesehen von kleineren Unterbrechungen, könnte man die Wege problemlos als Radschnellweg durchgehen lassen. Kein Autoverkehr, ausreichend breit und oftmals sogar im Winter geräumt. Im Kammeltal hat man manchmal das Gefühl, die Zeit wäre stehen geblieben. Wenn man aber genauer hinsieht, hat sich auch hier Einiges geändert. Es gibt einen Flexi-Bus, die Mittelschwabenbahn zwischen Mindelheim und Günzburg ist für den Personenverkehr immer noch in Betrieb und wurde zuletzt sogar modernisiert. Früher wurde hier Erdöl, das bei Bedernau gefördert wurde, per Bahn abtransportiert. Immer entlang der Kammel geht es weiter nach Krumbach. In Krumbach gibt es wohl einen der schönsten Radwege überhaupt. Er verläuft einmal längs durch die ganze Stadt, teilweise durch Parkanlagen, teilweise als Steg über dem Krumbach. Die Realität holt mach dann aber an einer unübersichtlichen Kreuzung an der vielbefahrenen Hauptstraße ein. Keine Ahnung, wie ich mich hier als Radfahrer richtig verhalten soll. Ist der breite Gehweg für Radfahrer nun freigegeben oder nicht? Irgendwo war da doch ein Schild, aber gilt das hier noch? Kein Ahnung, am besten schnell hier weg und wieder auf den beschaulichen Kammeltal-Radweg. Wem es bis hierher zu wenige Höhenmeter waren, der kann noch einen Abstecher zu Schloss Neuburg machen. Ich spare mir das diesmal und statte dafür dem Kloster Wettenhausen noch einen Besuch ab. Ab hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis die Kammel dann kurz vor Offingen in die Mindel mündet.

Am nächsten Tag geht dann entlang der Mindel wieder nach Süden. Heute kommen die Fans von Schotterwegen voll auf Ihre Kosten, denn die guten asphaltierten Wirtschaftswege aus dem Kammeltal gibt es im Mindeltal deutlich seltener. Dafür sind die ersten Kilometer erstmal geprägt von Autobahn, Gewerbegebieten, imposanten Straßenbauwerken und unzähligen Baggerseen. Die Mindel verläuft weitestgehend kanalisiert, ganz im Gegensatz zur Kammel, welche bereits vor vielen Jahren renaturiert wurde und sich seit dem durch das Tal mäandert. Ab Thannhausen wird es landschaftlich wieder schöner. Ich passiere Kloster Ursberg, wo ich das dritte (und letzte) Lastenfahrrad auf dieser Tour entdecke. Weiter geht es auf Schotterwegen wieder ins Unterallgäu. Hier wechsle ich dann ins Wertachtal und fahre schließlich entlang der Wertach zurück nach Marktoberdorf.

Neu war für mich, daß ich die Tour zum ersten mal mit dem E-Bike gefahren bin. Überrascht hat mich am Ende, daß eine 500Wh-Akkuladung für die gesamte Strecke von 220 km gereicht hat, was sicherlich daran liegt, daß es fast keine Steigungen gab und ich oft über der Unterstüzungsgrenze von 25km/h fahren konnte.
Für die gleiche Strecke hätte ich mit dem Auto etwa 100kWh (ca. 12 Liter Benzin) benötigt, also 200 mal so viel Energie wie mit dem E-Bike. Bei der Zeit ist dagegen "nur" der Faktor 3 zwischen Auto und Fahrrad. An diesen Zahlen kann man gut sehen, wie dringend wir eine Verkehrswende benötigen.

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Wilhelm Mooser Blog III

Ecrit le 27.06.2021 de Wilhelm Mooser
Equipe: Gymnasium Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Die erste Radelwoche war für mich, um einen Begriff aus dem Sport zu verwenden, eine angenehme Kür. Die Fahrt zum Arbeitsplatz am frühen Morgen bei strahlendem Sonnenschein war das reine Vergnügen. Noch mehr jedoch die Fahrt zurück am späten Nachmittag, nach bisweilen aufreibenden Schultagen, bei immer noch viel Sonne und warmen Temperaturen, an der frischen Luft und oft auch noch mit Wind im Rücken. Bei diesen Bedingungen waren die Anstrengungen der Schule wie weggeblasen.

Wenn sich auch in der zweiten Stadtradelwoche die Sonne rarer machte und meine Regenausrüstung immer häufiger zum Einsatz kam (siehe Foto), minderte dies den Spaß an der Bewegung im Freien in keinster Weise. Erst die Spielregel, die einem Stadtradelstar auferlegt ist, nämlich auf das Auto auch bei Wind und Wetter zu verzichten, ließ mich hautnah erfahren, dass Radeln im Regen nicht nur Pflicht ist, sondern seinen eigenen Reiz und Zweck hat.
Die Fahrt zur Schule an einem stürmischen und regnerischen Morgen lässt die oft problembehafteten Gedanken, die mir sonst vor Schulbeginn durch den Kopf gehen, fast nichtig erscheinen. Vielmehr beschäftigt mich dann das intensive Naturerlebnis, das in seiner atmosphärischen Intensität eine poetische Ader in mir weckt, die ich vorher an mir gar nicht kannte:

Läuft mir der Regen übers Gesicht am Morgen,
vergess‘ ich alle anderen Sorgen.
Beginnt das Wasser dann in den Kragen zu laufen,
ist der Schultag schon gelaufen.

Radeln stärkt nicht nur die Gesundheit und das Wohlbefinden, sondern kann sogar verborgene Talente an die Oberfläche spülen.

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54.5km

Image Ecrit le 26.06.2021 de Julia Rösler
Equipe: Julia & friends
Municipalité: VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu

Radeln von der Haustüre weg finden meine Eltern und ich super! Heute war ich mit Papa unterwegs. Das Wetter spielt mit, es bleibt trocken doch der Wind bläst kräftig ins Gesicht. Wir flitzen im Zickzackkurs durch das bergige OAL. Obergünzburg, Günzach - Aitrang - Elbsee - Ruderatshofen auf Nebenstrassen. Weiter nach Immenhofen, Ebenhofen nach MOD Nord, über die Hauptstrasse, nach Ebenhofen über eine Brücke auf den Radweg. Die Fendtwerke lassen wir links liegen und kommen über Weibletshofen nach Thalhofen, herrliche Landschaft wo das Auge hinreicht. Sogar ein Pferdehof mit vielen Ponys die mein Herz höher schlagen lassen. Der Radweg führt an Hattenhofen vorüber, wir peilen Geisenried an und rollen neben der B12 nach Unterthingau. Im Ort führt eine Nebenstrasse bergig ansteigend nach Reinhardsried. Das Foto ist am Ende des Aufstiegs an einem einladenden Ruhebänkchen gemacht. Das Kreuz mit Herz eine schöne Schmiedekunstarbeit! Meine Lieblingsstrecke führt uns an Riedles und dem dazugehörigen Badeweiher Riedlesweiher vorbei. Die Auffahrt nach Görwangs am Ferienhof und St.Alban ist fast wie bergab fahren, so ein toller Strassenbelag. Nochmal bergab uuuund bergauf über Binnings, das rechts liegen bleibt nach Günzach. Ab hier geht es bergab und wir brauchen das Rad nur laufen zu lassen. Hurra! Wieder eine tolle Fahrt

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Routiniert mit dem Fahrrad unterwegs

Ecrit le 26.06.2021 de Daniela Epple
Equipe: Wirbelzwerge
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Die zweite Woche beim Stadtradeln.
Sie beginnt mit meinem Rückweg von Petersthal.Ab Oberthingau fahre ich über die neu gebaute Straße und wundere mich, dass die Straße zur Rennstrecke ausgebaut wurde und man auf einen Fahrradweg verzichtet hat.Wie kann das sein in der heutigen Zeit? Es ist höchste Zeit, den Fokus nicht mehr nur auf das Auto zu legen.
Meine täglichen Touren zur Arbeit und Einkaufen laufen bei mir automatisch mit dem Fahrrad und ich merke, dass wenn ich meine Runden gut und schlau plane, ich auf das Auto wirklich verzichten kann.Wenn ich oder meine Familie mal wegen starkem Regen nicht radeln möchten, wäre ein Mitfahrerbänkle ideal, von und nach Rieder ist es eigentlich ausgeschlossen nicht weg zu kommen.
Was ich aber am aller schönsten am täglichen Radeln finde, ist dass ich meine Umgebung ganz anders wahrnehme.Sehe ich früh morgens mal ein Reh oder Hase, nachmittags die Bienen und Schmetterlinge auf den Wiesen.Nach einem Regenschauer duftet es auch wieder schön frisch und ein kühler Wind bläst mir um die Nase, Dinge die ich nur auf dem Fahrrad in seiner Intensität wahrnehmen kann.
Diese Woche haben meine Sportdamen eine andere Mitfahrgelegenheit gefunden, ich komme doch ohne die eine Autofahrt aus.Trotzdem bin wieder beim Foodsharing dabei gewesen.Allein um wieder mit dem Lastenrad zu fahren und vielleicht auch ein bisschen um zu gucken, wann die Box vorne platztechnisch an ihre Grenzen kommt.Es ist unfassbar, wieviele Lebensmittel sich darin verstauen lassen.Mittlerweile habe ich auch schon ein bisschen Erfahrung und weiß, welche Wege ich mit dem Lastenrad nutze und welche besser nicht.
Nächste Woche ist die letzte Woche als Radelstar, danach wird sich nicht viel an meinem Verhalten ändern, dennoch werde ich versuchen, auch Autofahrten intelligent zu lösen.

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erste Hälfte autofrei

Image Ecrit le 25.06.2021 de Toni Holzheu
Equipe: Werftagsradler
Municipalité: VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu

So, wieder sind ein paar Tage im Sattel vergangen. Sehr zufrieden blicken wir auf über die Hälfte der autofreien Zeit zurück.Das Wetter hatten wir auf unserer Seite.Gleich zu Beginn wurden wir Radler und Blasmusikfans in Bad Wurzach mit einem Frühschoppen Konzert belohnt. Über Radwege und abgelegene Nebenstraßen führten unsere Touren durchs bayrische und württembergische Allgäu, dabei konnten wir die Leidenschaft zum Schwimmen in den Seen nutzen. Es war für uns beide ein Genussradeln, vorbei an blühenden Gärten und schönen Aussichtspunkten.
Zuletzt hat sich das Wetter leider etwas eingetrübt, aber übers Wochenende soll es ja wieder besser werden.
Also nutzt die Sonne und geht noch mal fleißig radeln!

Anni und Toni Holzheu

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Zweites Frühstück und gaaaanz viel Natur!

Image Ecrit le 25.06.2021 de Verena Hoffmann
Equipe: Team Valleroy
Municipalité: VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu

Stadtradeln 2021. Das schöne Wetter letzte Woche hat uns quasi aufs Rad gehoben……wunderbar! Mein Arbeitstag beginnt immer mal um 6.30 Uhr, das heißt, dass ich um kurz nach 6 Uhr durch Obergünzburg radel , ein wunderbarer Start in den Tag! Die Vögel zwitschern, ab und zu blickt man in verschlafene, aber freundlich gestimmte Gesichter, in allen Ecken erwacht zaghaft der Tag und die Sonne bemüht sich jetzt schon um Aufmerksamkeit…. Verlockende Gerüche strömen aus der Bäckerei meines Vertrauens und ich stoppe, um den Kolleginnen ihr zweites Frühstück mitzubringen….Besser kann ein Arbeitstag nicht beginnen!

Neben dem zweckgebundenem Radeln zur Arbeit blieb auch noch Zeit für ein paar kleine Ausflüge mit dem Rennrad…. Ich war im Unterland unterwegs und auch Richtung Süden…. Görisried, Wald, Albisried, Lengenwang…. Über kleine Nebenstraßen nach Sulzschneid…. Marktoberdorf und über Reinhardsried wieder zurück. Zur Belohnung gibts einen Kaffee auf der Terrasse. Das ist eine meiner Lieblingsrunden….
Und nebenbei erlebe ich unsere wunderbare Natur ganz intensiv….. niemals möchte ich auf mein Rad verzichten.

Mal schaut, was die zweite Woche bringt!

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erste Hälfte autofrei

Ecrit le 25.06.2021 de Michael Bauer
Equipe: Team Valleroy
Municipalité: VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu

So, wieder sind ein paar Tage im Sattel vergangen. Sehr zufrieden blicken wir auf über die Hälfte der autofreien Zeit zurück.Das Wetter hatten wir auf unserer Seite.Gleich zu Beginn wurden wir Radler und Blasmusikfans in Bad Wurzach mit einem Frühschoppen Konzert belohnt. Über Radwege und abgelegene Nebenstraßen führten unsere Touren durchs bayrische und württembergische Allgäu, dabei konnten wir die Leidenschaft zum Schwimmen in den Seen nutzen. Es war für uns beide ein Genussradeln, vorbei an blühenden Gärten und schönen Aussichtspunkten.
Zuletzt hat sich das Wetter leider etwas eingetrübt, aber übers Wochenende soll es ja wieder besser werden.
Also nutzt die Sonne und geht noch mal fleißig radeln!

Anni und Toni Holzheu!

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Meine ersten Eindrücke ...

Image Ecrit le 25.06.2021 de Julia Rösler
Equipe: Julia & friends
Municipalité: VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu

Ich bin begeistert! Es ist gelungen viele Teilnehmer für Julia&friends zu gewinnen! Es werden so nach und nach noch mehr. Mein Team ist sehr motiviert, es wurden schon viele Kilometer gesammelt. Das kommende Wochenende steig ich selbst wieder in die Pedale. Drückt die Daumen für schönes Radlerwetter. Und radelt selber fleißig.

Eure Julia

Wir sind auch einen Teil des "sagenhaften Wegs" gefahren! Der ist im Ostallgäu und führt zum Beispiel über Huttenwang und Münzenried, geht aber auch am Bärensee bei Kaufbeuren vorbei. Den könnt ihr auch selber mal fahren.

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Versorgungsfahrten und Entsorgungsfahrten

Image Ecrit le 24.06.2021 de Sonja Vogler
Equipe: Café Vogler
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Wer viel radelt, braucht viel zu Essen!
Nachdem meine Familie aus guten Essern besteht, komme ich mit Korb auf dem Gepäckträger nicht weit. Deswegen habe ich einen Transportanhänger - schon seit vielen Jahren. Damit fahre ich zum Einkaufen - immer, auch wenn kein STADTRADELN ist.
Ich steuere zuerst den Supermarkt meines Vertrauens an, auf dem direkten Weg. Mit dem Auto müsste ich erst mal ganz schön durch die Stadt kurven. Vor dem Supermarkt kann ich in "Pole-position" parken. Seit Neustem gibt es sogar schöne Fahrradständer dort, leider nicht überdacht. Inzwischen habe ich ganz gut raus, wieviel ich in meinen Anhänger und meine Gepäckträgertaschen reinbekomme.
Jetzt muss ich noch zum Metzger. - Wieder auf dem kürzesten Weg, was mit dem Auto nicht ginge. Beim Metzger gibt es keinen Fahrradständer, also parke ich an der Hauswand. Den Einkauf bringe ich auch noch unter. Dann strample ich heim. Nach 4,5 km kann ich meinen Einkauf vor die Haustüre schieben und von da im Haus verteilen.
Mit dem Auto hätte ich laut Routenplaner mindestens 6,5 km fahren müssen. Und ich hätte Parkplatz gesucht und mich nicht bewegt.
Das gleiche gilt für die Entsorgungsfahrten. Die Wertstoffsäcke und Papier transportiere ich seit geraumer Zeit auch mit dem Fahrrad zum Wertstoffhof. Dort fehlt leider auch ein Fahrradständer. Mit dem Fahrrad durch den Wertstoffhof durchzufahren ist mir zu gefährlich. Also Fahrrad draußen abstellen, Säcke reingetragen, entsorgt und schon wieder auf dem Heimweg.
FAZIT: Einkaufen mit dem Fahrrad funktioniert wirklich gut. Die Stellplatzmöglichkeiten sind noch deutlich ausbaubar, vor allem bei Ladengeschäften. Die Wege sind kürzer als mit dem Auto. Und wer öfters mit dem Fahrrad einkaufen fährt, trifft immer wieder die selben Radler an den Stellplätzen. Man kennt sich, man grüßt sich und manchmal ist sogar ein kleiner Ratsch drin.
Am besten einfach mal ausprobieren.

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schlechtes Wetter, schlechte Ausrede

Image Ecrit le 23.06.2021 de Michael Korn
Equipe: Offenes Team - Kreis Ostallgäu
Municipalité: Kreis Ostallgäu

Das Wetter können wir uns weder aussuchen noch ändern. Das stimmt natürlich, aber wir können durchaus auf unterschiedliche Weise damit umgehen:

der Planer: hat sich das aktuelle Regenradar als Hintergrundbild auf dem PC eingerichtet und beobachtet es ständig. Falls Regen im Anmarsch ist, werden auch mal Termine umgeplant, um auf der Rückfahrt von der Arbeit trocken zu bleiben.

der Souveräne: schaut aus dem Fenster, zieht sich bei Regen seine Regenklamotten an und radelt los. Schließlich ist er nicht aus Zucker und ein bisschen Regen hat noch niemanden umgebracht.

der Adrenalin-Junkie: hat ebenfalls das Regenradar im Auge, wartet aber mit der Abfahrt, bis die nahende Gewitterfront schon lautstark auf sich aufmerksam macht. Das Gewitter ständig im Nacken, beginnt nun der Wettlauf gegen das Unwetter. Unanbhängig vom Ausgang des Rennens, ist er am Ende immer der Held.

Der Vorsichtige: fährt bereits Montags mit dem Auto zur Arbeit, wenn der Wetterbericht für Freitag Niederschläge vorhersagt. Sicher ist sicher. Am Ende ärgert er sich dann aber doch, weil es selbst am Freitag dann doch nicht geregnet hat und er die ganze Woche unnötigerweise mit dem Auto gefahren ist.

Beim Wetter führt uns unser Gehirn übrigens gerne mal an der Nase rum. Eines der häufigsten Argumente gegen das Pendeln mit dem Fahrrad ist, daß "es hier doch eh jeden zweiten Tag regnet und man deshalb lieber mit dem Auto fährt".

Um das Argument zu entkräften habe ich letztes Jahr einmal Buch geführt. Das Ergebnis: an genau 10% der Tage, die ich 2020 mit dem Rad zur Arbeit gefahren bin, war Regenkleidung nötig. Interessanterweise kommt der Niederländer Gerard Poel zu einem sehr ähnlichen Ergebnis: Er führt die Statistik seit 11 Jahren und wurde dabei auf 9,7% der Fahrten naß (https://www.hetregentbijnanooit.nl/site/).


Viel mehr als eine Ausrede ist das Wetter also nicht, wenn es ums radeln geht.

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Super Sommerwetter in der ersten Radelwoche

Ecrit le 23.06.2021 de Toni Holzheu
Equipe: Werftagsradler
Municipalité: VG Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu

Liebe Radler,
die erste Woche beim Stadtradeln war unglaublich schön! Wir hatten fantastisches Wetter und ihr seid alle sehr viele Kilometer geradelt.
Wir Holzheus haben jeden Tag einen Ausflug gemacht, alle zwischen 139 und 86 Kilometer. Wir haben unser Badezeug mitgenommen und wenn wir an einem See vorbeigekommen sind, haben wir uns eine kleine Erfrischung gegönnt. Die erste Tour gleich am Sonntag führte uns vorbei am Waldsee nach Saulgau. Über Wangen und Leutkirch sind wir dann am Montag wieder nach Eschers heimgekommen.
Am Dienstag machten wir eine Badetour über Wilpoldsried und Lauben. Mittwoch führte unser Weg über Kempten (Öschlesee) nach Kaufbeuren und Irsee. Am Donnerstag waren wir zwischen Erkheim und Grönenbach und Wilpoldsried unterwegs. Am Freitag badeten wir im Herrenwiesener Weiher und im Niedersonthofener See, nachdem wir den Ettensberg überquert hatten.
Unser Allgäu ist einfach wunderschön zum Radeln und zum Baden - erstrecht, aber nicht nur bei schönem Wetter. In der zweiten Woche werden wir vielleicht mal nach Bad Tölz radeln. Das Wetter ist relativ unbeständig, aber das gehört auch mit dazu.

Euch noch viel Spaß in dieser zweiten Radelwoche! Bleibt unfallfrei,
Anni und Toni Holzheu

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Radl-Genuß am Sonntag

Image Ecrit le 22.06.2021 de Ingrid Bußjäger-Martin
Equipe: FENDT VARIOFLITZER
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Heute steht bei schönem Wetter nur der Spaß im Vordergrund, die Route steht nur grob fest und wir freuen uns jedesmal wenn wir neue Radl-freundliche Sträßchen entdecken. Auf Grund der aktuellen Unwetterwarnungen geht es schon nach dem Frühstück los und die ersten Kilometer führen uns über den Mooserlebnisweg nach Stötten und von dort in Richtung Auerberg über die südliche Route. Das erste Fotomotiv markiert den höchsten Punkt dieses Abschnittes und zeigt den Ausblick in die Berge bei leicht diesiger Sicht, der Sahara-Sand läßt grüßen. Kurz vor Bernbeuren biegen wir rechts ab um auf wunderschönen Nebenstrecken nach Lechbruck zu radeln, dort finden wir auch die ersten Kühe, die sich streicheln lassen wollen, herrlich. Über den Golfplatz (dieses Hobby muß heute dem Radeln weichen) geht's weiter Richtung Prem und von dort wiederum über kleine Straßen Richtung Wieskirche. Auf dem Weg dorthin in Litzau entdecken wir eine doch beachtliche Ziegenherde, den entsprechenden Käse könnte man dort direkt vom Hof kaufen, der Plan für die nächste Runde! Von der Wieskirche geht's weiter Richtung Wildsteig, vorbei am Schwaigsee (nur leider keine Badesachen dabei) nach Rottenbuch. Dies markiert den Umkehrpunkt für die heutige Tour und über Peiting geht's nach Schongau direkt auf den Marktplatz, um die mehr als wohlverdiente Belohnung - laut Eigeneinschätzung - in Form eines großen Eises zu genießen. Über die Römerstraße Richtung Burggen geht es zurück und dann noch einmal mit letzter Energie über den Auerberg, dort zaubert der Anblick des tierischen Freundesduos aus Kuh und Pferd ein Lächeln in unser Gesicht. Ab da ausrollen nach Hause. Zum krönenden Abschluß wartet ein kaltes Radler - kann irgendwas besser schmecken nach so einem schönen Tag? Demnächst mehr davon ...

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Polizei stoppt Radler mit Anhänger € 55,- Strafe für Handyvideo, richtig so!

Image Ecrit le 21.06.2021 de Marco Gellrich
Equipe: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Ach was reg ich mich auf wenn ich Mobilisten auf ihren Handy glotzen und tippen sehe. Jeden könnte ich aufklären wie gefährlich das für den Handy"Missnutzer" und vor allem für die anderen Verkehrsteilnehmer ist. Wenn was passiert hilft kein "tut mir leid das hab ich nicht gewollt" oder sonst welche Entschuldigungen. So fährt der hier Schreibende, mit seiner vollbeladenen "Carla Caro" am Haken, die Schwabenstraße hoch Richtung Wertstoffhof in den Oberdorfer-Norden. Weil der Anblick eines pickepacke vollen Anhängers, mit vorbildlicher Ladungssicherung, doch im Blog für alle Stadtradler festgehalten werden muss, entschließt sich der mutige übermütige Drehbuchautor auf dem Sattel, kurzentschlossen die Sache für die Nachwelt auf "Zelluloid" festzuhalten.
Radweg beim Modeon ist breit und frei, Freibrief für Unfug. Polizei kommt entgegen, wendet gekonnt und bringt mein "long-vehicle ohne Verbrennungsmotor" zum Stehen. die beiden smarten Ordnungshüter sind konsequent und kassieren € 55,- von mir. Zu Recht. Das gemischte Doppel, offenbart sich ebenso als Stadtradelteilnehmer, findet meine Aktion insgesamt unterstützenswert aber durchführungstechnisch mit dem Handy in der Hand stark verbesserungswürdig. Kurzerhand wird die Staatsmacht zum Kameramann und das Video ist im Kasten (leider bekomme ich den Film hier ohne Youtube-Kanal nicht auf den Blog) Ich arbeite dran. Wir reiferen Semester sollten Vorbild im Straßenverkehr sein, so eine Handy-Aktion während der Fahrt ist mit nichts zu entschuldigen, hier habe ich ganz klar versagt. An dieser Stelle Danke ich der Polizei für ihre waches Auge, weiter so.
Endtäuscht über mich selber setz ich meine Fahrt zum Wertstoffhof und Grüngutabladestelle fort. Leichtes Spiel beim Parken und entladen. Schluss für heute.

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Schwertransporter: Fahrer und 108kg Fracht mit dem Rad

Image Ecrit le 21.06.2021 de Marco Gellrich
Equipe: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Geschmeidig bergab saust mein Faltrad mit mir, von Heiligkreuz, in die alte Römermetropole an die Iller. Vom Kemptener ZUM soll es dann mit dem 62er nach Marktoberdorf gehen, so meine Handy-App "DB-Navigator. Bus kommt, Rad rein, zwei kurze Telefonate im nicht ganz so leisem Bus bis das Netz zusammenbricht, dann raus schauen, passt in 50 Minuten hat mich die Kreisstadt wieder.
Ab ins Homeoffice. Für den Nachmittag steht noch ein regelmäßiger Schwertransport mit dem Rad an. Doch zuerst Reifenreparatur. Das vordere Rad meiner "Carla Cargo" hat unter der unbarmherzigen Sonne kapituliert. Der Schlauch ist hin und der Reifen schaut so platt aus wie Jogi nach einer Niederlage unserer Elf. Ein geschützter, sicherer und schattiger Unterstellplatz für Fahrräder am Mehrfamilienhaus vermisse ich schon sehr.
Das es Mod an guten Fahrradgeschäften nicht mangelt zahlt sich aus, die lustige Schlauchgröße stellt den drahtigen Fachmann vor keiner Herausforderung. Schnell wieder Heim und die "Carla" wieder einsatzbereit geschraubt. Leergut aufgeladen, ab zum Getränkefachmann, 108kg aufgeladen, festgezurrt, Belohnung am Marktplatz mit zwei Kugeln Eis, kein Parkplatzstress. Der angenehme Fahrtwind auf der Haut und das Eis im Bauch lassen die Hitze vergessen. Mit dem Anhänger geht es dann direkt durch den schmalen Pfad direkt vor unsere Haustüre. Nur wenige Schritte und das willkommene Nass ist im kühlen Keller. Das Niederländische Rad mit Anhänger nur noch schnell untergestellt und ..., ach ja, Blöde geht nicht weil nicht vorhanden.

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