Blog VEDETTE EN SELLE : Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu


Wilhelm Mooser Stadtradel-Blog IV

Ecrit le 05.07.2021 de Wilhelm Mooser
Equipe: Gymnasium Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

In gewisser Weise bin ich stolz auf mich, dass ich die drei Wochen durchgehalten habe und täglich, auch bei garstigstem Wetter, zu meinem Arbeitsplatz geradelt bin. Dies hätte ich wohl, ohne meine Stadtradelstarverpflichtung auf das Auto drei Wochen zu verzichten, nicht getan. Dabei konnte ich erfahren, dass es auch für Radler eigentlich kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Bekleidung, um dem Unwetter zu trotzen.
Nun gilt es, das Radeln, das in den vergangenen drei Wochen schon fast zur Gewohnheit wurde, auch in den kommenden Wochen und Monaten weiter zu pflegen. Dies habe ich mir fest vorgenommen. Die nötige Einstellung hierzu hat sich hierzu von Tag zu Tag verbessert. Aus der Intention als Vorbild für meine Schülerinnen und Schüler für Wochen komplett auf das Rad umzusteigen, ist ein echtes Bedürfnis geworden, mich täglich auf dem Rad, aber auch anderweitig zu bewegen und dem Körper und der Gesundheit etwas Gutes zu tun – vom Nutzen für die Umwelt und das Klima ganz zu schweigen.

Wilhelm Mooser

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3 Wochen Radeln - ein Fazit

Image Ecrit le 04.07.2021 de Sonja Vogler
Equipe: Café Vogler
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Ja, was kommt eigentlich raus, wenn man drei Wochen auf das Auto verzichtet? Die Antwort ist: Viele Kilometer und müde Beine!
Ich habe wirklich durchgehalten und nach drei Wochen kann ich ein paar Dinge feststellen:

1. Es war weniger schlimm, auf das Auto zu verzichten, als gedacht. Manchmal kostet es ein bisschen Überwindung, aber wenn man dann auf dem Fahrrad sitzt, ist es gar nicht mehr so wild, wie vorher befürchtet.
2. Es sind ganz schön viele Autoersatzkilometer geworden. Ich habe heute mal nachgerechnet und war wirklich überrascht, dass ich in den letzten drei Wochen ca. 600 Kilometer mit dem Rad gefahren bin, die ich sonst mit dem Auto gefahren wäre. 400 Kilometer davon auf dem Rennrad.
3. Den Ersparnis-Rechner kann ich so nicht stehen lassen! Da muss ich auf jeden Fall die Mehrkosten für Essen gegenrechnen! Und das ist nicht wenig.
4. Autoverzicht funktioniert - zumindest für mich - nur im Sommer und nur weil ich nicht jeden Tag zur Arbeit nach Schongau muss. Im Winter über den Auerberg bei Schnee und Dunkelheit ist wirklich keine Option und auch echt gefährlich. Irgendwann geht auch die vorher deponierte Kleidung in der Arbeit aus. Und schon in der ersten Woche musste ich meine Arbeitszeiten verschieben, damit das mit dem Radeln klappt.

Übrigens hat auch mein Mann in diesem Zeitraum solidarisch auf das Auto verzichtet und mit ihm notgedrungen die Kinder. Alle haben überlebt!
Für mich war der Verzicht eine gute Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich freue mich schon auf STADTRADELN nächstes Jahr.

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Drei Wochen Stadtradeln - schon zu Ende???

Image Ecrit le 04.07.2021 de Ingrid Bußjäger-Martin
Equipe: FENDT VARIOFLITZER
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Heute ist Samstag, der 3.7.2021 und drei Wochen, die anfänglich so lange schienen, gehen zu Ende ... ich kann es kaum glauben. Bei unserer Samstags-Tour, lasse ich diese Zeit noch einmal Revue passieren lasse, und überlege, welche Erfahrungen ich gemacht habe, und was ich mir persönlich vorgenommen habe. Ja, Freizeit- und Genußradlerin war ich ja vorher auch schon, aber mein persönliches Ziel war es auch die Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad zu meistern. Und das hat geklappt!. Aber ich denke auch in Zukunft werde ich nicht diejenige sein, die auf eine persönliche "0-Auto" Politik setzt. Zum einen gibt es Arbeits-Termine, die einen Weg mit dem Fahrrad einfach nicht erlauben (Arbeitsende 18:30 und Treffen mit Geschäftspartnern in Bad Wörishofen um 19:30 Uhr), zum anderen gibt es auch persönliche Belange, die zu "managen" sind, u.a. ein Arzttermin in München, der mit dem ÖPNV einfach nicht in akzeptabler Zeit zu machen ist. ABER: es geht immer mehr - und insofern habe ich in diesen drei Wochen viele meiner Gewohnheiten überdacht, bin einmal zur Mitfahrerin geworden und vor allem habe ich gelernt - das Fahrrad ist eine echte Alternative für viele Besorgungen im täglichen Leben. Und auch das Fahren zur Arbeit mit dem Fahrrad wird sicherlich nicht der Standard für jeden Tag werden, aber sehr viel öfters als bisher. Insofern - ich bin SEHR zufrieden mit den Erfahrungen, die ich gemacht habe und werde das auch jedem erzählen, der es hören möchte ... oder auch nicht :-). Ich denke auch, es sind nicht immer die radikalsten Ansätze, die uns nach vorne bringen, sondern viele kleine Schritte ... und jeder Kilometer mehr, bei dem ich in sinnvoller Art und Weise das Auto durch das Fahrrad ersetzte ist gut für die Umwelt und gut für mich. Wie man so schön sagt: "win-win". In diesem Sinne: es war mir eine Ehre als "Stadtradeln-Star" dieses Jahr dabei gewesen zu sein und wünsche allen viel Freude weiterhin auf allen Wegen mit dem Zweirad! Und immer aufpassen - gell :-)

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Endspurt, Alltag, Regen

Ecrit le 04.07.2021 de Daniela Epple
Equipe: Wirbelzwerge
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Die dritte und letzte Woche ist vorbei, schade!Es war ganz einfach auf das Auto zu verzichten, im Winter wäre es mir sicher schwerer gefallen.
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, diese Woche auch endlich mal einen Ausflug mit dem Fahrrad zu machen.Leider war mir das nicht vergönnt, arbeiten, einkaufen, Kurse geben.Damit ich trotzdem meinem Hobby eifern kann, nehme ich statt dem Radweg nach Stötten den Weg an der Geltnach entlang, herrlich!!
Zweimal bin ich diese Woche in den Regen gekommen, aber mit der richtigen Kleidung war auch das kein Problem und wieder im Trockenen bin ich auch ein bisschen stolz, dass ich nicht schwach geworden bin.
Auch beim Foodsharing habe ich diese Woche wieder geholfen, jetzt habe ich den Dreh mit dem Lastenrad raus und kann auch diese Fahrt durch die Stadt entspannt genießen.
Es sind um die 400 Kilometer nur mit Alltagsfahrten geworden und wenn ich mir vorstelle, wenn das viel mehr Leute machen, wäre mehr Platz in der Stadt als Lebensraum.
Also, auf und auch nach dem Stadtradeln öfter mal das Fahrrad nutzen und das Auto stehen lassen, Kopf frei blasen lassen und unsere schöne Landschaft genießen!

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Augen zu und durch!

Image Ecrit le 01.07.2021 de Sonja Vogler
Equipe: Café Vogler
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Jetzt ist es soweit! Jetzt hat es auch mich erwischt. Diese Woche birgt nicht nur traumhaftes Radwetter, nein, immer wieder regnet es. Bisher hatte ich immer Glück, weil es zu meinen Pflichtterminen trocken war. Am Montag ist es vorbei mit dem Glück. Ich muss zum Sport nach Wald und das Regenradar sagt eindeutig: Regen!!
Absagen ist keine Alternative, jetzt, da wir nach einer langen Coronapause endlich wieder in die Halle dürfen. Also, Ausrüstung wasserdicht verpackt und rauf auf den Drahtesel. Gleich am Stadtrand fängt es zum Tröpfeln an. Kein Problem, ich bin ja nicht aus Zucker. Bis ich in Wald ankomme, ist die Radhose ordentlich nass und mein Rucksack und ich ordentlich dreckig. Ist aber kein wirkliches Problem. Während des Sports regnet es ordentlich und ich freu mich schon so richtig auf die Heimreise. Ein paar Minuten warte ich ab, dann trau ich mich raus. Es regnet kaum noch, aber die Straße ist ziemlich nass. Da hilft nur: Augen zu und durch. Nach kurzer Zeit ist das Polster der Radhose vollgesaugt - ein tolles Gefühl. In den Schuhen steht das Wasser von oben und von unten! Aber wenn man mal so richtig nass ist, ist es ja auch schon egal. Dafür kann ich ein tolles Gewitterschauspiel nördlich von Marktoberdorf (aus sicherem Abstand) beobachten. Daheim angekommen, genieße ich eine Dusche und freue mich, dass ich es durchgezogen habe.
Wenn ich so darüber nachdenke, fällt mir auf, dass ich in 18 Tagen nur einmal nass geworden bin, weil ich keine andere Wahl hatte. Nicht viel, für gefühlt ziemlich viel Regen in diesen 18 Tagen. Ausserdem gibt es gute Kleidung, auf die ich normalerweise zurückgreife. Das Wetter ist jedenfalls kein Grund, nicht mit dem Fahrrad zu fahren.

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Eine Team-Leistung!!!

Ecrit le 29.06.2021 de Sonja Vogler
Equipe: Café Vogler
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Ein Hauptgrund, warum mir Stadtradeln soviel Spaß bereitet, ist mein Team. Weil Radeln und vor allem STADTRADELN in der Gruppe viel mehr Freude macht.
Mein Team ist eine bunt gemischte Truppe, vom Fünfjährigen bis zum 72-jährigen. Alle Spielarten des Fahrradfahrens sind vertreten: Straßenrad mit und ohne Kinderanhänger, Trekkingrad, E-Bike, Mountainbike, Rennrad usw..
Die einen schaffen eine 4-stellige Kilometerzahl, die anderen 50 Kilometer.
Die Euphorie ist groß, besonders bei den Kindern. Manchmal findet im Wendehammer unserer Straße so was ähnliches wie ein 6-Tage-Rennen statt. Die Kinder machen schon vor dem Radausflug Kilometer. Da geht mir das Herz auf. Nicht nur die Schüler fahren gelegentlich vor der Schule schon ein paar Kilometer, auch die Großen "verfahren" sich mitunter auf dem Weg in die Arbeit.
Ganz viele Familienausflüge finden zur Zeit mit dem Fahrrad statt. Und wenn Nachmittags ein Fünfjähriger bei mir im Garten steht und mir ganz stolz erzählt, wie viele Kilometer er heute gefahren ist, dann bin ich sehr stolz auf mein grandioses Team.

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Parkplatz oder doch lieber Park im Innenhof?

Image Ecrit le 29.06.2021 de Marco Gellrich
Equipe: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Autos brauchen Platz, das ist klar, vor allem wenn man auf die Vierräder angewiesen ist. Für alle anderen die sich eine smartere Lösung in Zukunft vorstellen können mit einem Mix aus, Carsharing, Fahrgemeinschaften, ÖPNV (wenn es diesen denn auch in ansprechender Form gibt), Rad oder einfach zu Fuß; hier ein Beispiel aus Innsbruck, da wurde der alte Parkplatz im Innenhof zu einem gemütlichen Park mit Innenhof-Cafe. Treff, Relax und Kommunikationsflächen die doch immer gern angenommen werden.
Cool, das hat mir gefallen. So eine, wenn auch temporäre Lösung, wäre doch auch was für unser lebenswertes kleines Städtchen.
Übrigens erkennt man auf dem unteren Bild noch das Parkplatz-Schiebetor in seinem "Häuschen".

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Blick über die Berge: Corona-Test Drive-Inn für Radler in Innsbruck

Image Ecrit le 29.06.2021 de Marco Gellrich
Equipe: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Nach dreieinhalb Stunden empfängt uns der Innsbrucker Hauptbahnhof mit sommerlichen Temperaturen. Reisetasche aufs entfaltete Rad und ab geht es durch die gemütliche Inn-Metropole. Corona -Test gefällig? Den gibt es hier für eilige Biker und Fußgänger am Drive-Inn Container. Mehr als Praktisch. Radelnde haben es hier erstaunlich einfach, die Innenstadt ist weitgehend mit Einbahnstraßen verkehrsberuhigt und für Zweiräder ohne Verbrennungsmotor ist das befahren in beide Richtungen gestattet. Beim Einchecken im Hotel die erste Frage der smarten Hotelfachfrau; "möchten sie einen unserer günstigen Parkplätze für € 15,- " huscht mir ein Lächeln übers Gesicht. Die eingesparte Parkgebühr lege ich nach dem Meeting lieber in "erfrischendes Nass" an.
Auf dem Handy noch der schnellste Weg zum Geschäftspartner herausgefunden, 25 Minuten für 7 km im Berufsverkehr mit dem Auto, nach der Neueinstellung auf den Radmodus, siehe an, die gleiche Zeit. Mein Handy, festgemacht am Lenkrad denn man lernt ja mit und möchte € 55,- sparen, führt mich elegant durch Parkanlagen und gegen die Einbahnstraßen ans Ziel. Alternativ hätte ich mich natürlich auch für die Hauptstraßen entscheiden können doch auf rote Ampeln, den Sound neuster Verbrennungstechnologien und deren Geschmack im Mund hatte ich an diesem sommerlichen Nachmittag keine Lust.

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Wieder kein Regenfoto

Ecrit le 29.06.2021 de Daniela Epple
Equipe: Wirbelzwerge
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Nachdem ich in den letzten zwei Wochen echt Glück hatte und immer eine Lücke zwischen den Regenschauern erwischt habe, dachte ich am Montag Abend, dass es mich diesmal mit ziemlicher Sicherheit erwischen würde.
Ich bin abends noch ins Pilates nach Marktoberdorf geradelt und während der
Schlussentspannung hörte ich schon das Donnern. Und pünktlich zum Ende schüttete es auch schon was runterging. Na ja, dann wart ich eben kurz. Nach zwanzig Minuten war es kein bisschen besser, meine Kollegin meinte, das ginge bis elfe und erbot sich mich mit dem Auto heimzufahren. Wäre ich kein Radstar hätte ich das Angebot wohl dankend angenommen-ein bisschen hab ich auch mit mir gehadert, geb ich zu, und wir hätten bei strömendem Regen das Rad ins Auto verladen und wären genauso pitschnass geworden. Aber so war ich stark, lehnte ab und in der nächsten Minute hörte es auf und ich radelte bei wunderschöner Abend Gewitterstimmung nach Hause. Wieder mal trocken geblieben.

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Wilhelm Mooser Blog III

Ecrit le 27.06.2021 de Wilhelm Mooser
Equipe: Gymnasium Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Die erste Radelwoche war für mich, um einen Begriff aus dem Sport zu verwenden, eine angenehme Kür. Die Fahrt zum Arbeitsplatz am frühen Morgen bei strahlendem Sonnenschein war das reine Vergnügen. Noch mehr jedoch die Fahrt zurück am späten Nachmittag, nach bisweilen aufreibenden Schultagen, bei immer noch viel Sonne und warmen Temperaturen, an der frischen Luft und oft auch noch mit Wind im Rücken. Bei diesen Bedingungen waren die Anstrengungen der Schule wie weggeblasen.

Wenn sich auch in der zweiten Stadtradelwoche die Sonne rarer machte und meine Regenausrüstung immer häufiger zum Einsatz kam (siehe Foto), minderte dies den Spaß an der Bewegung im Freien in keinster Weise. Erst die Spielregel, die einem Stadtradelstar auferlegt ist, nämlich auf das Auto auch bei Wind und Wetter zu verzichten, ließ mich hautnah erfahren, dass Radeln im Regen nicht nur Pflicht ist, sondern seinen eigenen Reiz und Zweck hat.
Die Fahrt zur Schule an einem stürmischen und regnerischen Morgen lässt die oft problembehafteten Gedanken, die mir sonst vor Schulbeginn durch den Kopf gehen, fast nichtig erscheinen. Vielmehr beschäftigt mich dann das intensive Naturerlebnis, das in seiner atmosphärischen Intensität eine poetische Ader in mir weckt, die ich vorher an mir gar nicht kannte:

Läuft mir der Regen übers Gesicht am Morgen,
vergess‘ ich alle anderen Sorgen.
Beginnt das Wasser dann in den Kragen zu laufen,
ist der Schultag schon gelaufen.

Radeln stärkt nicht nur die Gesundheit und das Wohlbefinden, sondern kann sogar verborgene Talente an die Oberfläche spülen.

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Routiniert mit dem Fahrrad unterwegs

Ecrit le 26.06.2021 de Daniela Epple
Equipe: Wirbelzwerge
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Die zweite Woche beim Stadtradeln.
Sie beginnt mit meinem Rückweg von Petersthal.Ab Oberthingau fahre ich über die neu gebaute Straße und wundere mich, dass die Straße zur Rennstrecke ausgebaut wurde und man auf einen Fahrradweg verzichtet hat.Wie kann das sein in der heutigen Zeit? Es ist höchste Zeit, den Fokus nicht mehr nur auf das Auto zu legen.
Meine täglichen Touren zur Arbeit und Einkaufen laufen bei mir automatisch mit dem Fahrrad und ich merke, dass wenn ich meine Runden gut und schlau plane, ich auf das Auto wirklich verzichten kann.Wenn ich oder meine Familie mal wegen starkem Regen nicht radeln möchten, wäre ein Mitfahrerbänkle ideal, von und nach Rieder ist es eigentlich ausgeschlossen nicht weg zu kommen.
Was ich aber am aller schönsten am täglichen Radeln finde, ist dass ich meine Umgebung ganz anders wahrnehme.Sehe ich früh morgens mal ein Reh oder Hase, nachmittags die Bienen und Schmetterlinge auf den Wiesen.Nach einem Regenschauer duftet es auch wieder schön frisch und ein kühler Wind bläst mir um die Nase, Dinge die ich nur auf dem Fahrrad in seiner Intensität wahrnehmen kann.
Diese Woche haben meine Sportdamen eine andere Mitfahrgelegenheit gefunden, ich komme doch ohne die eine Autofahrt aus.Trotzdem bin wieder beim Foodsharing dabei gewesen.Allein um wieder mit dem Lastenrad zu fahren und vielleicht auch ein bisschen um zu gucken, wann die Box vorne platztechnisch an ihre Grenzen kommt.Es ist unfassbar, wieviele Lebensmittel sich darin verstauen lassen.Mittlerweile habe ich auch schon ein bisschen Erfahrung und weiß, welche Wege ich mit dem Lastenrad nutze und welche besser nicht.
Nächste Woche ist die letzte Woche als Radelstar, danach wird sich nicht viel an meinem Verhalten ändern, dennoch werde ich versuchen, auch Autofahrten intelligent zu lösen.

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Versorgungsfahrten und Entsorgungsfahrten

Image Ecrit le 24.06.2021 de Sonja Vogler
Equipe: Café Vogler
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Wer viel radelt, braucht viel zu Essen!
Nachdem meine Familie aus guten Essern besteht, komme ich mit Korb auf dem Gepäckträger nicht weit. Deswegen habe ich einen Transportanhänger - schon seit vielen Jahren. Damit fahre ich zum Einkaufen - immer, auch wenn kein STADTRADELN ist.
Ich steuere zuerst den Supermarkt meines Vertrauens an, auf dem direkten Weg. Mit dem Auto müsste ich erst mal ganz schön durch die Stadt kurven. Vor dem Supermarkt kann ich in "Pole-position" parken. Seit Neustem gibt es sogar schöne Fahrradständer dort, leider nicht überdacht. Inzwischen habe ich ganz gut raus, wieviel ich in meinen Anhänger und meine Gepäckträgertaschen reinbekomme.
Jetzt muss ich noch zum Metzger. - Wieder auf dem kürzesten Weg, was mit dem Auto nicht ginge. Beim Metzger gibt es keinen Fahrradständer, also parke ich an der Hauswand. Den Einkauf bringe ich auch noch unter. Dann strample ich heim. Nach 4,5 km kann ich meinen Einkauf vor die Haustüre schieben und von da im Haus verteilen.
Mit dem Auto hätte ich laut Routenplaner mindestens 6,5 km fahren müssen. Und ich hätte Parkplatz gesucht und mich nicht bewegt.
Das gleiche gilt für die Entsorgungsfahrten. Die Wertstoffsäcke und Papier transportiere ich seit geraumer Zeit auch mit dem Fahrrad zum Wertstoffhof. Dort fehlt leider auch ein Fahrradständer. Mit dem Fahrrad durch den Wertstoffhof durchzufahren ist mir zu gefährlich. Also Fahrrad draußen abstellen, Säcke reingetragen, entsorgt und schon wieder auf dem Heimweg.
FAZIT: Einkaufen mit dem Fahrrad funktioniert wirklich gut. Die Stellplatzmöglichkeiten sind noch deutlich ausbaubar, vor allem bei Ladengeschäften. Die Wege sind kürzer als mit dem Auto. Und wer öfters mit dem Fahrrad einkaufen fährt, trifft immer wieder die selben Radler an den Stellplätzen. Man kennt sich, man grüßt sich und manchmal ist sogar ein kleiner Ratsch drin.
Am besten einfach mal ausprobieren.

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Radl-Genuß am Sonntag

Image Ecrit le 22.06.2021 de Ingrid Bußjäger-Martin
Equipe: FENDT VARIOFLITZER
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Heute steht bei schönem Wetter nur der Spaß im Vordergrund, die Route steht nur grob fest und wir freuen uns jedesmal wenn wir neue Radl-freundliche Sträßchen entdecken. Auf Grund der aktuellen Unwetterwarnungen geht es schon nach dem Frühstück los und die ersten Kilometer führen uns über den Mooserlebnisweg nach Stötten und von dort in Richtung Auerberg über die südliche Route. Das erste Fotomotiv markiert den höchsten Punkt dieses Abschnittes und zeigt den Ausblick in die Berge bei leicht diesiger Sicht, der Sahara-Sand läßt grüßen. Kurz vor Bernbeuren biegen wir rechts ab um auf wunderschönen Nebenstrecken nach Lechbruck zu radeln, dort finden wir auch die ersten Kühe, die sich streicheln lassen wollen, herrlich. Über den Golfplatz (dieses Hobby muß heute dem Radeln weichen) geht's weiter Richtung Prem und von dort wiederum über kleine Straßen Richtung Wieskirche. Auf dem Weg dorthin in Litzau entdecken wir eine doch beachtliche Ziegenherde, den entsprechenden Käse könnte man dort direkt vom Hof kaufen, der Plan für die nächste Runde! Von der Wieskirche geht's weiter Richtung Wildsteig, vorbei am Schwaigsee (nur leider keine Badesachen dabei) nach Rottenbuch. Dies markiert den Umkehrpunkt für die heutige Tour und über Peiting geht's nach Schongau direkt auf den Marktplatz, um die mehr als wohlverdiente Belohnung - laut Eigeneinschätzung - in Form eines großen Eises zu genießen. Über die Römerstraße Richtung Burggen geht es zurück und dann noch einmal mit letzter Energie über den Auerberg, dort zaubert der Anblick des tierischen Freundesduos aus Kuh und Pferd ein Lächeln in unser Gesicht. Ab da ausrollen nach Hause. Zum krönenden Abschluß wartet ein kaltes Radler - kann irgendwas besser schmecken nach so einem schönen Tag? Demnächst mehr davon ...

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Polizei stoppt Radler mit Anhänger € 55,- Strafe für Handyvideo, richtig so!

Image Ecrit le 21.06.2021 de Marco Gellrich
Equipe: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Ach was reg ich mich auf wenn ich Mobilisten auf ihren Handy glotzen und tippen sehe. Jeden könnte ich aufklären wie gefährlich das für den Handy"Missnutzer" und vor allem für die anderen Verkehrsteilnehmer ist. Wenn was passiert hilft kein "tut mir leid das hab ich nicht gewollt" oder sonst welche Entschuldigungen. So fährt der hier Schreibende, mit seiner vollbeladenen "Carla Caro" am Haken, die Schwabenstraße hoch Richtung Wertstoffhof in den Oberdorfer-Norden. Weil der Anblick eines pickepacke vollen Anhängers, mit vorbildlicher Ladungssicherung, doch im Blog für alle Stadtradler festgehalten werden muss, entschließt sich der mutige übermütige Drehbuchautor auf dem Sattel, kurzentschlossen die Sache für die Nachwelt auf "Zelluloid" festzuhalten.
Radweg beim Modeon ist breit und frei, Freibrief für Unfug. Polizei kommt entgegen, wendet gekonnt und bringt mein "long-vehicle ohne Verbrennungsmotor" zum Stehen. die beiden smarten Ordnungshüter sind konsequent und kassieren € 55,- von mir. Zu Recht. Das gemischte Doppel, offenbart sich ebenso als Stadtradelteilnehmer, findet meine Aktion insgesamt unterstützenswert aber durchführungstechnisch mit dem Handy in der Hand stark verbesserungswürdig. Kurzerhand wird die Staatsmacht zum Kameramann und das Video ist im Kasten (leider bekomme ich den Film hier ohne Youtube-Kanal nicht auf den Blog) Ich arbeite dran. Wir reiferen Semester sollten Vorbild im Straßenverkehr sein, so eine Handy-Aktion während der Fahrt ist mit nichts zu entschuldigen, hier habe ich ganz klar versagt. An dieser Stelle Danke ich der Polizei für ihre waches Auge, weiter so.
Endtäuscht über mich selber setz ich meine Fahrt zum Wertstoffhof und Grüngutabladestelle fort. Leichtes Spiel beim Parken und entladen. Schluss für heute.

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Schwertransporter: Fahrer und 108kg Fracht mit dem Rad

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Equipe: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Geschmeidig bergab saust mein Faltrad mit mir, von Heiligkreuz, in die alte Römermetropole an die Iller. Vom Kemptener ZUM soll es dann mit dem 62er nach Marktoberdorf gehen, so meine Handy-App "DB-Navigator. Bus kommt, Rad rein, zwei kurze Telefonate im nicht ganz so leisem Bus bis das Netz zusammenbricht, dann raus schauen, passt in 50 Minuten hat mich die Kreisstadt wieder.
Ab ins Homeoffice. Für den Nachmittag steht noch ein regelmäßiger Schwertransport mit dem Rad an. Doch zuerst Reifenreparatur. Das vordere Rad meiner "Carla Cargo" hat unter der unbarmherzigen Sonne kapituliert. Der Schlauch ist hin und der Reifen schaut so platt aus wie Jogi nach einer Niederlage unserer Elf. Ein geschützter, sicherer und schattiger Unterstellplatz für Fahrräder am Mehrfamilienhaus vermisse ich schon sehr.
Das es Mod an guten Fahrradgeschäften nicht mangelt zahlt sich aus, die lustige Schlauchgröße stellt den drahtigen Fachmann vor keiner Herausforderung. Schnell wieder Heim und die "Carla" wieder einsatzbereit geschraubt. Leergut aufgeladen, ab zum Getränkefachmann, 108kg aufgeladen, festgezurrt, Belohnung am Marktplatz mit zwei Kugeln Eis, kein Parkplatzstress. Der angenehme Fahrtwind auf der Haut und das Eis im Bauch lassen die Hitze vergessen. Mit dem Anhänger geht es dann direkt durch den schmalen Pfad direkt vor unsere Haustüre. Nur wenige Schritte und das willkommene Nass ist im kühlen Keller. Das Niederländische Rad mit Anhänger nur noch schnell untergestellt und ..., ach ja, Blöde geht nicht weil nicht vorhanden.

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Homeoffice, Besorgungen mit Bierkiste, Federball

Image Ecrit le 21.06.2021 de Marco Gellrich
Equipe: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Der Alltag in Mod hat mich wieder, Homeoffice ist am Mittwoch angesagt.
Die Besorgungspausen tun dem Rücken und dem Kopf gut. Raus zum Bäcker im Norden, Brot und Eier finden Platz in der ausgeschlachteten grünen Bierkiste auf dem leicht zu großem Hollandrad. Neugierig blicken die jungen Störche aus ihrem Loft vom Glockenturm der Magnuskirche auf mich herab.
Meine Frau hat noch einen Kasten Mineralwasser fürs Büro geordert, die Lieferung ist mit dem Zweirad keine Herausforderung und in wenigen Minuten erledigt. Für eine kurze Pause sorgt die Bahnschranke; Regionalbahn nach München. Dann wieder nach Hause der Rechner will noch geärgert werden. Am Abend gleite ich gemütlich nach Ebenhofen und quäle den Federball mit dem Rahmen meines Schlägers. Die Rückfahrt nach Mod im Dunkeln ist entspannend. Duschen und Fertig.

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Alltag,Lastenrad,Fordbildung

Ecrit le 19.06.2021 de Daniela Epple
Equipe: Wirbelzwerge
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Meine erste Woche als Radelstar:
Eins vorne weg, soviel hat sich in meinem Alltag nicht verändert, ich radel eh meistens alles.
Zum Start des Stadtradelns bin ich nach Rettenbach am Auerberg zum Geburtstag meiner Schwester geradelt.Ein Kleid in der Fahrradtasche damit ich nach der Tour adrett gekleidet feiern konnte.Den Rest der Woche waren meine standardmäßigen Runden: einkaufen, zur Arbeit und auch endlich wieder meine Sportgruppen.Hier habe ich es geschafft, für meine Nordic-Walking-Gruppe ausreichend Walkingstöcke sicher am Fahrrad zu verstauen.Auch meine Familie ist fleißig mit dabei, meine Kinder radeln in die Schule, mein Mann, wenn kein Homeoffice ist, in die Arbeit nach Kaufbeuren.
Die einzige Autofahrt die ich wirklich machen musste, war zwei alte Damen mit zu meiner Turngruppe zu nehmen.Da habe ich mir vorgestellt, wie schön es wäre, gäbe es eine Fahrradrikscha zum Ausleihen.Sicher wäre das für manch meiner Patienten eine willkommene Abwechslung zum Auto. Um die mit dem Auto zurück gelegten Kilometer wieder gut zu machen, habe ich mich entschieden, den Trupp vom Foodsharing einmal die Woche mit dem zum ausleihenden Lastenrad zu unterstützen. Ich war doch sehr erstaunt, wieviele Lebensmittel in die Box vorne am Fahrrad passen.
Vollgeladen ging es durch die Stadt zum Fairteiler,
da war schnell klar, dass der Radweg nicht für ein Lastenrad gedacht ist. Die Absenkungen sind zu schmal und um mit Last zu fahren komisch angeordnet.Das ist mir mit einem normalen Fahrrad nie aufgefallen.So habe ich mich wie ein Auto bewegt, hatte ja auch das geladen, was viele nicht für möglich halten, dafür aufs Auto zu verzichten.Das Lastenrad ist toll und wenn man sich nach kurzer Zeit an die Lenkung gewöhnt hat, macht es wirklich richtig Spaß!
Am Freitag bin ich mit dem Rennrad nach Petersthal bei Oy zu einer Freundin geradelt, alle notwendigen Sachen im Rucksack dabei.Hier werden wir übers Wochenende eine Online-Fortbildung machen und dann geht’s wieder heim. Ich freue mich schon auf viele weitere Radkilometer!

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Wilhelm Mooser Stadtradel-Blog II

Ecrit le 19.06.2021 de Wilhelm Mooser
Equipe: Gymnasium Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Auf meiner täglichen Radstrecke zur Schule begegneten mir vor dem Beginn des Stadtradelprojektes meist nur zwei bis drei Radfahrer, die wohl ebenso auf dem Weg zur Arbeit waren.
Bereits am ersten Montag der Stadtradelwochen hat sich diese Zahl mit acht Begegnungen fast verdreifacht und im Laufe der ersten Woche sogar jeden Tag nochmals stetig erhöht. Die traumhaften Witterungsbedingungen der vergangenen Woche haben den Verzicht auf das Auto leichtgemacht. Ebenso motivierend war die Begegnung mit Gleichgesinnten.
Die sich langsam bemerkbar machende Verbesserung meiner Radfahrkondition in Verbindung mit dem Gedanken, sich selbst und der Umwelt was Gutes zu tun, lässt meine Freude am Radeln täglich wachsen.
Der Spaß, den Radeln machen kann, lässt sich bei manchen Radlerkolleg*innen allerdings nicht immer so leicht feststellen. Mit angestrengter Miene, den Blick geradeaus gerichtet, begegnet man sich und nimmt scheinbar keine Notiz voneinander. Dabei wäre ein Blickkontakt, verbunden mit einem kurzen, freundlichen Gruß, so einfach und wohltuend. Hier könnten die Motorradfahrer, die meist bei einer Begegnung auf dem Motorrad mit einem freundlichen Winken ihr Gemeinschaftsgefühl zum Ausdruck bringen, uns Radlern ein Vorbild sein.
Das offene Visier unserer Radlerhelme erlaubt uns sogar, im Gegensatz zu den Motorradhelmen, ein gegenseitiges herzhaftes „Griaß di!“.

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Wilhelm Mooser Stadtradel-Blog I

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Equipe: Gymnasium Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Ohne zu zögern habe ich zugesagt, das Projekt „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ durch meine aktive Beteiligung zu unterstützen.
Meine Schülerinnen und Schüler weisen mich seit geraumer Zeit in den „Fridays for future“ – Aktionen darauf hin, dass jeder einzelne dazu beitragen kann, unser Klima und damit unsere gemeinsame Lebensgrundlage zu schonen bzw. zu verbessern.
Lippenbekenntnisse und Absichtserklärungen hierzu sind uns allen hinreichend bekannt. Im Allgäu lauten diese:
Ma misst ..., ma sott …, ma kennt …
Man müsste …, man sollte…, man könnte…
Vieles tun, um auch unsere Jugend in den Genuss eines guten Klimas in den kommenden Jahren und Jahrzehnten kommen zu lassen.
Es ist an der Zeit, dass die ältere Generation, der auch ich angehöre, echte Zeichen setzt und aktiv an der Schonung der Umwelt mitarbeitet.
Aus „Ma misst …, ma sott…, ma kennt“ wird für mich durch die Teilnahme am Stadtradeln ein:
„I machs ..., i duas…, i schteig aufs Rad!“
Das habe ich mir mindestens für die nächsten drei Wochen vorgenommen.
Als Pädagoge mache ich immer wieder die Erfahrung, dass Kinder und Jugendliche stärker auf das achten, was wir tun, als auf das, was wir sagen – getreu dem Bonmot von Karl Valentin:
„Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, sie machen uns sowieso alles nach“.

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Die Work-Bike-Balance muss passen - mit dem Rad zur Arbeit

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Equipe: Café Vogler
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Es wird ernst, mit dem Fahrrad zur Arbeit. Das heißt zwei mal in der Woche von Marktoberdorf nach Schongau radeln. Vor einigen Wochen habe ich bereits einen Koffer voll Kleidung und Handtücher ins Büro gebracht.
Dann taucht das erste Problem auf. Am Dienstag werde ich geimpft. Der Arzt ordnet 48 Stunden Schonung an. Ohne Anstrengung über den Auerberg zu kommen ist für mich leider nicht möglich. Plan B muss her. Also Arbeitstag von Mittwoch auf Donnerstag verschieben. Klappt, ich habe nette Chefs und Kollegen! Eigenmächtig die Schonungsphase auf 36 Stunden gekürzt und Strecke überarbeiten. Ich entscheide mich dazu, lieber früher loszufahren und dafür den Auerberg zu umkurven. Sind dann nicht 30 km sondern 43 km. Hilft ja nichts.
Die Vorbereitung am Vortag fällt dann kurz aus. Radhose, Trikot, Trinkflasche und Müsliriegel herrichten. Ansonsten benötige ich nur Schlüssel, Handy, Geld und Maske.

Um 6 Uhr morgens geht es dann los. Rauf aufs Rennrad, es ist schon warm und angenehm zu fahren. Viele sind noch nicht unterwegs und ich genieße die Morgenstimmung, das Licht, die friedliche Stille. Wäre schon ganz schön jetzt einfach ein paar Stunden weiterzuradeln. Aber die Arbeit ruft.
Im Büro angekommen, parke ich das Rad im Besprechungsraum. Es gibt keine absperrbaren Fahrradständer. Nach einer Waschung stehe ich bereit. Und merke schnell - ich bin beschwingter drauf als meine Kollegen. Liegt sicher am Radeln.
Mittags spare ich mir die obligatorische Bewegung an der frischen Luft. Zu heiß und ich hab noch ein paar Kilometer an der frischen Luft vor mir.
Nachmittags fahre ich dann in brütender Hitze heim. Diesmal auf dem direkten Weg über den Auerberg. Da komme ich dann auch an meinem Lieblingsgarten vorbei. Mit dem Fahrrad hat man mehr Zeit sich die Umgebung genauer anzuschauen.
Ich komme müde, aber zufrieden zuhause an. Für heute passt die Work-Bike-Balance.
Morgen das gleiche noch mal!

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Dienstag zurück ins Allgäu per Rad und Bahn

Image Ecrit le 17.06.2021 de Marco Gellrich
Equipe: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Rad aufgefaltet rote Tasche drauf gezurrt, dann geht´s durch Tschechien nach St. Pölten und von dort über Salzburg wieder nach Mod. Das Rad hatte überall Platz und Wlan war in die Bahnen überall vorhanden in erstaunlich guter Qualität. Überall? Nein, es gibt da ein aufsässiges Volk in Mitteleuropa mit über 80 Millionen das sich dem gekonnt verweigert. Nach dem Grenzübertritt bei Freilassing ist in deutschen Zügen Schluss mit mobiler Daterei. Die Schnellzugvariante Railjet der Alpenrepublik lutsch da vereinzelt noch was raus. Für die nicht kurze Wegstecke im HBF-München verwandel ich meinen Stahlrad mit Scharnier zum Gepäckwagen und die Reistasche "schwebt" dem elektrifizierten schweizer Technikwunderzug entgegen. Auch hier parkt mein Rad unfallsicher zwischen den Sitzen und die Klapptische laden zum arbeiten ein. In Buchloe auf dem selben Bahnsteig umgestiegen und ich bin pünktlich zum Spiel der deutschen Mannschaft daheim bei den Lieben,. Die letzten Meter mit dem grünen Blitz noch ein wenig bewegt und ab aufs Sofa..

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Gute Lobbyarbeit der Fahrradindustrie an der Spree dann zum Casting an die Ostsee

Image Ecrit le 17.06.2021 de Marco Gellrich
Equipe: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

.In Berlin wieder aufgewacht, raus in den Hauptstadtverkehr, es rollt erstaunlich gut; temporäre Fahrradwege und bestehende wechseln sich ab. Es gibt aber auch Stecken da hat die Lobby der Fahrradindustrie ganze Arbeit geleistet, es muss die Mountainbikeabteilung gewesen sein, welche den Verkauf ihrer ultragefederten Modelle hier im Großstadtdschungel an den Biker bringen möchte: Lenkerbreite Fahrradpfade deren Knochenstein modellierte Oberfläche durch aufwachende Orks aus dem Untergrund, es könnten aber auch die Baumwurzeln sein, in ungeahnte Höhen in den Himmel der Millionenmetropole ragen. Radsportler aus dem Landeskader Brandenburgs werden da allerdings nur lächeln, denn Herausforderungen braucht der ambitionierte Leistungssportler auch im Alltag.
Mein Freiluftfrühstückstisch verwandelt sich in ein mobiles Büro, Internet passt und Ruhe zum telefonieren ist inklusive. Mein Rad dient als Ablage und Taschenständer. Anschließend geht´s geschmeidig Richtung Deutschlands Vorzeigebahnhof. Gewissenhaft verzichte ich auf den Expressaufzug in die Tiefe denn ich möchte ja heute noch an die Ostsee. Mein zusammengefaltetes Rad ist hinter meinem Sitz gut verzurrt und freut sich über einen baugleichen Bruder. An WLan fürs Arbeiten brauch ich durch die Uckermark nicht denken, das glänzt genau so durch Abwesenheit wie bei uns zwischen Kaufering und München-Pasing. Also Offline arbeiten.
Dann mit dem Rad die letzten Kilometer zum Termin an der Ostsee mit Casting und Photoshooting fürs Geschäft. Heute schaffe ich es noch nach Dresden. In der Elbflorenz ist für mich sogar mit dem Rad schlecht durchkommen, die Polizei schützt hier wöchentlich die Rede- und Versammlungsfreiheit von wirklich Jeden. Mit dem Bike und Tasche ins Hotel, dann noch eine Runde durch die Innenstadt auf meist vorzüglichen Radwegen. Morgen geht´s dann wieder weiter.

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Sonntagmittag mit Faltrad und Bahn nach Berlin

Image Ecrit le 16.06.2021 de Marco Gellrich
Equipe: Offenes Team - Marktoberdorf
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

eins vor weg, ich bin kein Radsportler und möchte euch in den kommenden Tagen einfach mal mitnehmen, mal sehen was passiert.; Also es ist Sonntag: Mittags geht´s, mit der Bahn und dem Faltrad über Augsburg Richtung Norden, diesmal nach Berlin, morgen dann weiter nach Stettin dem polnischen Städtchen an der Odermündung. Mein grünes Bike steht zusammengefaltet zwischen den Sitzen des ICE während ich mich (leidenschaftlich) meiner Angebote und Buchhaltung widme. Das WLan funktioniert, passt. Aus dem Bordbistro kommt die "Stewardess" und bringt mir einen heißen Kaffee an den Platz während der Thüringerwald an den Fenstern vorbei zieht. Schon ist 17.58 Uhr, mein Tagwerk ist vollbracht und der Hauptstadtbahnhof empfängt mich mit seinem, sagen wir mal, unverwechselbaren Scharm. Für Reisende mit Gepäck und knappen Umstiegszeiten sollten die Aufzügen nicht die erste Wahl sein. Wenn die superhippen Teile nach gefühlt mehreren "Brotzeitpausen" mal angekommen sind, beamen sich diese angeschlagenen Raketen, wenn die Türen dann mal langsam geschlossen werden, auf einer unendlich langen Reise in ferne Galaxien..... eine Etage höher..... Als HBF-Berlin-Abo-Besucher nehme ich die Rolltreppe, mit dem Faltdings vor mir auf der Stufe und Reisetasche auf der Schulter kein Ding.
Mit dem grünen Zweirad geht es dann ca. 5km zum Hotel, hier schnell eingecheckt, dann weiter per Bike durch die Stadt an der Spree. Im Bezirk Tempelhof lockt mich schließlich die Fußball-EM draußen am Fernseher aber noch mehr der Duft aus der orientalischen Küche. Blechkarossen stehen hier dicht an dicht und die teuren Schlitten kreisen wie Fliegen um die .... Parken nicht mehr möglich. Mein Klapprad steht direkt neben mir am Tisch, so lässt es sich leben, Chillen am Sonntagabend, nur schade das die Familie nicht dabei sein kann. Jetzt aber Schluss und ab ins Hotel. Mein grüner Blitz parkt trocken und sauber im Zimmer.

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Neue Erfahrung - mit dem Fahrrad zur Arbeit

Image Ecrit le 15.06.2021 de Ingrid Bußjäger-Martin
Equipe: FENDT VARIOFLITZER
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Montag, 14.6.2021 - 7:30 Uhr: erstmaliger Versuch mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Ein bisschen umständlich den Inhalt meiner beachtlichen Damen-Tasche in einen Rucksack und die Gepäcktasche umzusortieren, dann die Überlegung was kann ich anziehen um bequem zu radeln und doch Business-tauglich im Büro zu erscheinen ... und die Haare: Thema für jede Frau, aber auch das wurde gelöst. Dann geht's los - Abbiegen beim Dorf-Lädle und dann quer über den Berg nach Marktoberdorf. Der Wettergott meint es gut mit uns diese Woche und der strahlende Sonnenschein, der Duft der frisch gemähten Wiesen und unser herrliches Allgäuer Panorama zaubern mir das erste Lächeln in's Gesicht. Unerwartet schnell bin ich nach 13 Minuten am Werkstor - mit dem Auto dauert es auch immerhin 8 Minuten und sogar die Pförtner erkennen mich mit meiner "Fahrrad-Helm-Verkleidung" - Glück gehabt, die Schranken heben sich und dann bin ich auch schon an meinem Parkplatz, an dem jetzt ganz selbstbewusst meine Fahrrad steht. So weit so gut ...
Die Heimfahrt am Abend hält eine weniger schöne Überraschung parat - ein Autofahrer übersieht mich beim Abbiegen und streift mein Hinterrad - außer einem großen Schreck ist nichts passiert - aber hier meine Appell an Euch: Seid bitte doppelt vorsichtig und denkt für die anderen Verkehrsteilnehmer mit! Fazit am ersten Abend: schön war's - morgen wieder!

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"Oma, es ist STADTRADELN, da kürzt man nicht ab!"

Ecrit le 14.06.2021 de Sonja Vogler
Equipe: Café Vogler
Municipalité: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Endlich ist es so weit. STADTRADELN hat begonnen. Und das Wetter spielt auch mit. Perfekte Bedingungen zum Radfahren.
Vormittags gönne ich mir eine Auszeit und radle alleine um den Forggensee. Und weil ich Euch, liebe Stadtradler, ja was berichten möchte, fahre ich noch aufmerksamer durch die Natur als sonst. Ich werde belohnt mit Rehen, Wieseln und vielen Greifvögeln. Und natürlich mit wunderschönen Blumenwiesen, Trollblumen und Knabenkraut. Der Duft von frisch gemähtem Gras liegt in der Luft. Es ist so schön bei uns und auf dem Fahrrad bekommt man es auch direkt mit.
Nachmittags macht das "Café Vogler" einen Ausflug zum Minigolfen. Sieben Kinder und vier Erwachsene schwingen sich aufs Rad und fahren in zwei Gruppen los. Ohne STADTRADELN wären wohl nicht alle mitgefahren. Nach einer Runde Minigolf und einer Stärkung mit Eis und Kaffee radeln alle zusammen wieder heim. Die Kleinen hängen im Windschatten der größeren Kinder und sind sichtlich stolz.
Abends sitzen dann drei Familien zusammen beim Grillen. Die Nachbarin erzählt von Ihrer beachtlich langen Radtour und dass sie die letzten Kilometer abgekürzt hat. Und dann fällt er, der Satz der STADTRADELN am besten beschreibt: "Oma, es ist STADTRADELN, da kürzt man nicht ab!"
So ein Tag macht zufrieden und glücklich. Hoffentlich kommen noch viele weitere so schöne Erlebnisse.

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