Blog VEDETTE EN SELLE : Landsberg am Lech im Landkreis Landsberg am Lech


Noch bis zum Samstag läuft das Stadtradeln - das RADar!

Image Ecrit le 07.07.2021 de Moritz Hartmann
Equipe: Stadtverwaltung & Stadtrat Landsberg
Municipalité: Landsberg am Lech im Landkreis Landsberg am Lech

Heute mal einen Blick auf den RADar! - die Meldeplattform für Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten im Radwegenetz - vollkommen egal, ob auf Alltags- oder Freizeitrouten.

Um mehr Bürger*innen aufs Rad zu bringen brauchen wir sichere und bequeme Radwegeverbindungen und leider gibt es auch bei uns im Landkreis immer wieder Stellen die für uns Radfahrende die gefährlich, unsicher oder einfach nur ein Ärgernis darstellen.

Diese können in der Meldeplattform RADar! einfach markiert werden und neben einer kurzen Beschreibung können auch Fotos besseren Verdeutlichung hochgeladen werden.

Nutzt die Möglichkeit des RADar! - er ist noch bis Samstag freigeschalten und übrigens sieht man hier auch die Schwachstellen, die bis jetzt schon im Landkreis gemeldet worden sind....

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1. Woche Stadtradeln.... - ein paar Gedanken

Image Ecrit le 29.06.2021 de Moritz Hartmann
Equipe: Stadtverwaltung & Stadtrat Landsberg
Municipalité: Landsberg am Lech im Landkreis Landsberg am Lech

Dies ging ja schnell - die erste Woche Stadtradeln ist seit letzten Sonntag rum. Los ging's mit einer würdigen Auftakttour zum Windachspeicher bei Prachtwetter

Bewusst bei möglichst vielen Alltagsfahrten vom Auto aufs Fahrrad Umsteigen – darum geht es bei den 3 Wochen STADTRADELN.

„Welche Radverkehrsführung am meisten Menschen aufs Rad bringt, müssen Sozialwissenschaften sagen. Das ist keine Aufgabe für Ingenieure“. Diese Aussage von Burkhard Stork, Bundesgeschäftsführer des ADFCs bringt unseres Erachtens ganz auf den Punkt, dass es bei uns in der Stadt Landsberg und im Landkreis bei der Verkehrsplanung für Radfahrer um erheblich mehr als einen Radstreifen, einen Lückenschluss oder einen neuen Radweg geht.

Hierzu braucht unsere Stadt auf jeden Fall ein flächendeckendes Radverkehrsnetz. Doch dies wird alleine nicht reichen, man muss genauer auf das Mobilitätsverhalten hinschauen, denn die Wahl des Verkehrsmittels hängt sehr stark von psychologischen Mustern, wie z.B. von subjektiven Wahrnehmungen und Gewohnheiten ab. Die Herausforderung dabei ist, dass ca. 80% dieser Entscheidungen klassische „Bauchentscheidungen“ sind und nur 20% auf der Sachebene stattfinden.

Was heißt dies konkret für unsere Radverkehrsplanung?
Einen Punkt hierzu greifen wir mal heraus - Radfahrer wollen auf jeden Fall sicher unterwegs sein. Nicht nur die wirklich passierten Unfälle, sondern insbesondere die Beinnaheunfälle, die leider fast schon jeder Radfahrer im Stadtgebiet sicherlich mal erlebt hat, können den ein oder anderen dazu bewegen das Radfahren einzuschränken oder sogar darauf zu verzichten.

Leider haben auch unsere teilweise stark benutzen Radverbindungen (z.B. Radwege an der B17 alt) Schwachstellen, die dringend verbessert werden müssen. Nach der bayerischen Verkehrsstatistik 2018 gab es 10% mehr tödlich verunglückte Radfahrer als im Jahr 2017. Interessant ist hierbei übrigens auch, dass in geschlossenen Ortschaften seit Jahren mehr Rad- als Autofahrer sterben.
Wir müssen in Landsberg mehr auf vom Auto- und auch Fußgängerverkehr getrennte Radwege setzen, denn nur diese bieten die nötige Sicherheit für alle Radfahrer - ob für den routinierten Alltagsradler, den Gewohnheitsradler oder Gelegenheitsradler.

80 % der Haushalte in Deutschland besitzen ein Fahrrad, trotzdem liegt der Anteil aller Wege, die in Deutschland geradelt werden, durchschnittlich bei nur 10 % (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, 2014).

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