Blog VEDETTE EN SELLE : Landkreis Ludwigsburg


Review Woche 3

Image Ecrit le 26.07.2021 de Vanessa Rampmaier
Equipe: Offenes Team - Oberstenfeld
Municipalité: Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg

Endlich ist der Sommer mal wieder da! Nach zwei Wochen recht durchwachsenem Wetter war diese Woche wirklich traumhaft. Ich konnte die ganze Woche zwei Mal am Tag nach Prevorst fahren und das (meist) bei schönstem Sonnenschein und warmen Temperaturen. Es ist einfach noch ein besseres Gefühl, wenn während der Stadtradel Aktion nicht nur ich auf das Auto verzichte, sondern auch niemand anstelle von mir ins Auto steigen muss. Lediglich meine Schwester ist am Samstag für mich nach Großhöchberg gefahren, um mein Gemüse von unserem Demeter-Gärtner abzuholen. Wobei sie natürlich nicht nur für mich gefahren ist, sondern auch für sich selbst. Zudem ist es einfach auch schön, jeden Tag prinzipiell die gleiche Strecke zu fahren, dennoch aber immer eine Auswahl zwischen mehreren Wegen zu haben. Im letzten Mitteilungsblatt gab es einen Bericht über die neuen Rad- und Wanderwege in Oberstenfeld. Einen Weg davon, über die Gronauer Platte nach Prevorst, sind wir in der zweiten Woche wegen der schlechten Wetterlage oft gefahren, da man dem Matsch auf dem anderen Weg zwischen Gronau und der Ölmühle aus dem Weg geht aber auch diese Woche bei tollem Wetter ist es eine empfehlenswerte Strecke, da einem die Sonne ins Gesicht scheint, während man den Berg hochfährt. Aber auch der Weg über die Ölmühle hat drei Alternativen, um nach Prevorst hochzukommen - so ist doch immer eine gewisse Abwechslung vorhanden, die man mit dem Auto in diesem Umfang nicht hat.

Trotz des eigentlich guten Wetters hat uns am Donnerstagabend das Gewitter auf dem Weg von Prevorst nach Hause erwischt. Da mussten wir unterstehen und meine Tochter wurde mit dem Auto abgeholt. Kurzzeitig habe ich mir überlegt, auch mit dem Auto nach Hause zu fahren, jedoch wäre zusätzlich zu der verpassten Stadtradel-Aktion 21 Tage auf das Auto zu verzichten ein gewisser Aufwand dahintergesteckt, das Fahrrad und den Fahrradanhänger wieder nach Hause zu bekommen, weshalb ich mich dann doch für eine Weiterfahrt auf dem Fahrrad entschieden habe. Allerdings saß ich kurzzeitig im stehenden Auto, da ich doch etwas Angst und noch mehr Respekt vor einem Gewitter habe. Das war tatsächlich schon ein ungewohntes Gefühl, nach zwei Wochen wieder einmal in einem Auto zu sitzen. Nicht das ich es missen würde, es fühlt sich verdammt gut an, eben auch ohne zurecht zu kommen.

Am Freitag war es morgens extrem neblig. In Prevorst war aber schon die Sonne zu sehen und zu spüren. Das ist beeindruckend und begeisternd, wenn man von dem kalten Tal in das sonnige Prevorst fährt.

Am Sonntag habe ich dann nach langer Zeit mal wieder mein Fahrrad stehen lassen. Mir denkt es nicht, wann ich das letzte Mal ein Tag lang nicht Fahrrad gefahren bin. Aber auch das darf sicherlich einmal sein und die Zeit daheim kann auch genossen werden.

Dafür konnte ich dann noch die letzten Stadtradel-Tage voll ausnutzen und genießen. Jeden Tag Sonnenschein, trockenes Wetter und auch wieder eine gut gelaunte Mitfahrerin. Das Wetter animiert sichtlich dazu. Natürlich macht hier aber nicht nur Fahrrad fahren mehr Spaß, sondern auch spazieren gehen, ins Freibad gehen und was sonst noch alles möglich ist.
Zusammenfassend kann ich über die letzte Stadtradel-Woche sicherlich sagen, dass es ein schöner Ausklang der drei Wochen war und dadurch das Durchhaltevermögen bestärkt wurde, da bei Sonnenschein bei mir keine Zweifel aufkommen, das Fahrrad anstatt des Autos zu nehmen. Sicherlich hat diese Woche aber nicht nur mich animiert, sondern bestimmt auch viele andere. Das Fahrradfahren endet nun auch bestimmt nicht nach der Stadtradel-Zeit, sondern für mich und viele andere weiter, auch wenn alle in dieser Phase vielleicht ein paar Kilometer extra gefahren sind. Denn schließlich muss uns das Thema Klimaschutz früher oder später alle interessieren. Das Hochwasser in teilen Deutschlands hat einfach gezeigt, dass wir alle etwas verändern müssen. Wenn jeder auch nur eine Kleinigkeit macht, wie beispielsweise hin und wieder auf das Auto zu verzichten, ist das schon einmal ein Anfang.
Diese Woche hat mir persönlich wieder unglaublich viel Kraft und Energie gegeben auch wegen dem konsequenten Fahrrad fahren und dem Sonnenschein. Ich hoffe sehr, dass nicht nur ich davon profitiert habe, sondern auch viele andere.

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3 vollgepackte Sommerwochen sind zu Ende

Ecrit le 23.07.2021 de Anna Wackerow
Equipe: foodsharing Ludwigsburg e.V.
Municipalité: Landkreis Ludwigsburg

Und schon ist die Stadtradeln Zeit auch wieder vorbei. Echt Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, vor allem wenn im Sommer so viel stattfindet und das Wetter zum draußen Sein einlädt. Am ersten Stadtradeln-Wochenende bin ich sehr viel Fahrrad gefahren, da war Critical Mass, ich hatte Zeit und ich war noch nicht so müde. Nach dem Wochenende war erst mal Erholung angesagt. Beim Klimacamp am Wochenende danach bin ich viel weniger gefahren als gedacht. Ich bin zwar schon ein bisschen hin und her gefahren und war auch einmal zwischendurch zu Hause, aber die Strecken in Ludwigsburg waren alle super kurz. Egal ob ich einkaufen war, die Wasserkanister nachgefüllt habe oder eine foodsharing-Abholung gemacht habe. Deutlich weiter als ein Kilometer war die Strecke nie. So eine „Wohnlage“ zentral in der Stadt ist schon nicht schlecht. Und nach dem Klimacamp war meine Kraft dann ganz aufgebraucht. Pause war angesagt. Ein paar Tage zu Hause haben sehr gut getan und jetzt ist mein Kopf schon wieder voller Ideen für neue Projekte.

Ich kenne mich auf den Fahrradstrecken rund um Kornwestheim immer besser aus und mit Antrieb habe ich jetzt Orte in ganz neuen Entfernungen „erobert“. Ich brauche prinzipiell doppelt so lang, wenn ich eine Strecke zum ersten Mal fahre. Das liegt unter anderem daran, dass ich an jeder zweiten Kreuzung stehen bleiben muss und erst mal rausfinden muss, wie ich sie als Radfahrerin gefahrlos überqueren kann. Aber wenn ich erst mal weiß, wo ein Radweg verläuft, wo der Gehweg für Fahrräder freigegeben ist, wo ich auf der Straße fahren kann und wo es Schleichwege gibt, dann geht es. Hier besteht noch ganz viel Handlungsbedarf, damit das Fahrrad für den Großteil der Menschen als Fortbewegungsmittel in Frage kommt. Wer Straßen sät, wird Stau ernten, wer Radwege sät wird fließenden Verkehr auf zwei (oder drei) Rädern ernten. Denn Angebot schafft Nachfrage.

In meinem Stadtradeln-Team sind jetzt etwa 20 aktive Radfahrende eingetragen. Ich bin total begeistert! Es ist echt schön zu sehen, wer von den anderen Foodsaver*innen auch Fahrrad fährt.

Ich freue mich jetzt auf die Sommerferien und meine erste größere Radtour. Ich fahre nämlich drei Wochen ohne Kerosin nach Berlin, anlässlich der Bundestagswahlen. Die Ausrüstung dafür muss ich mir noch besorgen, mal schauen was ich alles so für eine Fahrradtour brauche und woher ich das bekomme.

Euch allen einen schönen Sommer. Bleibt gesund und unfallfrei!

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Woche 3: 3003,3 km sind gefahren

Image Ecrit le 22.07.2021 de Manfred Hundhausen
Equipe: ADFC Bietigheim-Bissingen
Municipalité: Bietigheim-Bissingen im Landkreis Ludwigsburg

Gestern ging die 3. und letzte Wochenetappe zu Ende. Mein gesetztes Ziel habe ich glücklich erreicht. Der Finaleinlauf fand in einer meiner Lieblingsstädte statt.
Mein Konzept:
Ich radle von der Haustüre aus.
Ich radle nicht in Mallorca oder am Atlantik, wohin ich erst einmal mit CO2-Rucksack anreisen müsste.
Ich fahre auch nicht in der Bahn, die TATSÄCHLICH mehr CO2 Emissionen hat, als ich mit meinem 4Jahre alten Diesel!!!
Wer das nachvollziehen möchte, darf mich gerne kontaktieren (mobil siehe 1.Blog)

Ich radele zur Arbeit, wohin ich bereits seit 30 Jahren Sommer wie Winter (mit Spikes) hinradle.

Und, da es um Stadtradeln geht, radle ich durch Städte in meiner Umgebung zur Arbeit.

Dort erlebe und sehe ich genügend Anregungen für viele Erkenntnisse, die ich gerne im Blog teile.

In den Urlaub fahre ich mit Rädern und Paddelboot im Kofferraum, per individueller, sehr effektiver, selbstbestimmter Mobilität, nachdem ich mir meinen Autoschlüssel wieder im Rathaus abgeholt habe.

Besonders oft ist mir elektrische Mobilität begegnet - immer mit dem vermeintlichen Deckmäntelchen der Umweltrettung und t.w. freundlicher, massiver Unterstützung der Regierung sowie mit ökologischem Siegel.

So kann der kunde des Porsche Tycan S (gravimetrisch schwer / schwer teuer / hoch motorisiert / hoch subventioniert / nicht Spanien-Urlaubstauglich) endlich mit gutem ökologischen Gewissen und hoch erhobener Nase wieder zum Bäcker fahren, sofern er seine anderen Urlaubstauglichen Automobile mit Verbennungsmotor in seiner vierfach Garage stehen lässt.
Mit den Subventionen kann er mehr Brezeln kaufen, als er mit seiner Familie in seinem ganzen Leben braucht.

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Danke Landkreiszeitung Ludwigsburg

Ecrit le 21.07.2021 de Matthias Herrmann
Equipe: Bosch@Si
Municipalité: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Besten Dank für die tolle Pressebegleitung dieses Jahr. Holm Wolschendorf und Ramona Theiss haben super Fotos geschossen und Frank Klein unsere Gespräche in tolle Texte umgewandelt.
Mir hat es sehr gut gefallen mit euch zu arbeiten und ich hoffe das ihr nächstes Jahr auch wieder über's Stadtradeln berichtet bzw. einen Stadtradel-Star begleitet. Es gibt ja noch genügend andere Geschichten warum Menschen drei Wochen Autofasten.

https://www.lkz.de/

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Tag 21

Image Ecrit le 21.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Tolle drei Wochen waren es. Schlussendlich haben wir sogar Bordeaux erreicht,
Summe 1329 km und über 9000 Höhenmeter schöne Begegnungen in Frankreich. Heute die letzte Fährfahrt und camping in Blaye direkt innerhalb der Zitadelle! UNESCO Weltkulturerbe.

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Stadtradeln App - Stand 2021

Ecrit le 18.07.2021 de Matthias Herrmann
Equipe: Bosch@Si
Municipalité: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Wer denkt, dass Stadtradeln nur ein Radkilometerbolzwettbewerb ist, wird vielleicht durch das Motto "Jeder Kilometer zählt", was in unserem Landkreis für den Zeitraum des Stadtradelns propagiert wird, genau zu diesem Trugschluss hingeführt. Hintergrund ist, dass der Wettbewerb Stadtradeln immer vom 1. bis 21. Juli stattfindet und sich somit die Flyer, Plakate und Banner immer wieder verwenden lassen.
Vielleicht sollte für 2022 jedoch mal auf das aktuelle Motto bzw. den Slogan "Radeln für ein gutes Klima" geändert werden. Denn eigentlich versteckt sich hinter dem Klimabündnis, das Stadtradeln veranstaltet, die Idee den Radverkehr als Teil unserer zukünftigen Mobilität zu etablieren und zu verbessern. Dazu gibt es eine Kooperation mit dem Projekt www.movebis.org das wiederum auf die Daten aus der Stadlradeln App zugreift (https://www.stadtradeln.de/app). Leider sind diese Informationen so versteckt das ich auf mein Wissen aus dem Vorjahr (da war es noch besser findbar) zurückgreifen musste.

Lange Rede kurzer Sinn: Die Stadtradel App soll Verkehrsplaner in Zukunft bei der Planung des Radverkehrs unterstützen. Leider ist die App aber immer noch so schlecht das ich sie SOFORT nach dem Stadtradeln wieder mit Freude deinstallieren werde und das obwohl ich während des Stadtradelns mich sehr für die Verwendung und insbesondere das Tracking damit einsetze.

Aber Erstmal zum Stand der Dinge:
Android funktioniert gut, der 45 min Bug von 2019 ist behoben. Lediglich dem Datentansfer musste ich mal auf die Sprünge helfen mit einem Handeintrag, den ich anschließend wieder gelöscht habe. Mein Tipp wenn die App offline (also ohne Mobilfunkverbindung genutzt wird, weil der Akku so deutlich länger hält): Erst wieder online gehen und dann die Tour beenden. Dann wird alles gut übertragen.

iOS funktioniert deutlich besser wie letztes Jahr, da hatte ich sie schon am ersten Tag deinstalliert, aber immer noch nicht gut. +50% Abstürze beim Tracking finde ich mehr als inakzeptabel, wobei wenn sie läuft dann läuft sie auch lange (4,5 h getestet).

Warum werde ich die App trotzdem außerhalb des Standradelns verwenden? Ganz einfach, ich hab schon 3 (in Worten drei) Apps, nämlich Garmin, Komoot und Strava. Wobei ich Strava auch mal deinstallieren könnte. Komoot ist super zum Planen (wenn man nicht gerade höhenmeteroptimiert fahren will) und Garmin brauche ich für meine Fenix 3 Sportuhr. Jepp mit so was anachronistischem kann auch noch Sport betrieben werden :-). Der Witz ist, alle drei können sich mit einander unterhalten und die Daten austauschen. Somit zeichne ich normalerweise nur mit meiner Sportuhr auf und von dort wird es in die andere Apps verteilt.

Letztes Jahr hatte ich mit Dipl-Ing. Sven Lißner (Professur für Verkehrsökologie der Fak. Verkehrswissenschaften „Friedrich List“) bezüglich der fehlenden Schnittstellen angeschrieben. Er antwortete dass diese nicht so einfach angezapft werden könnten und das in der Stadtradel App noch mehr Daten ausgewertet würden. Das Erste mag so sein, beim Zweiten hab ich ein Jahr gegrübelt was denn mein Smartphone noch mehr liefern könnte wie meine Sportuhr. Fakt ist das ich die Stadtradel App NIE außerhalb des Stadtradeln Zeitraums zum tracken verwenden werde. Das fand ich übrigens die lustigste Idee diesbezüglich vom Klimabündnis.

Warum bin ich da so hart? Das Aufwand-Nutzen-Verhältnis passt hier überhaupt nicht. Wenn ich die Daten heute abliefere wird frühestens in fünf, eher in zehn Jahren daraus ein Radweg. Die Daten mit der Sportuhr erfasse ich eh und kann daraus dann gleich noch sagen wann ich mal wieder was warten/wechseln sollte. Damit hab ist das Problem mit den langen Planungszeiten gelöst, aber ich brauch nicht noch was extra zu starten was einen Nutzen hat den ich vielleicht nie spüren werde. Da würde ich mir eher noch ne 1,5 Meter Poolnudel an den Gepäckträger gurten um die Autos auf Abstand zu halten. Da würde ich es direkter merken.

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Wach werden an der frischen Luft

Image Ecrit le 18.07.2021 de Anna Wackerow
Equipe: foodsharing Ludwigsburg e.V.
Municipalité: Landkreis Ludwigsburg

Und schon wieder ist eine Woche um. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!

Mit dem Klimacamp startete die zweite Woche zwar sehr anstrengend, aber vor allem auch sehr schön. Zweieinhalb Tage auf dem Akademiehof mit Höhen und Tiefen und mit vielen tollen Gesprächen.

Auf den Bildern seht ihr ein paar Eindrücke aus dem Camp. Am Freitag Nachmittag war ich die erste, die da war, deshalb bestand das Camp anfangs nur aus drei Stühlen und meinem Fahrrad. Auf der Wäscheleine haben wir am Sonntag unsere vom Unwetter durchweichten Handtücher, Decken usw. getrocknet. Die anderen Bilder sind selbsterklärend, denke ich ;)

Nach einer Nacht im strömenden Regen und Wind auf dem Akademiehof und langen und vollen Tagen brauchte ich jetzt erst mal eine Woche, um mich wieder zu erholen. Deshalb habe ich diese Woche auch nicht so viele Kilometer sammeln können. Aber Auto gefahren bin ich auch nicht, also alles gut.

Als ich Samstag früh ins Camp gefahren bin, um die Nachtschicht abzulösen, ist mir aufgefallen, dass ich vergessen habe, den Akku von meinem Fahrrad aufzuladen. Also musste ich den gesamten Weg ohne Unterstützung fahren. Da habe ich wieder gemerkt, welchen großen Anteil mein Motor an meiner Mobilität hat. Es macht eben einen großen Unterschied, ob ich völlig abgehetzt und durchgeschwitzt am Ziel ankomme, oder ob ich auch nach 20 Kilometern noch fit und motiviert bin. Ich fahre zwar meistens sowieso ohne Unterstützung, da ich meistens sowieso schneller als 25 km/h bin. Aber es sind eben die wenigen Momente beim Anfahren und am Berg, die darüber entscheiden, ob die Strecke eine Qual oder eine Bereicherung ist.

Obwohl ich in der Nacht nur knapp 4 Stunden Schlaf hatte (nicht zu empfehlen) und mein Fahrrad nur mit meiner Muskelkraft antreiben musste, hat mir die Fahrt ins Camp richtig gut getan. Ich wurde in den 20 Minuten richtig wach und habe mich viel besser gefühlt, als ich angekommen bin.
Insgesamt ist mir diese Woche richtig bewusst geworden, dass ich immer richtig wach werde, wenn ich mich aufs Fahrrad setze. Egal zu welcher Tageszeit, wenn ich müde bin und losfahre werde ich gleich wacher und auch viel besser gelaunt. Manchmal fällt es mir schwer, mich selbst anzutreiben, aber wenn ich dann eine foodsharing-Abholung habe oder aus sonst einem Grund gezwungen bin, mit dem Fahrrad irgendwohin zu fahren, geht es mir gleich viel besser. Diese Erkenntnis hat zwar leider noch nicht dazu geführt, dass ich mich einfach jeden Morgen aufs Fahrrad setze, um gut gelaunt in den Tag zu starten, aber was nicht ist, kann ich noch werden.

Nach dem Camp ist in meiner Woche dann nicht mehr so viel passiert, aber Erholung muss auch mal sein. Jetzt haben wir noch 4 Tage vor uns und ich bin gespannt, auf welchem Platz unser Landkreis schlussendlich landet. Also alle nochmal kräftig in die Pedale treten! Ich sehe auch zu, dass ich die nächsten Tage nochmal ein paar Kilometer sammel.

Wusstet ihr eigentlich, dass jeder gefahrene Fahrradkilometer der öffentlichen Hand ein paar Cent einbringt? Und zwar nicht nur im Vergleich „Auto vs. Fahrrad“, sondern sogar im Vergleich „auf der Couch sitzen bleiben vs. Fahrrad fahren“. Das liegt daran, dass Fahrradfahrer*innen fitter werden und somit die gesetzlichen Krankenkassen entlastet werden. Ein Autokilometer dagegen kostet den Staat ein paar Cent. Die Erklärung hierfür ist noch naheliegender: KFZ-Steuer und andere mit dem Auto verbundene Steuern reichen nicht, um die durch den PKW-Verkehr verursachten Kosten zu tragen. Der Auto-Verkehr wird also subventioniert, während der Fahrradverkehr finanzielle Vorteile für die öffentliche Hand hat. Ich finde, auf dieser Grundlage sollte jede*r Politiker*in sofort einen starken Ausbau der Radinfrastruktur befürworten!

Und mal ganz abgesehen davon: Den eigentlichen Vorteil durch meine bessere Gesundheit und Fitness hat ja nicht meine Krankenversicherung oder der Staat, sondern ich. Sollte ich er Krankenkasse nämlich Kosten verursachen, bedeutet das ja, dass ich gesundheitliche Schwierigkeiten habe. Also mir selbst zu Liebe: mehr Fahrrad fahren!

Euch noch einen schönen Stadtradeln-Endspurt und viel Glück im Straßenverkehr! Bleibt gesund!

Viele Grüße
Anna

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Fahrradreparatur

Image Ecrit le 17.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Nun ist es soweit wir brauchen einen Velo Laden. Schaltung läuft nicht mehr und lässt sich auch nicht selber richten.
In Nerac wurde uns toll geholfen und einen wunderschönen Campingplatz haben wir auch noch gefunden. Im Bild der Blick auf den Pool
Außerdem konnten wir hier ein ganz tolles Menü essen.

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Wer gewinnt die tasche?

Image Ecrit le 15.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Schreibt mir im adfc Team Blog an welchem Fluss wir heute Gefahren sind.

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Woche 2 im Jahr 2021: 2021km auf dem Tacho

Image Ecrit le 15.07.2021 de Manfred Hundhausen
Equipe: ADFC Bietigheim-Bissingen
Municipalité: Bietigheim-Bissingen im Landkreis Ludwigsburg

Auch die zweite Woche ist wie im Flug vergangen. Das Wetter war besser als sein Ruf.
Die Stunden mit dem Rad in Feld, Wald, Wiese, Stadt & Land hier im Ländle sind nach wie vor einfach schön!
Man begegnet sehr vielen Rädern, dazu einige weitere Bilder.

Ein Punkt, der sicherlich ganz vielen Radfahrern und Stadtradlern aufgefallen ist:
:
Die Verkehrsfläche (t.w. auf Bürgersteigen - megagefährlich) für Radverkehr ist oft VIEL zu klein.
Radfahrer / eBiker / Rennradfahrer / Rollstuhlfahrer / Kinderwagen / Inliner / Hundebesitzer&Hunde / eRollerfahrer / Spaziergänger / Rollator Nutzer und und und..
So viel Einengung von so unterschiedlichen "Verkehrsteilnehmern" führt zu Mega-Stress.
Da hilft ein einfaches Schild: "Rücksicht nehmen" nicht aus. Das bleibt ein unrealistischer, frommer Wunsch.

Es ist lebensgefährlich, wenn ein Rennradfahrer mit 40km/h an spielenden Kindern oder spielenden Hund vorbeifahren, auf knapp 2m breitem Fahrweg.
Auch 25km/h eines eBikers reichen schon aus für eine lebensbedrohliche Begegnung auf dieser unzureichenden Verkehrsfläche.

Dringende Notwendigkeit: Schnelle und unbürokratische Umsetzung von extra Spuren für Fahrräder für jede Fahrtrichtung.

Die Anzahl der Toten (in Zusammenhang mit Vision Zero erst recht) darf hier nicht billigend und untätig hingenommen werden.
Der Schwerpunkt liegt auf s c h n e l l e n Lösungen (2020 & 2021 haben gezeigt, dass so etwas möglich ist).

Es geht nicht um kleine Flickenteppiche, sondern darum, dass per Chefsache massiv verbessert wird in diesem Verkehrsraum.
Wenn man einfach nur mehr eBikes verkauft und politisch pusht, entspricht das einem Haus, bei dem die Grundmauern fehlen.

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Warum ich dieses Jahr so wenig blogge

Ecrit le 14.07.2021 de Matthias Herrmann
Equipe: Bosch@Si
Municipalité: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Dank des Engagements von Frau Stangl begleitet mich dieses Jahr Frank Klein von der Ludwigsburger Kreiszeitung (LKZ), der meine Gedanken immer hervorragend verschriftlicht. So einen Chronisten hätte bestimmt Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg gerne an seinem Hofe gehabt:
https://www.lkz.de/lokales/landkreis-ludwigsburg_artikel,-die-regenjacke-immer-im-gepaeck-_arid,644120.html

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STADTRADELN

Image Ecrit le 14.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Und immer wieder Werbung für Stadtradeln und den adfc.

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Urlaub ohne Auto

Image Ecrit le 14.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Urlaub ohne Auto
Für Heike und mich nicht zum ersten Mal.
Was ist so toll daran?
Die erfolgreiche Planung und Buchung der Bahnfahrt schafft ein Erfolgserlebnis.
Mit dem Fahrrad unterwegs sein bedeutet:
Auch mal mit einer Fähre fahren, Wege finden und sich jeden Abend überraschen lassen auf welchem Campingplatz wir sein werden. Manchmal.. ja das stimmt - ist die Überraschung auch nicht so toll.
Dafür überwiegt das Freiheitsgefühl

Klar ist auch: gut für die Umwelt und für das Klima und die eigene Gesundheit.
Wir sprechen jeden Tag mit anderennfranzosen, füllen bei einer Manie am Wegesrand unser Wasser auf oder gehen spontan mit einer Familie Mittagessen
Stolz sind wir auf jeden Kilometer besonders wenn es wunderst oder der Weg beschwerlich ist.

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Ermittlung des Gewinners

Image Ecrit le 14.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Der Bikemap Tasche im adfc Team folgt bald
Schaut in den blog.

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Review Woche 2

Image Ecrit le 14.07.2021 de Vanessa Rampmaier
Equipe: Offenes Team - Oberstenfeld
Municipalité: Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg

Eine Woche, die mal wieder mit wechselhaftem Wetter durchzogen war. Da kann man sich doch durchaus fragen, wo der Sommer endlich bleibt. Natürlich hatten wir schon wunderschöne, sommerliche Tage - auch diese Woche. Dennoch fehlt speziell mir etwas die Wärme und der regelmäßige Sonnenschein. Wobei sich unsere Natur sichtlich über die Wetterlage freut. In der Hoffnung, dass sich wenigstens unser Wald durch die viele Nässe wieder etwas erholen kann.
Dennoch sind diese Wetterextreme vielleicht auch ein Zeichen für uns alle, unsere Natur zu achten und uns darüber bewusst zu werden, wie sehr wir dieser Kraft und Energie ausgesetzt sind. Umso besser ist es natürlich, dass die Stadtradel-Aktion ein Zeichen setzen möchte, schließlich ist das Motto "Radeln für ein gutes Klima", ebenso soll mehr Radförderung, Klimaschutz und mehr Lebensqualität erreicht werden. Ich möchte behaupten, dass "Stadtradeln" dies auch alles umsetzen kann. Die Menschen haben Spaß am Fahrrad fahren, beim Kilometer sammeln, darüber zu reden und natürlich motiviert auch bei manchen der Wettbewerbsfaktor, bzw. seine eigenen Ziele umzusetzen. Dadurch erreichen wir mit Spaß das Ziel des Klimaschutzes und natürlich auch die Verbesserung unseres eigenen Lebens. Genau das muss ebenso gepflegt und geschätzt werden, wie alles andere, für das wir jeden Tag arbeiten. Oft steht der berufliche Weg im Fokus, die Kinder oder ähnliches. Dabei sollte niemand vergessen, sich auch Zeit für sich und seine Gesundheit zu nehmen, was wunderbar auf dem Fahrrad umgesetzt werden kann.

Diese Woche habe auch ich etwas Disziplin und Willensstärke benötigt, mein Ziel zu erreichen, 21 Tage auf ein Auto zu verzichten. Dabei musste ich feststellen, dass ich das vielleicht problemlos für mich umsetzen kann, die Erklärung für meine 4-jährige Tochter aber immer schwieriger wird. Sie hat und hatte immer unglaublichen Spaß daran, im Fahrradanhänger zu sitzen, die Fahrt zu genießen, zu spielen, auch einmal ein Hörbuch anzuhören oder die Natur zu beobachten. Schließlich gibt es auch jede Menge Tiere auf unserem Weg nach Prevorst: Rinder, Pferde, Rehe, Hasen, Vögel. Dennoch wollte sie vor allem im Regen nicht mit dem Fahrrad fahren. Sicherlich fehlte auch mir die Überzeugungskraft, sie dafür zu motivieren. So kam es, dass sie in dieser Woche doch hin und wieder von jemand anderem gefahren worden ist.

Ich selbst möchte behaupten, dass das Wetter zumindest für kürzere Strecken mich nicht unbedingt gestört hat. Da es dennoch recht warm war und nasse Klamotten auch getauscht werden können, bin ich doch auch mal im Regen nach Ilsfeld ins Büro gefahren. Jedoch bin ich auf Grund der Zeit auch hin und wieder im Home Office geblieben. Die derzeitige Lage hat sicherlich auch seine Vorteile. Davor war ich 5 Tage die Woche im Büro, nun ist das viel flexibler geworden, was mir auch die Teilnahme bei dieser Aktion erleichtert. Unter anderen Bedingungen hätte ich Vorlesungen in Heilbronn, Mannheim, Stuttgart haben können, durch die Umstellung auf eLearning habe ich mir diese Wege sparen können.

Trotz allen Widrigkeiten oder auch gerade deshalb, bin ich stolz auf alle Stadtradel-Teilnehmer, die fleißig in die Pedale treten und sicherlich auch Spaß daran haben.
Ich selbst konnte dennoch 211 Kilometer sammeln, habe jeden Tag mindestens eine Strecke nach Prevorst zurückgelegt und auch ein Wochenendausflug bei wunderschönem Sommerwetter war möglich. Denn schließlich möchte ich nicht nur das Wetter kritisieren, am Samstag war es wirklich großartig und auch der Sonntag hat dazu motiviert, Fahrrad zu fahren.

Nun bin ich gespannt, was die nächste Woche für uns bereithält. Definitiv geht die Zeit mal wieder sehr schnell rum was uns alle zeigen müsste, dass wir jeden einzelnen Tag versuchen müssen, zu genießen. Klar ist jedoch auch, dass nach dem "Stadtradeln" das Fahrrad fahren nicht aufhört - weder für mich, wie auch für viele andere.

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Woche 1: Stadtradeln auf 1001km

Image Ecrit le 14.07.2021 de Manfred Hundhausen
Equipe: ADFC Bietigheim-Bissingen
Municipalité: Bietigheim-Bissingen im Landkreis Ludwigsburg

Die erste Woche ist nun schon lange rum.
Hier ein paar Impressionen aus dem Ländle, bei meinen Touren mit dem echten Fahrrad - ohne Akku (mit Dynamo & Muskelkraft, so wie es schon seit über 100Jahren tadelos funktioniert). .
(Regenpause unter der Enzbrücke , Rote Tasche . Rotes Fahrrad)
Die Touren starten alle von der heimischen Haustüre aus und führen (Mo.-Fr.) zum Bosch nach Schwieberdingen - mit "kleinen" Umwegen.

Die Zeit ohne Autositz (der Schlüssel liegt bei unserem OB) sind nicht das Problem, aber die 10h im Sattel setzen t.w. schon etwas zu. Dafür habe ich ein Geheimrezept kennengelernt, bei einer netten Radlerbegegnung!!

Wer Interesse hat, kann mich gerne mobil kontaktieren: +491575 1067094.

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Biarritz erreicht

Image Ecrit le 13.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Von Nantes nach Biarritz 750 km geschafft trotz super viel Wind und immer wieder heftigen Regenschauern - voll happy nun geht es auf dem EuroVelo 3 zurück nach Norden.

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Arnaud

Image Ecrit le 13.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Lunch time spontan mit radfahrerfreunden . Heute mal die kulinarische Seite: zum Frühstück Croissant auch amandes brioche und pain aux raisins. Mittags dann Pizza mit Muscheln lecker und spontan zusammen mit einer netten fahrradfamilie aus Toulouse .
Wetter? Heute SEHR viel Regen haben Handschuhe ausgepackt dafür sind wir schon kurz vor biarritz !

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Arnaud

Image Ecrit le 12.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Lunch time spontan mit radfahrerfreunden . Heute mal die kulinarische Seite: zum Frühstück Croissant auch amandes brioche und pain aux raisins mittags dann Pizza mit Muscheln lecker und spontan zusammen mit einer netten fahrradfamilie aus Toulouse
Wetter? Heute SEHR viel Regen haben Handschuhe ausgepackt dafür sind wir schon kurz vor biarritz !

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Bassin von Arcachon

Image Ecrit le 10.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Und immer diese Wurzeln auf dem Radweg - es war ein einziges ausweichen aber ansonsten haben wir Cap ferret und die Dune du Pyla erreicht.

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cap ferret erreicht

Image Ecrit le 09.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Nach gefühlt 100 km durch kiefernwsld jetzt am cap fettet
Leider kein Campingplatz
Zudem hatten wir heute schon durch die Dünen 1500 hm

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Die erste Woche ist geschafft!

Ecrit le 08.07.2021 de Anna Wackerow
Equipe: foodsharing Ludwigsburg e.V.
Municipalité: Landkreis Ludwigsburg

Eine Woche Fahrradfahren ist zu Ende und ich bin, motiviert durch das Stadtradeln und mein neues Fahrrad, tatsächlich noch mehr gefahren als sonst. Ich hoffe, ihr habt auch alle genug Zeit gefunden, um viele Kilometer für eure Teams zu sammeln!

Vor allem am Wochenende bin ich viel Fahrrad gefahren. Ein super Auftakt für das Stadtradeln war für mich die Critical Mass in Stuttgart am Freitag. Ich habe leider keine Zahlen gefunden, aber laut meiner hochprofessionellen Schätzung waren etwa 3000 Menschen unterwegs. Es war die erste Critical Mass in Stuttgart seit über einem halben Jahr und natürlich war es super, um Kilometer fürs Stadtradeln zu sammeln. Die Critical Mass in Ludwigsburg findet übrigens immer am 2. Freitag im Monat statt, also zum Beispiel morgen. In Stuttgart ist es immer der erste Freitag im Monat.

Am Samstag bin ich zwischen meinen verschiedenen Nachhilfeschülern mit dem Fahrrad hin- und hergefahren. Normalerweise bin ich nach Stuttgart immer mit der Bahn gefahren, aber seit ich mein E-Bike habe, schaffe ich das auch mit dem Fahrrad. Denn ich weiß, selbst wenn die Strecke doch zu weit seine sollte, schalte ich einfach auf eine etwas höhere Stufe und schaffe es trotzdem noch nach Hause. Einziges Problem: mit meinem neuen Fahrrad schaffe ich es kaum in die S-Bahn, weil es für den Aufzug zu groß und für die Treppe zu schwer ist. (Geheimtipp: zum Nordbahnhof gibt es einen barrierefreien Weg über die Brücke)

Im Laufe dieser Woche habe ich ein Radwege-Highlight und ein Radewege-Lowlight entdeckt. Zuerst das Lowlight: Wie ich am Stuttgarter Hauptbahnhof vorbei in die Stadt kommen soll, habe ich noch nicht so ganz kapiert. Ich schwanke zwischen kilometerweit umfahren und zwischen zu Fuß gehenden Menschen in geteilten Fuß- und Radwegen oder Fußgängerzonen, die für Fahrräder freigegeben sind, entlangzufahren und -zuschieben . Klar, der Hauptbahnhof ist gerade eine riesige Baustelle. Aber es wäre schön, wenn es trotzdem noch einen Radweg gäbe, dann wäre das Fahrrad nämlich wirklich ein Fortbewegungsmittel. Die Straße endet ja auch nicht plötzlich in einem Bauzaun.

Und nun zu meinem Highlight: die Marbacher Straße in Ludwigsburg. Hier gibt es eine komplette Extra-Spur in voller Breite für Fahrräder. Da können wir schön am Stau vorbeifahren, ohne Angst zu haben, überfahren zu werden. Und eine Dooring-Zone gibt es auch nicht, weil hier keine parkenden Autos stehen, sondern direkt der Gehweg verläuft. Es ist sogar möglich, andere Radfahrer:innen zu überholen, ohne die Fahrradspur verlassen zu müssen!

Die nächste Stadtradeln-Woche startet für mich mit dem Klimacamp am Wochenende. Das wird sicher anstrengend. Aber ein paar Kilometer werde ich dank der foodsharing-Abholungen und sonstiger Transportfahrten für das Camp schon sammeln können.

Mein Learning für nächste Woche: Ich muss unterwegs mehr Fotos machen, um meine Blogbeiträge auch etwas bunter gestalten zu können! Vielleicht kann ich ja beim Klimacamp ein paar Bilder schießen, mit denen ich meinen nächsten Beitrag bunter machen kann.

Viel Spaß beim Fahrradfahren und kommt sicher ans Ziel!

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Am Atlantik

Image Ecrit le 08.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Mit Heike am Atlantik. Grandios ist es . Klares Licht herrliche Strände spannende Brücken und als Highlight die Schwebefähre bei Rochefort

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Review Woche 1

Image Ecrit le 08.07.2021 de Vanessa Rampmaier
Equipe: Offenes Team - Oberstenfeld
Municipalité: Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg

Die ersten 7 Tage von 21 sind geschafft! Doch nicht nur ich, sondern auch viele andere radeln zurzeit durch die Gegend. Natürlich nimmt man es situationsbedingt auch anders wahr und es kommt mir vielleicht nur so vor, dass mehr Radler unterwegs sind. Doch bin ich fest davon überzeugt, dass es auch wirklich so ist. Das freut mich persönlich am allermeisten zu sehen, dass diese Aktion viele Menschen dazu motiviert, das Fahrrad zu benutzen, obwohl die Wetterbedingungen nicht die Besten sind. Auch in meinem persönlichen Umfeld spüre ich die Kraft des Stadtradelns. Sei es nun auf Grund des Wettkampffaktors, da mehr Kilometer wie die anderen gefahren werden möchten oder auch nur weil gerade viel darüber gesprochen wird und die Erinnerung an das Fahrrad dann doch immer präsent ist. Was kann es auch Besseres geben: Fahrrad fahren bedeutet die Umwelt zu schonen, die Gesundheit zu fördern und sich Zeit zu gönnen für etwas Ruhe, bzw. einen Ausgleich zu dem sonst manchmal stressigen Alltag.

Was ich persönlich in dieser Woche erreicht habe: 224 km. Diese sind durch 7 Strecken nach Prevorst, zwei nach Ilsfeld und eine Tour nach Größhöchberg (Spiegelberg) zustande gekommen. Dazu kommen noch Kleinststrecken, die der Alltag so bereithält. Viele andere haben das kilometertechnisch weit übertroffen. Daher ist es mir wichtig, dass es hier sicherlich nicht nur um mich geht und meine Leistung, sondern die Leistung von jedem einzelnen, der Strecken mit dem Fahrrad zurückgelegt hat. Hierbei ist es auch ganz gleich, ob dadurch eine Autofahrt vermieden worden ist, denn wie bereits erwähnt kann man auch auf körperlicher und geistiger Art davon profitieren.

Ich für mich kann aber voller Stolz sagen, dass es sich gut anfühlt, eine Woche lang absolut kein Auto benutzt zu haben. Vor allem auch die Disziplin zu haben, bei schlechtem Wetter nicht doch auf das Auto zurückzugreifen. Daher bin ich auch sehr dankbar über diese Aktion, da ich nicht weiß, ob ich das auch ohne den positiven Druck von außen schaffen würde. Denn oft redet man sich doch selbst ein, dass es das eine Mal nun auch nicht so schlimm ist - "Morgen wieder".
Vor allem dann, wenn das Wetter so wie die letzte Woche ist. Dann kann man viele Ausreden finden, doch mit dem Auto zu fahren. Schon direkt am ersten Tag, Donnerstag, den 1. Juli, regnete es leicht und zusätzlich hatte es davor schon viel geregnet, wodurch der Weg nach Prevorst, speziell im Bereich von Gronau zur Ölmühle, sehr matschig war. Meine Tochter konnte fast nicht mehr aus der Folie des Anhängers schauen, da alles mit Dreck verspritzt war.

Am Freitag sah es schon wesentlich besser aus und die Sonne hat sich bereits morgens versucht, durchzukämpfen. So macht das Fahrradfahren Spaß! Auch wenn es für den Sommer wirklich sehr kalt war! Handschuhen hatte ich daher an und fast hätte ich mich auch nach einer Mütze gesehnt.

Am Samstag Mittag bekam ich eine Info, dass in der Demeter-Gärtnerei Großhöchberg Hilfe benötigt wird, da die Kohlpflanzen dringend vor dem Regen in den Boden mussten. Alleine wäre ich wohl nicht hingefahren (schließlich sind es doch 1,5 Stunden Fahrt und etliche Höhenmeter), doch im Nachhinein kann ich zum Glück sagen, dass ich von jemand anderem motiviert worden bin, hinzufahren. Oft ist es sicherlich die Gesellschaft anderer, die einem helfen kann, sich zu motivieren und dadurch schöne Momente erleben zu können. Den inneren Schweinehund kennen wir glaube ich alle manchmal. So war die Belohnung für mich ein wunderschöner Sommertag mit einer Fahrradtour und etwas Arbeit auf dem Acker. Endlich war es auch einmal wieder richtig warm. Das macht Hoffnung!

Der Dienstag begann mit Sonnenschein. Es ist ein so unglaublich schönes, freies Gefühl, wenn man direkt morgens eine Runde Fahrrad fahren kann. Entweder können die Sorgen in diesem Zeitraum vergessen werden, der Moment genossen werden oder auch die Zeit zum Nachdenken genutzt werden. Ich kann es nur jedem empfehlen, einmal selbst bei schönem Wetter auf das Fahrrad anstatt das Autos zurück zugreifen, um selbst einmal diese Situation wahrzunehmen. Natürlich ist das auf Grund des Arbeitsweges oder anderen Umständen nicht bei jedem möglich aber vielleicht lässt sich eine Fahrradtour am frühen Samstag oder Sonntagmorgen einrichten.
Am Abend bin ich dann noch einkaufen gefahren. Meine Tochter musste selbst mit Ihrem Fahrrad fahren, damit der Hänger für den Einkauf frei war.

Der 7. Tag war morgens und auch in der Nacht schon sehr verregnet. Daher habe ich am Mittwoch meine innerliche Freikarte eingelöst, meine Tochter morgens in den Kindergarten bringen zu lassen. Trotz aller Selbstdisziplin war ich dann doch einmal faul und habe den bequemen Weg gewählt.
Dafür bin ich wenigstens nach Ilsfeld zur Arbeit gefahren, um nach einer unglaublich langen Homeoffice Zeit mal wieder im Büro mehrere Kollegen zu sehen.

Ich bin schon unglaublich gespannt, wie die nächsten zwei Wochen verlaufen werden.
Auch wenn das Wetter nicht immer optimal war, kann ich mich sicherlich nicht beschweren, da mich kein größerer Regen erwischt hat und auch kein Gewitter.

Auf noch zwei weitere wunderschöne Wochen beim Stadtradeln, von denen wir alle profitieren können!

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STADTRADELN am Atlantik

Image Ecrit le 05.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

So geschafft.
Mit der Bahn in Frankreich angekommen.
Jetzt heißt es radeln entlang des Atlantik
Von Nantes nach Biarritz
Alles ‚ im Auftrag ‚ des Stadtradeln

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Critical Mass Stuttgart 02.07.

Image Ecrit le 04.07.2021 de Matthias Herrmann
Equipe: Bosch@Si
Municipalité: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Am 02.07. war es nach langem Lockdown mal wieder möglich eine Critical Mass in Stuttgart zu veranstalten. Die angenehmen Temperaturen von 22°C und trockenes Wetter lockten 1777 (ich hatte zwischen 2000 und 2500 geschätzt) Teilnehmer*innen an den Feuersee. Von dem aus sich die Karavane mit üblichen 30 min Verspätung in Bewegung setzte.
Und so ging es über die Hauptstätter Straße, am Neckartor vorbei um dann Richtung Stuttgart-Ost abzubiegen. In Wangen wurde die Neckarseite gewechselt um dann in Untertürkheim den Rückweg anzutreten. Vorbei an der Hanns-Martin-Schleyer-Halle über den Cannstatter Wilhelmsplatz zurück um dann am Schillerplatz zu Enden.

Insgesamt war es mal wieder sehr schön in einer so großen Gruppe eine Runde durch die Stadt zu drehen. Vor allem die Strecke fand ich sehr gut, da ich dort normalerweise nicht vorbeikomme. Gut gefallen hat mir auch das viele einfache Fahrräder unterwegs waren.

Falls es euch mal nach Hamburg verschlägt empfehle ich neben dem MiWuLa auch noch an der dortigen CM teilzunehmen. Die ist nur polizeibegleitet (sprich die Strecke steht vorher noch nicht fest), was aber auch einen gewissen Reiz hat. Ich fand es dort auf jeden Fall super durch die Hafencity an der Elphi vorbei und die Reeperbahn rauf und runter zu fahren. Das ist mal ein ganz anderes Erlebnis einer Stadt :-)

#Leider hat das Klimabündnis was gegen hochkant!
Letztes Jahr hatte ich noch einen Trick gefunden, der aber dieses Jahr wohl nicht mehr klappt (oder ich erinner mich nicht mehr dran)

https://criticalmassstuttgart.wordpress.com/

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01. Juli 2021 Start STADTRADELN

Image Ecrit le 01.07.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Heute darf ich bei der ersten gemeinsamen Tour mitfahren. Super organisiert von Team Capt'n Christian Bertsch. Es war eine unglaublich nette Runde: alte Freunde getroffen, neue Freunde kennengelernt und die Natur genossen. So macht der Sport im Freien Spass.

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De/Motivationsspritze

Image Ecrit le 01.07.2021 de Matthias Herrmann
Equipe: Bosch@Si
Municipalité: Schwieberdingen im Landkreis Ludwigsburg

Am Dienstag den 29.06. ging es eigentlich schon los. Im Austausch für meinen Autoschlüssel (das Parken meines Gefährts im Schwieberdinger Bauhof fand keinen Gefallen) erhielt ich von Bürgermeister Nico Lauxmann ein flauschig weiches Schwieberdingen-Handtuch. Zum Glück muss ich dieses nicht wieder zurück geben :-)
Letztes Jahr hatte ich schon ein ähnliches Präsent erhalten, was aber Lockdownbedingt nicht zum Einsatz kam.
Die längerfristige Vorbereitung mit dem eingespielten Team Stangl/Herrmann ermöglichte auch das Frank Klein (der einen sehr tollen Artikel verfasst hat) und Romona Theiss (top Foto) der Ludwigsburger Kreiszeitung (LKZ) anwesend sein konnten.

Den unschönen Teil dieses Blogs kriegt das Klimabündnis ab. Unter ("Die Motivationspritze"):
https://www.stadtradeln.de/star
findet sich der folgende Satz abschnitt: "und im letzten Jahr noch nicht als Star teilgenommen haben"
Letztes Jahr gab es noch für ALLE eine Stadtradel-Radtasche und auch wenn ich eigentlich von einem anderen Gepäcktransportsystem überzeugt bin (da gibt's noch was extra zu), hab mir vorgenommen die Stadtradel-Radtasche min. während des Erfassungszeitraums zu verwenden. Stolz das ich sie mein eigen nennen kann bin ich schon, da sie nicht käuflich erwerbbar ist. Klar weiß man nach der dritten Teilnahme nicht mehr wohin (Ortleib #Werbung stellt schon gute Taschen her), aber die Tasche ist noch das Beste was dieses Jahr im Lostopf ist. Mal abgesehen davon das ich nichts davon kriege. Kommt mir ein bischen wie bei nem Handyvertrag vor, wo nur die Neukunden belohnt werden...

#Foto: Stangl

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Los geht's!

Ecrit le 01.07.2021 de Anna Wackerow
Equipe: foodsharing Ludwigsburg e.V.
Municipalité: Landkreis Ludwigsburg

Als ich vom Stadtradeln erfahren habe, war ich sofort begeistert! Das Fahrrad gehört für mich zum Alltag dazu und ich verlasse das Haus öfter mit Fahrrad als ohne. Ich freue mich, dass ich den Landkreis Ludwigsburg als Stadtradeln-Star vertreten darf!

Als ich gesehen habe, wie viel manche Teilnehmer*innen im letzten Jahr beim Stadtradeln gefahren sind, war ich sehr überrascht.
3000 km werden es bei mir sicher nicht. Aber darauf kommt es ja auch nicht an. Meine Challenge ist, 21 Tage lang kein Auto zu benutzen. Obwohl ich kein Auto besitze und auch grundsätzlich jede Autofahrt vermeide, wenn es nur irgendwie geht, habe ich ein bisschen Bammel, dass im Stadtradeln-Zeitraum doch eine Aufgabe auf mich zukommt, für die ich eigentlich ein Auto bräuchte. Ab und zu mache ich zum Beispiel Großabholungen bei foodsharing mit dem Auto.
Ich bin gespannt, ob es für mich schwierig wird, kein Auto benutzen. Eigentlich behaupte ich nämlich von mir, dass ich kein Auto brauche. Mal sehen, wie viel Wahrheit da dran ist!
Ein paar Kilometer bin ich heute schon gefahren. Ich bin gespannt, wie viel in 21 Tagen daraus wird.

Ich freue mich auch darauf, zu sehen, wie viele Kilometer unser Landkreis erradelt. So nah bei Stuttgart sind wir ja schon eine Autoregion. Aber die Ergebnisse des letzten Stadtradeln-Jahres haben gezeigt, dass es auch in einer Autoregion viele aktive Radfahrende gibt. Lasst uns gemeinsam zeigen, wie nachhaltige Mobilität funktioniert!

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Portrait - mein Antrieb

Ecrit le 01.07.2021 de Vanessa Rampmaier
Equipe: Offenes Team - Oberstenfeld
Municipalité: Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg

„Warum verzichtet man 21 Tage freiwillig auf sein Auto?“. Diese Frage habe ich in den letzten Tagen des Öfteren beantworten dürfen. Wer mich kennt weiß aber, dass ich schon jetzt nur ungern in mein Auto steige. Der Alltag und unser heutiges Leben machen das aber für mich doch manchmal notwendig. Irgendwann werde ich vielleicht ganz ohne Auto leben können, daher ist es ein guter Anfang, erst einmal 21 Tage komplett darauf zu verzichten. Ich möchte auch weitere Leute damit inspirieren, ihr Leben zu verbessern, indem hin und wieder das Fahrrad anstatt des Autos genutzt wird oder auch der Wochenendausflug mit dem Fahrrad verbracht wird.

Es stellt sich die Frage, wer 21 Tage auf sein Auto verzichten kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass ich das Schaffen werde: Vanessa Rampmaier, wohnhaft in Oberstenfeld, 30 Jahre alt, alleinerziehende Mama von zwei Kindern (12 und 4 Jahre), berufstätig, dualer Masterstudent. Was ich damit verdeutlichen möchte: Wenn ich das kann, kann das doch jeder? Zumindest hin und wieder! Mit unserer Willensstärke und etwas Selbstdisziplin können wir vieles erreichen.

Abseits meiner genannten Rahmenbedingungen sind meiner Meinung nach die inneren Werte, die ich vertrete, lebe und mich für diese Aktion motivieren. Ich möchte weiterhin ein nachhaltiges, ökologisches, bewusstes und gesundes Leben führen und darin stets weiterwachsen und mich zum Besseren meines jetzigen Selbst entwickeln. Durch die Corona Pandemie bin auch ich wie viele andere an meine psychischen Grenzen geraten. Doch das Leben ist so wunderschön, wenn man jeden einzelnen Tag genießen kann und dabei seine Ziele verfolgt. Jeder Mensch braucht einen Ausgleich, um in der hektischen Welt heutzutage nicht die Kontrolle zu verlieren. Mein Ausgleich ist sicherlich unsere beeindruckende Natur, die ich sehr zu schätzen weiß. Ich verbringe gerne meine Zeit im eigenen Garten, bei einem Spaziergang im Wald oder eben auch bei einer Fahrradfahrt. Schon jetzt versuche ich, wann es nur geht, auf mein Auto zu verzichten. Sei es, meine Tochter in den Kindergarten zu fahren, einkaufen zu gehen oder zur Arbeit zu fahren. Meine Tochter geht nach Prevorst in den Naturkindergarten, was auf den ersten Blick vielleicht nicht als ganz durchgängig ökologisch betrachtet werden kann, da ich dadurch jeden Tag an die 30 Kilometer fahren muss. Der Grund dafür ist, dass sie dadurch in den Genuss dieses traumhaften Kindergartens kommt, der zum einen eine klassische Kindergarteneinrichtung hat, wie auch einen Waldplatz, auf dem jetzt im Sommer die meiste Zeit verbracht wird. Daher habe ich mir vor einem Jahr ein E-Bike zugelegt, damit ich, wenn es das Wetter und meine Motivation zulässt, nicht das Auto nutzen muss. Auch beim STADTRADELN werde ich somit mit einem E-Bike antreten. Sicherlich ist das Fahrradfahren ohne Antrieb ökologischer aber für mich und sicherlich auch viele andere ist es die Möglichkeit, öfters das Fahrrad, anstatt das Auto zu nutzen.

Gerade jetzt im Sommer lässt sich das auch wunderbar umsetzen. Meine einzige Sorge ist dennoch das Wetter. Ein Dauerregen wäre sicherlich problematisch, da auch mein Weg nach Prevorst über einen Feldweg führt, der schon im trockenem Zustand eine Herausforderung mit Fahrrad, Anhänger und Kind ist. Definitiv werde ich aber nicht das Fahrrad nutzen können, wenn es gewittert oder sich ein Gewitter anbahnt. Hier werde mir aber wunderbare Menschen helfen, damit meine Tochter den Weg nach Hause findet. Da mein Sohn schon jetzt eigentlich nicht von mir mit dem Auto befördert wird und selbst schon den Bus, das Fahrrad, den Scooter oder eben auch einmal die Oma als Fahrdienst nutzt, wird er von meiner Aktion kaum beeinflusst werden. Lediglich den Sprudeleinkauf sollte ich zu Beginn der STADTRADELN-Zeit für drei Wochen tätigen. Das ist vermutlich bei einem Leben ohne Auto auch eine Herausforderung.

Ich freue mich wahnsinnig darauf, diese Erfahrungen machen zu dürfen und auch Sie als Leser mitzunehmen und hoffentlich für das Fahrradfahren zu begeistern und zu inspirieren.

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schlüsselübergabe

Image Ecrit le 30.06.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

Morgen am 01. Juli Start STADTRADELN
Heute sclüsselübergabe an Team Captn Gerda

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Erste Critical Mass mit Bericht in der LKZ

Image Ecrit le 29.06.2021 de Dr. Matthias Röttgermann
Equipe: ADFC Markgröningen
Municipalité: Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg

.... Die Aufmerksamkeit steigt, ichbin schon gespannt wo ich Ende Juli mitfahren kann :)

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