Fußgängerzonen...

Ecrit le 20.05.2021 de Hansjörg Albrecht
Equipe: Esslinger Stadtverwaltung radelt
Municipalité: Esslingen am Neckar

Die Entscheidung, in der Esslinger Innenstadt das Radeln zuzulassen, ist gut und richtig. Zugegeben, das ist nicht mein bevorzugtes Terrain, ich bin vorwiegend auf Straßen unterwegs und in Innenstädten bewege ich mich überwiegend als Fußgänger.

Leser der Esslinger Zeitung berichten von Radlern, die zu knapp an Fußgängern vorbeifahren und zu schnell unterwegs sind. Meine Einschätzung: das sind eher Ausnahmesituationen als die Regel. Passieren sollte das trotzdem nicht.


Sich als Radelnder mit einer Klingel anzukündigen ist ratsam. Menschen könnten schwerhörig oder in ihrem Sehvermögen eingeschränkt sein. Immer langsam fahren, wachsam sein, versuchen zu antizipieren, welchen Weg/Ziel Fußgänger jeweils verfolgen. Bei sich kreuzenden Wegen Blickkontakt suchen. Nicht noch vor der querenden Person durchfahren sondern deutlich hinter ihr passieren, so dass sie ihren Weg ohne Verzögerung fortsetzen kann. Frühzeitig und erkennbar die eigene Route anpassen. Bei Blickkontakt kann man seine bevorzugte Richtung mit einer Geste ankündigen. Fakt ist: wer mit dem Rad in Bereichen unterwegs ist, die überwiegend Fußgängern vorbehalten sind, hat sich der Situation anzupassen.
Gehwege sind tabu. Ausnahme: Kinder plus Begleitung. Manche Fußgänger sind verträumt und abgelenkt. Bitte nicht vergessen, das ist nicht verboten!
Allerdings kann man auch als Fußgänger Umsicht walten lassen, z.B. den Blickkontakt suchen, zügig weitergehen, wenn Wege überkreuz gehen, anstatt erschreckt innezuhalten oder zurückzuspringen.

Wer zuerst zurücklächelt hat schon halb gewonnen.

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